Talcid® Kautabletten 500 mg, 100 St
| Ihr Preis: | 11,98 € |
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| VK1: | 20,10 € |
| Sie sparen: | 40% |
| Darreichung: | Kautabletten |
| Menge: |
100 St
20 St nur € 3,98 50 St nur € 7,59 |
| PZN: | 1921682 |
| Hersteller: | Bayer Selbstmedikation Leverkusen |
Häufige Kombination unserer Kunden mit Talcid® Kautabletten 500 mg, 100 St von Bayer Selbstmedikation Leverkusen
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Hier gelangen Sie zur Patientenschulung zum Thema Sodbrennen.
Sie soll Ihnen helfen, dieses Leiden besser zu verstehen und entsprechend zu therapieren.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Kauen Sie die Tabletten.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Limonade, Orangensaft, Zitronensaft, Obstsaft, Wein und Zitronensäure (z. B. als Hilfsstoff in Brausetabletten) dürfen zusammen mit dem Medikament nicht eingenommen werden.
Inhaltstoffe Talcid® Kautabletten 500 mg, 1 St:
Hydrotalcit - 500 mgAnwendung Talcid® Kautabletten 500 mg
Zur Behandlung von Magengeschwüren und Dünndarmgeschwüren.- Zur Behandlung der Beschwerden bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden.
Dosierung Talcid® Kautabletten 500 mg
Jugendliche über 12 Jahren und Erwachsene:- Bei Bedarf mehrmals täglich 1-2 Kautabletten (entsprechend 500-1000 mg Hydrotalcit).
- Eine Tagesdosis von 12 Kautabletten (entsprechend 6 g Hydrotalcit) sollte nicht überschritten werden.
Art und Weise Talcid® Kautabletten 500 mg
Die Kautabletten werden gelutscht oder gut zerkaut eingenommen.- Sie werden mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen.
Kontraanwendung
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.- Das Arzneimittel darf bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesium- und Aluminiumserumspiegel gegeben werden. Das Arzneimittel sollte nicht bei Phosphatmangel eingenommen werden.
- Das Arzneimittel soll nicht zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da für diese Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Nebenwirkungen Talcid® Kautabletten 500 mg
Seltene unerwünschte Wirkungen (<1%):gastrointestinale Beschwerden wie breiigen Stühle, Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl
Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
Dialysepatienten nach hoher und längerer Dosierung nicht auszuschließen:
Aluminiumionen:
- Bei Niereninsuffizienz und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur allmählichen Aluminiumeinlagerung, vor allein in das Nerven- und Knochengewebe, kommen.
- Intrazerebrale Aluminiumablagerungen wurden bei der Dialyseenzephalopathie nachgewiesen. Bei Dialysepatienten kann es zu einer aluminiumassoziierten Osteomalazie kommen. Außerdem wurde eine aluminiumassoziierte mikrozytäre,
hypochrome Anämie beschrieben.
Magnesiumionen:
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion und langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu einer Hypermagnesiämie bis hin zur Magnesiumintoxikation kommen, die durch zentralnervöse Störungen, Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Paresen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist.
Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Einnahme von Antisäuremitteln mit anderen Medikamenten kann deren Aufnahme verändern. Bedeutende Aufnahmeverminderungen sind für bestimmte Antibiotika (Tetrazykline und die Chinolonderivate Ciprofloxacin und Ofloxacin) beschrieben worden.- Im Hinblick auf eine mögliche Aufnahmebeeinträchtigung sollte generell ein Abstand von 2-3 Stunden zwischen der Einnahme von Antisäuremitteln und anderen Medikamenten eingehalten werden.
- Die gleichzeitige Einnahme von aluminiumhaltigen Antisäuremitteln mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u.a.) erhöht die intestinale Aluminiumresorption.
Patientenhinweise
Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollten diese durch einen Arzt abgeklärt werden, um eine mögliche Bösartigkeit auszuschließen.Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!- Das Arzneimittel soll in der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.
- In Tierversuchen führet die Gabe von Aluminiumsalzen zu schädlichen Auswirkungen auf die Nachkommen.
- Berichte über die schädliche Wirkungen des Arzneimittels während der Schwangerschaft und in der Stillperiode sind nicht bekannt geworden. Es liegen jedoch keine genauen Untersuchungen an Kindern vor, deren Mütter das Arzneimittel in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen haben.
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über. Aufgrund der geringen Aufnahme ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen.
Sonstiges
Bei eingeschränkter Nierenfunktion bestehen unter chronischer Einnahme hoher Mengen Vergiftungsrisiken (Magnesiumüberschuss, Anstieg der Serumaluminiumspiegel).- Bei langandauernder Einnahme hoher Mengen und phosphatarmer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Osteomalzie kommen. Deshalb sollte in diesem Fall eine langandauernde Einnahme hoher Mengen vermieden werden.
- Ein Teil des Aluminiums wird aufgenommen und führt zu einer Erhöhung der Serumkonzentration von Aluminium und zu einer Steigerung der Aluminiumausscheidung über die Nieren. Die Serumaluminiumspiegel normalisieren sich in drei bis vier Tagen nach Absetzen der Behandlung.
- Ein kleiner Teil des Magnesiums wird aufgenommen. Die Magnesiumkonzentration im Serum bleibt in der Regel durch die Ausscheidung über die Nieren gleich.
- Bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei langfristiger Einnahme hoher Mengen kann es jedoch zu allmählicher Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe sowie zu einer Magnesiumüberschuss bis hin zur Magnesiumvergiftung kommen, die durch Muskelschwäche, Reflexausfälle, Müdigkeit, Lähmungen, Koma und durch Herzrhythmusstörungen gekennzeichnet ist.
- In das Nervengewebe aufgenommenes Aluminium hat eine im Tierversuch nachgewiesene neurotoxische Wirkung.
- Aluminiumablagerungen im Gehirn wurden bei der Dialyseenzaphalopathie nachgewiesen. Bei Dialysepatienten kann es zu einer aluminiumassoziierten Osteomalazie kommen.
- Außerdem wurde eine aluminiumassoziierte Blutarmut (mikrozytäre, hypochrome Anämie) beschrieben.
Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:
Bei langfristigem Gebrauch sollten die Aluminiumblutspiegel regelmäßig kontrolliert werden und 40 μg/l nicht überschreiten. Dies gilt insbesondere bei Niereninsuffizienz.
Beipackzettel Talcid® Kautabletten 500 mg, 100 St von Bayer Selbstmedikation Leverkusen
Talcid® Kautabletten 500 mg, 100 St von Bayer Selbstmedikation Leverkusen
Marke: TALCID
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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