5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

TRI.-THIAZID STADA 50 mg/25 mg Tabletten

TRI.-THIAZID STADA 50 mg/25 mg Tabletten
PZN: 10407352
Menge: 90 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: STADApharm GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 15,49 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel TRI.-THIAZID STADA 50 mg/25 mg Tabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 50 mg Triamteren
  • 25 mg Hydrochlorothiazid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein entwässerndes Arzneimittel (Diuretikum).
  • Es ist eine Kombination von Hydrochlorothiazid mit dem kaliumsparenden Triamteren. Diese Kombination reduziert die Gefahr eines verminderten Kaliumspiegels im Blut, von Herzrhythmusstörungen, einer gesteigerten Empfindlichkeit auf Herzglykoside sowie von erhöhten Kalium- und Magnesiumspiegeln im Blut.
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
    • Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, bedingt durch Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen (kardiale, hepatogene oder nephrogene Ödeme).
Dosierung
  • Nehmen Sie dsa Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • bei Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
      • An den ersten beiden Tagen morgens und mittags 1 Tablette;
      • Zur Langzeitbehandlung reicht meistens 1 oder 1/2 Tablette morgens.
    • bei Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, bedingt durch Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen (kardiale, hepatogene oder nephrogene Ödeme)
      • An den ersten beiden Tagen morgens und mittags jeweils 1 - 2 Tabletten;
      • Die weitere Dosierung richtet sich nach dem Grad der Ausschwemmung. Im Allgemeinen beträgt die Erhaltungsdosis 1/2 Tablette täglich bzw. 1 Tablette jeden 2. Tag (morgens), sie kann bis zu 2 Tabletten täglich (morgens und mittags) gesteigert werden.
  • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
    • Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kommt es zu einer verzögerten Ausscheidung von Hydrochlorothiazid und dem Hauptmetaboliten von Triamteren. Um eine Wirkstoffansammlung im Körper (Kumulation) zu vermeiden, sollten folgenden Dosierungen nicht überschritten werden:
      • Kreatinin-Clearance (ml/min): 100 - 75
        • Triamteren-Dosis: 100 mg/d
          • Tabletten pro Tag (Höchstdosis): 2-mal 1
      • Kreatinin-Clearance (ml/min): 75 - 50
        • Triamteren-Dosis: 50 mg/d
          • Tabletten pro Tag (Höchstdosis): 1-mal 1
      • Kreatinin-Clearance (ml/min): 50 - 30
        • Triamteren-Dosis: 25 mg/d
          • Tabletten pro Tag (Höchstdosis): 1-mal 1/2
    • Bei nachlassender Nierenleistung (Kreatinin-Clearance 50 - 30 ml/min) soll die Dosierung von 1/2 Tablette pro Tag nicht überschritten werden.
  • Patienten mit schwerer Einschränkung der Herzfunktion
    • Bei stark eingeschränkter Herzleistung (schwer kardial dekompensierte Patienten) kann die Aufnahme (Resorption) des Arzneimittels deutlich vermindert sein.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung ist zeitlich nicht begrenzt. Sie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung und wird vom Arzt bestimmt.
    • Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit eingenommen haben, wird Ihr Arzt die Dosis langsam reduzieren (nach Langzeitbehandlung wird das Arzneimittel ausschleichend abgesetzt).
    • Wenn Sie an Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden, wird Ihr Arzt die Dosis entsprechend einschränken.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel müssen Sie sofort einen Arzt benachrichtigen, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Er wird sich bei der Behandlung einer Überdosierung am Krankheitsbild orientieren und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.
    • Achten Sei auf folgende Zeichen einer Überdosierungen bzw. Vergiftung mit dem Arzneimittel:
      • Durst
      • Schwäche- und Schwindelgefühl
      • Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe (z. B. Wadenkrämpfe)
      • Kopfschmerzen
      • beschleunigte Herzschlagfolge
      • Blutdruckabfall
      • Kreislaufschwäche beim Übergang vom Liegen zum Stehen
      • Kreislaufkollaps
      • Verwirrtheitszustände
      • Bewusstseinsstörungen bis zum Koma.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Fahren Sie mit der Einnahme der vom Arzt verordneten Dosierung fort. Holen Sie eine vergessene Einnahme nicht durch die Einnahme der doppelten Menge nach.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Sie sollten Ihren Arzt darüber informieren, falls Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden möchten. Nach längerer Einnahme des Arzneimittels sollte die Behandlung langsam (ausschleichend) beendet werden.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
  • Die Tabletten sollten nach den Mahlzeiten mit Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) unzerkaut eingenommen werden.
  • Die Einnahme erfolgt bei Einmalgabe morgens, bei zweimaliger Gabe morgens und mittags.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
    • Sobald eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt sollte die Behandlung mit dem Arzneimittel abgebrochen werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt:
      • Überempfindlichkeitsreaktionen
      • nicht behandelbare (therapieresistente) Stoffwechselentgleisung
      • ausgeprägte orthostatische Regulationsstörungen (Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck beim Wechsel vom Liegen zum Stehen)
      • ausgeprägte Magen-Darm-Beschwerden (gastrointestinale Beschwerden)
      • ausgeprägte zentralnervöse Störungen
      • Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
      • akute Gallenblasenentzündung (Cholezystitis)
      • Blutbildveränderungen (Anämie, Leukopenie, Thrombopenie)
      • Auftreten einer Gefäßentzündung (Vaskulitis)
      • Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
    • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Untersuchungen
    • Gelegentlich: EKG-Veränderungen.
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Gelegentlich: Bluteindickung mit Thrombosen und Embolien infolge Entwässerung und verminderter zirkulierender Blutmenge bei übermäßiger Harnausscheidung.
    • Sehr selten: verschiedene Formen der Blutarmut (megaloblastäre und aplastische Anämie), Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), eine hochgradige Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektionsneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose), häufiger Verminderung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie). Bei gleichzeitiger Anwendung von Methyldopa (Mittel gegen Bluthochdruck) sind in Einzelfällen Hämolysen (Schädigung der roten Blutkörperchen) durch Bildung von Antikörpern gegen Hydrochlorothiazid beschrieben worden.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Sehr häufig: Benommenheit, Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen.
    • Gelegentlich: Krämpfe infolge Wasser- und Volumenverlust bei exzessivem Wasserlassen.
  • Augenerkrankungen
    • Häufig: geringgradige Sehstörungen.
    • Gelegentlich: Einschränkung der Bildung der Tränenflüssigkeit.
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • Selten: akute Entzündung des Lungengewebes (akute interstitielle Pneumonie).
    • Sehr selten: plötzlich auftretende Wasseransammlung in der Lunge mit Schockerscheinungen. Eine allergische Reaktion gegenüber Hydrochlorothiazid wird als Ursache angenommen.
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • Häufig: Entzündungen der Bauchspeicheldrüse.
    • Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sowie Schmerzen und Krämpfe im Bauchraum. Diese Nebenwirkungen lassen sich in der Regel vermeiden, wenn das Arzneimittel nach einer Mahlzeit eingenommen wird.
    • Häufigkeit nicht bekannt: Infolge von zu niedrigem Kaliumspiegel im Blut Erschlaffung der Darmmuskulatur mit Verstopfung bis hin zur Darmlähmung und Darmverschluss.
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Häufig: Erhöhung der harnpflichtigen stickstoffhaltigen Substanzen (Azotämie) und Ausbildung von Harnsteinen.
    • Gelegentlich: Akutes Nierenversagen infolge Wasser- und Volumenverlust bei exzessivem Wasserlassen.
    • Sehr selten: Verschlimmerung eines akuten Nierenversagens sowie eine nicht-bakterielle akute oder chronische Entzündung der Nieren mit anschließendem akuten Nierenversagen.
    • Nach längerer Einnahme von Triamteren wurde sehr selten das Entstehen von Nierensteinen beobachtet. Bei den meisten Patienten fanden sich jedoch Hinweise auf früher schon aufgetretene Oxalat- oder Uratsteine, die nicht im Zusammenhang mit einer Triamteren-Einnahme standen.
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Gelegentlich: Allergische Hauterscheinungen wie Juckreiz, Hautrötung, Nesselsucht, Hautausschlag und chronische Lichtempfindlichkeit, bestimmte Hauterscheinungen (Lupus erythematodes).
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Häufig: Muskelverspannungen und Schwäche der Skelettmuskulatur infolge eines zu niedrigen Kaliumspiegels im Blut.
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • Sehr häufig: Dosis- und altersabhängig Wasser- und Elektrolytstörungen (insbesondere verminderte Kalium-, Natrium- und Chloridspiegel sowie erhöhte Calciumspiegel im Blut). Dabei treten folgende Allgemeinsymptome auf:
      • Mundtrockenheit
      • Durst
      • Müdigkeit
      • Benommenheit
      • Schläfrigkeit
      • Schwäche
      • Schwindel
      • Kopfschmerzen
      • Nervosität
      • verminderter Blutdruck
      • Kreislaufstörungen mit Blutdrucksenkung beim Wechsel vom Liegen zum Stehen
    • Anzeichen eines Kaliummangels sind:
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Teilnahmslosigkeit
      • Erschlaffung der Muskulatur
      • Verstopfung bis hin zur Darmlähmung/Darmverschluss
      • EKG-Veränderungen
    • Zu hohe Magnesiumspiegel im Urin äußern sich nur selten in einem Magnesiummangel, da Magnesium aus den Knochen freigesetzt wird. Erhöhte Blutzuckerwerte und vermehrte Zuckerausscheidung im Urin, und zwar sowohl bei Stoffwechselgesunden als auch bei Patienten mit Zuckerkrankheit (latentem oder manifestem Diabetes mellitus) bzw. mit Kaliummangel.
    • Erhöhung der Blutfettwerte (Cholesterin- und Triglyceridspiegel) und Anstieg des Harnsäuregehaltes im Blut, der bei dafür anfälligen Patienten Gichtanfälle auslösen kann.
    • Häufig: Erhöhte Verdauungsenzymspiegel.
    • Gelegentlich: Erhöhte Kaliumwerte im Blut, besonders bei älteren Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, Stoffwechselbedingte Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts (metabolische Azidose bzw. Alkalose).
    • Häufigkeit nicht bekannt: Bei andauerndem Missbrauch von harntreibenden Mitteln können Wasseransammlungen im Körpergewebe auftreten. Diese Wasseransammlungen sind Ausdruck einer entstehenden Hormonstörung (Pseudo-Bartter-Syndrom).
  • Gefäßerkrankungen
    • Gelegentlich: Kreislaufkollaps infolge Wasser- und Volumenverlust bei exzessivem Wasserlassen. Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck beim Wechsel vom Liegen zum Stehen, niedriger Blutdruck, Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis).
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Sehr häufig: Müdigkeit, Schwäche.
    • Gelegentlich: Arzneimittelfieber.
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Sehr selten: Allergische Reaktionen, anaphylaktoide Reaktionen.
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Häufig: akute Gallenblasenentzündung bei Patienten mit Gallensteinen.
    • Gelegentlich: Gelbsucht.
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • Häufig: In Kombination mit Betarezeptorenblockern, wahrscheinlich aber auch bei alleiniger Behandlung mit dem Arzneimittel können Erektionsstörungen auftreten.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Sehr häufig: Nervosität und Apathie infolge von Wasser- und Elektrolytstörungen.
    • Gelegentlich: Verwirrtheitszustände.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die blutdrucksenkende Wirkung des Arzneimittels kann durch folgende Mittel verstärkt werden:
      • andere blutdrucksenkende Arzneimittel
      • Betarezeptorenblocker (Mittel gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen)
      • Nitrate (Mittel bei Erkrankung der Herzkranzgefäße)
      • Barbiturate (Schlafmittel sowie Mittel gegen Epilepsie)
      • Phenothiazine (Mittel gegen psychische Erkrankungen)
      • tricyclische Antidepressiva (Mittel gegen Depressionen)
      • gefäßerweiternde Mittel (Vasodilatatoren).
    • Unter Behandlung mit dem Arzneimittel besteht bei zusätzlicher Einnahme von ACE-Hemmern (Wirkstoffe gegen Bluthochdruck, z. B. Captopril, Enalapril) zu Behandlungsbeginn das Risiko eines massiven Blutdruckabfalls. Eine Behandlung mit entwässernden Arzneimitteln (Diuretika) sollte daher 2 - 3 Tage vor Beginn einer Behandlung mit ACE-Hemmern beendet werden, um die Möglichkeit eines Blutdruckabfalls zu Behandlungsbeginn zu vermindern.
    • Salicylate (Schmerzmittel und Mittel zur Verminderung der Blutplättchenaggregation) und andere nichtsteroidale Antiphlogistika (Entzündungshemmer, z. B. Indometacin) können die blutdrucksenkende (antihypertensive) und entwässernde (diuretische) Wirkung des Arzneimittels vermindern. Bei hochdosierter Salicylateinnahme kann die schädliche (toxische) Wirkung der Salicylate auf das zentrale Nervensystem verstärkt werden.
    • Die gleichzeitige Gabe dieses Arzneimittels mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (Entzündungshemmer) kann ein akutes Nierenversagen auslösen.
    • Die zusätzliche Gabe von Indometacin, ACE-Hemmern, anderen kaliumsparenden Arzneimitteln oder Kaliumsalzen kann zu einer Erhöhung der Kaliumkonzentration im Blut (Hyperkaliämie).
    • Die gleichzeitige Anwendung von Colestyramin oder Colestipol (Cholesterinsenkung) vermindert die Aufnahme des Arzneimittels.
    • Die Wirkung von Insulin oder oralen Antidiabetika (Mittel gegen Zuckerkrankheit), harnsäuresenkenden Arzneimitteln (Mittel gegen Gicht) sowie gefäßverengenden Substanzen (Noradrenalin und Adrenalin) kann bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels abgeschwächt werden.
    • Die gleichzeitige Gabe dieses Arzneimittels und Beta-Rezeptorenblockern (Mittel gegen Bluthochdruck) kann zu einem Anstieg des Blutzuckers (Hyperglykämie) führen.
    • Bei gleichzeitiger Behandlung mit herzwirksamen Glykosiden ist zu beachten, dass bei einem sich unter Behandlung mit dem Arzneimittel entwickelnden Kaliummangelzustand (Hypokaliämie) und/oder Magnesiummangelzustand (Hypomagnesiämie) die Empfindlichkeit des Herzmuskels gegenüber herzwirksamen Glykosiden erhöht ist und deren Wirkungen und Nebenwirkungen verstärkt werden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Zytostatika (Mittel zur Krebsbehandlung, z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat) ist mit verstärkter Schädigung des Knochenmarkes (Knochenmarkstoxizität) zu rechnen.
    • Die gleichzeitige Anwendung dieses Präparates und folgenden Arzneimitteln kann zu verstärkten Kaliumverlusten führen:
      • bestimmte Hormone (Glukokortikoide, ACTH)
      • Carbenoxolon (Wirkstoff gegen Magengeschwüre)
      • bestimmte Antibiotika (Amphotericin B, Penicillin G)
      • Salicylate (Schmerzmittel)
      • Furosemid (entwässerndes Mittel)
      • Laxantien (Abführmittel).
    • Die gleichzeitige Gabe dieses Arzneimittels und Lithium (Wirkstoff zur Vorbeugung manisch-depressiver Erkrankungen) kann zu einer Verstärkung der herz- und nervenschädigenden Wirkung des Lithiums führen.
    • Die Wirkung von bestimmten Narkosemitteln (curareartigen Muskelrelaxantien) kann durch das Arzneimittel verstärkt oder verlängert werden. Für den Fall, dass das Arzneimittel vor einer Narkose nicht abgesetzt werden kann, muss der Narkosearzt über die Behandlung mit dem Arzneimittel informiert werden.
    • Die gleichzeitige Einnahme dieses Arzneimittels und Chinidin führt zu einer Verminderung der Chinidinausscheidung.
    • Bei zusätzlicher Gabe von Arzneimitteln, die zu einem Natriummangel führen können, wird besonders bei älteren Patienten die Gefahr eines schweren Natriummangels erhöht.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Methyldopa (Mittel gegen Bluthochdruck) sind in Einzelfällen Hämolysen (Schädigung der roten Blutkörperchen) durch Bildung von Antikörpern gegen Hydrochlorothiazid beschrieben worden.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Während der Behandlung mit dem Arzneimittel sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da Alkohol Ihr Reaktionsvermögen stark herabsetzt.
    • Die blutdrucksenkende Wirkung des Arzneimittels kann durch Alkoholgenuss verstärkt werden
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Triamteren, Hydrochlorothiazid sowie andere Thiazide oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Sulfonamide sind (mögliche Kreuzreaktion beachten)
    • wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden (akutes Nierenversagen oder Niereninsuffizienz mit stark eingeschränkter oder fehlender Harnproduktion)
    • bei akuter Nierenentzündung (Glomerulonephritis)
    • bei Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen (Koma und Präkoma hepaticum)
    • bei erhöhtem Kaliumspiegel (Hyperkaliämie)
    • wenn Sie unter Kaliummangelzuständen (Hypokaliämie) leiden, die auf eine Behandlung nicht ansprechen
    • bei schweren Natriummangelzuständen (Hyponatriämie)
    • bei erhöhtem Calciumspiegel (Hyperkalzämie)
    • bei vermindert zirkulierender Blutmenge (Hypovolämie)
    • wenn Sie unter fehlender oder stark verminderter Harnausscheidung (Anurie) leiden
    • in der Schwangerschaft und Stillzeit.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Ihr Arzt wird Ihnen empfehlen, das Arzneimittel vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen, denn die Einnahme des Arzneimittels kann zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen.
  • Stillzeit
    • Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über. Da Hydrochlorothiazid die Milchbildung hemmen kann, darf das Arzneimittel in der Stillzeit nicht angewendet werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • wenn Sie an Gicht leiden
    • bei leichter Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30 - 60 ml/min)
    • bei eingeschränkter Leberfunktion
    • wenn Sie unter Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden
    • bei Verdacht auf Folsäuremangel (z. B. bei Leberzirrhose oder chronischem Alkoholmissbrauch)
    • wenn Sie zu niedrigem Blutdruck neigen
    • bei Durchblutungsstörungen der Hirngefäße (Zerebralsklerose) oder der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit).
    • Die Behandlung des Bluthochdrucks bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.
    • Die gleichzeitige Behandlung mit anderen kaliumsparenden Arzneimitteln (z. B. Spironolacton, Amilorid) oder Kaliumsalzen sollte wegen erhöhter Gefahr des Auftretens einer Hyperkaliämie (erhöhter Kaliumgehalt im Blut) vermieden werden.
    • Die Wirkung von Insulin oder oralen Antidiabetika (Mittel gegen Zuckerkrankheit) kann bei gleichzeitiger Anwendung dieses Arzneimittels abgeschwächt werden. Diabetiker sollten Ihre Blutzuckerwerte deshalb besonders sorgfältig überprüfen. Eine latente oder manifeste Zuckerkrankheit oder Gicht kann sich bei Dauerbehandlung verschlechtern.
    • Wenn Sie das Arzneimittel über einen längeren Zeltraum einnehmen müssen, wird Ihr Arzt Ihre Serumelektrolyte (Konzentration von Kalium-, Natrium-, Calcium-, Magnesium-Ionen im Blutserum), die harnpflichtigen Substanzen (Serumkreatinin und Harnstoff), die Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) sowie den Blutzucker, ggf. auch die Serumharnsäure und die Transaminasen (Leberenzyme) regelmäßig kontrollieren.
    • Vor Behandlungsbeginn und in regelmäßigen Abständen wird Ihr Arzt außerdem Ihre Thrombozytenzahl (Blutplättchen) sowie das Blutbild und Differentialblutbild bestimmen.
    • Das Arzneimittel muss vor einer Prüfung der Nebenschilddrüsenfunktion und mindestens drei Tage vor Durchführung eines Glukosetoleranztests abgesetzt werden.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten)
    • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Bei stark verminderter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) ist das Arzneimittel unwirksam und, da die Nierenleistung (glomeruläre Filtrationsrate) weiter gesenkt wird, sogar schädlich.
  • Warnhinweis
    • Bei andauerndem Missbrauch von harntreibenden Mitteln können Wasseransammlungen im Körpergewebe auftreten. Diese Wasseransammlungen sind Ausdruck einer entstehenden Hormonstörung (Pseudo-Bartter-Syndrom).

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Nach Einnahme des Arzneimittels kann es - insbesondere zu Behandlungsbeginn - zu individuell auftretenden unterschiedlichen Reaktionen wie Blutdruckabfall, Müdigkeit, Sehstörungen, Schwindel und Verwirrtheitszuständen kommen.
    • Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung des Präparates als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte