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KINERET 100mg graduiert Injektionslsg.i.e.Fertigsp

KINERET 100mg graduiert Injektionslsg.i.e.Fertigsp
PZN: 10110942
Menge: 28 St
Darreichung: Injektionslösung
Marke:
Hersteller: Swedish Orphan Biovitrum GmbH
€ 1.053,75 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 100 mg Anakinra (E.coli)
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Anakinra. Dies ist ein Zytokin (ein immunsuppressiver Wirkstoff), das zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt wird. Zytokine sind Proteine, die von Ihrem Körper zur Koordination der Kommunikation zwischen den Zellen produziert werden und die bei der Kontrolle der Zellaktivitäten mitwirken. Bei der rheumatoiden Arthritis produziert Ihr Körper zu viel von einem Zytokin, das mit Interleukin-1 bezeichnet wird. Daraus ergeben sich schädliche Wirkungen wie Schwellungen und Schädigung des Gewebes. Normalerweise produziert Ihr Körper ein Protein, das die schädigenden Wirkungen von Interleukin-1 hemmt. Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Anakinra; er funktioniert auf dieselbe Weise wie Ihr natürliches Interleukin-1-hemmendes Protein. Anakinra wird durch DNA-Technologie unter Verwendung des Mikroorganismus E. coli hergestellt.
  • Das Präparat wird zur Behandlung der Symptome von rheumatoider Arthritis (RA) bei Erwachsenen (18 Jahre und älter) in Kombination mit einem anderen Arzneimittel, Methotrexat, eingesetzt. Das Arzneimittel ist für Patienten bestimmt, die nicht ausreichend auf Methotrexat allein ansprechen, um die rheumatoide Arthritis zu kontrollieren.
Dosierung
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes an. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Das Arzneimittel muss einmal täglich unter die Haut gespritzt werden (subkutan). Sie sollten versuchen, die Injektion jeden Tag zur gleichen Zeit vorzunehmen.
  • Wenn Sie sich das Arzneimittel selbst spritzen
    • Möglicherweise entscheidet Ihr Arzt, dass es zweckmäßiger für Sie ist, wenn Sie sich das Präparat selbst spritzen. Ihr Arzt oder Ihr Krankenpflegepersonal werden Ihnen zeigen, wie Sie sich selbst spritzen. Versuchen Sie es jedoch nicht selbst, wenn Sie noch nicht entsprechend geschult worden sind.
    • Lesen Sie bitte die Anleitung zur Selbstinjektion des Arzneimittels in der Gebrauchsinformation.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Es dürften keine schwerwiegenden Probleme auftreten, wenn Sie versehentlich mehr anwenden als notwendig. Jedoch sollten Sie sich an Ihren Arzt, Ihr Krankenpflegepersonal oder Ihren Apotheker wenden, wenn dies vorkommt. Wenden Sie sich in jedem Fall sofort an Ihren Arzt oder Ihr Krankenpflegepersonal, wenn Sie sich in irgendeiner Weise unwohl fühlen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie einmal vergessen haben, eine Dosis anzuwenden, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, um mit ihm zu besprechen, wann die nächste Dosis anzuwenden ist.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird unter die Haut gespritzt (subkutan).
  • Informationen wie Sie sich selbst spritzen können
    • Dieser Abschnitt enthält Informationen darüber, wie Sie sich das Arzneimittel selbst spritzen können. Es ist wichtig, dass Sie nicht versuchen, sich selbst zu spritzen, wenn Sie nicht vorher von Ihrem Arzt oder Apotheker entsprechend geschult worden sind. Wenn Sie sich hinsichtlich der Verabreichung der Injektion nicht sicher sind oder Fragen haben, bitten Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker um Hilfe.
    • Wie wenden Sie oder die Person, die Sie spritzt, die Fertigspritze an?
      • Sie geben sich jeden Tag zur gleichen Zeit eine Injektion. Das Arzneimittel wird dabei direkt unter die Haut gespritzt. Eine solche Injektion wird als subkutane Injektion bezeichnet.
    • Ausstattung
      • Um sich selbst eine subkutane Injektion zu geben, brauchen Sie:
        • Eine neue Fertigspritze mit dem Arzneimittel; und
        • Alkoholtupfer oder ein anderes Desinfektionsmittel.
    • Was müssen Sie tun, bevor Sie sich selbst eine subkutane Injektion geben?
      • Prüfen Sie das Verfalldatum auf dem Etikett der Fertigspritze. Verwenden Sie sie nicht, wenn der letzte Tag des angegebenen Monats bereits abgelaufen ist.
      • Prüfen Sie das Aussehen. Es muss eine klare, farblose bis weißliche Lösung sein. Die Lösung kann durchsichtige bis weißliche Eiweiß-Partikel enthalten. Das Vorhandensein dieser Partikel hat keine Auswirkung auf die Qualität des Produktes. Die Lösung sollte nicht angewendet werden, wenn sie verfärbt oder trübe ist oder wenn sie andere als die durchsichtigen bis weißlichen Partikel enthält.
      • Entfernen Sie nicht die Schutzkappe von der Spritze, bevor Sie zu Ihrer Selbstinjektion vorbereitet sind.
      • Waschen Sie sich gründlich die Hände.
      • Suchen Sie sich eine passende, gut beleuchtete, saubere Fläche und legen Sie dort alles in Reichweite, was Sie für die Injektion benötigen.
    • Wohin sollen Sie sich spritzen?
      • Am besten eignen sich folgende Stellen:
        • oberer Oberschenkelbereich und
        • Bauch mit Ausnahme der Nabelregion.
      • Wählen Sie jedes Mal eine andere Einstichstelle, da sonst wunde Stellen auftreten können. Wenn Sie von einer anderen Person gespritzt werden, kann auch die Armrückseite gewählt werden.
    • Wie spritzen Sie sich selbst?
      • Desinfizieren Sie die Haut mit einem Alkoholtupfer und nehmen Sie die Haut fest zwischen Daumen und Zeigefinger, ohne sie zu quetschen.
      • Stechen Sie mit der Injektionsnadel unter die Hautoberfläche, wie es Ihnen Ihr Arzt oder Krankenpflegepersonal gezeigt hat.
      • Spritzen Sie die Flüssigkeit langsam und gleichmäßig und halten Sie dabei immer die Hautpartie fest.
      • Sobald Sie die Flüssigkeit eingespritzt haben, entfernen Sie die Injektionsnadel und lassen die Haut los.
      • Verwenden Sie jede Spritze nur für eine Injektion.
    • Bitte beachten Sie
      • Sollten Sie Probleme haben, scheuen Sie sich nicht, Ihren Arzt oder Apotheker um Hilfe und Rat zu bitten.
    • Entsorgung gebrauchter Spritzen
      • Die Schutzkappe darf nicht wieder auf gebrauchte Injektionsnadeln gesteckt werden.
      • Die gebrauchten Fertigspritzen für Kinder unzugänglich aufbewahren.
      • Werfen Sie Ihre gebrauchten Fertigspritzen niemals in den normalen Abfalleimer.
      • Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft die Umwelt zu schützen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn Sie Folgendes an sich bemerken, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt:
    • Schwerwiegende Infektionen wie z. B. Lungenentzündung (eine Infektion des Brustraums) oder Infektionen der Haut können während der Behandlung mit dem Arzneimittel auftreten. Die Symptome können Fieber, Husten sowie Rötung und Schmerzempfindlichkeit der Haut einschließen.
    • Schwerwiegende allergische Reaktionen treten gelegentlich auf. Eines der folgenden Symptome kann jedoch auf eine allergische Reaktion auf das Arzneimittel hinweisen, so dass Sie sofortige medizinische Hilfe aufsuchen sollten. Injizieren Sie kein Arzneimittel mehr.
      • Schwellung des Gesichts, der Zunge oder der Kehle
      • Schluck- oder Atembeschwerden
      • Plötzliche Pulsanstiege oder Schwitzen
      • Juckende Haut oder Hautausschlag
  • Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Anwendern betreffen):
    • Rötung, Schwellung, Bluterguss oder Juckreiz an der Einstichstelle. Diese sind in der Regel leicht bis mäßig und können häufiger zu Beginn Ihrer Behandlung auftreten.
    • Kopfschmerzen.
  • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen):
    • Neutropenie (geringe Anzahl an weißen Blutkörperchen) nach Bestimmung durch einen Bluttest. Dies kann das Risiko erhöhen, dass Sie an einer Infektion erkranken. Symptome einer Infektion können Fieber oder eine Halsentzündung einschließen.
    • Schwerwiegende Infektionen, wie z. B. Lungenentzündung (eine Infektion des Brustraums) oder Infektionen der Haut.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Anwendern betreffen):
    • Schwerwiegende allergische Reaktionen mit Schwellung des Gesichts, der Zunge oder der Kehle, Schluck- oder Atembeschwerden, plötzliche Pulsanstiege oder Schwitzen und juckende Haut oder Hautausschlag.
    • Erhöhte Leberwerte laut Blutuntersuchung.
  • Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Anzeichen einer Leberfunktionsstörung wie gelbliche Haut und Augen, Übelkeit, Appetitverlust, dunkler Urin und heller Stuhl.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Sogenannte Tumornekrosefaktor-Hemmer (TNF-Hemmer) wie etwa Etanercept sollten nicht zusammen mit dem Präparat angewendet werden, da sich das Infektionsrisiko dadurch erhöhen kann.
    • Wenn Sie mit der Anwendung des Arzneimittels beginnen, geht die chronische Entzündung in Ihrem Körper zurück. Dies bedeutet möglicherweise, dass die Dosis anderer Arzneimittel, z. B. Warfarin oder Phenytoin, angepasst werden muss.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Anakinra oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen andere Produkte sind, welche durch DNA-Technologie unter Verwendung des Mikroorganismus E. coli hergestellt werden;
    • wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung (Nierenschädigung) haben;
    • wenn Sie laut Blutuntersuchung eine Neutropenie (geringe Anzahl der weißen Blutkörperchen) haben.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel wurde nicht bei schwangeren Frauen untersucht. Die Anwendung während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Frauen im gebärfähigen Alter müssen bei der Anwendung eine angemessene Verhütungsmethode anwenden..
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob Anakinra in die Muttermilch übertritt. Sie müssen das Stillen beenden, wenn Sie das Arzneimittel anwenden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
    • wenn Sie eine Vorgeschichte von wiederkehrenden Infektionen haben oder an Asthma leiden. Das Arzneimittel kann diese Zustände verschlimmern;
    • wenn Sie Krebs haben. Ihr Arzt muss entscheiden, ob Sie das Präparat dennoch verwenden dürfen;
    • wenn Sie erhöhte Leberenzyme haben;
    • wenn Sie geimpft werden müssen. Während der Behandlung dürfen Sie keine Lebendimpfstoffe erhalten;
  • Kinder und Jugendliche
    • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen mit rheumatoider Arthritis ist bisher nicht umfassend untersucht worden und kann daher nicht empfohlen werden.

 

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