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LIPROLOG 100 E/ml Patrone

PZN: 01043129
Menge: 10X3 ml
Darreichung: Injektionslösung
Hersteller: BERLIN-CHEMIE AG
Alternative Packungsgrößen:

5X3 ml

10X3 ml

€ 124,01 19

inkl. MwSt. und Versand

(413,37 € / 100 ml)

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel LIPROLOG 100 E/ml Patrone

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 300 E. Insulin lispro (E.coli)
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel dient zur Behandlung des Diabetes mellitus. Die Wirkung setzt rascher ein als die des menschlichen Insulins, da das Insulinmolekül leicht verändert wurde.
  • Sie entwickeln dann Diabetes, wenn Ihre Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Dieses Präparat ist ein Ersatz für Ihr eigenes Insulin und wird dazu verwendet, eine langfristige Blutzuckerkontrolle zu erzielen. Sein Wirkeintritt ist sehr rasch und die Wirkung hält kürzere Zeit an als bei Normalinsulin (2 - 5 Stunden). Üblicherweise sollten Sie das Arzneimittel innerhalb von 15 Minuten vor oder nach einer Mahlzeit anwenden.
  • Ihr Arzt kann Ihnen zusammen mit diesem Präparat ein länger wirkendes Insulin verschreiben. Jedes dieser Arzneimittel enthält eine eigene Gebrauchsinformation als Anleitung. Wechseln Sie nicht von sich aus Ihr Insulin, bis es Ihr Arzt für notwendig erachtet. Falls Sie Ihr Insulin wechseln sollten, seien Sie besonders vorsichtig.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern eingesetzt. Es kann bei Kindern verwendet werden, wenn ein Vorteil gegenüber der Gabe von Normalinsulin zu erwarten ist, wie z. B. in einer Verkürzung des Spritz-Ess-Abstands.
Dosierung
  • Die 3 ml Patrone darf nur mit einem 3 ml Pen verwendet werden. Sie darf nicht mit 1,5 ml Pens verwendet werden.
  • Überprüfen Sie bitte jedesmal die Packung und das Patronenetikett auf Namen und Insulinart, wenn Sie es aus der Apotheke holen. Vergewissern Sie sich, dass Sie das von Ihrem Arzt verschriebene Arzneimittel erhalten.
  • Wenden Sie das Präparat immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Um eine mögliche Übertragung von Krankheiten zu verhindern, darf jede Patrone nur von Ihnen allein benutzt werden, auch wenn die Nadel auf dem Injektionsgerät gewechselt wurde.
  • Dosierung
    • Üblicherweise sollten Sie das Arzneimittel innerhalb von 15 Minuten vor einer Mahlzeit injizieren. Falls nötig, können Sie unmittelbar nach einer Mahlzeit injizieren. Ihr Arzt wird Ihnen aber sicher genau gesagt haben, wieviel, wann und wie oft Sie das Präparat anwenden sollten. Diese Anleitungen gelten nur für Sie persönlich. Folgen Sie diesen genau und suchen Sie regelmäßig Ihren behandelnden Arzt auf.
    • Falls Sie von Ihrem Arzt auf eine andere Insulinart umgestellt werden (z. B. von tierischem oder menschlichem Insulin auf ein Insulin lispro-Produkt), könnten Sie mehr oder weniger davon benötigen als zuvor. Dies kann möglicherweise nur bei der 1. Injektion sein oder ein stufenweiser Übergang über mehrere Wochen oder Monate.
    • Injizieren Sie das Arzneimittel unter die Haut. Sie sollten es nur dann in einen Muskel injizieren, wenn Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie sich mehr Insulin lispro spritzen, als Sie sollten, kann es zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel kommen. Überprüfen Sie Ihren Blutzucker.
    • Wenn Ihr Blutzuckergehalt zu niedrig ist (leichte Hypoglykämie), essen Sie bitte Traubenzuckertabletten, Zucker oder trinken Sie ein zuckerhaltiges Getränk. Danach essen Sie bitte Früchte, Kekse oder ein Sandwich, so wie es Ihr Arzt empfohlen hat, und ruhen Sie danach. Dies wird Ihnen sehr oft über einen leichten Blutzuckerabfall oder eine kleinere Insulinüberdosierung hinweghelfen. Falls es Ihnen schlechter gehen sollte und Ihr Atem verflacht und Sie blass werden, teilen Sie dies Ihrem Arzt sofort mit. Eine Glukagoninjektion kann einen schweren Blutzuckerabfall beheben. Essen Sie nach der Glukagoninjektion Traubenzucker oder Zucker. Falls Sie auf Glukagon nicht ansprechen sollten, müssen Sie im Krankenhaus behandelt werden. Fragen Sie Ihren Arzt, er wird Sie über Glukagon aufklären.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie sich weniger Insulin lispro spritzen, als Sie sollten, kann es zu einem hohen Blutzuckerspiegel kommen. Überprüfen Sie Ihren Blutzucker.
    • Falls Hypoglykämien (niedriger Blutzuckerspiegel) oder Hyperglykämien (hoher Blutzuckerspiegel) nicht behandelt werden, können sie schwerwiegende Folgen haben und Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Flüssigkeitsverlust, Bewusstlosigkeit, Koma oder sogar den Tod verursachen (siehe A und B in Kategorie "Nebenwirkungen").
    • Drei einfache Maßnahmen zur Vermeidung eines zu niedrigen oder zu hohen Blutzuckers sind:
      • Halten Sie immer Spritzen und 1 Fläschchen oder einen Pen und Patronen in Reserve,
        falls Sie Ihren Pen oder Ihre Patronen verlieren oder diese beschädigt werden.
      • Tragen Sie Ihren Diabetikerausweis immer bei sich.
      • Halten Sie immer Traubenzucker bereit.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Wenn Sie sich weniger Insulin lispro spritzen, als Sie sollten, kann es zu einem hohen Blutzuckerspiegel kommen. Wechseln Sie nicht von sich aus Ihr Insulin, bis es Ihr Arzt für notwendig erachtet.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Zubereitung des Arzneimittels
    • Das Präparat ist bereits in Wasser gelöst, so dass Sie es nicht mehr mischen müssen. Sie dürfen es aber nur dann verwenden, wenn es wie Wasser aussieht. Es muss klar, farblos und ohne feste Bestandteile sein. Überprüfen Sie dies vor jeder Injektion.
  • Vorbereitung des Pens
    • Waschen Sie zuerst Ihre Hände. Desinfizieren Sie den Gummistopfen der Patrone.
    • Sie dürfen die Patronen nur mit geeigneten, CE zertifizierten Pens verwenden. Bitte versichern Sie sich, dass in der beigepackten Bedienungsanleitung des Pens dieses Präparat erwähnt wird.
    • Beachten Sie die Bedienungsanleitungen der Pens. Legen Sie die Patrone in den Pen ein.
    • Stellen Sie 1 oder 2 Einheiten am Pen ein. Halten Sie den Pen nun aufrecht und klopfen Sie leicht an den Pen, so dass eventuell vorhandene Luftbläschen nach oben steigen. Halten Sie den Pen weiterhin aufrecht und drücken Sie den Injektionsknopf. Setzen Sie dies so lange fort, bis das Arzneimittel von der Spitze der Nadel austritt. Es können trotzdem noch kleine Luftbläschen im Pen verbleiben. Diese sind harmlos, aber falls sie zu groß sind, kann es vorkommen, dass die injizierte Dosis nicht mehr genau stimmt.
  • Anwendung des Arzneimittels
    • Säubern Sie Ihre Haut, wie es Ihnen gelehrt wurde, bevor Sie injizieren. Injizieren Sie unter die Haut, so wie Sie es gelernt haben. Injizieren Sie nicht direkt in eine Vene. Belassen Sie die Nadel nach der Injektion für 5 Sekunden in der Haut, um sicherzustellen, dass Sie die gesamte Dosis injiziert haben. Massieren Sie den Injektionsort nicht. Vergewissern Sie sich, dass Sie zumindest 1 cm vom letzten Injektionsort entfernt injizieren und dass Sie die Injektionsorte laufend wechseln, so wie es Ihnen gelehrt wurde. Es spielt keine Rolle, welche Injektionsstelle Sie benutzen; egal ob Oberarm, Oberschenkel, Gesäß oder Bauch, Ihre Insulin lispro-Injektion wird immer schneller wirken als Normalinsulin.
    • Sie dürfen das Präparat nicht intravenös spritzen. Injizieren Sie das Arzneimittel so, wie es Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Diabetesberaterin gezeigt haben. Ausschließlich Ihr Arzt darf das Arzneimittel intravenös injizieren. Er wird das allerdings nur unter besonderen Umständen tun, wie bei einer Operation oder wenn Sie erkrankt sind und Ihr Blutglucosespiegel zu hoch ist.
  • Nach der Injektion
    • Sobald Sie die Injektion beendet haben, entfernen Sie die Nadel vom Pen. Dies hält das Präparat steril und verhindert ein Auslaufen der Flüssigkeit. Es verhindert ebenso ein Eindringen von Luft in den Pen und ein Verstopfen der Nadel. Verwenden Sie nur Ihre eigenen Nadeln! Verwenden Sie nur Ihren eigenen Pen. Setzen Sie die Schutzkappe wieder auf Ihren Pen auf. Lassen Sie die Patrone im Pen.
  • Weitere Injektionen
    • Vor der nächsten Injektion stellen Sie 1 oder 2 Einheiten ein, halten Sie den Pen wieder aufrecht und veranlassen Sie durch Drücken des Injektionsknopfes wieder den Austritt des Arzneimittels aus der Spitze der Nadel. Sie können die noch vorhandene Menge an Arzneimittel erkennen, indem Sie von der Seite der Patrone auf die Skala schauen.
    • Falls nicht mehr genug für Ihre Dosis vorhanden ist, wechseln Sie die Patrone aus.
  • Mischen Sie kein anderes Insulin in Ihrer Insulin lispro-Patrone. Wenn die Patrone leer ist, verwenden Sie sie nicht noch einmal.
  • Anwendung mittels einer Infusionspumpe
    • Zur Infusion von Insulin lispro können nur bestimmte CE zertifizierte Insulin-Infusionspumpen verwendet werden. Bevor Sie Insulin lispro infundieren, studieren Sie die Bedienungsanleitungen des Herstellers, um sicher zu sein, ob sich Ihre Pumpe eignet oder nicht.
    • Lesen und befolgen Sie die den Infusionspumpen beigelegten Anweisungen.
    • Vergewissern Sie sich, dass Sie die für diese Pumpe vorgesehenen Vorratsbehälter und Katheter benutzen.
    • Der Wechsel des Infusionssets (Schlauch und Nadel) muss gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung des Infusionssets erfolgen.
    • Im Falle einer hypoglykämischen Episode sollte die Infusion unterbrochen werden, bis die Episode behoben ist. Falls wiederholte oder schwere niedrige Blutzuckerspiegel auftreten, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihr Krankenhaus und ziehen Sie die Notwendigkeit einer Reduktion oder einer Unterbrechung der Insulininfusion in Betracht.
    • Ein Defekt an der Pumpe oder ein Verschluss des Infusionssets kann zu einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels führen. Falls Sie vermuten, dass der Insulinfluss unterbrochen ist, folgen Sie den Hinweisen in der Gebrauchsanleitung und informieren Sie - wenn nötig - Ihren Arzt oder Ihr Krankenhaus.
    • Wenn das Arzneimittel mittels einer Insulin-Infusionspumpe verabreicht wird, sollte es nicht mit einem anderen Insulin gemischt werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Lokale Allergie tritt häufig auf (>/= 1 / 100 bis 1 / 10). Einige Patienten entwickeln Hautrötungen, Schwellungen oder Juckreiz im Bereich des Injektionsortes. Diese Symptome verschwinden im Laufe einiger Tage bis Wochen. Falls Ihnen das passiert, teilen Sie das bitte Ihrem Arzt mit.
  • Systemische Allergie ist selten (>/= 1 / 10.000 bis 1 / 1.000). Diese Allergieform ist bei Insulinanwendung im Allgemeinen sehr selten. Die Symptome sind:
    • Ausschlag am ganzen Körper
    • Blutdruckabfall
    • Atemschwierigkeiten
    • rascher Herzschlag
    • Keuchender Atem
    • Schwitzen
  • Wenn Sie glauben, diese Art der Insulinallergie durch dieses Präparat zu bekommen, teilen Sie dies bitte sofort Ihrem Arzt mit.
  • Lipodystrophie (Verdickung oder Grübchenbildung der Haut) tritt gelegentlich auf (>/= 1 / 1.000 bis 1 / 100). Wenn Sie bemerken, dass sich Ihre Haut an der Injektionsstelle verdickt oder Grübchen bildet, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit.
  • Ödeme (Flüssigkeitsansammlungen, z. B. Schwellungen in den Armen oder Fußgelenken) wurden berichtet, vor allem bei Beginn der Insulinbehandlung oder Änderung der Insulinbehandlung, um die Blutzuckereinstellung zu verbessern.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Probleme, die bei Diabetes auftreten können
    • A. Hypoglykämie
      • Hypoglykämie (niedriger Blutzuckergehalt) heißt, Sie haben nicht genug Zucker im Blut. Dies kann folgende Ursachen haben:
        • Sie haben zuviel Insulin lispro oder Insulin genommen.
        • Sie haben Mahlzeiten ausgelassen oder verzögert oder Ihre Diät geändert.
        • Sie haben vor oder nach einer Mahlzeit zuviel Sport getrieben oder zu hart gearbeitet.
        • Sie haben eine Infektion oder Krankheit (besonders Durchfall oder Erbrechen).
        • Es gibt eine Veränderung in Ihrem Insulinbedarf oder
        • Sie haben eine sich verschlechternde Nieren- oder Lebererkrankung.
      • Alkohol und einige Arzneimittel können den Blutzuckerspiegel beeinflussen.
      • Die ersten Symptome eines niedrigen Blutzuckers kommen üblicherweise schnell und bestehen in:
        • Müdigkeit
        • Herzjagen
        • Nervosität oder Zittern
        • Krankheitsgefühl
        • Kopfschmerzen
        • kalter Schweiß
      • Wenn Sie die Warnsymptome nicht sicher erkennen, sollten Sie Situationen (z. B. Autofahren) vermeiden, in denen Sie sich oder andere aufgrund einer Hypoglykämie in Gefahr bringen könnten.
    • B. Hyperglykämie und diabetische Ketoazidose
      • Hyperglykämie (zuviel Zucker im Blut) heißt, dass Ihr Körper nicht genug Insulin hat. Eine Hyperglykämie kann verursacht sein durch:
        • Keine Einnahme von Insulin lispro oder anderem Insulin.
        • Einnahme von weniger Insulin als vom Arzt vorgeschrieben.
        • Wesentlich mehr Nahrungsaufnahme als die Diät erlaubt oder
        • Fieber, Infektion oder emotionaler Stress.
      • Eine Hyperglykämie kann zu einer diabetischen Ketoazidose führen. Die ersten Symptome kommen langsam im Verlauf mehrerer Stunden bis Tage. Dies sind:
        • Schläfrigkeit
        • Appetitlosigkeit
        • gerötetes Gesicht
        • Fruchtiger Geruch des Atems
        • Durst
        • Krankheitsgefühl oder Krankheit
      • Schwerwiegende Symptome sind schweres Atmen und ein rascher Pulsschlag. Nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.
    • C. Krankheit
      • Falls Sie krank sind oder sich krank fühlen sollten, kann sich Ihr Insulinbedarf verändern. Selbst dann, wenn Sie nicht normal essen sollten, benötigen Sie trotzdem Insulin. Untersuchen Sie Ihren Harn oder Ihr Blut, folgen Sie den ärztlichen Empfehlungen und besprechen Sie alles mit Ihrem Arzt.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Ihr Insulinbedarf kann sich verändern, falls Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
      • eine Antibabypille,
      • Steroide,
      • Schilddrüsenersatzhormone,
      • Tabletten gegen erhöhten Blutzucker,
      • Acetylsalicylsäure,
      • Sulfonamide,
      • Octreotid,
      • Beta2-Sympathomimetika (z. B. Ritodrin, Salbutamol oder Terbutalin),
      • Beta-Blocker,
      • bestimmte Arzneimittel gegen Depression (Monoaminoxidaseinhibitoren oder selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer),
      • Danazol,
      • bestimmte ACE-Hemmer (= Angiotensin Converting Enzym Hemmer), wie z. B. Captopril oder Enalapril,
      • oder Angiotensin-II-Rezeptorblocker.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • falls Sie vermuten, einen niedrigen Blutzuckergehalt (Hypoglykämie) zu bekommen. In einem späteren Kapitel erklären wir Ihnen, was Sie im Falle einer leichten Hypoglykämie tun sollten.
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Insulin lispro oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Sind Sie schwanger oder denken Sie darüber nach, schwanger zu werden oder stillen Sie? Der Insulinbedarf sinkt üblicherweise während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate und steigt danach für die restlichen 6 Monate an. Wenn Sie stillen, kann eine Anpassung der Insulindosierung oder der Diät notwendig sein.
  • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Falls Ihr Blutzucker durch Ihre augenblickliche Insulintherapie gut unter Kontrolle ist, können Sie - falls Ihr Blutzuckergehalt einen zu niedrigen Wert erreicht - möglicherweise die Warnsymptome nicht mehr spüren. Warnsymptome werden weiter unten aufgeführt. Sie sollten sorgfältig planen, wann Sie Ihre Mahlzeiten einnehmen, wie oft und wie intensiv Sie Sport treiben. Sie sollten auch regelmäßig Ihre Blutzuckerspiegel kontrollieren, indem Sie häufig den Blutzucker messen.
    • Einige wenige Patienten, bei denen nach der Umstellung von tierischem auf menschliches Insulin eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) eintrat, berichteten, dass die Frühwarnsymptome geringer ausgeprägt oder andersartig waren. Falls Sie häufiger Unterzuckerungen (Hypoglykämien) haben sollten oder Sie diese nur schwer erkennen können, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt.
    • Falls Sie einige der folgenden Fragen mit "JA" beantworten, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt, Apotheker oder Diabetesberater mit.
      • Wurden Sie kürzlich krank?
      • Haben Sie Probleme mit Ihren Nieren oder der Leber?
      • Treiben Sie mehr Sport als üblich?
    • Ihr Insulinbedarf kann sich auch durch den Genuss von Alkohol verändern.
    • Sie sollten Ihrem Arzt, Apotheker oder Diabetesberater auch mitteilen, wenn Sie eine Reise planen. Die Zeitverschiebung zwischen verschiedenen Ländern kann bedeuten, dass Sie Ihre Injektionen und Mahlzeiten zu anderen Zeitpunkten als zu Hause einnehmen müssen.
    • Falls Ihnen normalerweise Insulin aus einer 40 Einheiten / ml Durchstechflasche verschrieben wird, entnehmen Sie nicht das Insulin aus der 100 Einheiten / ml Patrone mit einer 40 Einheiten / ml Spritze.
    • Einige Patienten mit schon lange bestehendem Typ 2 Diabetes mellitus, die auch unter einer Herzerkrankung litten oder bereits einen Schlaganfall hatten, entwickelten unter einer Kombinationsbehandlung von Pioglitazon und Insulin eine Herzinsuffizienz. Sprechen Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Symptome einer Herzinsuffizienz auftreten, dies können eine ungewöhnliche Atemnot, eine schnelle Gewichtszunahme oder lokale Schwellungen (Ödeme) sein.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Ihre Reaktions- oder Konzentrationsfähigkeit kann im Fall des Auftretens einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) verringert sein. Bedenken Sie dies bitte in allen Situationen, in denen Sie sich und andere Personen einem Risiko aussetzen könnten (z. B. beim Fahren eines Autos oder beim Bedienen von Maschinen). Sie sollten mit Ihrem Arzt über die Ratsamkeit des Führens von Kraftfahrzeugen sprechen, wenn bei Ihnen:
      • häufige Hypoglykämie-Episoden auftreten
      • die Hypoglykämie-Warnzeichen vermindert sind oder fehlen.

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