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EPLERENON AL 25MG FTA

EPLERENON AL 25MG FTA
PZN: 10809062
Menge: 20 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: ALIUD Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 47,75 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 25 mg Eplerenon
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als selektive Aldosteronblocker bekannt sind. Diese Aldosteronblocker hemmen die Wirkung von Aldosteron, einer körpereigenen Substanz, die Ihren Blutdruck und Ihre Herzfunktion reguliert. In hohen Konzentrationen kann Aldosteron Veränderungen in Ihrem Körper bewirken, die zu einer Schwächung des Herzmuskels führen.
  • Das Arzneimittel kann nach einem akuten Herzinfarkt dazu beitragen, zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer Herzmuskelschwäche, eine weitere Verschlechterung der Herzmuskelschwäche zu verhindern.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Präparat immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Das Präparat wird üblicherweise zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen Herzmuskelschwäche (z. B. Betablocker) gegeben. Die übliche Anfangsdosis beträgt eine Tablette zu 25 mg einmal täglich. Nach etwa vier Wochen erfolgt eine Erhöhung auf 50 mg einmal täglich (entweder eine Tablette zu 50 mg oder zwei Tabletten zu 25 mg).
  • Vor Beginn der Behandlung, im Laufe der ersten Woche und einen Monat nach Beginn der Behandlung bzw. nach einer Dosisänderung muss der Kaliumspiegel in Ihrem Blut bestimmt werden. Abhängig vom Kaliumspiegel in Ihrem Blut kann die Dosierung von Ihrem Arzt angepasst werden.
  • Bei Patienten mit leichten Nierenerkrankungen und Patienten mit leichten bis mäßigen Lebererkrankungen ist keine Veränderung der Anfangsdosis nötig. Wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben, kann es nötig werden, dass der Kaliumspiegel in Ihrem Blut öfter bestimmt werden muss.
  • Ältere Patienten: Es ist keine Anpassung der Anfangsdosis nötig.
  • Kinder und Jugendliche: Das Arzneimittel wird nicht empfohlen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge von Inspra eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, sagen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt oder Apotheker. Wenn Sie zu viel von Ihrem Arzneimittel genommen haben, werden die wahrscheinlichsten Symptome ein niedriger Blutdruck (mit Beschwerden wie Leichtigkeitsgefühl im Kopf, Schwindel, Sehstörungen, Schwächegefühl oder plötzlichem Bewusstseinsverlust) oder eine Hyperkaliämie (hohe Kaliumspiegel im Blut) mit Beschwerden wie Muskelkrämpfen, Durchfall, Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen sein.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von Inspra vergessen haben
    • Wenn es fast schon Zeit für Ihre nächste Tablette ist, überspringen Sie die vergessene Tablette und nehmen Sie die nächste Tablette zum normalen Zeitpunkt ein.
    • Andernfalls nehmen Sie die Tablette dann ein, wenn Sie es bemerkt haben (falls es noch mehr als zwölf Stunden bis zur nächsten Einnahme sind). Kehren Sie anschließend zur üblichen Einnahme Ihres Arzneimittels zurück. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Tablette nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von Inspra abbrechen
    • Es ist wichtig, dass das Arzneimittel wie verordnet so lange weiter eingenommen wird, bis Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie die Behandlung abbrechen können.

 

  • Bei weiteren Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Tabletten können mit einer Mahlzeit oder auf leeren Magen eingenommen werden.
  • Schlucken Sie die Tablette im Ganzen mit viel Wasser.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn es zu einer der nachfolgend genannten Erscheinungen kommt, müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen:
    • Schwellungen im Gesicht, der Zunge oder im Hals
    • Schluckbeschwerden
    • Nesselsucht und Atembeschwerden
  • Hierbei handelt es sich um die Symptome eines angioneurotischen Ödems.
  • Weitere berichtete Nebenwirkungen sind:
    • Häufige Nebenwirkungen (die bei 1 bis 10 von 100 Patienten auftreten können):
      • erhöhte Kaliumspiegel im Blut (mit Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Durchfall, Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen)
      • Schwindel
      • niedriger Blutdruck
      • Durchfall
      • Übelkeit
      • Nierenfunktionsstörungen
      • Hautausschlag
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (die bei 1 bis 10 von 1.000 Patienten auftreten können):
      • Eosinophilie (Erhöhung bestimmter weißer Blutzellen)
      • Flüssigkeitsmangel
      • erhöhte Werte von Cholesterin oder Triglyceriden (Fette) im Blut
      • niedriger Natriumspiegel im Blut
      • Insomnia (Schlaflosigkeit)
      • Kopfschmerzen
      • Herzbeschwerden, z. B. Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Herzschwäche
      • Blutdruckabfall, der Schwindel beim Aufstehen verursachen kann
      • Thrombosen (Blutgerinnsel) in den Beinen
      • Entzündung im Rachenbereich
      • Blähungen
      • Erbrechen
      • Juckreiz
      • vermehrtes Schwitzen
      • Rückenschmerzen
      • Krämpfe in den Beinen
      • Kraftlosigkeit und allgemeines Unwohlsein
      • erhöhte Harnsäure- und Kreatininspiegel im Blut, was auf Nierenprobleme hinweisen kann
      • Nierenentzündung
      • Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Sie dürfen das Präparat nicht zusammen mit den folgenden Arzneimitteln einnehmen:
      • Itraconazol oder Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Ritonavir, Nelfinavir (antivirale Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion), Clarithromycin, Telithromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen) oder Nefazodon (zur Behandlung von Depressionen), da diese Arzneimittel den Abbau von Eplerenon (Wirkstoff des Präparats) verzögern und so dessen Wirkungen auf den Körper verlängern.
      • kaliumsparende Diuretika (Arzneimittel, die Ihnen helfen, überschüssiges Wasser aus dem Körper auszuscheiden) und Kalium-Präparate („Salz-Tabletten"), da diese Arzneimittel das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen.
    • Bitte Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
      • Lithium (wird üblicherweise bei manisch depressiven Störungen gegeben, die auch bipolare Störungen genannt werden). Es hat sich gezeigt, dass die Einnahme von Lithium zusammen mit Diuretika und ACE-Hemmern (zur Behandlung von hohem Blutdruck und Herzkrankheiten) dazu führt, dass die Blutspiegel von Lithium zu hoch werden, was zu Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Sehstörungen, Müdigkeit, Muskelschwäche oder Muskelzucken führen kann.
      • Ciclosporin oder Tacrolimus (zur Behandlung von Hauterkrankungen, wie z. B. Psoriasis oder Ekzeme, und zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen nach einer Organ-Transplantation). Diese Arzneimittel können zu Nierenproblemen führen und dadurch das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen.
      • Nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel (NSAR - bestimmte Schmerzmittel wie Ibuprofen, das zur Verminderung von Schmerzen, Steifigkeit und Entzündungen eingesetzt wird). Diese Arzneimittel können Nierenprobleme verursachen und dadurch das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen.
      • Trimethoprim (zur Behandlung bakterieller Infektionen) kann das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen.
      • ACE-Hemmer (z. B. Enalapril) und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (z. B. Candesartan) (zur Behandlung von hohem Blutdruck, Herzerkrankungen oder bestimmten Nierenstörungen) können das Risiko hoher Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen.
      • Alpha-1-Blocker, wie z. B. Prazosin oder Alfuzosin (zur Behandlung von hohem Blutdruck und bestimmten Prostata-Beschwerden) können ein Absinken des Blutdrucks und Schwindel beim Aufstehen verursachen.
      • Tricyclische Antidepressiva, wie z. B. Amitriptylin oder Amoxapin (zur Behandlung von Depressionen), Antipsychotika (auch als Neuroleptika bekannt), wie z. B. Chlorpromazin oder Haloperidol (zur Behandlung von psychischen Problemen), Amifostin (eingesetzt im Rahmen einer Chemotherapie bei Krebserkrankungen) und Baclofen (zur Behandlung von Muskelkrämpfen). Diese Arzneimittel können ein Absinken des Blutdrucks und Schwindel beim Aufstehen verursachen.
      • Glukokortikoide, wie z. B. Hydrokortison oder Prednison (zur Behandlung von Entzündungen und bestimmten Hautkrankheiten) und Tetracosactide (hauptsächlich angewandt zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Nebennierenrinde) können die blutdrucksenkende Wirkung von Eplerenon vermindern.
      • Digoxin (angewendet bei der Behandlung von Herzbeschwerden). Die Blutspiegel von Digoxin können erhöht sein, wenn es zusammen mit Eplerenon eingenommen wird.
      • Warfarin (ein Arzneimittel gegen Blutgerinnsel). Es ist Vorsicht geboten, wenn Warfarin angewendet wird, da hohe Blutspiegel von Warfarin die Wirkung von Eplerenon auf den Körper verändern können.
      • Erythromycin (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen), Saquinavir (antivirales Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion), Fluconazol (zur Behandlung von Pilzin-fektionen), Amiodaron, Diltiazem und Verapamil (zur Behandlung von Herzproblemen und hohem Blutdruck) verzögern den Abbau von Eplerenon und verlängern dadurch die Wirkung von Eplerenon auf den Körper.
      • Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel), Rifampicin (zur Behandlung bakterieller Infektionen), Carbamazepin, Phenytoin und Phenobarbital (u. a. zur Behandlung vonEpilepsie) können den Abbau von Eplerenon beschleunigen und dadurch dessen Wirkung vermindern.
    • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
      • Das Arzneimittel kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
Gegenanzeigen
  • Darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Eplerenon oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • wenn Sie einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut (Hyperkaliämie) haben
    • wenn Sie eine Gruppe von Arzneimitteln, die Ihnen hilft, überschüssiges Wasser aus dem Körper auszuscheiden (kaliumsparende Diuretika), oder „Salz-Tabletten" (Kalium-Präparate) anwenden
    • wenn Sie eine mäßige oder schwere Nierenerkrankung haben
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben
    • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (Ketoconazol oder Itraconazol) anwenden
    • wenn Sie antivirale Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (Nelfinavir oder Ritonavir) anwenden
    • wenn Sie Antibiotika zur Behandlung einer bakteriellen Infektion (Clarithromycin oder Telithromycin) anwenden
    • wenn Sie Nefazodon zur Behandlung von Depressionen anwenden
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Die Auswirkungen von dem Arzneimittel während einer Schwangerschaft wurden am Menschen nicht untersucht.
  • Es ist nicht bekannt, ob Eplerenon in die Muttermilch übertritt. Sie müssen zusammen mit Ihrem Arzt entscheiden, ob abgestillt oder das Arzneimittel abgesetzt werden soll.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung leiden
    • wenn Sie Lithium einnehmen (wird üblicherweise bei manisch-depressiven Störungen gegeben, die auch bipolare Störungen genannt werden)
    • wenn Sie Tacrolimus oder Ciclosporin anwenden (zur Behandlung von Hauterkrankungen, wie z. B. Psoriasis oder Ekzeme, und zur Vermeidung von Abstoßungsreaktionen nach einer Organ-Transplantation)

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Sie können sich nach der Einnahme schwindlig fühlen. Wenn es dazu kommen sollte, fahren Sie kein Auto oder bedienen Sie keine Maschinen.

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