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COMETRIQ 20/80MG 28 TAGE

COMETRIQ 20/80MG 28 TAGE
PZN: 10357826
Menge: 112 St
Darreichung: Hartkapseln
Marke:
Hersteller: IPSEN PHARMA GmbH
€ 5.695,54 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 20 mg Cabozantinib
  • 80 mg Cabozantinib
  • 25.35 mg Cabozantinib L-malat
  • 101.39 mg Cabozantinib L-malat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Behandlung des medullären Schilddrüsenkarzinoms, einer seltenen Art von Schilddrüsenkrebs, der nicht operativ entfernt werden kann oder sich bereits auf andere Körperpartien ausgedehnt hat.
  • Es kann das Wachstum des medullären Schilddrüsenkarzinoms verlangsamen oder zum Stillstand bringen. Möglicherweise kann es auch dazu beitragen, dass die bei dieser Krebsart auftretenden Tumoren schrumpfen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Sie sollen dieses Medikament so lange einnehmen, bis der Arzt entscheidet, Ihre Behandlung zu beenden. Wenn Sie schwere Nebenwirkungen bekommen, kann der Arzt Ihre Dosis anpassen oder die Behandlung früher als ursprünglich geplant beenden. Ihr Arzt entscheidet darüber, ob Ihre Dosis angepasst werden muss. Das gilt besonders für die ersten acht Wochen der Cabozantinib-Therapie.
  • Das Arzneimittel wird einmal täglich eingenommen. Abhängig von der Dosis, die Ihnen verschrieben wurde, müssen Sie die folgende Anzahl an Kapseln einnehmen:
    • 140 mg (1 80-mg-Kapsel und 3 20-mg-Kapseln)
    • 100 mg (1 80-mg-Kapsel und 1 20-mg-Kapseln)
    • 60 mg (3 20-mg-Kapseln)
  • Ihr Arzt entscheidet darüber, welche Dosis für Sie die richtige ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie angewiesen wurden, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder suchen Sie ein Krankenhaus auf und nehmen Sie die Kapseln und die Gebrauchsinformation mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn bis zur Einnahme Ihrer nächsten Dosis noch ein Zeitraum von 12 Stunden oder mehr besteht, nehmen Sie die versäumte Dosis ein, sobald Sie daran denken. Nehmen Sie die nächste Dosis dann wieder zur üblichen Zeit ein.
    • Ist der Zeitraum bis zur Einnahme Ihrer nächsten Dosis kürzer als 12 Stunden, nehmen Sie die versäumte Dosis nicht mehr ein. Nehmen Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit ein.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel sollte nicht zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Sie sollten mindestens 2 Stunden vor der Einnahme sowie für 1 Stunde nach der Einnahme des Medikaments nichts essen. Schlucken Sie die Kapseln nacheinander mit etwas Wasser hinunter. Sie dürfen sie nicht öffnen.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bekommen, kann Ihr Arzt Ihnen ggf. empfehlen, eine niedrigere Dosis des Arzneimittels einzunehmen. Ihr Arzt kann Ihnen aber auch andere Arzneimittel verschreiben, mit denen sich Ihre Nebenwirkungen kontrollieren lassen.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich feststellen - Sie brauchen unter Umständen dringend eine medizinische Behandlung:
    • Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Fieber. Diese Symptome können Anzeichen für eine Perforation (Riss oder Loch) im Magen-Darm-Trakt sein. Die dabei entstehende Öffnung im Magen oder Darm kann lebensbedrohlich sein.
    • Schwellung, Schmerzen an Händen und Füßen oder Kurzatmigkeit.
    • Eine nicht heilende Wunde.
    • Erbrechen oder Aushusten von Blut, das hellrot oder wie Kaffeesatz aussehen kann.
    • Schmerzen im Mund, Zahn- und/oder Kieferschmerzen, Schwellung oder wunde Stellen im Mund, Taubheit oder Schweregefühl im Kiefer oder Lockerung eines Zahns. Dies könnten Anzeichen für eine Schädigung des Kieferknochens (Osteonekrose) sein.
    • Krampfanfälle, Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Konzentrationsstörungen. Diese Symptome können Anzeichen des so genannten reversiblen posterioren Leukoenzephalopathie-Syndroms sein (RPLS). RPLS ist eine gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000).
  • Weitere Nebenwirkungen sind:
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)
      • Magenverstimmung, einschließlich Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Verdauungsstörungen und Bauchschmerzen
      • Blasen, Schmerzen an Händen oder Fußsohlen, Hautrötung oder Hautausschlag, Hauttrockenheit
      • Appetitverlust, Gewichtsverlust, Geschmacksstörungen
      • Erschöpfung, Schwäche, Kopfschmerzen, Schwindel
      • Farbliche Veränderungen der Haare (Aufhellung), Haarausfall
      • Hypertonie (erhöhter Blutdruck)
      • Rötung, Schwellung oder Schmerzen in Mund oder Rachen, Sprachschwierigkeiten, Heiserkeit
      • Veränderungen der Blutwerte zur Überwachung Ihres allgemeinen Gesundheitszustandes und des Zustandes der Leber, erniedrigte Elektrolyt- (z. B. Kalzium oder Kalium) oder Eiweißkonzentrationen im Blut
      • Gelenkschmerzen, Muskelkrämpfe
      • Geschwollene Lymphdrüsen
    • Häufige Nebenwirkungen (kann 1 bis 10 Behandelte von 100 betreffen)
      • Angst, Depression, Verwirrtheit
      • Generalisierte Schmerzen, Brust- oder Muskelschmerzen, Ohrenschmerzen, Ohrgeräusche
      • Schwäche oder verminderte Empfindlichkeit oder Kribbeln in den Gliedmaßen
      • Schüttelfrost, Zittern
      • Austrocknung
      • Entzündung des Bauches oder der Bauchspeicheldrüse
      • Entzündung der Lippen oder Mundwinkel
      • Haarwurzelentzündung, Akne, Blasen (an anderen Körperstellen außer den Händen oder Füßen)
      • Gesichtsschwellung und Schwellungen an anderen Körperteilen
      • Geschmacksverlust
      • Hypotonie (niedriger Blutdruck)
      • Vorhofflimmern (rascher und unregelmäßiger Herzschlag)
      • Hellerwerden der Haut, schuppige Haut, ungewöhnlich blasse Haut
      • Unnatürliches Haarwachstum
      • Haemorrhoiden
      • Lungenentzündung
      • Schmerzen im Mund, Zahn- und/oder Kieferschmerzen, Schwellung oder wunde Stellen im Mund, Taubheit oder Schweregefühl im Kiefer oder Lockerung eines Zahns. Dies könnten Anzeichen für eine Schädigung des Kieferknochens (Osteonekrose) sein
      • Verminderte Schilddrüsenfunktion mit Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Verstopfung, Kältegefühl und Hauttrockenheit
      • Riss, Loch oder Blutung im Magen oder Darm, Afterentzündung oder -riss, Blutgerinnsel in der Lunge, Lungen- oder Luftröhrenblutung
      • Unnatürliche Gewebeverbindung in Luftröhre, Speiseröhre oder Lunge
      • Abszess (Eiteransammlung mit Schwellung und Entzündung) im Bauchraum oder Becken oder in den Zähnen/im Zahnfleisch
      • Blutgerinnsel in den Venen
      • Pilzinfektion der Haut, des Mundes oder der Genitalien
      • Wundheilungsstörungen
      • Eiweiß oder Blut im Urin, Gallensteine, Schmerzen beim Wasserlassen
      • Verschwommenes Sehen
      • Anstieg des Bilirubinspiegels im Blut (mit daraus resultierender Gelbsucht/Gelbfärbung der Haut oder Augen)
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann 1 bis 10 Behandelte von 1.000 betreffen)
      • Speiseröhrenentzündung mit Symptomen wie Sodbrennen, Brustschmerzen, Übelkeit, Geschmacksstörungen, Geblähtsein, Aufstoßen und Verdauungsstörungen
      • Ein Riss oder eine abnormale Gewebeverbindung im Verdauungstrakt mit Symptomen wie schweren oder länger anhaltenden Magenschmerzen
      • Lungeninfektion und Lungenentzündung, Lungenkollaps
      • Hautgeschwüre, Zysten, rote Flecken im Gesicht oder auf den Oberschenkeln
      • Gesichtsschmerzen
      • Veränderungen von Testergebnissen zur Blutgerinnung oder zum Blutbild
      • Koordinationsverlust der Muskeln, Schädigung von Skelettmuskeln
      • Aufmerksamkeitsverlust, Bewusstseinsverlust, Sprachstörungen, Delirium, unnatürliches Träumen
      • „Mini"-Schlaganfall, Herzinfarkt, beschleunigter Herzschlag
      • Leberschaden, akutes Nierenversagen
      • Schwerhörigkeit
      • Augenentzündung, Linsentrübung
      • Ausbleiben der Menstruation, Vaginalblutung
      • Eine Erkrankung, die als posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES) oder reversibles posteriores Leukoenzephalopathie-Syndrom (RPLS) bezeichnet wird und mit Symptomen wie Krampfanfällen, Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Konzentrationsstörungen einhergeht
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Dies gilt auch für Arzneimittel, die ohne Rezept erhältlich sind. Dies ist deshalb notwendig, weil das Arzneimittel die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Andererseits können manche andere Arzneimittel auch die Wirkung dieses Präparates beeinflussen. Dies könnte bedeuten, dass Ihr Arzt die Dosis oder Dosen, die Sie einnehmen, ändern muss.
      • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen, wie z. B. Itraconazol, Ketoconazol und Posaconazol
      • Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen (Antibiotika) wie Erythromycin, Clarithromycin und Rifampicin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien wie Fexofenadin und Ranolazin
      • Steroide zur Reduktion von Entzündungen oder zur Behandlung einer Reihe von unterschiedlichen Erkrankungen des Immunsystems
      • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder Krampfanfällen wie Phenytoin, Carbamazepin und Phenobarbital
      • Pflanzliche Präparate mit Johanniskraut (Hypericum perforatum), die manchmal zur Behandlung von Depression oder mit Depression zusammenhängenden Zuständen wie Angst angewendet werden
      • Arzneimittel zur Blutverdünnung wie Warfarin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzerkrankungen wie Aliskiren, Ambrisentan, Dabigatranetexilat, Digoxin, Talinolol und Tolvaptan
      • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie Saxagliptin und Sitagliptin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Gicht wie Colchicin
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV oder AIDS wie Ritonavir oder Maraviroc
    • Empfängnisverhütungsmittel
      • Wenn Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel Empfängnisverhütungsmittel einnehmen, können Empfängnisverhütungsmittel zum Einnehmen eventuell unwirksam werden. Sie sollten deshalb während der Behandlung mit dem Arzneimittel sowie für mindestens 4 Monate nach dem Abschluss der Behandlung zusätzlich eine empfängnisverhütende Barrieremethode (z. B. ein Kondom oder ein Diaphragma) anwenden.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht zusammen mit Nahrung einnehmen. Sie sollten mindestens 2 Stunden vor der Einnahme sowie für 1 Stunde nach der Einnahme des Medikaments nichts essen. Meiden Sie den Verzehr von Grapefruit enthaltenden Produkten für die gesamte Dauer der Behandlung mit diesem Medikament, da Grapefruit die Cabozantinib-Konzentration in Ihrem Blut erhöhen kann.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Cabozantinib oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Eine Schwangerschaft ist während der Behandlung mit dem Arzneimittel zu vermeiden. Wenn Sie oder Ihre Partnerin schwanger werden könnten, wenden Sie während der Behandlung sowie für mindestens 4 Monate nach dem Abschluss der Behandlung eine ausreichende Empfängnisverhütungsmethode an. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Empfängnisverhütungsmethoden während der Behandlung mit dem Arzneimittel geeignet sind.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihre Partnerin während der Behandlung mit dem Arzneimittel schwanger werden oder eine Schwangerschaft planen.
  • Sprechen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt, wenn Sie oder Ihre Partnerin erwägen, nach Abschluss der Behandlung ein Kind zu zeugen oder dies planen. Es besteht die Möglichkeit, dass Ihre Fruchtbarkeit durch die Behandlung mit dem Arzneimittel eingeschränkt sein könnte.
  • Frauen, die das Arzneimittel einnehmen, sollten während der Behandlung sowie für einen Zeitraum von mindestens 4 Monaten nach dem Abschluss der Behandlung nicht stillen. Cabozantinib und/oder seine Metaboliten können in die Muttermilch ausgeschieden werden und für das Kind schädlich sein.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
      • an Bluthochdruck leiden
      • Durchfall haben
      • in letzter Zeit Blut ausgehustet haben oder relevante Blutungen hatten
      • innerhalb des letzten Monats operiert worden sind (oder wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist), inklusive zahnärztlicher Eingriffe
      • in den letzten 3 Monaten eine Radiotherapie erhalten haben
      • an einer entzündlichen Darmerkrankung (wie z. B. Morbus Crohn, ulzeröse Kolitis oder Divertikulitis) leiden
      • erfahren haben, dass sich Ihr Krebs auf die Luftwege oder Speiseröhre ausgedehnt hat
      • vor kurzem ein Blutgerinnsel im Bein, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten
      • Arzneimittel zur Kontrolle von Herzrhythmusstörungen einnehmen, einen langsamen Herzschlag haben, an Herzproblemen leiden oder Störungen Ihrer Kalzium-, Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut haben.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der genannten Fälle auf Sie zutrifft. Möglicherweise benötigen Sie deshalb eine Behandlung. Oder Ihr Arzt beschließt, Ihre Dosis zu ändern oder die Behandlung insgesamt zu beenden.
    • Sie sollten auch Ihren Zahnarzt darüber informieren, dass Sie das Arzneimittel einnehmen. Während der Behandlung mit dem Arzneimittel ist es wichtig für Sie, dass Sie eine gute Mundhygiene durchführen.
  • Kinder und Jugendliche
    • Das Arzneimittel wird nicht für die Anwendung bei Kindern oder Jugendlichen empfohlen. Die Wirkungen des Arzneimittels bei Personen unter 18 Jahren sind nicht bekannt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Beim Führen eines Fahrzeugs oder beim Bedienen von Maschinen ist Vorsicht geboten.
    • Bedenken Sie, dass Sie sich unter der Behandlung mit dem Arzneimittel müde oder geschwächt fühlen können.

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