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LIXIANA 30 mg Filmtabletten

LIXIANA 30 mg Filmtabletten
PZN: 10714031
Menge: 28 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: DAIICHI SANKYO DEUTSCHLAND GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 80,37 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 30 mg Edoxaban
  • 39.43 mg Edoxaban tosilat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat enthält den Wirkstoff Edoxaban und gehört zur Gruppe der so genannten Gerinnungshemmer (Antikoagulanzien). Dieses Arzneimittel hilft der Entstehung von Blutgerinnseln vorzubeugen. Es wirkt durch Hemmung der Aktivität von Faktor Xa, einem wichtigen Bestandteil des Blutgerinnungssystems.
  • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen angewendet zur:
    • Vorbeugung von Blutgerinnseln im Gehirn (Schlaganfall) und in anderen Blutgefäßen in Ihrem Körper, wenn Sie an einer Form von Herzrhythmusstörungen leiden, die als nicht-valvuläres Vorhofflimmern bezeichnet wird, und mindestens einen weiteren Risikofaktor aufweisen.
    • Behandlung von Blutgerinnseln in den Beinvenen (tiefe Venenthrombose) und in den Blutgefäßen der Lunge (Lungenembolie) sowie zur Vorbeugung eines erneuten Auftretens von Blutgerinnseln in den Blutgefäßen der Beine und/oder Lunge.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wie viel ist einzunehmen
    • Die empfohlene Dosis ist eine 60 mg Tablette einmal täglich.
      • Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, kann die Dosis von Ihrem Arzt auf eine 30 mg Tablette einmal täglich reduziert werden.
      • Wenn Sie 60 kg oder weniger wiegen, ist die empfohlene Dosis eine 30 mg Tablette einmal täglich.
      • Wenn Ihnen von Ihrem Arzt so genannte P-gp-Inhibitoren: Ciclosporin, Dronedaron, Erythromycin oder Ketoconazol verschrieben wurden, ist die empfohlene Dosis eine 30 mg Tablette einmal täglich.
  • Wenn nötig, kann Ihr Arzt Ihre gerinnungshemmende Behandlung wie folgt umstellen:
    • Umstellung von Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin) auf dieses Arzneimittel
      • Beenden Sie die Einnahme des Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin). Ihr Arzt muss Ihr Blut untersuchen und wird Sie anweisen, wann Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen sollen.
    • Umstellung von nicht zu den Vitamin-K-Antagonisten gehörenden oralen (über den Mund eingenommenen) Gerinnungshemmern (Dabigatran, Rivaroxaban oder Apixaban) auf dieses Arzneimittel
      • Beenden Sie die Einnahme des bisherigen Arzneimittels (z. B. Dabigatran, Rivaroxaban oder Apixaban) und beginnen Sie mit der Einnahme dieses Präparates zum nächsten geplanten Zeitpunkt.
    • Umstellung von parenteralen Gerinnungshemmern (z. B. Heparin) auf dieses Arzneimittel
      • Beenden Sie die Anwendung des Gerinnungshemmers (z. B. Heparin) und beginnen Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels zum Zeitpunkt der nächsten vorgesehenen Gerinnungshemmer-Dosis.
    • Umstellung von diesem Arzneimittel auf Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin)
      • Wenn Sie derzeit 60 mg Edoxaban einnehmen:
        • Ihr Arzt wird Sie anweisen, Ihre Edoxaban-Dosis auf eine Tablette zu 30 mg einmal täglich zu reduzieren und diese zusammen mit einem Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin) einzunehmen. Ihr Arzt muss Ihr Blut untersuchen und wird Sie anweisen, wann Sie die Einnahme von Edoxaban beenden sollen.
      • Wenn Sie derzeit 30 mg Edoxaban (reduzierte Dosis) einnehmen:
        • Ihr Arzt wird Sie anweisen, Ihre Edoxaban-Dosis auf eine Tablette zu 15 mg einmal täglich zu reduzieren und diese zusammen mit einem Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin) einzunehmen. Ihr Arzt muss Ihr Blut untersuchen und wird Sie anweisen, wann Sie die Einnahme von Edoxaban beenden sollen.
    • Umstellung von diesem Arzneimittel auf nicht zu den Vitamin-K-Antagonisten gehörende orale (über den Mund eingenommene) Gerinnungshemmer (Dabigatran, Rivaroxaban oder Apixaban)
      • Beenden Sie die Einnahme von Edoxaban und beginnen Sie mit der Anwendung des nicht zu den Vitamin-K-Antagonisten gehörenden Gerinnungshemmers (z. B. Dabigatran, Rivaroxaban oder Apixaban) zum Zeitpunkt der nächsten vorgesehenen Edoxaban-Dosis.
    • Umstellung von diesem Arzneimittel auf parenterale Gerinnungshemmer (z. B. Heparin)
      • Beenden Sie die Einnahme von Edoxaban und beginnen Sie mit der Anwendung des parenteralen Gerinnungshemmers (z. B. Heparin) zum Zeitpunkt der nächsten vorgesehenen Edoxaban-Dosis.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben.
    • Wenn Sie mehr als die empfohlene Menge einnehmen, kann sich Ihr Blutungsrisiko erhöhen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Sie sollten die vergessene Tabletteneinnahme sofort nachholen und am nächsten Tag die einmal tägliche Tabletteneinnahme wie gewohnt fortsetzen. Nehmen Sie an einem Tag nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Einnahme nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, denn das Arzneimittel wird zur Behandlung und Vorbeugung ernster Erkrankungen angewendet.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Schlucken Sie die Tablette vorzugsweise mit Wasser.
  • Das Arzneimittel kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wie andere, ähnliche Arzneimittel (blutgerinnungshemmende Mittel) kann das Präparat Blutungen verursachen, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. In manchen Fällen kann es sein, dass die Blutung nicht sichtbar ist.
  • Wenn es bei Ihnen zu einer Blutung kommt, die nicht von selbst wieder aufhört, oder wenn Sie Anzeichen einer übermäßig starken Blutung bemerken (außergewöhnliche Schwäche, Müdigkeit, Blässe, Schwindel, Kopfschmerz oder unerklärliche Schwellungen), müssen Sie sich sofort an Ihren Arzt wenden.
  • Gegebenenfalls wird Sie Ihr Arzt engmaschiger überwachen oder Sie auf ein anderes Arzneimittel umstellen.
  • Gesamtübersicht der möglichen Nebenwirkungen:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Auffällige Leberwerte bei Blutuntersuchungen
      • Blutung aus oder unter der Haut
      • Blutarmut (Anämie, ein Mangel an roten Blutkörperchen)
      • Nasenbluten
      • Blutung aus der Scheide (Vagina)
      • Ausschlag
      • Darmblutung
      • Mund- und/oder Rachenblutung
      • Blut im Urin
      • Blutung nach einer Verletzung (Einstichstelle)
      • Magenblutung
      • Übelkeit
      • Juckreiz
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Sonstige Arten von Blutungen
      • Einblutungen in die Augen
      • Nachblutungen aus einer Operationswunde
      • Bluthusten
      • Hirnblutung
      • Allergische Reaktion
      • Nesselsucht
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Einblutungen in die Muskulatur
      • Einblutungen in Gelenke
      • Blutung im Bauchraum
      • Blutung im Bereich des Herzens
      • Blutung innerhalb des Schädels
      • Blutung nach einem operativen Eingriff
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • bestimmte Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Dronedaron, Chinidin, Verapamil)
      • andere Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (z. B. Heparin, Clopidogrel oder Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin, Acenocoumarol, Phenprocoumon oder Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban)
      • Antibiotika (z. B. Erythromycin)
      • Arzneimittel, mit denen die Abstoßung eines transplantierten Organs verhindert werden soll (z. B. Ciclosporin)
      • entzündungshemmende und schmerzlindernde Arzneimittel (z. B. Naproxen oder Acetylsalicylsäure (Aspirin))
    • müssen Sie Ihren Arzt vor Beginn der Einnahme dieses Präparates darüber informieren, da diese Arzneimittel die Wirkungen von Edoxaban verstärken und die Wahrscheinlichkeit einer unerwünschten Blutung erhöhen können. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie mit Edoxaban behandelt werden und ob Sie überwacht werden müssen.
    • Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (z. B. Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital)
      • Johanniskraut, ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Angst und leichten Depressionen
      • Rifampicin, ein Antibiotikum.
    • Falls einer der oben genannten Umstände auf Sie zutrifft, informieren Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen, weil sonst die Wirksamkeit von Edoxaban vermindert werden könnte. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie mit Edoxaban behandelt werden und ob Sie überwacht werden müssen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Edoxaban oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie aktuell bluten.
    • wenn Sie eine Erkrankung oder ein Leiden haben, die das Risiko einer schweren Blutung erhöhen (z. B. ein Magengeschwür, eine Verletzung oder eine Blutung im Gehirn oder ein kürzlich durchgeführter chirurgischer Eingriff am Gehirn oder an den Augen).
    • wenn Sie andere Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln einnehmen (z. B. Warfarin, Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban oder Heparin), außer wenn bei Ihnen gerade eine Umstellung der blutgerinnungshemmenden Behandlung erfolgt oder wenn Sie Heparin über einen venösen oder arteriellen Zugang erhalten, um diesen durchgängig zu halten.
    • wenn Sie eine Lebererkrankung haben, die mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergeht.
    • wenn Sie an unbehandeltem Bluthochdruck leiden.
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen. Wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger werden könnten, müssen Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel ein zuverlässiges Verhütungsmittel anwenden. Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden, müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren, der über Ihre weitere Behandlung entscheiden wird.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen,
      • wenn bei Ihnen ein erhöhtes Blutungsrisiko besteht, wie es zum Beispiel bei folgenden Erkrankungen der Fall sein kann:
        • einer sehr schweren Einschränkung der Nierenfunktion oder wenn Sie Dialysepatient sind.
        • einer schweren Lebererkrankung.
        • Blutgerinnungsstörungen.
        • einem Problem mit den Blutgefäßen an Ihrem Augenhintergrund (Retinopathie).
        • einer kürzlich erlittenen Hirnblutung (intrakranielle oder intrazerebrale Blutung).
        • Problemen mit den Blutgefäßen im Gehirn oder in der Wirbelsäule.
      • wenn Sie eine mechanische (künstliche) Herzklappe haben.
    • Edoxaban 15 mg ist nur bei der Umstellung der Behandlung von Edoxaban 30 mg auf einen Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin) anzuwenden.
    • Wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen:
      • Es ist sehr wichtig, das Präparat vor und nach der Operation genau zu den Zeitpunkten einzunehmen, die Ihnen von Ihrem Arzt genannt worden sind. Das Arzneimittel sollte nach Möglichkeit mindestens 24 Stunden vor einer Operation abgesetzt werden. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie mit der Einnahme fortfahren können.
  • Kinder und Jugendliche
    • Das Arzneimittel wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen. Zu seiner Anwendung bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Erkenntnisse vor.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Edoxaban hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

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