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GAZYVARO 1000MG

GAZYVARO 1000MG
PZN: 10048686
Menge: 1 St
Darreichung: Infusionslösungskonzentrat
Marke:
Hersteller: Roche Pharma AG
€ 3.996,79 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 1000 mg Obinutuzumab (CHO-Zellen)
Indikation/Anwendung
  • Was ist das Arzneimittel?
    • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Obinutuzumab, welcher zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die „monoklonale Antikörper" genannt werden. Antikörper wirken, indem sie sich an bestimmte Zielstrukturen in Ihrem Körper binden.
  • Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
    • Das Präparat wird zusammen mit einem anderen Arzneimittel gegen Krebs namens Chlorambucil zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) angewendet. CLL ist ein Blutkrebs, von dem bestimmte Blutkörperchen - die sogenannten „B-Lymphozyten" - betroffen sind. Die betroffenen B-Lymphozyten vermehren sich zu schnell und leben zu lange. Das bedeutet, dass in Ihrem Blut zu viele von ihnen vorhanden sind. CLL kann auch dazu führen, dass Ihre Lymphknoten anschwellen. Die Lymphknoten sind Teil eines Gefäßnetzwerks, das in Ihrem Körper vorhanden ist und mit einer klaren, wässrigen Flüssigkeit, der „Lymphe", gefüllt ist.
  • Das Arzneimittel wird bei erwachsenen Patienten angewendet:
    • die zuvor noch gar keine Behandlung erhalten haben und
    • die andere gesundheitliche Beschwerden haben, aufgrund derer sie eine vollständige Dosis eines anderen Arzneimittels gegen Krebs namens Fludarabin wahrscheinlich nicht vertragen würden.
  • Was macht das Arzneimittel?
    • Das Präparat heftet sich an Zielstrukturen auf der Oberfläche der „B-Lymphozyten" und führt dazu, dass sie absterben. Bei Patienten mit CLL wird es zusammen mit Chlorambucil verabreicht, um die Verschlimmerung ihrer Krankheit aufzuhalten.
Dosierung
  • Sie erhalten 6 Behandlungszyklen mit dem Arzneimittel. Jeder Zyklus erstreckt sich über 28 Tage. An Tag 1 Ihres ersten Zyklus werden Ihnen sehr langsam 100 mg Obinutuzumab verabreicht und Ihr Arzt wird Sie sorgfältig überwachen. Wenn Sie keine Infusionsreaktion während der Infusion zeigen, kann Ihnen der Rest Ihrer ersten Dosis (900 mg) am ersten Tag verabreicht werden. Wenn Sie jedoch eine Infusionsreaktion zeigen, wird Ihnen der Rest der ersten Dosis an Tag 2 verabreicht. Ein typisches Behandlungsregime sehen Sie nachfolgend:
    • Ihr erster Zyklus:
      • Tag 1 - 100 mg
      • Tag 2 oder Tag 1 (fortgesetzt) bis 900 mg
      • Tag 8 - 1.000 mg
      • Tag 15 - 1.000 mg
    • Ihre nächsten Zyklen 2, 3, 4, 5 und 6:
      • Tag 1 - 1.000 mg
  • Arzneimittel, die vor jeder Infusion verabreicht werden
    • Vor jeder Infusion erhalten Sie Arzneimittel, die mögliche Infusionsreaktionen oder ein Tumorlysesyndrom reduzieren können. Folgende Arzneimittel können Sie erhalten:
      • Flüssigkeiten
      • Arzneimittel gegen allergische Reaktionen (Antihistaminika)
      • Arzneimittel gegen Entzündungen (Kortikosteroid)
      • Schmerzmittel (Analgetika)
      • Arzneimittel gegen Fieber
      • Arzneimittel zur Vorbeugung eines Tumorlyse-Syndroms (wie z. B. Allopurinol)

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Damit die Krebsbehandlung optimal wirken kann, ist es sehr wichtig, das Dosierungsschema zu befolgen. Lassen Sie sich deshalb schnellstmöglich einen neuen Termin geben, wenn Sie Ihren Termin verpasst haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird unter Aufsicht eines in dieser Behandlung erfahrenen Arztes verabreicht. Es wird in eine Vene (intravenös) als Tropf (Infusion) über mehrere Stunden verabreicht.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen wurden für dieses Arzneimittel berichtet:
    • Infusionsreaktionen (sehr häufig - kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn eine der folgenden Beschwerden innerhalb von 24 Stunden nach Ihrer Infusion auftritt:
      • Am häufigsten berichtet:
        • Kopfschmerzen
        • Fieber, Hitzegefühl oder Schüttelfrost
        • Unwohlsein, Erbrechen
        • Kurzatmigkeit
        • niedriger oder hoher Blutdruck
        • Herzrasen
        • Durchfall
      • Weniger häufig berichtet:
        • pfeifendes Atmen, Atemschwierigkeiten, Engegefühl in der Brust oder Reizungen im Hals
        • Schwellung von Rachen und Atemwegen
        • unregelmäßiger Herzschlag
      • Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
    • Progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML)
      • Die progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML) ist eine sehr seltene und lebensbedrohliche Gehirnentzündung, die unter dem Arzneimittel berichtet wurde.
      • Teilen Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal sofort mit, wenn Sie
        • einen Gedächtnisausfall
        • Kommunikationsschwierigkeiten
        • Schwierigkeiten beim Gehen
        • einen Verlust des Sehvermögens
      • erleiden. Wenn diese Symptome bei Ihnen bereits vor der Behandlung mit dem Arzneimittel aufgetreten sind, informieren Sie Ihren Arzt sofort über etwaige Veränderungen bei diesen Symptomen. Möglicherweise benötigen Sie eine medizinische Behandlung.
    • Infektionen
      • Es kann sein, dass Sie nach einer Behandlung mit dem Arzneimittel empfänglicher für Infektionen sind. Häufig handelt es sich um Erkältungen, jedoch traten auch Fälle schwererer Infektionen auf. Das Wiederauftreten einer Hepatitis B, eine Lebererkrankung, wurde bei Patienten berichtet, die in der Vergangenheit bereits eine Hepatitis B hatten.
      • Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie nach der Behandlung mit dem Arzneimittel Symptome einer Infektion bekommen, zum Beispiel
        • Fieber
        • Husten
        • Halsschmerzen
        • brennenden Schmerz beim Wasserlassen
        • wenn Sie sich schwach oder allgemein unwohl fühlen.
    • Andere mögliche Nebenwirkungen sind:
      • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Fieber
        • Durchfall
        • Ergebnisse in Blutuntersuchungen:
          • niedrige Neutrophilenzahlen (eine bestimmte Art weißer Blutkörperchen)
          • niedrige Thrombozytenzahlen (eine bestimmte Art Blutkörperchen, die an der Blutgerinnung beteiligt ist)
          • Anämie (geringe Anzahl roter Blutkörperchen)
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Harnwegsinfektion
        • Fieberbläschen (Herpes)
        • laufende Nase
        • Entzündungen der Nase und/oder des Rachens
        • Husten
        • Gelenk- oder Rückenschmerzen
        • Muskel- und Knochenschmerzen im Brustkorb
        • Gewichtszunahme
        • unregelmäßiger Herzrhythmus (Vorhofflimmern)
        • Haarausfall
        • Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom)
        • Verstopfung
        • Ergebnisse in Blutuntersuchungen:
          • niedrige Lymphozytenzahlen (eine bestimmte Art weißer Blutkörperchen)
          • niedrige Zahlen aller Arten von weißen Blutkörperchen (kombiniert)
          • Zunahme von Kalium, Phosphat oder Harnsäure - die zu Nierenproblemen führen kann (Teil des Tumorlysesyndroms)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Dazu zählen auch pflanzliche Arzneimittel und andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
    • wenn Sie allergisch gegen Obinutuzumab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Verhütung
    • Wenn Sie schwanger werden könnten, müssen Sie während Sie mit dem Arzneimittel behandelt werden und auch noch 18 Monate nach Ihrer letzten Behandlung eine zuverlässige Empfängnisverhütungsmethode anwenden.
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat. Ihr Arzt wird den Nutzen für Sie durch die Anwendung von des Arzneimittels während der Schwangerschaft gegen das Risiko, das Ihrem Baby dadurch entsteht, abwägen. Wenn Sie unter der Behandlung schwanger werden, teilen Sie dies sofort Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal mit, da die Behandlung mit dem Arzneimittel Auswirkungen auf Ihre Gesundheit oder die Ihres Babys haben könnte.
  • Stillzeit
    • Während der Behandlung mit dem Arzneimittel und 18 Monate nach Ihrer letzten Behandlung sollten Sie nicht stillen, da kleine Mengen des Arzneimittels in Ihre Muttermilch übergehen können.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn:
      • Sie eine Infektion haben oder eine langanhaltende oder wiederkehrende Infektion hatten
      • Sie jemals Arzneimittel angewendet haben, die Ihr Immunsystem beeinträchtigen (wie z. B. Chemotherapeutika oder Arzneimittel, die Ihr Immunsystem unterdrücken)
      • Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck oder blutverdünnende Arzneimittel einnehmen - Ihr Arzt ändert möglicherweise die Einnahme dieser Arzneimittel
      • Sie jemals Herzprobleme hatten
      • Sie jemals neurologische Probleme (Gedächtnisverlust, Schwierigkeiten beim Bewegen oder Empfinden, Sehstörungen) hatten
      • Sie jemals Atemschwierigkeiten oder Lungenprobleme hatten
      • Sie jemals eine Lebererkrankung, eine sogenannte Hepatitis B, hatten
      • Sie geimpft werden sollen oder in naher Zukunft eine Impfung bevorsteht.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn einer dieser Punkte zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind).
    • Infusionsreaktionen
      • Sagen Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal sofort, wenn bei Ihnen eine der am Anfang von Kategorie "Nebenwirkungen" aufgeführten Infusionsreaktionen auftritt. Infusionsreaktionen können während der Infusion oder zu jedem Zeitpunkt in den 24 Stunden nach der Infusion auftreten.
      • Wenn bei Ihnen Infusionsreaktionen auftreten, brauchen Sie möglicherweise eine zusätzliche Behandlung oder die Infusion muss eventuell verlangsamt oder beendet werden. Wenn die Symptome verschwinden oder eine Verbesserung eintritt, kann die Infusion fortgesetzt werden. Während der zweiten und den darauffolgenden Infusionen ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese Reaktionen auftreten, geringer. Ihr Arzt kann entscheiden, die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht fortzusetzen, wenn Sie eine starke Infusionsreaktion haben.
      • Vor jeder Infusion mit dem Arzneimittel erhalten Sie Arzneimittel, die dabei helfen, mögliche Infusionsreaktionen oder eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation, bekannt als Tumorlysesyndrom, abzuschwächen. Ein Tumorlysesyndrom wird durch chemische Störungen im Blut ausgelöst, die durch den Abbau von sterbenden Krebszellen verursacht werden.
    • Progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML)
      • Die progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML) ist eine sehr seltene und lebensbedrohliche Gehirnentzündung, die unter diesem Arzneimittel berichtet wurde.
      • Teilen Sie Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal sofort mit, wenn Sie einen Gedächtnisverlust, Kommunikationsschwierigkeiten, Schwierigkeiten beim Gehen oder einen Verlust des Sehvermögens bei sich bemerken. Wenn diese Symptome bei Ihnen bereits vor der Behandlung mit dem Arzneimittel aufgetreten sind, informieren Sie Ihren Arzt sofort über etwaige Veränderungen bei diesen Symptomen. Möglicherweise benötigen Sie eine medizinische Behandlung.
    • Kinder und Jugendliche
      • Dieses Arzneimittel sollte nicht bei Kindern oder Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, da es keine Informationen über seine Anwendung in dieser Altersgruppe gibt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es ist unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit mit Auto oder Fahrrad oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Jedoch sind Infusionsreaktionen während der ersten Infusion sehr häufig. Wenn bei Ihnen eine Infusionsreaktion auftritt, sollten Sie weder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen noch Maschinen bedienen, bis die Reaktion abgeklungen ist.

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