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METRONIDAZOL FR500MG/100ML

METRONIDAZOL FR500MG/100ML
PZN: 10132116
Menge: 10X100 ml
Darreichung: Infusionslösung
Marke:
Hersteller: Fresenius Kabi Deutschland GmbH
€ 54,92 19

inkl. MwSt. und Versand

(54,92 € / Liter)
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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 500 mg Metronidazol
Indikation/Anwendung
  • Metronidazol ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Nitroimidazole.
  • Metronidazol-Infusionslösung wird angewendet bei
    • Behandlung von Infektionen mit Beteiligung von Bakterien, die sich in Abwesenheit von Sauerstoff sich vermehren, besonders Infektionen, die von den weiblichen Geschlechtsorganen, dem Magen-Darm-Trakt, dem Hals-Nasen-Ohren- und Mund-Zahn- Kiefer-Bereich ausgehen, zur Infektionsvorbeugung bei operativen Eingriffen im gynäkologischen Bereich oder im Magen-Darm-Trakt.
Dosierung
  • Das Arzneimittel ist eine gebrauchsfertige Lösung, die vom Arzt als langsame intravenöse Infusion (5 ml/Minute) verabreicht wird.
  • Dosierung bei Erwachsenen
    • Soweit nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Tagesdosis 0,2 bis maximal 2 g Metronidazol, entsprechend 40 bis 400 ml Infusionslösung, die mittlere Dosis beträgt 0,8 bis 1 g Metronidazol, entsprechend 160 bis 200 ml Infusionslösung. Sie wird gewöhnlich auf 2 bis 3 Einzeldosen verteilt.
  • Dosierung bei Kindern
    • Kinder erhalten zur Therapie 20 bis 30 mg Metronidazol pro kg Körpermasse, entsprechend 4 bis 6 ml Infusionslösung pro kg Körpermasse.
  • Die Therapie sollte mit einer Initialdosis von 1,5 bis 2 g Metronidazol, entsprechend 300 bis 400 ml Metronidazol und einer täglichen Erhaltungsdosis von 1 g, entsprechend 200 ml Metronidazol, über 5 bis 7 Tage erfolgen. Wird die Infusionslösung vorbeugend eingesetzt, sollte die Anwendung auf eine einmalige Gabe von 0,5 bis maximal 2 g Metronidazol, entsprechend 100 ml bis maximal 400 ml beschränkt bleiben.

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Die Behandlung darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten.
    • Diese Frist darf nur in Einzelfällen bei besonders strenger Indikationsstellung überschritten werden. Die Behandlung sollte möglichst selten wiederholt werden.
    • Die Begrenzung der Therapiedauer ist erforderlich, weil sich eine Schädigung menschlicher Keimzellen nicht ausschließen lässt und weil in tierexperimentellen Studien eine Zunahme von bestimmten Tumoren beobachtet wurde.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten
    • treten möglicherweise folgende Symptome auf:
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Koordinationsstörungen (Ataxie) und
      • leichte Desorientiertheit.
    • Bei Neugeborenen, die zu früh zur Welt kamen, wurden keine Symptome beobachtet, wenn sie eine größere Menge erhalten haben, als sie sollten.
    • Behandlung:
      • Bei einer versehentlichen Überinfusion wird Ihr Arzt den Abbruch der Therapie erwägen und eine geeignete Behandlung einleiten.
Art und Weise
  • Zur intravenösen Infusion
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000
    • Nicht bekannt Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Häufige Nebenwirkungen:
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes:
      • Übelkeit
      • Brechreiz, Erbrechen und Magendrücken
      • Unangenehmer metallischer Geschmack im Mund
      • Entzündung von Mund und Zunge
      • Trockener Mund
      • Muskelschmerzen.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen:
    • Verringerte Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen, Kopfschmerzen, Schwächegefühl.
  • Seltene Nebenwirkungen:
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
      • Fieber
      • Manchmal in ausgeprägter Form: Juckreiz, Entzündungen oder Schwellung der Haut, Hautrötung bzw. Hautausschlag schwere allergische Reaktion (kann zu plötzlichem Schwächegefühl, starker Kurzatmigkeit, Bauchschmerzen und Schwellungen an Zunge und Hals führen)
      • Gesichtsödeme (Flüssigkeitsansammlung unter der Gesichtshaut)
      • Pusteln.
    • Erkrankungen des Nervensystems:
      • Schläfrigkeit, Schwindelgefühl oder Halluzinationen
      • Schwerfälligkeit bzw. Koordinationsmangel
      • Krämpfe oder Anfälle.
    • Untersuchungen:
      • Veränderungen des Blutes, die die Ergebnisse Ihrer Bluttests verfälschen können.
    • Leber- und Gallenerkrankungen:
      • auffällige Leberwerte
      • Gelbfärbung von Haut und Augen (Gelbsucht)
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
      • Unerwartete Infektionen, Geschwüre im Mund, Blutergüsse, Zahnfleischbluten, Schmerzen im Hals oder im Mund, Übelkeit, Magenverstimmung, Krämpfe, Durchfall oder Appetitlosigkeit (Anorexie).
      • Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
      • Dunkle Färbung des Urins.
    • Augenerkrankungen:
      • Doppeltsehen oder Kurzsichtigkeit.
  • Sehr Seltene Nebenwirkungen:
    • Pseudomembranöse Enterokolitis (schwere Darmerkrankung)
      • In diesen Fällen muss der Arzt eine Beendigung der Therapie erwägen und ggf. sofort eine angemessene Behandlung einleiten.
Wechselwirkungen
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Gabe des Alkohol-Entwöhnungsmittels Disulfiram kann zu Verwirrtheitszuständen und bestimmten Geistesstörungen (Psychosen) führen. Weiterhin wurden Schwindel und Erbrechen berichtet. Daher muss Disulfiram abgesetzt werden.
    • Eine Wirkungsverminderung von Metronidazol tritt ein bei Gabe von Barbituraten (Arzneimittel mit Wirkstoffen wie Hexobarbital oder Phenobarbital, die gegen Schlafstörungen und Krampfanfälle sowie bei Narkose verwendet werden) und bei Gabe von Medikamenten mit Phenytoin (Wirkstoff gegen Krampfanfälle) ein.
    • Arzneimittel mit Cimetidin (Wirkstoff gegen Magenschleimhautentzündung (Gastritis) sowie gegen Magen- und Darmgeschwüre) können sehr selten die Ausscheidung von Metronidazol beeinträchtigen und so die Wirkung von Metronidazol verstärken.
    • Patienten, die mit bestimmten Medikamenten behandelt werden, die die Blutgerinnung hemmen (Antikoagulantien vom Warfarin-Typ), müssen gegebenenfalls neu eingestellt werden, weil durch Metronidazol die blutgerinnungshemmende Wirkung dieser Medikamente verstärkt wird.
    • Bei gleichzeitiger Gabe von Metronidazol mit Lithium-Salzen ist Vorsicht geboten, weil ein Anstieg der Lithiumkonzentration im Serum beobachtet wurde (Gefahr einer Lithiumvergiftung mit Zittern und Krampfanfällen).
    • Bitte informieren Sie auch Ihren Arzt wenn Sie die folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Vecuronium (Muskelrelaxans), 5-Fluorouracil (Zytostatikum), Colestyramin (Lipidsenker), Ciclosporin (Immunsuppressivum).
  • Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Die gleichzeitige Anwendung von Metronidazol und die Einnahme von Alkohol sollten vermieden werden, da sonst Unverträglichkeiten mit Schwindel und Erbrechen auftreten können.
Gegenanzeigen
  • Metronidazol darf nicht angewendet werden:
    • bei Überempfindlichkeit gegenüber 5-Nitroimidazolen. Es darf nur dann gegeben werden, wenn eine lebensbedrohliche Infektion vorliegt und andere Präparate wirkungslos sind.
    • bei Überempfindlichkeit gegen Metronidazol oder einen der sonstigen Bestandteile.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Metronidazol besitzt eine gute Gewebegängigkeit, so dass der Mutterkuchen (Plazenta) keine Schranke darstellt. Auch der Gehalt in der Muttermilch ist hoch (mehr als 50 % des Serumwertes). Obwohl es bis heute keinen gesicherten Hinweis dafür gibt, dass Metronidazol zu einer Schädigung der Leibesfrucht (Embryos oder Feten) führt, sollte Metronidazol in den ersten 3 Monaten nur bei schweren, lebensbedrohlichen Infektionen eingesetzt werden. Ab dem 4. Monat und während der Stillzeit kann Metronidazol nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung auch bei anderen Indikationen eingesetzt werden.
  • Während der Stillzeit sollte entweder das Stillen unterbrochen oder das Arzneimittel abgesetzt werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich bei:
    • schweren Leberschäden,
    • Störungen der Blutbildung,
    • Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems (z. B. Anfallsanamnese),
    • Wenn Sie eine Dialysebehandlung erhalten,
    • Schwangeren.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
      • Besonders zu Behandlungsbeginn kann Metronidazol ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen!
      • Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt! Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!

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