Dolormin Filmtabl.
| Bestellnr.: | 624255 | ||
| Darreichung: | Filmtabletten | ||
| Menge: | 50 St N3 | ||
| Hersteller: | McNeil GmbH & Co. OHG | ||
| Grundpreis: | Kein Grundpreis für ST | ||
| Unser Preis: | 9,99 | ||
| UVP: | |||
| Sie sparen 19% | |||
| inkl. MwSt. zzgl. Versand | |||
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Dolormin Filmtabl. von McNeil GmbH & Co. OHG
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Bei empfindlichem Magen empfiehlt es sich, die Filmtabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 4 Tage einnehmen.
Überdosierung?
Es können Überdosierungserscheinungen von Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Blutdruckabfall, Benommenheit und Atemstörung auftreten. Sie sollten sich möglichst schnell an Ihren Arzt wenden.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkohol soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
Inhaltstoffe:
- Ibuprofen, Lysinsalz - 342 mg
- Ibuprofen - 200 mg
Anwendung
- Leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen
- Fieber
Dosierung
- Das Arzneimittel wird in Abhängigkeit von Alter bzw. Körpergewicht dosiert.
- Im allgemeinen beträgt die Tagesgesamtmenge bis zu 52 mg Wirkstoff (Ibuprofen-DL- Lysinsalz) pro kg Körpergewicht, verteilt auf mehrere Einzelgaben.
- Die Gesamttagesmenge darf 2052 mg Wirkstoff (Ibuprofen- DL-Lysinsalz) nicht überschreiten.
Erwachsene und Jugendliche (ab 15 Jahren):
- Als Einzeldosis: 1-2 Tabletten (entsprechend 200-400 mg Ibuprofen)
- Als Tagesgesamtdosis: bis zu 6 Tabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)
Kinder 13-14 Jahre (44-52 kg Körpergewicht):
- Als Einzeldosis: 1-2 Tabletten (entsprechend 200-400 mg Ibuprofen)
- Als Gesamttagesdosis: bis zu 3-5 Tabletten (entsprechend 600-1000 mg Ibuprofen)
Kinder 10-12 Jahre (30-43 kg Körpergewicht):
- Als Einzeldosis: 1 Tablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
- Als Tagesgesamtdosis: bis zu 3-4 Tabletten (entsprechend 600-800 mg Ibuprofen)
Kinder 6-9 Jahre (20-29 kg Körpergewcht):
- Als Einzeldosis: 1 Tablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
- Als Gesamttagesdosis: bis zu 3 Tabletten (entsprechend 300 mg)
Art und Weise
- Die Tabletten werden während oder nach den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen.
- Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich, das Arzneimittel während der Mahlzeiten einzunehmen.
Kontraanwendung
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Ungeklärten Blutbildungsstörungen
- Magen- und Darmgeschwüren
- Magen-Darm-Blutungen
- Gehirnblutungen
Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden bei:
- Angeborener Störung der Bildung des Blutfarbstoffes (z.B. akute intermittierende Porphyrie)
- Systemischem Lupus erythematodes (SLE) sowie Mischkollagenosen (mixed connective tissue disease)
Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Hinweisen auf Magen- oder Darmgeschwüre oder Darmentzündungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) in der Vorgeschichte
- Schweren Leberfunktionsstörungen
- Vorgeschädigter Niere
- Bluthochdruck
- Herzmuskelschwäche
- Direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen
- Älteren Menschen
Bei Heuschnupfen, Zubildungen der Nasenschleimhaut oder chronisch verengenden Atemwegserkrankungen sowie bei Überempfindlichkeit gegen andere cortisonfreie Schmerzmittel, darf das Arzneimittel nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden, da hier ein erhöhtes Risiko für das Auftreten allergischer Reaktionen besteht. Diese können sich äußern als Asthmaanfälle, plötzlich auftretende Schwellung von Haut und Schleimhäuten, v. a. in Gesicht und Rachen (Quincke-Ödem) oder Nesselsucht.
Das Arzneimittel kann vorübergehend die Blutgerinnselbildung hemmen. Vorsicht bei Gerinnungsstörungen.
Patientenhinweise
- Das Arzneimittel soll gegen Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage oder in höheren Mengen eingenommen werden.
Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Über die Sicherheit einer Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
- Da der Einfluss auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das Arzneimittel in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
- Im letzten Schwangerschaftsdrittel darf das Arzneimittel nicht angewendet werden. Aufgrund des Wirkungsmechanismus könnte es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Wassereinlagerungen bei der Mutter kommen.
- Der Wirkstoff und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über.
- Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
- Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Mengen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
Sonstiges
- Bei Auftreten von stärkeren Schmerzen im Oberbauch, Blut im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.
- Beim Auftreten von Sehstörungen ist umgehend ein Arzt zu informieren, und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden.
- In Einzelfällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von cortisonfreien Schmerzmitteln eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden. Dies steht möglicherweise im Zusammenhang mit dem Wirkungsmechanismus dieser Arzneimittelgruppe.
- Wenn während der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird daher empfohlen, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.
- Da bei der Anwendung des Arzneimittels in höheren Mengen Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall die Fähigkeit zum Fahren eines Kraftfahrzeuges oder zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
- Bei der einmaligen oder kurzzeitigen Anwendung des Arzneimittels als Schmerzmittel sind keine besonderen Vorsichtshinweise erforderlich.
- Bei längerem hochdosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Mengen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:
- Bei längerdauernder Einnahme des Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
Notfallmedizinische Maßnahmen:
- Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten. Sie können sich äußern als Gesichtsschwellung, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock. Beim Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
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