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PARICALCITOL ratiopharm 5 µg/ml Inj.-Lsg.Dsfl.

PARICALCITOL ratiopharm 5 µg/ml Inj.-Lsg.Dsfl.
PZN: 10749957
Menge: 5X2 ml
Darreichung: Durchstechflaschen
Marke:
Hersteller: ratiopharm GmbH
€ 211,15 19

inkl. MwSt. und Versand

(2.111,50 € / 100 ml)
sofort lieferbar
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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.01 mg Paricalcitol
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist eine synthetische Form des aktivierten Vitamin D. Bei Patienten mit Nierenversagen, die mit einer künstlichen Niere (Blutwäsche) behandelt werden, wird es zur Vorbeugung und zur Therapie eines erhöhten Parathormonspiegels (Hormon der Nebenschilddrüse) im Blut angewendet. Hohe Parathormonspiegel können bei Patienten mit Nierenversagen durch einen niedrigen Spiegel an „aktiviertem" Vitamin D entstehen.
  • Viele Organe und Gewebe brauchen aktiviertes Vitamin D, um richtig funktionieren zu können, so z. B. die Nieren und Knochen.
Dosierung
  • Anhand Ihrer Laborwerte wird Ihr Arzt die für Sie richtige Anfangsdosierung festlegen.
  • Nach Beginn der Behandlung muss die Dosis möglicherweise auf Basis von Routine-Laboruntersuchungen angepasst werden. Mithilfe Ihrer Laborwerte wird Ihr Arzt die für Sie richtige Dosis festlegen.
  • Das Arzneimittel wird Ihnen während der Dialysebehandlung von Ihrem Arzt oder einer Krankenschwester verabreicht. Da es durch den Schlauch (Blutschlauchsystem) verabreicht werden kann, der Sie mit dem Dialysegerät verbindet, muss Ihnen das Arzneimittel nicht gespritzt werden.
  • Das Arzneimittel sollte nicht öfter als jeden zweiten Tag und nicht mehr als drei Tage in der Woche gegeben werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Eine Überdosierung kann ungewöhnlich hohe Calcium- (im Blut und im Urin) und Phosphatspiegel im Blut verursachen, die ggf. behandelt werden müssen. Außerdem kann zu viel Paricalcitol verabreichtes den Parathormonspiegel reduzieren. Zu den Beschwerden, die bald nach Anwendung einer zu großen Menge auftreten können, gehören:
      • Schwächegefühl und/oder Benommenheit,
      • Kopfschmerzen,
      • Übelkeit (Brechreiz) oder Erbrechen,
      • Mundtrockenheit, Verstopfung,
      • Schmerzen in Muskeln oder Knochen,
      • ungewöhnlicher Geschmack im Mund.
    • Zu den Beschwerden, die sich entwickeln können, wenn über einen längeren Zeitraum eine zu große Menge angewendet wird, gehören:
      • Appetitlosigkeit,
      • Benommenheit,
      • Gewichtsabnahme,
      • entzündete Augen,
      • laufende Nase,
      • juckende Haut,
      • Hitzewallungen und Fiebergefühl,
      • Verlust des Sexualtriebs,
      • heftige Bauchschmerzen,
      • Nierensteine.
      • Ihr Blutdruck kann sich verändern und ein unregelmäßiger Herzschlag (Herzklopfen) kann auftreten.
    • Wenn nach der Verabreichung ein zu hoher Calciumspiegel in Ihrem Blut gefunden wird, wird Ihr Arzt sicherstellen, dass Sie eine geeignete Behandlung erhalten, um den Calciumwert zu normalisieren. Wenn sich Ihr Calciumspiegel wieder normalisiert hat, sollten Sie das Präparat in einer niedrigeren Dosierung bekommen.
    • Ihr Arzt sollte jedoch Ihre Blutwerte überprüfen. Falls Sie eines der oben genannten Symptome haben, suchen Sie bitte umgehend medizinischen Rat.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird Ihnen während der Dialysebehandlung von Ihrem Arzt oder einer Krankenschwester verabreicht. Da es durch den Schlauch (Blutschlauchsystem) verabreicht werden kann, der Sie mit dem Dialysegerät verbindet, muss Ihnen das Arzneimittel nicht gespritzt werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Unterschiedliche allergische Reaktionen wurden beobachtet. Wichtig:
    • Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt oder Ihre Krankenschwester:
      • Kurzatmigkeit,
      • Atem- oder Schluckbeschwerden,
      • Keuchen,
      • Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag,
      • Anschwellen von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Krankenschwester, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
    • Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100) sind:
      • Kopfschmerz,
      • ungewöhnlicher Geschmack im Mund,
      • juckende Haut,
      • niedriger Parathormonspiegel,
      • hoher Calciumspiegel (Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung oder Verwirrung); hoher Phosphorspiegel im Blut (wahrscheinlich ohne Symptome, es kann jedoch leichter zu Knochenbrüchen kommen).
    • Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 10.000) sind:
      • allergische Reaktionen (Kurzatmigkeit, Keuchen, Hautausschlag, Juckreiz oder Anschwellen von Gesicht und Lippen); juckende Bläschen;
      • Blutinfektion; verminderte Anzahl an roten Blutkörperchen (Blutarmut - Schwächegefühl, Kurzatmigkeit, Blässe); verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen (es kommt leichter zu Infektionen); geschwollene Drüsen im Hals-, Achsel- und Leistenbereich; verlängerte Blutungszeit (die Blutgerinnung ist verlangsamt);
      • Herzinfarkt; Schlaganfall; Brustschmerzen; unregelmäßiger/schneller Herzschlag; niedriger Blutdruck; hoher Blutdruck;
      • Koma (ein tiefer Dämmerzustand währenddessen die Person nicht auf die Umgebung reagieren kann);
      • ungewöhnliche Müdigkeit, Schwächegefühl; Schwindel; Ohnmachtsanfall;
      • Schmerzen an der Injektionsstelle;
      • Lungenentzündung (Pneumonie); Flüssigkeit in den Lungen; Asthma (Keuchen, Husten, Atemnot);
      • Halsschmerzen; Erkältung; Fieber; grippeähnliche Symptome; Bindehautentzündung (juckende/krustige Augenlider); erhöhter Augendruck; Ohrenschmerzen; Nasenbluten;
      • nervöse Zuckungen; Verwirrtheit, die stark sein kann (Delirium); Erregtheit (Nervosität, Ängstlichkeit); Nervosität; Persönlichkeitsstörungen (Gefühl, nicht man selbst zu sein);
      • Kribbeln oder Taubheit; herabgesetzte Empfindung von Sinnesreizen; Schlafstörungen; Nachtschweiß; Muskelzuckungen in Armen und Beinen, selbst während des Schlafes;
      • Mundtrockenheit; Durst; Übelkeit; Schluckbeschwerden; Erbrechen; Appetitlosigkeit; Gewichtsverlust; Herzschmerzen; Durchfall und Magenschmerzen; Verstopfung; Blutungen aus dem Enddarm;
      • Erektionsschwierigkeiten; Brustkrebs; Vaginalinfektionen;
      • Schmerzen im Brustbereich; Rückenschmerzen; Gelenk-/Muskelschmerzen; Schweregefühl durch Schwellungen am ganzen Körper oder durch lokale Schwellungen an Knöcheln, Füßen oder Beinen (Ödeme); abnormaler Gang;
      • Haarausfall; gesteigertes Haarwachstum;
      • Ansteigen eines Leberenzyms; erhöhter Parathormonspiegel; erhöhter Kaliumspiegel im Blut; niedrige Calciumspiegel im Blut.
    • Nebenwirkungen mit nicht bekannten Häufigkeiten (Häufigkeiten auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Schwellung des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Halses, die zu Schluck- und Atembeschwerden führen können; Juckreiz (Nesselsucht); Magenblutungen. Suchen Sie in diesem Fall sofort einen Arzt auf.
  • Sie sind möglicherweise nicht in der Lage, selbst festzustellen, ob Sie eines oder mehrere der oben genannten Symptome haben, es sei denn, Ihr Arzt erklärt es Ihnen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Manche Arzneimittel können die Wirkung des Präparates beeinflussen oder das Auftreten von Nebenwirkungen wahrscheinlicher machen. Es ist besonders wichtig, Ihren Arzt zu informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen wie Candida oder Soor (z. B. Ketoconazol).
      • Arzneimittel für Herz oder Blutdruck (z. B. Digoxin und Diuretika bzw. Wasserpillen).
      • Arzneimittel, die Magnesium enthalten (z. B. einige Arten von Medikamenten gegen Verdauungsstörungen, wie Magensäurebinder (Magnesiumtrisilicat)).
      • Arzneimittel, die Aluminium enthalten (z. B. Phosphatbinder wie Aluminiumhydroxid).
    • Fragen Sie vor Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
    • Das Arzneimittel kann zusammen mit einer Mahlzeit oder ohne eine Mahlzeit verabreicht werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Paricalcitol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn bei Ihnen sehr hohe Calcium- oder Vitamin-D-Spiegel im Blut vorliegen. Ihr Arzt wird Ihren Blutspiegel beobachten und Ihnen sagen, ob diese Umstände bei Ihnen zutreffen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten, teilen Sie dies Ihrem Arzt bitte vor der Anwendung mit.
  • Es liegen keine hinreichenden Daten für die sichere Anwendung dieses Arzneimittels bei schwangeren oder stillenden Frauen vor. Es sollte daher nur nach Absprache mit Ihrem Arzt angewendet werden. Er wird Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Bevor die Behandlung beginnt, ist es wichtig, die Phosphatmenge in Ihrer Ernährung zu begrenzen. Zu Nahrungsmitteln mit einem hohen Phosphorgehalt gehören Tee, Mineralwasser, Bier, Käse, Milch, Sahne, Fisch, Hühner- oder Rinderleber, Bohnen, Erbsen, Müsli, Nüsse und Getreide.
    • Es können phosphatbindende Medikamente, die die Phosphataufnahme aus der Nahrung verhindern, zur Kontrolle der Phosphatspiegel notwendig sein.
    • Wenn Sie calciumhaltige Phosphatbinder einnehmen, muss die Dosierung von Ihrem Arzt unter Umständen angepasst werden.
    • Zur Behandlungskontrolle muss Ihr Arzt Blutuntersuchungen durchführen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es wurden keine Untersuchungen zur Verkehrstüchtigkeit oder Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, durchgeführt. Während der Behandlung könnte Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein. Durch das Präparat könnten Sie sich schwindelig, matt und/oder schläfrig fühlen.
    • Fahren Sie kein Verkehrsmittel oder bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie diese Symptome fühlen.

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