Was tun, wenn Katzen ihr Revier markieren

Sowohl männliche als auch weibliche Katzen markieren ihr Revier mit Urin. Das ist zwar ein normales Verhalten, aber im Haus doch sehr unangenehm. Heute erklären wir Ihnen, wie Sie Ihren Stubentiger davon abhalten können.

Revierverhalten bei KatzenWieso Katzen ihr Revier markieren

Grundsätzlich sind Katzen territoriale Tiere, sie stecken also ihr Revier ab. Dieses Verhalten ist bei Katern stärker ausgeprägt, insbesondere wenn sie noch nicht kastriert sind. Nicht jeder Urinfleck in der Wohnung ist jedoch zwangsweise auf Revierverhalten zurückzuführen: Stellen Sie zunächst sicher, dass es sich nicht um eine Abneigung gegenüber der Katzentoilette handelt. Katzen sind sehr geruchsempfindlich und meiden ihre Toilette, wenn sie unangenehm riecht. Neben der regelmäßigen Reinigung kann hier auch ein Katzenstreudeo helfen. Da sich die Zusammensetzung von Katzenstreu von Marke zu Marke unterscheidet, kann möglicherweise auch ein Produktwechsel helfen die Katzentoilette für Ihr Tier attraktiver zu machen.

So beugen Sie Reviermarkierung vor

Wenn Sie das Problem von vornherein vermeiden möchten, lassen Sie Ihre Katze am besten im Alter von vier bis sechs Monaten kastrieren. Auch wenn Ihre Katze dann gelegentlich bereits markiert haben sollte, tritt dieses Verhalten in den meisten Fällen nach einer Kastration nicht mehr auf. Nicht zuletzt kann das Urinieren in der Wohnung auch ein Warnzeichen für eine Harnwegsinfektion sein. Wenn Sie Blut im Urin entdecken, sollten Sie unbedingt Ihren Tierarzt aufsuchen.
Verwenden Sie bei der Reinigung der markierten Bereiche oder Möbel keine geruchsintensiven Bleichmittel oder Desinfektionsmittel auf Ammoniakbasis. Allein der Geruch veranlasst die Katze möglicherweise dazu, die Stelle erneut zu markieren.
Als wirklich hilfreiches Mittel hat sich das Pheromon Feliway Spray erwiesen. Dieses Produkt bildet die natürlichen Pheromone der Katze nach und hat eine beruhigende Wirkung auf sie. Die Katze fühlt sich insgesamt wohler. Je gelassener die Katze ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie markiert.

Wenn Ihre Katze erst kürzlich mit Markierverhalten begonnen hat, kann dies auch auf Veränderungen in der Umgebung zurückzuführen sein. Katzen reagieren empfindlich auf Veränderungen, zum Beispiel Umzüge, Familienzuwachs und andere Tiere. In diesen Zeiten sollten Sie Ihrer aufgeregten oder gestressten Katze mehr Zuwendung und vermehrte Streicheleinheiten in einer ruhigen Umgebung zukommen lassen – so findet sie schnell ihr Gefühl der Sicherheit wieder.

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Wir machen uns stark gegen Kopfschmerzen

Wer kennt es nicht: Dieses pochende oder stechende Gefühl im Kopf. Etwa 70 Prozent aller Deutschen leiden zumindest hin und wieder an Kopfschmerzen. Um auf dieses oft unterschätzte Volksleiden aufmerksam zu machen, wurde der 5. September zum Tag des Kopfschmerzes ausgerufen. Wir haben uns aus diesem Grund einmal zusammengesetzt und werden Ihnen in den nächsten Wochen erklären, welche Arten von Kopfschmerz es gibt und was Sie dagegen tun können. Doch heute zunächst einmal zur Frage, was Kopfschmerzen eigentlich für Ihren Körper bedeuten und was Sie bei akuten Beschwerden tun können.

KopfschmerzenDie Ursache für Kopfschmerzen

Was viele Menschen nicht wissen: Kopfschmerz findet nicht im Gehirn selbst statt, sondern entsteht meist durch Reizungen der Hirnhaut oder der im Gehirn befindlichen Nerven und Blutgefäße. Je nachdem welcher Teil betroffen ist, äußern sich die Beschwerden deshalb an unterschiedlichen Stellen des Kopfes und natürlich auch in unterschiedlicher Schwere. Klassische, sogenannte primäre Kopfschmerzen, beinhalten als größte Gruppe auch Migräne und Spannungskopfschmerzen.
Die Auslöser sind dabei sehr vielfältig, stehen jedoch häufig in Verbindung mit unserem modernen Lebensstil: Bildschirmarbeit und verkrampfte Haltungen am Schreibtisch gehören hier ebenso zu den Schuldigen wie Stress, Schlafmangel und schlechte Ernährung. Wer also an Kopfschmerzen leidet, sollte auf seinen Körper hören und herausfinden, welche Individuellen Faktoren den Schmerz auslösen.

Was hilft bei akuten Kopfschmerzen?

Wenn sich Kopfschmerzen ankündigen, sollten Sie am besten schnell handeln – je früher Sie die Schmerzen bekämpfen, desto leichter sind Sie bald wieder beschwerdefrei. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen:

  • Gehen Sie vor die Tür! Sauerstoff und Bewegung können insbesondere bei Spannungskopfschmerzen bereits Wunder bewirken
  • Massieren Sie sich die Schläfen und legen Sie sich eine warme feuchte Kompresse auf die Stirn. Achtung: Kalte Kompressen helfen zwar bei Fieber und fühlen sich erst einmal angenehm an, können Kopfschmerzen aber eher verschlimmern
  • Essen und trinken Sie regelmäßig und ausreichend. Es hat sich übrigens gezeigt, dass insbesondere Kaffee aufgrund des Koffeingehalts einen positiven Einfluss auf die Beschwerden hat. Zusätzlich sollten Sie mindestens zwei Liter Wasser zu sich nehmen

Bei akuten Kopfschmerzen sollten Sie generell auch keine Angst davor haben, ein schmerzlinderndes Medikament einzunehmen – solange Sie nicht häufiger als fünf Mal im Monat zu Tabletten greifen, ist dies in der Regel unbedenklich. Für viele Arten von Kopfschmerzen sind Kombinationspräparate empfehlenswert, die mehrere Wirkstoffe enthalten. Diese sind bei einer breiten Gruppe der unterschiedlichen Formen von Kopfschmerzen wirksam und ideal für den gelegentlichen Gebrauch. Sie finden natürlich auch in unserem Sortiment eine große Zahl passender Produkte.

Ab wann sollte ich mit meinem Arzt sprechen?

Wenn Sie unter besonders starken oder besonders häufigen Kopfschmerzen leiden, sollten Sie diese dringend von Ihrem Arzt abklären lassen. Dort kann Ihnen durch eine genaue Diagnose gezielt geholfen werden.

Nächste Woche schauen wir uns dann eine der häufigsten Kopfschmerzarten im Detail an – den Spannungskopfschmerz.

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Worauf es beim Sonnenschutz wirklich ankommt

Mittlerweile wissen die meisten Menschen, dass Sonnenschutz wichtig ist. Man schnappt sich also kurz vor dem Urlaub die nächstbeste Flasche Sonnencreme und fertig, richtig? Nicht ganz, denn wer denkt, mehr es gäbe beim Thema Sonnenschutz nicht zu beachten, riskiert schnell einen Sonnenbrand. Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

SonnencremeWarum benötigen wir eigentlich Schutz gegen die Sonne?

Die Sonne strahlt neben dem sichtbaren Licht ultraviolette Strahlung aus (kurz UV-Strahlung). UV-Strahlung ist sehr intensiv und geht im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Haut“, wo sie unsere Zellen schädigt, zu Sonnenbränden führt und im schlimmsten Fall Hautkrebs auslöst. Um sich vor diesen Strahlen zu schützen, lagert unsere Haut Melanin ein – das sind die Hautpigmente, die für die beliebte Sommerbräune sorgen. Dieser Eigenschutz genügt bei heller Haut jedoch nur für zehn Minuten in der Sonne und selbst mediterrane Haut sollte nicht viel länger als eine halbe Stunde ungeschützt bleiben.

Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich?

Eins vorweg: Die meisten modernen Sonnenschutzprodukte schützen richtig angewendet vor schädlicher Sonneneinstrahlung. Ein Lichtschutzfaktor von 10 filtert bereits 90% der UV Strahlung und ein Lichtschutzfaktor von 50 filtert 98% der UV-Strahlung. Einen vollständigen Schutz erreicht übrigens auch der höchste UV-Faktor nicht. Lassen Sie sich also nicht von Marketingbegriffen wie „Sun Blocker“ täuschen.
Um zu ermitteln welchen Lichtschutzfaktor Sie benötigen, müssen Sie neben ihrem Hauttyp die Dauer einschätzen, die Sie in der Sonne verbringen wollen. Der Lichtschutzfaktor wird dann mit der zuvor angesprochenen Eigenschutzzeit Ihres Hauttyps multipliziert. Ein Beispiel macht dies greifbarer: Wenn Sie ohne Sonnenschutz 10 Minuten in der Sonne bleiben könnten ohne Sonnenbrand zu bekommen, verlängert sich die Zeit durch einen Lichtschutzfaktor 10 auf 100 Minuten. Lichtschutzfaktor 20 würde dann, vorausgesetzt die Creme wurde nicht durch Schweiß,Wasser oder Handtuch negativ beeinflusst, die Zeit auf 200 Minuten anheben. Wenn Sie Ihren Hauttyp ermitteln wollen, hilft Ihnen zum Beispiel der Hauttyp Berater von Nivea. Dort finden Sie Empfehlungen zum passenden Lichtschutzfaktor. Da die meisten Menschen im Gesicht sonnenempfindlicher sind, sollte für das Gesicht außerdem ein höherer Schutzfaktor gewählt werden: Wenn Sie also für den Körper Faktor 20 Nutzen, ist eine spezielle Gesichtssonnencreme wie NIVEA SUN protect & bronze Sonnencreme LSF 30 empfehlenswert.

Kinder benötigen besonderen Schutz

Der Eigenschutz der Haut ist bei Babys und Kindern unter 15 Jahren noch sehr schwach bis gar nicht entwickelt- daher sollten gerade Kleinkinder nie direkt der Sonne ausgesetzt werden. Auch unter dem Sonnenschirm sollte ein möglichst hoher Lichtschutzfaktor genutzt werden. Um das Kind möglichst lückenlos einzucremen, gibt es spezielle Sonnensprays die leicht eingefärbt sind: Auf diese Weise sieht man Stellen die man noch vergessen hat und die Farbe verschwindet kurz nach dem Auftragen.

Häufige Fehler beim Sonnenschutz

Neben der Auswahl des richtigen Sonnenschutzmittels ist auch die richtige Anwendung wichtig, denn hier machen die Menschen die meisten Fehler:

  • Der richtige Zeitpunkt: Damit Sonnenschutz wirken kann, muss er zur rechten Zeit aufgetragen werden. Für viele Produkte sind das 30 Minuten vor dem Sonnenbad – es gibt aber auch Produkte die sofort wirksam sind, etwas das Lavera Sonnenspray LSF 20 
  • Häufig und in ausreichender Menge nachcremen: Sonnenschutz kann nur wirken, wenn er auch tatsächlich aufgetragen wurde. Kaufen Sie lieber einen niedrigeren Lichtschutzfaktor und tragen Sie das Produkt dafür großzügig und häufig auf. Der Schutz sollte außerdem auch bei wasserfesten Produkten erneuert werden, wenn man geschwitzt oder sich abgetrocknet hat
  • Das Verfallsdatum beachten: Der Lichtschutzfaktor von Sonnencreme nimmt mit der Zeit ab, wenn Sie also noch Produkte aus dem Vorjahr im Schrank stehen haben, sollten Sie diese im Zweifelsfall ersetzen
  • Lückenlos schützen: Denken Sie auch an Scheitel, Ohren, Hände und Füße – dort ist Sonnenbrand nicht nur häufig, sondern auch besonders unangenehm
  • Nicht nur im Sommer benutzen: Natürlich ist Sonnenschutz im Sommer ein besonders wichtiges Thema. Aber auch an einem sonnigen Wintertag und insbesondere in den Bergen sollte immer für ausreichenden Schutz gesorgt werden

Wenn Sie diese Punkte beachten und auf Ihren Körper hören, sollte einem schönen Sonnenbad nichts mehr im Wege stehen.

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Vorsicht Grannen!

Wenn Sie im Sommer mit Ihrem Hund häufig durch Feld und Wiesen spazieren, sollten Sie ihn besonders aufmerksam beobachten: Wenn sich Ihr Liebling plötzlich ausdauernd die Pfoten leckt, humpelt oder ein Auge zukneift, kann dies auf eine Granne hinweisen. Wir erklären Ihnen heute, worum es sich dabei handelt und wie Sie Ihren Hund davor schützen.

GrannenWas ist eine Granne?

Eine Granne ist ein borsten- oder fadenförmiger, gewöhnlich etwas starrer Fortsatz einer Pflanze. Typischerweise findet man sie zum Beispiel an Getreideähren. In der Natur erfüllen Grannen eine wichtige Aufgabe: Sobald sie sich im Fell eines Tieres festgesetzt hat, können sich die Samen der Pflanze als „blinder Passagier“ in der Umgebung verteilen.

Warum Grannen Probleme machen können

Das alles klingt Für Sie nun vielleicht erst einmal gar nicht so schlimm. Kurz das Fell ausgebürstet und die Probleme sind gelöst. Leider ist dem nicht so: Die Grannen sind oft hart und sehr spitz, statt also abzufallen arbeiten sie sich immer tiefer das Fell hinauf und können sogar in die Haut eindringen. Besonders in Bereich des Gesichts und der Ohren können sich Teile der Grannen festsetzen und dort schmerzhafte Fremdkörperabszesse verursachen. Sind die Augen betroffen, ist fast immer eine schmerzhafte Bindehautentzündung die Folge. Häufig geraten sie auch in die Zwischenzehenhaut oder beim Schnüffeln in die Nase. Teilweise können Grannen dann nur noch operativ entfernt werden.

Wie schütze ich mein Tier?

Einen vollständigen Schutz gibt es nicht, Sie können aber das Risiko mindern indem Sie das Fell an den Pfoten kurz scheren und die Haut zwischen den Zehen täglich kontrollieren. Wichtig ist es, die Symptome richtig zu deuten: Wenn Ihr Hund den Kopf heftig schüttelt oder ihn schief hält, ständig niest, die Nase blutet oder er sich sonst in irgend einer Form auffällig verhält, sollten Sie die Möglichkeit einer Granne in Betracht ziehen. Zum Beispiel denken Hundebesitzer, deren Tiere häufiger an einer Ohrenentzündung leiden, meist nicht an eine andere Ursache. Sie verschlimmern den Zustand dann möglicherweise sogar noch, indem sie mit einem Wattestäbchen das Ohr putzen und so die Grasgranne ungewollt tiefer ins Ohr befördern. Sollten Sie die oben genannten Symptome beobachten, dann stellen Sie ihr Tier unbedingt Ihrem Tierarzt vor. Der Tierarzt kann die Granne entfernen und wird auch entsprechende Medikamente verschreiben. Für die Nachbehandlung und Pflege sind dann einige ausgesuchte Präparate zu empfehlen: Epi-Otic Ohrreiniger, CLX Wipes und Vet-o-care Aktive Lotion Hund / Katze.

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