Worauf es beim Sonnenschutz wirklich ankommt

Mittlerweile wissen die meisten Menschen, dass Sonnenschutz wichtig ist. Man schnappt sich also kurz vor dem Urlaub die nächstbeste Flasche Sonnencreme und fertig, richtig? Nicht ganz, denn wer denkt, mehr es gäbe beim Thema Sonnenschutz nicht zu beachten, riskiert schnell einen Sonnenbrand. Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

SonnencremeWarum benötigen wir eigentlich Schutz gegen die Sonne?

Die Sonne strahlt neben dem sichtbaren Licht ultraviolette Strahlung aus (kurz UV-Strahlung). UV-Strahlung ist sehr intensiv und geht im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Haut“, wo sie unsere Zellen schädigt, zu Sonnenbränden führt und im schlimmsten Fall Hautkrebs auslöst. Um sich vor diesen Strahlen zu schützen, lagert unsere Haut Melanin ein – das sind die Hautpigmente, die für die beliebte Sommerbräune sorgen. Dieser Eigenschutz genügt bei heller Haut jedoch nur für zehn Minuten in der Sonne und selbst mediterrane Haut sollte nicht viel länger als eine halbe Stunde ungeschützt bleiben.

Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich?

Eins vorweg: Die meisten modernen Sonnenschutzprodukte schützen richtig angewendet vor schädlicher Sonneneinstrahlung. Ein Lichtschutzfaktor von 10 filtert bereits 90% der UV Strahlung und ein Lichtschutzfaktor von 50 filtert 98% der UV-Strahlung. Einen vollständigen Schutz erreicht übrigens auch der höchste UV-Faktor nicht. Lassen Sie sich also nicht von Marketingbegriffen wie „Sun Blocker“ täuschen.
Um zu ermitteln welchen Lichtschutzfaktor Sie benötigen, müssen Sie neben ihrem Hauttyp die Dauer einschätzen, die Sie in der Sonne verbringen wollen. Der Lichtschutzfaktor wird dann mit der zuvor angesprochenen Eigenschutzzeit Ihres Hauttyps multipliziert. Ein Beispiel macht dies greifbarer: Wenn Sie ohne Sonnenschutz 10 Minuten in der Sonne bleiben könnten ohne Sonnenbrand zu bekommen, verlängert sich die Zeit durch einen Lichtschutzfaktor 10 auf 100 Minuten. Lichtschutzfaktor 20 würde dann, vorausgesetzt die Creme wurde nicht durch Schweiß,Wasser oder Handtuch negativ beeinflusst, die Zeit auf 200 Minuten anheben. Wenn Sie Ihren Hauttyp ermitteln wollen, hilft Ihnen zum Beispiel der Hauttyp Berater von Nivea. Dort finden Sie Empfehlungen zum passenden Lichtschutzfaktor. Da die meisten Menschen im Gesicht sonnenempfindlicher sind, sollte für das Gesicht außerdem ein höherer Schutzfaktor gewählt werden: Wenn Sie also für den Körper Faktor 20 Nutzen, ist eine spezielle Gesichtssonnencreme wie NIVEA SUN protect & bronze Sonnencreme LSF 30 empfehlenswert.

Kinder benötigen besonderen Schutz

Der Eigenschutz der Haut ist bei Babys und Kindern unter 15 Jahren noch sehr schwach bis gar nicht entwickelt- daher sollten gerade Kleinkinder nie direkt der Sonne ausgesetzt werden. Auch unter dem Sonnenschirm sollte ein möglichst hoher Lichtschutzfaktor genutzt werden. Um das Kind möglichst lückenlos einzucremen, gibt es spezielle Sonnensprays die leicht eingefärbt sind: Auf diese Weise sieht man Stellen die man noch vergessen hat und die Farbe verschwindet kurz nach dem Auftragen.

Häufige Fehler beim Sonnenschutz

Neben der Auswahl des richtigen Sonnenschutzmittels ist auch die richtige Anwendung wichtig, denn hier machen die Menschen die meisten Fehler:

  • Der richtige Zeitpunkt: Damit Sonnenschutz wirken kann, muss er zur rechten Zeit aufgetragen werden. Für viele Produkte sind das 30 Minuten vor dem Sonnenbad – es gibt aber auch Produkte die sofort wirksam sind, etwas das Lavera Sonnenspray LSF 20 
  • Häufig und in ausreichender Menge nachcremen: Sonnenschutz kann nur wirken, wenn er auch tatsächlich aufgetragen wurde. Kaufen Sie lieber einen niedrigeren Lichtschutzfaktor und tragen Sie das Produkt dafür großzügig und häufig auf. Der Schutz sollte außerdem auch bei wasserfesten Produkten erneuert werden, wenn man geschwitzt oder sich abgetrocknet hat
  • Das Verfallsdatum beachten: Der Lichtschutzfaktor von Sonnencreme nimmt mit der Zeit ab, wenn Sie also noch Produkte aus dem Vorjahr im Schrank stehen haben, sollten Sie diese im Zweifelsfall ersetzen
  • Lückenlos schützen: Denken Sie auch an Scheitel, Ohren, Hände und Füße – dort ist Sonnenbrand nicht nur häufig, sondern auch besonders unangenehm
  • Nicht nur im Sommer benutzen: Natürlich ist Sonnenschutz im Sommer ein besonders wichtiges Thema. Aber auch an einem sonnigen Wintertag und insbesondere in den Bergen sollte immer für ausreichenden Schutz gesorgt werden

Wenn Sie diese Punkte beachten und auf Ihren Körper hören, sollte einem schönen Sonnenbad nichts mehr im Wege stehen.

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Vorsicht Grannen!

Wenn Sie im Sommer mit Ihrem Hund häufig durch Feld und Wiesen spazieren, sollten Sie ihn besonders aufmerksam beobachten: Wenn sich Ihr Liebling plötzlich ausdauernd die Pfoten leckt, humpelt oder ein Auge zukneift, kann dies auf eine Granne hinweisen. Wir erklären Ihnen heute, worum es sich dabei handelt und wie Sie Ihren Hund davor schützen.

GrannenWas ist eine Granne?

Eine Granne ist ein borsten- oder fadenförmiger, gewöhnlich etwas starrer Fortsatz einer Pflanze. Typischerweise findet man sie zum Beispiel an Getreideähren. In der Natur erfüllen Grannen eine wichtige Aufgabe: Sobald sie sich im Fell eines Tieres festgesetzt hat, können sich die Samen der Pflanze als „blinder Passagier“ in der Umgebung verteilen.

Warum Grannen Probleme machen können

Das alles klingt Für Sie nun vielleicht erst einmal gar nicht so schlimm. Kurz das Fell ausgebürstet und die Probleme sind gelöst. Leider ist dem nicht so: Die Grannen sind oft hart und sehr spitz, statt also abzufallen arbeiten sie sich immer tiefer das Fell hinauf und können sogar in die Haut eindringen. Besonders in Bereich des Gesichts und der Ohren können sich Teile der Grannen festsetzen und dort schmerzhafte Fremdkörperabszesse verursachen. Sind die Augen betroffen, ist fast immer eine schmerzhafte Bindehautentzündung die Folge. Häufig geraten sie auch in die Zwischenzehenhaut oder beim Schnüffeln in die Nase. Teilweise können Grannen dann nur noch operativ entfernt werden.

Wie schütze ich mein Tier?

Einen vollständigen Schutz gibt es nicht, Sie können aber das Risiko mindern indem Sie das Fell an den Pfoten kurz scheren und die Haut zwischen den Zehen täglich kontrollieren. Wichtig ist es, die Symptome richtig zu deuten: Wenn Ihr Hund den Kopf heftig schüttelt oder ihn schief hält, ständig niest, die Nase blutet oder er sich sonst in irgend einer Form auffällig verhält, sollten Sie die Möglichkeit einer Granne in Betracht ziehen. Zum Beispiel denken Hundebesitzer, deren Tiere häufiger an einer Ohrenentzündung leiden, meist nicht an eine andere Ursache. Sie verschlimmern den Zustand dann möglicherweise sogar noch, indem sie mit einem Wattestäbchen das Ohr putzen und so die Grasgranne ungewollt tiefer ins Ohr befördern. Sollten Sie die oben genannten Symptome beobachten, dann stellen Sie ihr Tier unbedingt Ihrem Tierarzt vor. Der Tierarzt kann die Granne entfernen und wird auch entsprechende Medikamente verschreiben. Für die Nachbehandlung und Pflege sind dann einige ausgesuchte Präparate zu empfehlen: Epi-Otic Ohrreiniger, CLX Wipes und Vet-o-care Aktive Lotion Hund / Katze.

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Gesund und fit 2015: Abnehmen mit Trennkost – Geht das?

Neben der Weight-Watchers- und der Brigitte-Diät, die wir Ihnen bereits vorgestellt haben, ist die Trennkost eine der bekanntesten Diäten. Kein Wunder, schließlich ist letztere auch schon mehr als 100 Jahre alt. Aber ist das Konzept noch zeitgemäß? Kann man mit Trennkost überhaupt gesund abnehmen? All das klären wir heute im Blog.

TrennkostWas ist der Grundgedanke der Trennkost?

Der Erfinder der Trennkost-Diät, der New Yorker Howard Hay, entwickelte vor etwa 100 Jahren die Idee der Trennkost, aufgrund einer persönlichen schweren Erkrankung. Nachdem er seine Ernährung umstellte, fühlte er sich besser und konnte seine Krankheit sogar besiegen. Daraus schloss Hay, dass bestimmte Lebensmittel und deren Kombinationen schädlich für den menschlichen Körper sind. So seien Übergewicht, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen die Folge falscher Ernährung. Hays Theorie war, dass wir das Säure-Basen-Gleichgewicht unsers Körpers herstellen bzw. halten müssen. Diese gelinge vor allem durch das Essen basischer Lebensmittel (vor allem Gemüse, aber auch Obst) und durch das Trennen von Kohlenhydraten und Eiweißen innerhalb derselben Mahlzeit. Denn beides zusammen kann laut Hays nicht effektiv verarbeitet werden.

Wie funktioniert Trennkost?

Zunächst werden bei den Mahlzeiten Kohlenhydrate und Eiweiße getrennt und dürfen nicht zusammen gegessen werden. Lebensmittelverbote gibt es dabei kaum, Jedoch sollen Produkte, die sowohl Kohlenhydrate als auch Eiweiße enthalten, gemieden werden. Darunter fallen laut Hays zum Beispiel Hülsenfrüchte. Zusätzlich zu einer kohlenhydrat- oder eiweißhaltigen Mahlzeit dürfen sogenannte neutrale Lebensmittel gegessen werden. Dazu zählen vor allem Gemüse und Salat. Neben diesen Regeln soll zusätzlich darauf geachtet werden, dass die tägliche Nahrung zu drei Vierteln aus basischen Lebensmitteln wie Salat, Gemüse und Obst besteht. Kalorien werden täglich keine gezählt: Man darf sich bei der Trennkost, wenn man sich an die Regeln hält, also satt essen.

Wie sieht ein Tag mit Trennkost aus?

Zum Frühstück gibt es eine kohlenhydrathaltige Mahlzeit. Es darf also zum Beispiel ein Brötchen gegessen werden. Dazu gibt es allerdings weder Wurst noch Eier, sondern zum Beispiel Honig. Das Mittagessen besteht aus eiweißhaltigen Lebensmitteln, etwa ein Steak mit Gemüse. Abends stehen wieder Kohlenhydrate auf dem Speiseplan, also Nudeln, Brot oder Reis, dazu Gemüse satt. Als Snacks über den Tag ist Obst erlaubt, nachmittags sogar etwas Süßes.

Kann man mit Trennkost abnehmen?

Besteht die tägliche Ernährung tatsächlich wie empfohlen zu drei Vierteln aus Obst und Gemüse, ist das natürlich sehr schlank. So lässt sich tatsächlich abnehmen. Die Trennkost greift damit einige der auch heute noch empfohlenen Ernährungsweisen auf. Dazu wird wenig Fleisch gegessen, auch das kann die Gesundheit fördern. Abnehmwillige können mit Trennkost an Gewicht verlieren. Das liegt jedoch nicht an der Trennung von Eiweißen und Kohlenhydraten, sondern am Sparen von Kalorien allgemein. Heutzutage weiß man nämlich, dass der Körper sehr wohl Eiweiße und Kohlenhydrate zusammen verdauen kann – eine strikte Trennung ist nicht notwendig. Außerdem gilt: Wer abnehmen möchte, muss mehr Kalorien verbrennen als er zu sich nimmt. Gemüse und Obst sind daher ideal, um schlanke und gesunde Mahlzeiten zuzubereiten.

Fazit: Wie gut ist Trennkost?

Während Trennkost auch 100 Jahre nach ihrer Erfindung in einigen Punkten noch aktuell ist (viel Obst und Gemüse), sind andere Ideen überholt (Trennung von Kohlenhydraten und Eiweißen). Positiv ist jedoch, dass Trennkost einen geringen Fleischkonsum vorsieht, dafür viel Obst und Gemüse empfiehlt. So lässt sich eine gesunde und kalorienarme Ernährung aufbauen. Auch die Idee des Säure-Basen-Haushaltes ist so nicht haltbar. Was Der Trennkost-Idee außerdem fehlt: Wer gesund abnehmen möchte, sollte auch Sport und regelmäßige Bewegung in den Tag integrieren. Und: Restaurantbesuche und Familienfeiern können mit Trennkost sehr schwierig werden. Es ist schwer, diese Ernährungsform in den Alltag zu integrieren. Besser ist eine ausgewogene Ernährung mit allen Lebensmittelgruppen und regelmäßiger Sport (drei Mal pro Woche mindestens 30 Minuten).

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Was hilft bei Reisekrankheit?

Urlaubszeit – für die meisten Menschen heißt es dann „möglichst weit weg!“. Egal ob man sich jedoch für Flugzeug, Schiff oder Auto entscheidet, für viele lauert dort leider Übelkeit und Schwindel in Form der verhassten Reisekrankheit. Wir erklären Ihnen was Reisekrankheit eigentlich ist und haben einige Tipps und Ratschläge für Sie zusammengestellt, wie Sie die Anreise in den wohlverdienten Urlaub erträglicher machen können.

ReisekrankheitWas ist eigentlich die Reisekrankheit?

Umgangssprachlich Reise- oder Seekrankheit genannt, handelt es sich eigentlich um die sogenannte „Kinetose“ oder Bewegungskrankheit. Ausgelöst wird sie durch widersprüchliche Signale der Sinnesorgane, insbesondere bei Konflikten zwischen den Augen und dem Gleichgewichtssinn. Während Ihr Auge an das Gehirn sendet „wir bewegen uns“, sagt Ihr Gleichgewichtssinn hingegen „stimmt nicht, ich sitze doch“. Umgekehrt, etwa im Flugzeug auf einem Platz am Gang, signalisiert ihr Auge Stillstand, während Ihr Gleichgewichtssinn die Bewegungen des Flugzeugs wahrnimmt. Unvereinbare Sinneseindrücke werden vom Gehirn dann als ernstzunehmendes Problem interpretiert, denn in einer Zeit vor der Erfindung von Fortbewegungsmitteln wurden solche Widersprüche meist durch Vergiftungen ausgelöst. Der Körper reagiert also mit den typischen Symptomen wie Unwohlsein, Schweißausbrüchen und Erbrechen, um sich dieser vermeintlichen Giftstoffe zu entledigen.

Was kann ich gegen Reisekrankheit tun?

Reisekrankheit ist also eigentlich eine sinnvolle Schutzfunktion des Körpers, die leider aus falschen Gründen ausgelöst wird und uns so die Reise verdirbt. Wenn Sie unter der Reisekrankheit leiden, gibt es aber glücklicherweise einige Dinge die Sie tun können.

Bei leichtem Unwohlsein:

  • Richten Sie Ihren Blick auf den Horizont, damit reduzieren Sie die wahrgenommene Intensität der Bewegungen
  • Setzen Sie sich in Fahrtrichtung
  • Lesen Sie nicht während der Fahrt
  • Meiden Sie unangenehme Gerüche und Alkohol
  • Versuchen Sie die Reise möglichst ausgeschlafen anzutreten

Bei stärkeren Symptomen:

  • Legen Sie wenn möglich Pausen während der Fahrt ein
  • Gehen Sie wenn möglich an die frische Luft oder öffnen Sie ein Fenster

Sollten diese Tipps bei nicht genügen, gibt es auch Medikamente die Ihnen effektiv helfen können. Tabletten gegen Reisekrankheit enthalten meist Dimenhydrinat. Der Wirkstoff ist gut verträglich und auch von Reise-Kaugummis bekannt, verursacht jedoch bei einigen Personen Schläfrigkeit und ist daher eher für lange Flugreisen als für kurze Autofahrten geeignet. Als natürliche Alternative hat sich außerdem Ingwer bewährt, zum Beispiel als Tee.

Falls es Sie doch erwischt, ist es wichtig Ruhe zu bewahren, denn Stress macht alles schnell noch schlimmer. Der Körper gewöhnt sich außerdem zum Beispiel auf einer Kreuzfahrt nach zwei bis drei Tagen an die neue Situation. Bis dahin heißt es durchhalten und die oben genannten Tipps beherzigen, steht hoffentlich einer schönen Reise nichts mehr im Wege.

 

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