Können Hunde sich erkälten?

Jetzt kommt sie bald, die nasskalte Jahreszeit, das klassische Erkältungswetter. Nicht nur wir Menschen können uns erkälten, gleiches gilt zum Beispiel auch für Hunde.
Eine häufige Ursache für Husten beim Hund – ähnlich dem menschlichen Erkältungshusten – ist eine Infektion der oberen Atemwege. Trockener und keuchender Husten über mehrere Tage, begleitet von starkem Würgereiz mit und ohne schleimig-schaumigen Auswurf, kann auf den sogenannten Zwingerhusten hindeuten. Die Bezeichnung ist ein bisschen irritierend: Sie bezieht sich darauf, dass gerade dort, wo viele Hunde gehalten werden – also in Hundepensionen, Tierheimen oder früher in Hundezwingern – die Krankheit durch die hohe Ansteckungsgefahr besonders verbreitet war und ist.
Hund ErkältungDie Erreger, Viren und verschiedenen Bakterien, werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, d.h. infizierte Tiere niesen oder husten und stecken so andere Hunde an. Gefährdet sind also besonders Tiere, die zum Beispiel auf Hundeplätzen oder Hundespielwiesen viel Kontakt mit Artgenossen haben. Der Zwingerhustenkomplex, wie es fachlich heißt, kann bis zu zwei Wochen andauern und muss häufig wegen der Gefahr einer bakteriellen Infektion mit einem Antibiotikum behandelt werden. Ganz wichtig ist es, den kranken Hund in dieser Zeit möglichst ruhig zu halten, damit aus dem Husten nicht noch eine Lungenentzündung wird. Außerdem muss er konsequent von anderen Tieren ferngehalten werden, damit sich diese nicht anstecken. Die unterstützenden und begleitenden Behandlungen mit schleimlösenden und beruhigenden Präparaten auf pflanzlicher Basis sind hilfreich. Wir empfehlen Ihnen Pulmostat® akut und OmniPet® SEKROLYT® DOG. Gleichzeitig können Multivitamine und immunfördernde Medikamente die Abwehrkräfte des Körpers unterstützen. Hierzu empfehlen wir Ihnen Vicano ImmunoPlus und astoral® MultiVital h.a.
Zu einer Impfung rate ich, wenn der Hund sehr viel Kontakt zu anderen Tieren hat. Da die Impfstoffe nicht das gesamte Erregerspektrum des Zwingerhustenkomplexes abdecken, garantiert die Impfung allerdings nicht den hundertprozentigen Schutz.

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Blaseninfektion beim Kanichen

Vor einigen Tagen kam eine Tierbesitzerin mit Ihrem Kaninchen zu mir in die Praxis, da ‚Sissi’ oft Wasser lassen musste und dabei seltsam fiepte.

‚Sissi’ hatte eine Blaseninfektion – keine Seltenheit bei Kaninchen und sehr schmerzhaft für die Tiere. Weitere Symptome für eine Blasen- oder Nierenerkrankung sind: ein feuchter Afterbereich, Blut im Urin (roter bis rostroter Urin), übel riechender Urin, häufiges Lecken an der Harnröhrenöffnung. Möglich ist auch ein Fliegenmadenbefall.

Kanninchen‚Sissi’ hatte glücklicherweise eine leichte Blasenentzündung, da ihre Besitzerin so aufmerksam reagiert hat. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto unkomplizierter kann der Tierarzt helfen. Durch eine 10-tägige Behandlung mit einem Antibiotikum war das Tier bald wieder gesund. Unterstützend erhielt ‚Sissi’ ein Ergänzungsfuttermittel goVet Uroplex, 300g . Uroplex ist ein von Tierärzten entwickeltes Ergänzungsfuttermittel. Es wirkt unter anderem harntreibend und entzündungshemmend.

Doch wie kommt es zu einer Blasenentzündung? Meist gibt es mehrere Ursachen: Genetische Veranlagung, weniges Trinken und eine zu kalziumhaltige Ernährung können Gründe sein. Für eine genaue Diagnose hat der Tierarzt verschiedene Möglichkeiten: Urinteststreifen, mikrobiologische Urinuntersuchung, Röntgenbild oder eine mikroskopische Untersuchung.

Mit der richtigen Ernährung kann das Risiko einer Blasen- und Nierenerkrankung verringert werden. Sie sollte überwiegend aus Heu und wasserhaltigem Grünfutter bestehen. Salzlecksteine sind hingegen für Tiere mit der Neigung zu Blasenerkrankungen nicht geeignet. Gerade im Winter ist die Gabe von Frischfutter nicht immer gewährleistet, dann empfiehlt sich ein fertiges Alleinfuttermittel um Ihr Kaninchen mit allen Nährstoffen zu versorgen. Healthy Rabbit Pro im Frühjahr gibt es dann wieder frisches Heu, Gräser und Kräuter.

 

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Obst und Gemüse im September: Paprika und Blaubeeren

Bei den Deutschen ist Paprika ein besonders gern verwendetes Gemüse in der Küche. Seine Vielseitigkeit und sein ausgefallener Geschmack geben Gerichten Würze und Pfiff. Auch Blaubeeren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ob pur oder verarbeitet: Die dunkelblauen Früchte stecken voller Geschmack und sind gleichzeitig sehr gesund. Heidelbeeren und Paprika gibt es jetzt im September überall frisch aus heimischem Anbau zu kaufen.

Würzig, gesund und kalorienarm: Paprika

gefüllte PaprikschotenPaprika ist ein besonders leichtes Gemüse. Auch wenn rote Paprika im Vergleich zur grünen Variante fast doppelt so viel Kalorien hat, sind beide Sorten echte Schlankmacher: 100 Gramm rote Paprika kommen gerade mal auf 37 Kalorien, die grüne Variante auf 20. Trotz der wenigen Kalorien steckt Paprika voller Vitamine und Mineralstoffe und ist unter anderem so reich an Vitamin C, das bereits weniger als 100 Gramm 100% der empfohlenen Tagesdosis decken! Darüber hinaus enthält Paprika viel Kalium (grüne Paprika: 175 mg / 100 g, rote Paprika: 260 mg / 100 g), Calcium (10 mg / 100 g), Magnesium (circa 12 mg / 100 g), Vitamin E (circa 2,7 mg / 100 g) und Folsäure (55 mg / 100 g). Paprika, egal welche Farbe und Geschmacksrichtung Sie am liebsten mögen, unterstützt so ein intaktes und gesundes Immunsystem und hilft, Knochen, Nägel und Haare stabil und schön zu halten. Vitamin E zählt zu den Radikalfängern und beugt so Erkrankungen wie zum Beispiel einem Herzinfarkt vor.

Lagerung und Zubereitung: Paprika

Paprika sollten kühl und dunkel, also zum Beispiel im Keller, gelagert werden, um eine möglichst lange Haltbarkeit zu unterstützen. Beim Kauf erkennen Sie reife, aber frische Paprika an einer glänzenden, prallen Schale. Der Stiel sollte knackig und deutlich grün sein.

Durch ihren geringen Kaloriengehalt und ihren pikanten Geschmack eignen sich Paprika roh ideal als Snack für zwischendurch. Vor allem mit einem leichten Kräuterdip gereicht werden die in Streifen geschnittenen Gemüsestücke zum gesunden Ersatz für Chips und Knabbereien. Die Schale der Paprika ist allerdings schwer verdaulich, was Beschwerden hervorrufen kann. In diesem Fall eignet sich die mediterrane Zubereitungsart: Paprika in etwas Öl kurz dünsten. Besonders in einem grünen Salat schmeckt das warme, würzige Gemüse lecker nach Urlaub im Mittelmeerraum. Paprika sind auch ideal zum Grillen und Braten geeignet, wobei sie durch ihre besondere Form leicht mit verschiedenen Zutaten gefüllt werden können, wie zum Beispiel mit Hackfleisch oder Reis.

Lecker süß und so gesund: Blaubeeren

BlaubeerenJetzt im September gibt es sie wieder überall zu kaufen: Blaubeeren, die in Deutschland auch oft Heidelbeeren genannt werden. Die kleinen dunkelviolett bis blauen Früchte sind farblich ein echter Exot in der heimischen Obstvielfalt. Deswegen werden die Beeren gerne als Farbkontrast in Obstsalat und Co. verwendet. Lecker schmecken die kleinen, prallen Früchte aber auch in Joghurt oder Quark, zu Pfannkuchen, Crêpes und in Muffins oder eingekocht als Marmelade. Roh enthalten Blaubeeren am wenigsten Kalorien, während so gleichzeitig die meisten Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind. Heidelbeeren sind mit 35 Kalorien pro 100 Gramm ein schlankes Obst. Dennoch sind die kleinen Früchte reich an Vitamin E (2,1 mg / 100 g) und C (20 mg / 100 g), an Calcium (10 mg / 100 g) und an Kalium (80 mg / 100 g). Die Vitamine E und C unterstützen die Zellgesundheit und ein straffes Bindegewebe während das enthaltene Calcium stabile Knochen fördert. Kalium trägt zu einem gesunden Kohlenhydratstoffwechsel bei.

Lagerung und Zubereitung: Blaubeeren

Wie die meisten Beerensorten halten sich auch Heidelbeeren im Kühlschrank unbearbeitet nur zwei bis drei Tage. Kulturheidelbeeren können im Gegensatz zur Echten Heidelbeere bis zu eine Woche kühl aufbewahrt werden. Dennoch empfiehlt es sich, die Früchte nach dem Kauf zu verarbeiten – oder sie direkt pur zu naschen. Auch sollten Sie beim Einkauf auf frische Beeren achten. Diese erkennen sie an einer prallen Form ohne dunkle, matschige Stellen. Vor dem Verzehr sollten die Beeren gründlich mit Wasser abgespült werden. Da die Früchte jedoch nicht im Wasser stehen sollten, da sie dort schnell matschig werden, empfiehlt sich das Abbrausen in einem Sieb. Danach die Beeren vorsichtig trocken tupfen – und genießen.

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So nehmen Sie Ihrer Katze die Angst vor dem Besuch beim Tierarzt!

Vielen Katzenbesitzern graut es vor dem Gang zum Tierarzt. Tage vorher ist die Aufregung groß, weil die Katze nicht gerne in den Transportkorb verfrachtet werden möchte und Autofahren findet sie in aller Regel überhaupt nicht schön, einmal in der Praxis wohlbehalten angekommen ist das Thema aber noch nicht gelöst, vor allem wenn im Wartezimmer noch ein Hund sitzt. Probleme, die sich vermeiden lassen, wenn man den Tierarztbesuch von Anfang an trainiert.

Katze TransportboxDie meisten Katzen verbinden den Tierarztbesuch mit etwas Unangenehmen, kein Wunder: Sie werden in die ungewohnte Box verfrachtet, die Situation im Wartezimmer macht ihnen Angst und dann gibt es möglicherweise noch eine Spritze. Darum ist es sehr wichtig, mit der jungen Katze die ersten Male zum Tierarzt zu gehen, ohne dass eine Behandlung notwendig ist. Die ersten Erfahrungen mit dem Doktor müssen positiv sein. Diese Besuche können gut genutzt werden, um Fragen zu Haltung, Fütterung etc. zu klären.

Wichtig ist es darüber hinaus, der Katze von Anfang an die Angst vor dem Transportkorb zu nehmen. Nicht erst vor dem Tierarztbesuch sollte dieser für sie präsent sein. Er sollte als eine Art Höhle immer offen und in Reichweite stehen. So lernt sie, dass das Betreten des Korbes nicht automatisch in einer wackligen Fahrt zum Tierarzt endet, sondern es sich dort angenehm Verstecken oder Ruhen lässt. Zusätzlich schmackhaft gemacht werden kann der Korb mit einer kuscheligen Decke und dem Lieblingsfutter. Allgemein sind geräumige Plastikboxen besser geeignet als geflochtene Körbe, in denen sich die Katze leicht festkrallen kann.

Katzenbesitzer können den Besuch beim Tierarzt entsprechend vorbereiten, in dem sie zum Beispiel Berührungen am ganzen Körper und regelmäßige Rituale wie Kontrolle der Ohren, Zähne und Augen, gründliche Fellpflege und auf den Arm nehmen / hochheben von klein auf mit der Katze durchführen. Das Verhalten des Tierhalters spielt auch eine große Rolle, denn gerade Katzen sind wahre Meister im Erahnen und Übernehmen von Stimmungen. Ruhe und Gelassenheit im Vorfeld erleichtern dem Tier den Besuch beim Doktor. Die klagende Katze sollte nicht bemitleidet werden, das verstärkt die Angst. Besser ist es, ruhig und entspannt zu agieren. Im Zweifel lieber den Tierarzt und seine Mitarbeiterinnen das Tier halten und fixieren lassen, denn sie sind routiniert im Umgang mit ängstlichen und wehrhaften Katzen.

Wenn das alles nicht wirklich hilft, dann können leichte Medikamente den Stubentiger beruhigen und sein Wohlbefinden verbessern; diese Mittel sollten jedoch nur in Absprache und nach Beratung durch den Tierarzt eingesetzt werden. Wir empfehlen hier Zylkène oder Feliway® Transport.

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Herbstgrasmilben beim Pferd

Der Sommer hat uns in diesem Jahr nicht sehr verwöhnt und auch wenn es uns noch nicht danach ist, es wird herbstlich. Die Temperaturen fallen und das ist genau die Zeit für Herbstgrasmilben, die im Spätsommer und Herbst unseren Pferden das Leben schwer machen können. Wenn die Bodentemperaturen nicht mehr über 16 Grad steigen, können diese Grasmilben besonders auf der Weide,am Waldrand und neben Gewässern zur Plage werden.

PferdeGenau wie die Zecke wandern die Grasmilbenvom Gras aus auf das Pferd und ernähren sich dort hauptsächlich von Hautzellen und Lymphe, selten auch von Blut. Grasmilben übertragen keine schweren Krankheiten wie Borreliose, doch ihr Biss löst einen starken Juckreizund in seltenen Fällen auch eine Grasmilbenallergie aus. Beides ist für die Pferde besonders unangenehm.

Heftiges Kratzen und offene Wunden an Kopf, Beinen, Rücken und Sattellage, sowie Mauke sind in der Regel die Folge. Wie können Herbstgrasmilben und ihre Folgen daher sinnvoll bekämpft werden?

Pflanzlich vorbeugen

Da die Grasmilben im Normalfall bis zu 3mm groß werden sind sie im Pferdefell gut zu erkennen. Somit ist die regelmäßige Kontrolle von Kopf, Beinen und Rücken des Pferdes bei der Weidehaltungsinnvoll sehr und kann schon mal Schlimmeres vermeiden. Denn werden die Milbenrechtzeitig entdeckt, hilft es oft schon diese vorsichtig von der Haut abzukratzen. Dazu kann man einen Flohkamm oder ein stumpfes Rasiermesserchen verwenden. Auch Abwaschen mit klarem Wasser und Kernseife hilft in diesem Stadium die Milben zu entfernen.

Pflanzliche Insektizide wie zum Beispiel Neemöl wirken vorbeugend. Das Einreiben der betroffenen Stellen mit Melkfett beruhigt die Haut und mindert den Juckreiz. Auch können Sie hier die gleichen Mittel einsetzen, die beim Sommerekzem wirksam sind, so zum Beispiel EQUIMYL® Emulsion und EQUIMYL® Shampoo. Beide Produkte sind mit hautpflegenden, juckreizstillenden und beruhigenden Komponenten ausgestattet.

Mineralfutterwie Zink, Kupfer und Selen stärkt generell das Immunsystem Ihres Pferdes und beugt auch effektiv einer Grasmilbenallergie vor, hier empfehlen wir Equisel.

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Tipps gegen Hornhaut – für schöne, zarte Füße

Eine regelmäßige Pediküre unterstützt ein schönes Erscheinungsbild unserer Füße. Wie Sie mit den richtigen Mitteln eine Pediküre einfach Zuhause durchführen können, erfahren Sie heute in unserem Blog.

Die richtigen Hilfsmittel gegen Hornhaut.

Hornhaut lässt sich am Effektivsten mit einem Hornhauthobel oder einer Hornhautraspel entfernen. Anders als bei der Verwendung von Bimsstein sollten die Füße vor der Hornhautentfernung trocken sein. So lässt sich die Hornhaut leichter entfernen. Wichtig: Führen Sie die Bewegungen sanft und vorsichtig aus. Ein bisschen Hornhaut an den Füßen ist übrigens sogar wichtig, um uns vor Blasen zu schützen. Raspeln Sie also nicht zu viel ab! Wiederholen sie lieber 2 Mal pro Monat die Prozedur und nehmen jedes Mal nur so viel Hornhaut ab, bis Sie am Fuß keine deutlichen Schwielen mehr fühlen. Pflegecremes für die Füße, die Sie bei shop-apotheke.com, Ihrer Online-Apotheke, kaufen können, machen Ihre Füße zusätzlich zart und weich. Bei der Hornhautentfernung können Sie auch sogenannte Schrundensalben unterstützen, die Sie ebenfalls in unserem Online-Shop finden.

Rundum gepflegte Füße.

Zusätzlich zu einer regelmäßigen Hornhautentfernung sollten auch 2 Mal pro Monat die Fußzehennägel in Form gebracht werden. Darüber hinaus bieten sich regelmäßige Fußpeelings an. Abgestorbene Hautschüppchen werden entfernt, die Haut wirkt frischer und strahlender. Zusätzliches Plus: Nach einem Peeling können Pflegestoffe aus feuchtigkeitsspendenden Fußcremes besser in die Haut einziehen und wirken. Bei shop-apotheke.com, Ihrer Online-Apotheke, finden Sie ein großes Sortiment an pflegenden Cremes und Peelings, mit denen Sie Ihre Füße optimal pflegen können. Ein Highlight an Ihren Füßen sind darüber hinaus bunte Nagellacke auf den Zehennägeln. Egal, ob Sie es lieber dezent mögen oder knallig – diesen Sommer sind sowohl Neon- als auch Pastelltöne erlaubt. Mit Ihrer Lieblingsfarbe können Sie also gar nicht falsch liegen. Tragen Sie unter dem Lack immer einen Klarlack auf. Er füllt eventuelle Rillen auf den Nägeln auf und beugt gleichzeitig Verfärbungen vor. Auch über dem bunten Lack sollten Sie einen Klarlack geben. So bleibt die Farbe länger schön und leuchtet stärker.

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Pille vergessen – Was nun?

Täglich zur selben Uhrzeit an die Einnahme der Pille zu denken, kann unter Umständen schwierig sein. Durch Termine oder eine Zeitverschiebung wegen eines Urlaubs im Ausland kann die Einnahme vergessen werden. Wie Sie sich richtig verhalten, um die verhütende Wirkung der Pille aufrecht zu erhalten, erfahren Sie heute hier.

Informationen: Mikropille.

Unter der Mikropille versteht man eine Pille, die mit einer Kombination aus Östrogenen und Gestagen verhütend wirkt. Die Einnahme der Mikropillen erfolgt 21 Tage lang, danach wird sieben Tage lang pausiert. In dieser Zeit findet die weibliche Menstruation statt. Anschließend wird die Pille erneut 21 Tage lang ein Mal täglich eingenommen. Grundsätzlich gilt, dass die Einnahme der Pille bis zu zwölf Stunden überschritten werden kann. Innerhalb dieses Zeitraums ist ihre verhütende Wirkung gewährleistet. Wird dieser Zeitrahmen von 12 Stunden jedoch überschritten, ist die Wirkung der Pille nicht mehr gewährleistet. Ob in diesem Fall zusätzliche verhütende Maßnahmen notwendig sind, hängt von der Woche ab, in der Sie sich innerhalb des 21-tägigen-Rhythmusses befinden.

Pille vergessen: Woche 1.

Innerhalb der ersten sieben Tage der Einnahme einer 21-Tage-Packung ist eine zusätzliche Verhütung wichtig, sobald die Pille vergessen wurde. Kondome können jetzt zum Beispiel eine empfängnisverhütende Wirkung aufrechterhalten. Die vergessene Pille sollte so schnell wie möglich eingenommen werden, auch wenn Sie dann zwei Pillen zeitgleich einnehmen müssen. Beachten sollten Sie außerdem, dass bei Vergessen der Pille in der ersten Woche auch in den nächsten sieben Tage zusätzlich verhütet werden sollte, um eine ungewollte Empfängnis zu vermeiden.

Pille vergessen: Woche 2.

Auch in der zweiten Woche sollte die vergessene Pille so schnell wie möglich eingenommen werden, auch wenn deren Einnahme zusammen mit der nächsten Pille fällt. Wurden bis in die zweite Woche hinein alle Pillen korrekt eingenommen, ist eine zusätzliche Verhütung nicht zwingend notwendig. Ansonsten empfiehlt sich auch hier die Verwendung von Kondomen.

Pille vergessen: Woche 3.

Genau wie in Woche eins und zwei gilt auch hier: Nehmen Sie die vergessene Pille so bald wie möglich ein. In einigen Fällen kann dies bedeuten, dass zwei Pillen zeitgleich eingenommen werden müssen. Wurde innerhalb der letzten sieben Tage die Pille korrekt eingenommen, ist ein zusätzlicher verhütender Schutz beim Geschlechtsverkehr nicht notwendig. Die Besonderheit bei Woche 3: Sie können die Einnahme der Pille unterbrechen, wenn Sie die Einnahme einer Pille vergessen haben, und mit der 7-tägigen Pause beginnen. Der Tag, an dem die Einnahme der Pille vergessen wurde, gilt dann als erster Tag der Pause.

Immer die richtige Einnahmezeit: Tipps.

  • Da die Einnahme der Pille um bis zu maximal 12 Stunden verschoben werden kann, ohne dass die empfängnisverhütende Wirkung nachlässt, kann es zum Beispiel bei einem Auslandsaufenthalt sinnvoll sein, die aus Deutschland gewohnte Einnahmezeit trotz Zeitverschiebung beizubehalten. So kann ein Verrechnen verhindert werden und Sie kommen mit dem Einnahmezeitpunkt nicht durcheinander.
  • Ein regelmäßiges Ritual kann helfen, an die Einnahme der Pille zu denken. Verknüpfen Sie die Einnahme zum Beispiel mit dem ersten Getränk, das Sie morgens trinken. Mit der Zeit werden Sie immer, wenn Sie morgen zum Beispiel zum Orangensaft greifen, automatisch auch an die Pille denken.
  • Versuchen Sie, einen Einnahmezeitpunkt zu finden, an dem sie täglich die Pille und einen Schluck zu trinken parat haben. Dazu eignet sich zum Beispiel wie angesprochen das Frühstück, aber auch das Abendessen als fester Einnahmezeitpunkt.
  • Sollten Sie die Einnahme zur gewohnten Zeit doch einmal vergessen haben, schreiben Sie sich eine Notiz oder stellen Sie einen Alarm auf dem Handy oder Smartphone ein, um später erneut an die Einnahme erinnert zu werden.
  • Ist die Pille gut sichtbar aufbewahrt, erinnern Sie sich auch leichter an deren Einnahme. Vorsicht ist natürlich in Haushalten mit Kindern geboten. Hier müssen alle Medikamente außerhalb der Reichweite der Kleinen aufbewahrt werden. Sind Sie viel unterwegs, kann sich die Mitnahme der Pillenpackung im Geldbeutel oder in der Handtasche lohnen, um an die Einnahme erinnert zu werden.
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Hot Spot beim Hund, die Hautentzündung im Sommer

In der feucht-warmen Jahreszeit werden vermehrt Hunde mit typischen Hautveränderungen, dem Hot Spot, in meiner Praxis vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine oberflächliche Hautentzündung. Hot Spot bedeutet  „heißer Punkt”. Die juckenden, hochroten, meist runden Hautstellen kommen besonders häufig bei lang oder dicht behaarten Hunderassen wie z.B. Bernhardiner, Golden Retriever oder Schäferhund vor.

Die Hautentzündungen entstehen durch übermäßiges Lecken des Hundes, hervorgerufen durch einen starken Juckreiz. Allergien, Ohrmilben, Flöhe, kleine Verletzungen oder z.B. Kontakt mit Brennnesseln kommen als Auslöser in Frage. Häufig ist eine Flohbissallergie für den Hot Spot verantwortlich. Warmes und feuchtes Wetter wirken sich begünstigend auf die Entstehung dieser Hautveränderungen aus und treten daher im Sommer besonders häufig auf.
Hot Spots zeigen sich beim Hund durch schmerzhafte, eitrig-nässende, stinkende, runde Hautflecken. Meist verkleben die Absonderungen mit den angrenzenden Haaren. Ein Hot Spot beim Hund entwickelt sich in der Regel schnell und lässt sich bereits anhand des äußeren Erscheinungsbilds diagnostizieren.

Zur Linderung eines Hot Spots werden die betroffenen Haustellen zunächst rasiert und die Haut anschließend mit desinfizierenden und trocknenden Medikamenten behandelt, wie z. B.: vet-o-care® Aktive Lotion Hund , DOUXO® Chlorhexidin PS Shampoo , Allermyl® Shampoo, Dermacool Lotion oder ALLERMYL® Sprühlotion.

Außerdem muss die Ursache des Juckreizes beseitigt werden. Um den Hund am weiteren Lecken der Hot Spots zu hindern, ist gegebenenfalls ein Halskragen nötig.
Die Prognose eines behandelten Hot Spots beim Hund ist günstig. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist jedoch, dass auch die Ursache des Hot Spots gefunden beziehungsweise bekämpft wird. Hat der Hund beispielsweise Flöhe, so ist eine zusätzliche Behandlung dieser Parasiten erforderlich (FRONTLINE® Spot on Hund M, 10-20kg oder advantage® 100 für Hunde, 4-10kg). Geschieht das nicht, so heilen die Hot Spots langsamer oder im schlimmsten Fall gar nicht ab.

Da die Erkrankung schmerzhaft ist und das Allgemeinbefinden durch das ständige Lecken, Kratzen und Knabbern beeinträchtigt wird, ist es ratsam in hartnäckigen Fällen einen Tierarzt aufzusuchen.

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Heimische Vielfalt im August: Brokkoli und Pflaumen

Obwohl sich Ende August bis Mitte September der Hochsommer in Deutschland langsam aber sicher verabschiedet, können unsere (Super)märkte weiterhin heimisches Obst und Gemüse anbieten. Jetzt schmecken Pflaumen und Brokkoli besonders gut und frisch, während gleichzeitig ihre Inhaltsstoffe gut für unsere Gesundheit sind.

Klein, rund und so gesund: Pflaumen
Streng genommen ist das Wort Pflaume aus der Gattung Prunus ein Sammelbegriff für verschiedene Obstsorten. Zur Pflaume gehören unter anderem Zwetschgen, Mirabellen und die sogenannte Edel-Pflaume. In deutschen Supermärkten findet man besonders häufig Zwetschgen und Edel-Pflaumen, andere Formen sind seltener. Oftmals lassen sich zwischen den verschiedenen Arten jedoch für den Laien keine klaren Unterschiede ausmachen. Hauptsache ist: Die Früchte müssen prall, frisch und fruchtig-süß sein. Beim Kauf sollten Sie auf frische und reife Früchte achten. Nur so halten sich Zwetschgen und Co. zwei bis drei Tage ungewaschen und unbearbeitet im Kühlschrank. Wenn Sie mit dem Daumen leichten Druck auf die Früchte ausüben, sollten sie leicht nachgeben, nicht matschig oder hart wirken. Optimal für unsere Gesundheit sind die kleinen, meist lila bis violett gefärbten Früchte, wenn sie pur genossen werden. Pflaumen sind besonders reich an Vitamin C (5 mg/100 g), Calcium (14 mg/100g), Kalium (220 mg/100 g), Magnesium (10 mg/100 g) und Zink (0,07 mg/100 g). So unterstützen Pflaumen neben einem gesunden Immunsystem auch die normale Funktion der Muskeln und Knochen und helfen dabei, Haare und Nägel kräftig zu halten. Gleichzeitig enthalten Pflaumen pro 100 Gramm nur 47 Kalorien. Zum Vergleich: Die gleiche Menge Schokolade enthält mehr als 11 Mal so viele Kalorien! Wer also als Nachtisch oder als Snack öfter mal zu Pflaumen und Co. greift, unterstützt nicht nur aktiv seine Gesundheit, sondern spart gleichzeitig viele unnötige Kalorien.

Besser als sein Ruf: Zwetschgenkuchen
Neben den rohen und puren Früchten ist auch Zwetschgenkuchen besonders beliebt in Deutschland. Wer hin und wieder ein Stück des Kuchens mit Hefeteigboden genießt, muss kein schlechtes Gewissen haben. Mit circa 170 Kalorien pro 100 Gramm ist der Zwetschgendatschi, wie der Zwetschgenkuchen im Süden Deutschlands auch genannt wird, deutlich leichter als Sahnetorte, die mit fast 3 Mal so vielen Kalorien ordentlich zu Buche schlägt. Tipp: Wer die Sahne weglässt, spart viele Kalorien, denn 100 Gramm Sahne enthalten knapp 300 Kalorien. Etwas leichter ist eine Kugel Vanilleeis, die pro 100 Gramm knapp 180 Kalorien hat. Pur, also ohne Sahne oder Eis, schmeckt Zwetschgenkuchen besonders sommerlich fruchtig und leicht.

Leicht, bekömmlich und vielseitig: Brokkoli

Von Juli bis Oktober ist seine Saison: Brokkoli ist jetzt überall aus heimischem Anbau erhältlich. Obwohl Brokkoli mit dem Blumenkohl eng verwandt ist, hat Brokkoli etwas mehr zu bieten als sein Bruder. Zwar besteht der Brokkoli hauptsächlich aus Wasser, trotzdem enthält das grüne Gemüse viele lebenswichtige Vitamine und Nährstoffe. Brokkoli ist roh besonders reich an Vitamin C (115mg/100 g) und an Magnesium (24 mg/100 g). 100 Gramm roher Brokkoli decken damit bereits mehr als den empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C (100 mg)! Da das Vitamin jedoch sehr hitzeempfindlich ist, geht bei langem Kochen das meiste davon verloren. Besser und gesünder ist blanchieren, also kurzes Kochen in sehr heißem Wasser, oder dünsten. So bleibt das Gemüse knackig, behält seine leuchtend grüne Farbe und weitestgehend alle gesunden Inhaltsstoffe. Gleichzeitig bleibt der Brokkoli durch diese Zubereitungsarten sehr schlank, denn 100 Gramm Brokkoli enthalten dann nur knapp 30 Kalorien. Neben langem Kochen schmälert auch eine lange Lagerzeit den Gehalt an gesundheitswichtigen Nährstoffen. Gerade deshalb ist bei Brokkoli der Griff zu heimischer Ware besonders sinnvoll und gesund. Im Kühlschrank lässt sich Brokkoli circa zwei Tage lang aufbewahren, am besten in Frischhaltefolie gewickelt. In der Küche ist der Brokkoli vielseitig einsetzbar. Ob als Beilage zu Fleisch und Kartoffeln, mit Lachs in der Pasta oder solo als Suppe – Brokkoli schmeckt leicht, etwas nussig und ist gut bekömmlich. Tipp: Gerade als Beilage wird Brokkoli gern mit viel Sahne oder Käse überbacken serviert. Dadurch wird das leichte Gemüse schnell zur schweren Kalorienbombe. Wer den Geschmack von Brokkoli zu dominant findet, kann eine kleine Menge des Gemüses unter ein Kartoffelpüree mischen. Ansonsten ist Brokkoli pur oder in etwas Butter und mit Salz angeschwitzt, für unsere Gesundheit am besten.

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Strahlfäule – eine häufige Huferkrankung

Trotz Fortschritt in der Medizin und modernem Equipment, ändern sich viele Dinge nicht. Schon zu meiner intensiven Reiterzeit, als Jugendlicher, hatten unsere Pferde Probleme mit Strahlfäule. Dabei handelt es sich um eine bakterielle Huferkrankung, sie ist in vielen Pferdebeständen verbreitet und kann mehrere Ursachen haben. Das Strahlhorn wird von Fäulnisbakterien angegriffen. Wenn man den Huf nicht rechtzeitig behandelt können die Bakterien sich immer weiter ausbreiten und sogar bis in den Blutkreislauf des Pferdes gelangen.

Da die Hufen Ihres Pferdes täglich ausgekratzt und gesäubert werden müssen, sollte Ihnen eine beginnende Strahlfäule jedoch schnell auffallen. Denn sobald man das Bein hochhebt, fällt ein fauler Geruch auf. Darüber hinaus sind die Stellen, die von den Bakterien befallen sind, weich und schmierig. Auch farblich unterscheiden sich die erkrankten Bereiche, denn sie sind dunkler als bei einem gesunden Huf. Spätestens jetzt wird es Zeit den Tierarzt zu Rate ziehen.

Die Krankheit entsteht vor allem durch Feuchtigkeit und Nässe. Das bedeutet aber nicht, dass Ihr Pferd nicht durch Wasser beziehungsweise feuchte Stellen laufen darf. Viel wichtiger ist es, dass der Stall sauber und trocken gehalten wird, sodass der Huf die Möglichkeit hat gut zu trocknen. Natürlich darf die tägliche und regelmäßige Reinigung der Hufen sowie der Box nicht fehlen, denn Kot und Urin bieten den Fäulnisbakterien einen idealen Nährboden. Spezielle Präparate helfen vorbeugend, sie desinfizieren, regenerieren und schützen den Huf. Wir empfehlen hier VulnoPlant® Huf- und Klauenspray.

Trotz guter Pflege lässt sich die Strahlfäule aber nicht immer komplett vermeiden. Sind Hufen davon betroffen, sollte man zunächst die erkrankten Stellen vorsichtig entfernen und desinfizieren. Dafür gibt es Präparate die die Fäulnisbakterien abtöten und den Heilungsprozess beschleunigen können. Wir empfehlen hier ICHTO VET® FESSEL-CREME.

Die Dauer der Behandlung hängt natürlich vom Stadium der Erkrankung ab, aber häufig tritt in den ersten Tagen schon eine deutliche Besserung ein.

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