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VOTUBIA 5 mg Tabletten z.Herst.e.Suspens.z.Einneh

VOTUBIA 5 mg Tabletten z.Herst.e.Suspens.z.Einneh
PZN: 10200214
Menge: 30 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: NOVARTIS Pharma GmbH
€ 3.322,66 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel VOTUBIA 5 mg Tabletten z.Herst.e.Suspens.z.Einneh

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 5 mg Everolimus
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Anti-Tumor-Arzneimittel, das bestimmte Zellen im Körper am Wachstum hindern kann. Es enthält als Wirkstoff eine als Everolimus bezeichnete Substanz.
  • Everolimus kann die Größe von Hirntumoren, sogenannten subependymalen Riesenzellastrozytomen (SEGA), verringern. Diese Tumoren werden von einer genetisch bedingten Erkrankung, der sogenannten tuberösen Sklerose (TSC), verursacht.
  • Die Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen werden angewendet zur Behandlung von SEGA im Zusammenhang mit TSC bei Erwachsenen und Kindern, für die ein chirurgischer Eingriff nicht angemessen ist.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wieviel ist einzunehmen?
    • Ihr Arzt wird bestimmen, welche Dosis Sie benötigen. Diese ist abhängig von:
      • Ihrem Alter
      • Ihrer Körpergröße
      • der Gesundheit Ihrer Leber
      • von anderen Arzneimitteln, die Sie einnehmen/anwenden.
  • Es werden bei Ihnen während der Behandlung mit dem Arzneimittel Blutuntersuchungen durchgeführt. Dies ist erforderlich, um die Menge von Everolimus in Ihrem Blut zu bestimmen und die für Sie beste Tagesdosis zu ermitteln.
  • Wenn bei Ihnen während der Einnahme bestimmte Nebenwirkungen auftreten, verringert Ihr Arzt möglicherweise die Dosierung oder stoppt Ihre Behandlung, entweder für eine kurze Zeit oder auf Dauer.
  • Nehmen Sie die Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen einmal täglich.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel eingenommen haben oder jemand anderer versehentlich Ihre Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen eingenommen hat, ist sofort ein Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Möglicherweise ist eine dringende Behandlung erforderlich.
    • Nehmen Sie den Umkarton und die Gebrauchsinformation mit, damit der Arzt weiß, welches Arzneimittel eingenommen wurde.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, setzen Sie die Einnahme beim nächsten Mal wie üblich fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Hören Sie mit der Einnahme des Arzneimittels nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt auf.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen einmal täglich.
  • Nehmen Sie sie jedes Mal zur gleichen Tageszeit ein.
  • Nehmen Sie sie entweder mit oder ohne eine Mahlzeit ein, aber tun Sie dies jeden Tag auf dieselbe Weise.
  • Nehmen Sie sie die Tabletten nur als Suspension ein.
  • Kauen oder zerkleinern Sie die Tabletten nicht.
  • Schlucken Sie sie nicht im Ganzen. Sie müssen die Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen mit Wasser vermischen, um eine trübe Flüssigkeit (Suspension zum Einnehmen) herzustellen, die Sie dann sofort trinken müssen. Wenn Sie sie nicht innerhalb von 60 Minuten anwenden, verwerfen Sie sie und bereiten Sie eine neue Suspension zu.
  • Wie ist die Suspension zum Einnehmen herzustellen
    • Sie können Ihr Arzneimittel entweder in einer Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen oder in einem kleinen Glas herstellen. Bitte lesen Sie hierzu die genaue Anweisung in der Gebrauchsinformation um zu erfahren, wie dies zu tun ist. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Spezielle Informationen für Pflegekräfte
    • Pflegekräfte sind angewiesen, Kontakt mit der Suspension zu vermeiden. Waschen Sie Ihre Hände sorgfältig vor und nach der Herstellung der Suspension.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe auf, wenn Sie oder Ihr Kind eine der folgenden Anzeichen für eine allergische Reaktion zeigen:
    • Schwierigkeiten beim Atmen und Schlucken
    • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals (Anzeichen eines Angioödems)
    • Starkes Jucken der Haut mit rotem Hautausschlag oder Blasen
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen beinhalten:
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (kann bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten)
      • Fieber, Husten, Atemschwierigkeiten, Keuchen, Anzeichen einer Lungenentzündung (Pneumonie)
    • Häufige Nebenwirkungen (kann bei 1 bis 10 Behandelten von 100 auftreten)
      • Schwellung, Schwere- oder Spannungsgefühl, Schmerzen, verringerte Beweglichkeit von Körperteilen (dies kann überall im Körper auftreten und ist ein möglicher Hinweis auf eine abnormale Flüssigkeitsansammlung im Gewebe aufgrund einer Blockade im Lymphsystem, auch bekannt als Lymphödem)
      • Hautausschlag bestehend aus kleinen mit Flüssigkeit gefüllten Blasen auf einer geröteten Haut, Anzeichen einer Virusinfektion, die möglicherweise schwerwiegend sein kann (Herpes zoster)
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bei 1 bis 10 Behandelten von 1.000 auftreten)
      • Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Schwindel, Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion (Überempfindlichkeit)
      • Fieber, Husten, Atemschwierigkeiten, Keuchen, Anzeichen einer Lungenentzündung (Pneumonitis)
  • Wenn Sie eine dieser Nebenwirkungen bemerken, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, weil diese lebensbedrohlich sein könnten.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen:
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (kann bei mehr als 1 Behandelten von 10 auftreten)
      • Infektionen der oberen Atemwege
      • Halsschmerzen und laufende Nase (Nasopharyngitis)
      • Kopfschmerzen, Druck in den Augen, der Nase oder dem Wangenbereich, Anzeichen einer Entzündung der Nebenhöhlen und der Nasenpassage (Sinusitis)
      • Mittelohrentzündung
      • Erhöhte Werte von Lipiden (Fette) im Blut (Hypercholesterinämie)
      • Geschwüre im Mund
      • Akne
      • Menstruationsstörungen wie Ausbleiben der Periode (Amenorrhoe) oder unregelmäßige Perioden
    • Häufige Nebenwirkungen (kann bei 1 bis 10 Behandelten von 100 auftreten)
      • Harnwegsinfektionen
      • Geschwollenes, blutendes Zahnfleisch, Anzeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis)
      • Hautentzündung (Cellulitis)
      • Halsschmerzen (Pharyngitis)
      • Hohe Werte von Lipiden (Fetten) im Blut (Hyperlipidämie, erhöhte Triglyzeride)
      • Niedriger Wert von Phosphat im Blut (Hypophosphatämie)
      • Hohe Blutzuckerwerte (Hyperglykämie)
      • Verringerter Appetit
      • Müdigkeit, Atemlosigkeit, Schwindel, blasse Haut, Anzeichen für einen niedrigen Wert an roten Blutkörperchen (Anämie)
      • Fieber, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund wegen einer Infektion, Anzeichen für einen niedrigen Wert an weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Lymphopenie, Neutropenie)
      • Kopfschmerzen, Schwindel, Anzeichen eines Bluthochdrucks (Hypertonie)
      • Kopfschmerzen
      • Gestörter Geschmackssinn (Dysgeusie)
      • Spontane Blutungen oder blaue Flecken, Anzeichen für einen niedrigen Wert an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
      • Husten
      • Schmerzen im Mund
      • Nasenbluten (Epistaxis)
      • Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis)
      • Durchfall
      • Kranksein (Erbrechen)
      • Magenprobleme wie Unwohlsein (Übelkeit)
      • Schmerzen im Oberbauch
      • Starke Schmerzen im Unterleib und der Beckengegend, die stechend sein können, mit Menstruationsstörungen (Eierstockzysten)
      • Blähungen (Flatulenz)
      • Verstopfung
      • Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, geschwollener und geblähter Bauch, Anzeichen einer Entzündung der Magenschleimhaut (virale Gastroenteritis)
      • Hauttrockenheit, Juckreiz (Pruritus)
      • Hautausschlag
      • Eine Entzündung der Haut, die gekennzeichnet ist durch Rötung, Juckreiz und nässende, mit Flüssigkeit gefüllte Zysten, die sich verschuppen, verkrusten oder verhärten (akneförmige Dermatitis)
      • Haarausfall (Alopezie)
      • Eiweiß im Urin
      • Menstruationsstörungen wie verzögerte Perioden, starke Perioden (Menorrhagie) oder Scheidenblutungen
      • Müdigkeitsgefühl
      • Fieber
      • Reizbarkeit
      • Aggression
      • Hoher Blutwert des Enzyms Laktatdehydrogenase, das Hinweise über die Gesundheit bestimmter Organe liefert
      • Hohe Werte des Hormons, das den Eisprung auslöst (luteinisierendes Hormon im Blut erhöht)
      • Gewichtsverlust
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bei 1 bis 10 Behandelten von 1.000 auftreten)
      • Muskelkrämpfe, Fieber, rot-brauner Urin. Dies können Symptome einer Muskelerkrankung (Rhabdomyolyse) sein
      • Husten mit Schleim, Brustschmerzen, Fieber, Anzeichen einer Entzündung der Atemwege (Virus-Bronchitis)
      • Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)
      • Erhöhte Werte weiblicher Sexualhormone (follikelstimmulierendes Hormon im Blut erhöht)
  • Wenn diese Nebenwirkungen schwerwiegend werden, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt und/oder Apotheker. Die meisten Nebenwirkungen sind leicht bis mittelschwer und werden im Allgemeinen verschwinden, wenn Ihre Behandlung für einige Tage unterbrochen wird.
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Patienten berichtet, die Everolimus zur Behandlung von anderen Erkrankungen als TSC eingenommen haben:
    • Nierenfunktionsstörungen: Veränderte Häufigkeit oder Ausbleiben des Wasserlassens können Anzeichen für ein Nierenversagen sein und wurden bei einigen Patienten beobachtet, die Everolimus erhielten. Weitere Symptome können einen veränderten Nierenfunktionstest einschließen (Anstieg von Kreatinin).
    • Anzeichen einer Herzinsuffizienz wie z. B. Kurzatmigkeit, Atembeschwerden im Liegen, geschwollene Füße oder Beine
    • Blockierung oder Verstopfung eines Blutgefäßes (Vene) in den Beinen (Thrombose der tiefen Venen). Die Symptome können Schwellung und/oder Schmerzen in einem Bein (üblicherweise in der Wade), Rötung oder Hauterwärmung in der betroffenen Region einschließen
    • Wundheilungsprobleme
    • Hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)
  • Bei einigen Patienten wurde das Wiederauftreten einer Hepatitis B beobachtet. Berichten Sie Ihrem Arzt, wenn während der Behandlung mit Everolimus Anzeichen einer Hepatitis B auftreten. Die ersten Anzeichen können Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Entzündung einschließen. Andere Anzeichen können Müdigkeit, Appetitverlust, Übelkeit, Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut) und Schmerzen im rechten Oberbauch sein. Ein blasser Stuhl oder ein dunkel gefärbter Urin können ebenfalls Anzeichen einer Hepatitis sein.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Das Präparat kann möglicherweise die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen. Wenn Sie das Präparat zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen, muss Ihr Arzt möglicherweise die Dosierung des Präparates oder die Dosierung der anderen Arzneimittel verändern.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die folgenden Arzneimittel können das Risiko von Nebenwirkungen bei dem Präparat erhöhen:
      • Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol oder Fluconazol und andere Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen.
      • Clarithromycin, Telithromycin oder Erythromycin, Antibiotika zur Behandlung von bakteriellen Infektionen.
      • Ritonavir, Efavirenz oder Nevirapin und andere Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen/AIDS.
      • Verapamil oder Diltiazem zur Behandlung von Herzerkrankungen oder Bluthochdruck.
      • Dronedaron, ein Arzneimittel, das zur Regulierung Ihres Herzschlags verwendet wird.
      • Ciclosporin, ein Arzneimittel, das zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen Ihres Körpers nach Organtransplantationen angewendet wird.
      • Imatinib. Wird angewendet um das Wachstum krankhafter Zellen zu hemmen.
      • Angiotensin-Conversions-Enzym-(ACE-)Hemmer (wie z. B. Ramipril), die zur Behandlung von Bluthochdruck oder anderen Herz-Kreislauf-Problemen verwendet werden.
    • Die folgenden Arzneimittel können die Wirksamkeit des Präparates herabsetzen:
      • Rifampicin zur Behandlung von Tuberkulose (TB).
      • Johanniskraut (die lateinische Bezeichnung lautet Hypericum perforatum), ein pflanzliches Produkt zur Behandlung von Depressionen und ähnlichen Leiden.
      • Dexamethason, Prednison oder Prednisolon, Kortisonpräparate zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen einschließlich Entzündungen und Immunerkrankungen.
      • Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital und andere Antiepileptika gegen Krämpfe oder Anfälle.
    • Alle oben aufgeführten Arzneimittel sollten Sie während Ihrer Behandlung vermeiden.
    • Wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen/anwenden, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise auf ein anderes Arzneimittel umstellen oder die Dosierung des Präparates ändern.
    • Wenn Sie ein Arzneimittel gegen epileptische Anfälle einnehmen/anwenden, kann unter Umständen eine Anpassung der Dosis (Steigerung oder Verminderung) Ihrer Epilepsiearzneimittel auch eine Dosisänderung des Präparates erforderlich machen. Dies wird Ihr Arzt entscheiden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich die Dosis Ihres Epilepsiearzneimittels ändert.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Nehmen Sie das Präparat jeden Tag immer zur gleichen Tageszeit und entweder zu oder unabhängig von einer Mahlzeit ein; Sie sollten dies aber jeden Tag auf dieselbe Weise tun. Vermeiden Sie Grapefruits und Grapefruitsaft während der Behandlung mit dem Arzneimittel.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Everolimus, ähnliche Arzneimittel wie z. B. Sirolimus oder Temsirolimus oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Wenn Sie bereits allergische Reaktionen hatten, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel kann das ungeborene Kind schädigen und wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein.
    • Frauen, die schwanger werden könnten, müssen während der Behandlung und bis zu 8 Wochen nach Beendigung der Behandlung eine hoch wirksame Verhütungsmethode anwenden. Wenn Sie trotz dieser Maßnahmen vermuten, schwanger geworden zu sein, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat, bevor Sie das Präparat weiter einnehmen.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel kann ein Kind, das gestillt wird, schädigen. Sie sollten während der Behandlung nicht stillen. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie stillen.
  • Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Das Präparat kann die männliche und weibliche Fruchtbarkeit beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Kinder haben möchten.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Das Arzneimittel wird nur von einem Arzt verschrieben, der Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit SEGA und Zugang zu Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Menge von Everolimus in Ihrem Blut hat.
    • Bitte befolgen Sie sorgfältig alle Anweisungen des Arztes. Möglicherweise unterscheiden sie sich von den allgemeinen Informationen, die in dieser Anweisung enthalten sind. Wenn Sie noch Fragen zu dem Arzneimittel haben oder wissen möchten, warum Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben worden ist, fragen Sie Ihren Arzt.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat einnehmen:
      • wenn Sie Leberprobleme haben oder schon einmal an einer Krankheit gelitten haben, die möglicherweise Ihre Leber geschädigt hat. In diesem Fall muss Ihnen Ihr Arzt das Präparat möglicherweise in einer anderen Dosierung verschreiben oder die Behandlung für kurze Zeit oder auch dauerhaft abbrechen.
      • wenn Sie Diabetes (einen hohen Blutzuckerspiegel) haben. Das Arzneimittel kann den Blutzuckerspiegel anheben und eine Zuckerkrankheit verschlechtern. Dies kann die Notwendigkeit einer Insulinbehandlung und/oder einer oralen Therapie gegen die Zuckerkrankheit zur Folge haben. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie sehr großen Durst haben oder häufiger Wasser lassen müssen.
      • wenn Sie während der Einnahme geimpft werden müssen, weil eine Impfung weniger wirksam sein kann. Bei Kindern mit SEGA ist es wichtig, vor der Behandlung mit dem Arzneimittel mit dem Arzt über das Impfprogramm während der Kindheit zu sprechen.
      • wenn Sie einen hohen Cholesterinwert haben. Das Präparat kann den Cholesterinwert und/oder den Wert anderer Blutfette erhöhen.
      • wenn Sie kürzlich eine größere Operation hatten oder eine noch nicht verheilte Wunde nach einer Operation haben. Das Arzneimittel kann das Risiko für Probleme bei der Wundheilung verstärken.
      • wenn Sie eine Infektion haben. Es kann erforderlich sein, Ihre Infektion vor der Gabe des Arzneimittels zu behandeln.
      • wenn Sie bereits eine Hepatitis B hatten, weil diese während der Behandlung wieder auftreten kann.
    • Das Arzneimittel kann auch:
      • Geschwüre im Mund (orale Ulzerationen) verursachen.
      • Ihr Immunsystem schwächen. Daher kann bei Ihnen das Risiko bestehen, an einer Infektion zu erkranken, wenn Sie das Präparat einnehmen. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie Fieber haben oder andere Anzeichen einer Infektion bemerken.
      • Ihre Nierenfunktion beeinträchtigen. Deshalb wird Ihr Arzt Ihre Nierenfunktion überwachen, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
      • Kurzatmigkeit, Husten und Fieber verursachen.
    • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
    • Vor und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung wird Ihr Blut untersucht. Dabei wird überprüft, wie viele Blutzellen (weiße Blutkörperchen, rote Blutkörperchen und Blutplättchen) sich in Ihrem Körper befinden, um festzustellen, ob das Arzneimittel auf diese Zellen eine unerwünschte Wirkung hat. Auch Ihre Nierenfunktion (Kreatininwerte, Harnstoff-Stickstoff-Wert im Blut oder Eiweiß im Urin), Leberfunktion (Transaminasenwerte) sowie Ihre Blutzucker- und Lipidwerte werden mit Blutuntersuchungen kontrolliert, da das Arzneimittel auch diese Werte beeinflussen kann.
    • Regelmäßige Blutuntersuchungen sind auch erforderlich, um die Menge von Everolimus in Ihrem Blut zu messen; dies hilft Ihrem Arzt zu entscheiden, wie viel Sie einnehmen müssen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Wenn Sie sich ungewöhnlich müde fühlen (Müdigkeit ist eine häufige Nebenwirkung), müssen Sie beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen besonders vorsichtig sein.

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