Psychisch oder körperlich – chronischer Schmerz hat viele UrsachenÜber sieben MillionenMenschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Diese Dauerschmerzen können die Lebensqualität massiv beeinträchtigen - und im schlimmsten Fall sogar ganz zerstören. Medikamententherapien in Form von Spritzentherapien, aber auch Schmerzmittel wie Schmerztabletten und Schmerzsalben, sind oft nur ein kleiner Ausschnitt aus den Behandlungsmöglichkeiten, die aufgrund der Komplexität chronischer Schmerzen immer sehr stark am individuellen Krankheitsbild überprüft werden müssen. Schmerzmittel: Helfen Schmerztabletten oder Schmerzsalben bei chronischen Schmerzen? Hält ein Schmerz länger als ein Vierteljahr an, spricht man von chronischem Schmerz. Dabei unterscheidet die Medizin akute Schmerzphasen und chronische Schmerzerkrankungen. Akuten Schmerzen liegt meist eine Schädigung des Gewebes zugrunde. Normalerweise werden diese akuten Schmerzen innerhalb des Heilungsprozesses schwächer und mit der Ausheilung meist ganz beseitigt. Dies betrifft auch postoperative Schmerzen, die üblicherweise durch Schmerzmittel wie Schmerztabletten oder Schmerzsalben gut heilbar sind. Chronische Schmerzen hingegen sind oft keinem konkreten Leiden zuzuordnen und stellen daher eine besondere Herausforderung für die Medizin dar – und auch für die verordneten Schmerzmittel. |
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Behandlungsherausforderung chronischer SchmerzEntstehung und Erscheinung chronischer Schmerzen sind sehr vielfältig und stellen Mediziner oft vor ein Behandlungsproblem: Die reine Schmerzbehandlung z.B. durch Mittel wie Diclofenac oder Ibuprofen kann zwar momentane Schmerzen mildern, aber löst das Problem nicht dauerhaft. Auch kann der oftmals verzweifelte Drang des an chronischen Schmerzen leidenden nach Schmerzfreiheit zu einer erhöhten Einnahme von Schmerzmitteln führen, die ihrerseits Schädigungen – z.B. des Magens – nach sich ziehen können. Neben Schmerztabletten können auch Schmerzsalben und Schmerzöle bei der kurzzeitigen Behandlung eingesetzt werden, für die Therapie müssen jedoch weiter reichende Maßnahmen wie spezielle Gymnastik eingesetzt werden. Chronischer Schmerz als „Gedächtnis" der NervenChronische Schmerzen sind deswegen schwer durch Schmerzmittel, z. B. durch Schmerztabletten, Schmerzsalben therapierbar, da meist kein Ansatzpunkt für die Behandlung besteht: Die oftmals von konkreten Gewebeschädigungen entkoppelten chronischen Schmerzen stellen mitunter ein eigenes, in sich geschlossenes Krankheitsbild dar, das auch psychische Wurzeln haben kann. Nicht zu unterschätzen ist auch der „Lerneffekt": Ein Schmerzgefühl kann vom Körper erlernt werden, denn je quälender chronischer Schmerz andauert, desto tiefer prägt er sich in die Nervenleitungen im Rückenmark ein. Neurologen bezeichnen diese Lerneigenschaft der Nerven als Schmerzgedächtnis. An diesem Punkt des Krankheitsbildes ist eine rein medikamentöse Lösung durch Schmerzmittel, z. B. durch Schmerztabletten, Schmerzsalben oder auch durch Spritzentherapien nicht mehr hilfreich. Daher sollte bei chronischen Schmerzen der Gebrauch von Schmerzmitteln wie Schmerztabletten oder Schmerzsalben mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden. |
Häufigste Ursachen für chronische SchmerzenSchmerzen haben durchaus eine wichtige Aufgabe, denn sie sind ein Teil unseres Abwehrsystems: Sie warnen vor Gefahren und weisen auf Krankheiten; dadurch geben sie konkrete Hinweise auf Fehlfunktionen und Überbelastungen des Körpers. Sehr oft weisen länger anhaltende chronische Schmerzen auf folgende Beschwerden hin:
Abseits von Schmerztabletten und Schmerzsalben: Therapieformen bei chronischem SchmerzDer Komplexität chronischer Schmerzen in der Diagnostik steht die Vielfalt in der Therapie in nichts nach. Optimaler Erfolg kann nur dann eintreten, wenn das individuelle Krankheitsbild in die Behandlung einfließt. Oftmals umfasst dann die Behandlung einen Therapie-Mix aus medikamentöser Therapie (Schmerzmitteln wie Schmerztabletten und Schmerzsalben bzw. eine Spritzentherapie) und körperlichen Therapien wie Gymnastik oder Akupunktur. Empfehlenswert sind auch begleitende psychologische Verfahren. |
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