Wenn Mücken und Insekten Ihrem Pferd zur Qual werden

Sobald die Temperaturen steigen und es auf der Weide summt und schwirrt, beginnt für viele Pferde die Zeit der Mücken- und Insektenstiche. Was zunächst nur unangenehm scheint, kann auch ernstere Folgen haben: Sobald sich ein Tier die juckende Stelle aufgescheuert hat, kann es zu nässenden Stellen oder sogar sogenannten Sommerekzemen kommen. Wir erklären Ihnen, wie Sie rechtzeitig vorbeugen und Ihrem Pferd den Sommer erleichtern.

Was ist ein Sommerekzem?Was ist ein Sommerekzem?

Bei Sommerekzemen handelt es sich um eine Reaktion auf Insektenstiche, insbesondere durch Kriebelmücken. Sichtbare Symptome sind abgesehen von kleinen Pusteln leider zunächst nicht vorhanden, daher sollten Sie aufmerksam auf ungewöhnliches Verhalten achten, insbesondere Unruhe und ein erhöhter Drang zu Scheuern. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es dann häufig zu wunden und offenen Stellen, die wiederum Insekten anlocken.
Besonders anfällig sind übrigens Island- und Welshponys, daher sollten Halter dieser Rassen idealerweise rechtzeitig vorbeugen.

Wie schütze ich mein Pferd vor Insektenstichen?

Sollten Ihrem Pferd Insekten zu schaffen machen, ist ein vorbeugender Schutz empfehlenswert. Empfehlenswert ist das Auftragen von einem Repellent, etwa EquiRepell Gel, 500 ml. Das Produkt lässt sich problemlos auftragen und schützt Ihr Pferd bis zu 24 Stunden vor Plagegeistern. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von speziellen Ganzkörperdecken. Wenn diese Maßnahmen nicht genügen, sollte während der Hauptflugzeiten der Insekten eine Unterbringung im Stall erwogen werden.

Was kann ich tun wenn mein Pferd bereits betroffen ist?

Sollte Ihr Tier akut unter Stichen und Juckreiz leiden, sollten Sie die betroffenen Stellen dringend pflegen. Equimyl® Emulsion, 500 ml und Equimyl® Shampoo, 500 ml enthalten hautpflegende, juckreizstillende und beruhigenden Komponenten und können daher Linderung verschaffen. Seifen Sie die betroffenen Stellen ein und waschen Sie Ihr Tier im Anschluss mit kühlem Wasser ab. Vorsicht ist jedoch bei offenen Wunden geboten, in diesem Fall dürfen die Produkte nicht angewendet werden und Sie sollten in schweren Fällen Ihren Tierarzt konsultieren. EQUIMYL® kann übrigens auch angewendet werden, wenn Ihr Pferd dazu neigt sich die Schweifrübe oder den Mähnenkamm zu scheuern. Empfehlenswert ist auch Ichto Vet® Sommergel, 250 ml. Damit Fell und Langhaar ansehnlich bleiben, empfiehlt es sich, das Gel schon beim ersten Scheuern zu Beginn der Mückensaison anzuwenden.

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Fit und gesund 2015: Wie gut ist die Glyx-Diät?

Ein stabiler und nicht zu hoher Insulinwert gilt bei vielen Diäten als sehr wichtig. Die Glyx-Diät geht da noch einen Schritt weiter: Jedes Lebensmittel wird nach seinem Einfluss auf seinen Blutzuckerwert beurteilt und auf dem Glyx-Index eingeordnet. Wie genau der sogenannte Glyx-Index errechnet wird und ob es sinnvoll ist, Lebensmittel nach ihrem Glyx-Faktor zu bewerten, erfahren Sie heute hier.

Glyx DiätWie funktioniert die Glyx-Diät?

Der Begriff Glyx leitet sich von „glykämischer Index“ ab. Die Glyx-Diät soll, anders als der Name vermuten lässt, nicht ausschließlich der kurzzeitigen Gewichtsreduktion dienen, sondern auch als dauerhafte Ernährungsform. Anders als bei vielen anderen Diäten ist bei der Glyx-Diät zunächst kein Lebensmittel verboten. Jedoch wird jedes Produkt mithilfe des glykämischen Index bewertet, gegessen werden sollen dann vor allem solche Lebensmittel, die einen niedrigen Wert aufweisen.
Schnell verdauliche Kohlenhydrate, zum Beispiel Traubenzucker und Zucker aus weißem Mehl, lassen den Blutzuckerspiegel schnell und stark ansteigen. Das ist, so die Theorie, ungesund. Denn der Blutzuckerspiegel fällt nach dem Verzehr von schnell verdaulichen Kohlenhydraten auch rasch wieder ab, was Heißhungerattacken begünstigen soll. Langsam verdauliche Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten gelten bei der Glyx-Diät als gut, weil sie den Blutzuckerspiegel nur langsam und leicht ansteigen lassen.

Wie wird der Glyx-Index berechnet?

Zur Berechnung des glykämischen Index wurde Traubenzucker, also Glukose, auf einen Wert von 100 festgelegt, weil er der am Schnellsten verdauliche Zucker ist. Alle anderen kohlenhydrathaltigen Lebensmittel haben einen Wert darunter. Als niedrig, und damit als gut, gilt ein Wert von unter 55. Zum Vergleich: Reines Weißbrot hat einen Glyx-Wert von 70.

Welche Lebensmittel dürfen während der Glyx-Diät gegessen werden?

Das Gute an der Glyx-Diät: Strikte Verbote gibt es nicht. Allerdings sollen Lebensmittel mit einem glykämischen Wert von über 55 gemieden werden. Gegessen werden dürfen daher Vollkornprodukte, aber auch die meisten Obst- und Gemüsesorten, tierische und pflanzliche Fette und Eiweiße, also Milchprodukte, Öle, Fleisch und Eier.

Wie gut ist die Glyx-Diät?

Die Glyx-Diät rät dazu, Vollkornprodukte, Obst und Gemüse zu essen und sich sportlich zu betätigen. Konkrete Verbote gibt es nicht – das ist aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ein sehr guter Ansatz. Allerdings bewertet die Glyx-Diät ausschließlich die Blutzuckerreaktion des Körpers nach dem Verzehr von Kohlenhydraten. Fette und Eiweiße werden bei der Glyx-Diät nicht bewertet und können unbegrenzt gegessen werden. Dadurch ist es aus meiner Sicht als Ökotrophologin fraglich, ob man mit der Glyx-Diät überhaupt abnehmen kann, denn der tägliche Kalorienumsatz ist neben einer abwechslungsreichen Ernährung entscheidend für den Gewichtsverlust. Wer seine Kalorien nicht aus Kohlenhydraten bezieht, greift vielleicht vermehrt zu anderen Kalorienbomben, die viel Fett oder Eiweiß enthalten. Eine Reduzierung der täglichen Kalorienzufuhr ist entscheidend, um dauerhaft gesund Gewicht zu verlieren. Ich halte den glykämischen Index als alleiniges Bewertungsmittel zur Gewichtsreduzierung für unzureichend. Besser ist eine kalorienreduzierte Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Eiweißen, hochwertigen Fetten und Kohlenhydraten, dazu drei bis vier Mal pro Woche 30 bis 45 Minuten Sport.

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Gesund und fit 2015: So funktioniert die Brigitte-Diät

Bereits in den 1960er Jahren wurde die Brigitte-Diät entwickelt und nach der gleichnamigen Frauenzeitschrift benannt. Seitdem wird sie stetig erweitert und verändert, Rezepte werden modernisiert, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt. Doch wie genau funktioniert die Brigitte-Diät und wie gut ist sie?

Brigitte DiätWie ist die Brigitte-Diät aufgebaut?

Unabhängig von Alter und körperlicher Aktivität gibt die Brigitte-Diät Frauen eine tägliche Zufuhr von 1200 Kalorien und 40 Gramm Fett vor. Männer dürfen 1500 Kalorien täglich essen. Die Diät richtet sich an alle Abnehmwilligen ab einem BMI von 25. Sie kann so lange fortgesetzt werden bis, das Wunschgewicht erreicht ist. Bis dahin sollen die Ernährungsrichtlinien zur Gewohnheit geworden sein und auch nach offiziellem Beenden der Diät weiter in den Alltag integriert werden. Die Brigitte-Diät umfasst verschiedene Ernährungsrichtlinien. So sind die sogenannten „slow carbs“ zentral. Dazu kommen die „Kalorienbremser“ und die „Stundenformel“. Um das Abnehmen leichter zu machen, gibt es Rezeptvorschläge und Wochenpläne.

Wie genau helfen „slow carbs“ beim Abnehmen?

Langsam verdauliche Kohlenhydrate, sogenannte „slow carbs“, gelten als ideal um lange satt zu bleiben und den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Ein stabiler Blutzuckerspiegel hilft nicht nur gegen Heißhungerattacken, sondern reduziert auch das Risiko einer Diabeteserkrankung. Sie stecken vor allem in Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten und sollen helfen, den Fettabbau stabil zu halten.

Was sind Kalorienbremser?

Anders als viele Diäten setzt die Brigitte-Diät nicht auf das Prinzip, wenig zu essen. Jedoch sollen Lebensmittel gewählt werden, die bereits von sich aus wenige Kalorien enthalten. Dazu zählen die meisten Obst- und Gemüsesorten, mageres Fleisch und Eiweiße. So lassen sich die täglichen Mahlzeiten bunt und kreativ gestalten ohne einseitig oder langweilig zu sein.

Was besagt die Stundenformel?

Die Stundenformel ist eine der neueren Anpassungen der Brigitte-Diät. Ging man früher noch davon aus, dass es egal ist, wann die empfohlene Tagesration an Kalorien zu sich genommen wird, ist man heute davon überzeugt, dass der menschliche Organismus zwischen zwei Mahlzeiten Ruhezeiten benötigt- daher wird in der Brigitte Diät ein Abstand von vier Stunden zwischen den Mahlzeiten empfohlen. Nachts sollte zehn Stunden lang nichts gegessen werden. Damit in den Ruhezeiten der Blutzuckerspiegel allerdings nicht zu sehr abfällt, sind vor allem wieder die „slow carbs“ wichtig, weil sie lange sättigen ohne den Organismus zu belasten.

Welche Lebensmittel stehen bei der Brigitte-Diät auf dem Speiseplan?

Das Tolle an der Brigitte-Diät: Alles darf gegessen werden, jedoch in den richtigen Kombinationen und Mengen. Daher ist es wichtig, sich an die Rezeptvorschläge zu halten, die bei Bedarf auch individuell angepasst werden können. Ziel ist, dass frisch gegessen und gekocht wird. Das ist jedoch gerade für Berufstätige nicht immer leicht, daher gibt es neuerdings auch Rezeptvorschläge, bei denen vorgekocht werden kann.

Wie gut ist die Brigitte-Diät?

Als größten Vorteil der Brigitte-Diät gegenüber anderen Diäten sehe ich die Vielfalt der Lebensmittel, die gegessen werden dürfen. Mangelerscheinungen wird auf diese Weise vorgebeugt. Auch Heißhungerattacken und der Jojo-Effekt sollten bei einer Beachtung der Diätregeln ausbleiben. Die Brigitte-Diät ist daher auch für eine langfristige Ernährungsumstellung geeignet, weil sie den aktuellen Ernährungsstandards Rechnung trägt. Zudem empfiehlt die Brigitte-Diät auch Sport und zeigt, wie man Bewegung in den Alltag integrieren kann. Einziges Manko: Wer viel Sport macht und sehr aktiv ist, für den sind die empfohlenen 1200 Kalorien für Frauen bzw. 1500 Kalorien für Männer unter Umständen zu wenig. In diesem Fall kann jedoch Ihr behandelnder Arzt eine genaue Bedarfsanalyse durchführen.
Fazit: Die Brigitte-Diät folgt einem gesunden, abwechslungsreichen Ernährungsplan und empfiehlt regelmäßige Bewegung. So ist sie nicht nur etwas für den kurzzeitigen Diät-Erfolg, sondern auch für langfristige Ergebnisse und für eine allgemeine Verbesserung der Gesundheit geeignet.

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Wie gut sind Fitness Tracker und -Apps?

Viele Freizeitsportler nutzen bereits Fitness Apps und Smart Wearables um ihr Training, ihren Kalorienverbrauch und ihre Schlafqualität zu analysieren. Wir erklären Ihnen, für wen diese High-Tech Gadgets besonders geeignet sind, welche Anbieter es gibt und welche Risiken bestehen.

Fitness TrackerWie funktioniert Fitness Tracking?

Fitness Tracker fallen in die Kategorie der sogenannten „Smart Wearables“, es handelt sich also um Kleidungsstücke und Accessoires mit technischen Zusatzfunktionen. Der Begriff Smart bezieht sich dabei auf die Fähigkeit, Daten zu sammeln und zu verarbeiten- zum Beispiel den Puls, zurückgelegte Schritte, Ruhezeiten und einiges mehr. Diese Daten werden dann meist an das Smartphone des Nutzers gesendet und in einer speziellen App gespeichert. In der App können Sie dann Statistiken zu ihrem Fitness-Regime einsehen und Ihre Erfolge mit anderen Nutzern vergleichen oder teilen. Zusätzlich gibt es auch Fitness Apps die ohne Armbänder und andere zusätzliche Hardware auskommen, indem Sie GPS und Bewegungssensoren des Smartphones nutzen.

Den Personal Trainer in der Hosentasche

Neben einfachen Statistiken können die smarten Begleiter aber noch viel mehr: Sie können sich auf Basis Ihres Fitnessgrades individuelle Ziele setzen, sich an Ihr Training erinnern lassen oder sogar einen Hinweis erhalten, wenn Sie zu viel Zeit in einer sitzenden Position verbracht haben. Auf diese Weise ist es viel schwieriger seine Ziele aus den Augen zu verlieren und der innere Schweinehund hat im Idealfall keine Chance mehr. Die soziale Komponente, also der Austausch mit anderen Sportlern, kann zusätzlich einen starken motivierenden Effekt haben – ein Effekt den sich Diätprogramme wie Weight Watchers schon lange zunutze machen.

Welche Anbieter gibt es?

Die ursprünglichen Trendsetter waren die Unternehmen Jawbone und Fitbit, doch mittlerweile hat sich eine große Anzahl verschiedener Anbieter im Markt etabliert, jeder mit seinen individuellen Vor- und Nachteilen. Dazu gehören auch bekannte Namen wie Garmin, Polar und Nike. Wer am Kauf interessiert ist, sollte sich daher auf Basis der ausgeübten Sportarten, dem eigenen Smartphone und natürlich auch optischen Vorlieben das geeignete Band aussuchen. Wer die Anschaffungskosten scheut, kann zunächst mit Apps wie Google Fit für Android, der Apple Health App oder Apps von Drittanbietern wie Virtuagym herausfinden, ob sich das Fitness Tracking wirklich lohnt.

Einschränkungen und Risiken

Schöne neue Fitness Welt also? Nicht ganz, denn es gibt einige Einschränkungen und Risiken denen sich potenzielle Käufer bewusst sein sollten. Hierzu gehören technische Limitierungen des Trackings, etwa wenn sie bevorzugt Home Trainer oder andere Sportgeräte nutzen bei denen die Arme ruhig bleiben und Sie sich nicht von der Stelle bewegen. Weiterhin fühlt sich nicht jeder wohl damit, den Anbietern der Fitness Tracker und –Apps persönliche Daten preiszugeben.
Nicht zuletzt besteht das Risiko des falschen Trainings: Wenn Sie sich unrealistische Ziele setzen oder zu wenig Regenerationszeit einplanen, kann der Sport für Sie schnell frustrierend werden oder sogar in Übertraining enden.

Fazit

Fitness Tracking ist ohne Zweifel ein großer Trend und die schicken Bänder können Sie effektiv bei Ihrem Training unterstützen. Sie sind jedoch nicht für jeden geeignet, informieren Sie sich daher im Vorfeld eingehend zum Thema und schätzen Sie sich und Ihren Fitness Grad richtig ein.

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