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LENVIMA EISAI 4MG

LENVIMA EISAI 4MG
PZN: 11010711
Menge: 30 St
Darreichung: Hartkapseln
Marke:
Hersteller: Eisai GmbH
€ 2.214,55 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 4 mg Lenvatinib
  • 4.9 mg Lenvatinib mesilat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Lenvatinib. Es wird zur Behandlung von fortschreitendem oder fortgeschrittenem Schilddrüsenkrebs bei Erwachsenen angewendet, wenn eine Behandlung mit radioaktivem Jod nicht mehr wirksam war.
  • Das Arzneimittel blockiert die Wirkung von bestimmten Proteinen, die als Reteptortyrosinkinasen (RTK) bezeichnet werden. Diese Proteine sind am Zellwachstum und an der Entwicklung neuer Blutgefäße, welche die Zellen versorgen, beteiligt. In Krebszellen können diese Proteine in hoher Zahl vorkommen. Da das Arzneimittel ihre Wirkung blockiert, kann es die Wachstumsgeschwindigkeit der Krebszellen verlangsamen und dazu beitragen, dass die für diese Krebszellen notwendige Blutversorgung unterbunden wird.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wieviel wird eingenommen?
    • Die übliche empfohlene Dosis beträgt 24 mg einmal täglich (2 Kapseln zu 10 mg und 1 Kapsel zu 4 mg).
    • Wenn Sie an schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden, beträgt die empfohlene Dosis 14 mg einmal täglich (1 Kapsel zu 10 mg und 1 Kapsel zu 4 mg).
    • Ihr Arzt kann die Dosis verringern, falls Sie Probleme mit Nebenwirkungen haben sollten.

 

  • Wie lange soll das Arzneimittel eingenommen werden?
    • Sie werden die Einnahme dieses Arzneimittels in der Regel so lange fortsetzen, wie Sie einen
      klinischen Nutzen von der Behandlung haben.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, sprechen Sie sofort mit einem Arzt oder Apotheker. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Was zu tun ist, wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, hängt davon ab, wie lange es dauert, bis Sie Ihre nächste Dosis einnehmen sollen.
      • Wenn es bis zur Einnahme Ihrer nächsten Dosis noch 12 Stunden oder mehr sind, nehmen Sie die versäumte Dosis ein, sobald Sie sich daran erinnern. Die nächste Dosis nehmen Sie dann wieder zur gewohnten Zeit ein.
      • Wenn es bis zur Einnahme Ihrer nächsten Dosis weniger als 12 Stunden sind, lassen Sie die versäumte Dosis aus. Die nächste Dosis nehmen Sie dann wieder zur gewohnten Zeit ein.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein (zwei Dosen auf einmal), wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Art und Weise
  • Sie können die Kapseln zu einer Mahlzeit oder unabhängig von Mahlzeiten einnehmen.
  • Schlucken Sie die Kapseln unzerkaut mit etwas Wasser.
  • Nehmen Sie sie immer zu etwa der gleichen Tageszeit ein.
  • Pflegepersonen sollten es vermeiden, mit dem Inhalt der Kapsel in Berührung zu kommen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die folgenden Nebenwirkungen können bei diesem Arzneimittel auftreten.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken - Sie benötigen unter Umständen dringend eine ärztliche Behandlung:
    • Taubheitsgefühl oder Schwäche auf einer Körperseite, starke Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Verwirrtheit, Schwierigkeiten beim Sprechen, Sehstörungen oder Schwindel. Dies können Anzeichen eines Schlaganfalls, einer Hirnblutung oder die Auswirkungen eines starken Blutdruckanstiegs auf das Gehirn sein.
    • Brustschmerzen oder Druck auf der Brust; Schmerzen, die in die Arme, in den Rücken, Hals oder Kiefer ausstrahlen; Kurzatmigkeit; rascher oder unregelmäßiger Herzschlag; Husten; Blaufärbung der Lippen oder Finger; ausgeprägte Müdigkeit -dies können Anzeichen eines Herzproblems oder eines Blutgerinnsels in der Lunge sein.
    • Starke Bauchschmerzen - sie können durch ein Loch in der Darmwand oder durch eine Fistel (ein Loch im Darm, das über eine röhrenartige Verbindung mit einem anderen Teil des Körpers oder mit der Haut verbunden ist) verursacht werden.
    • Schwarzer, teerartiger oder blutiger Stuhl oder Aushusten von Blut - dies können Anzeichen für Blutungen im Körper sein.
    • Durchfall, Übelkeit und Erbrechen - dies sind sehr häufige Nebenwirkungen, die schwerwiegend werden können, wenn sie dazu führen, dass Sie dehydrieren (zu viel Wasser verlieren). Dies kann zu Nierenversagen führen. Ihr Arzt kann Ihnen Arzneimittel geben, um diese Nebenwirkungen einzudämmen.
  • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bei sich feststellen.
  • Weitere Nebenwirkungen sind:
    • Sehr häufig: (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Hoher und niedriger Blutdruck
      • Appetitverlust oder Gewichtsverlust
      • Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen
      • Starke Müdigkeit oder Schwäche
      • Heiserkeit
      • Anschwellen der Beine
      • Hautausschlag
      • Trockener, wunder oder entzündeter Mund, Geschmacksstörungen
      • Anschwellen und Entzündung von Gelenken und steife Muskeln, Knochen und Gelenke
      • Schwindel
      • Haarausfall
      • Blutungen (am häufigsten Nasenbluten, aber auch Blutungen, die von anderen Körperstellen ausgehen, wie z. B. Blut im Urin, Blutergüsse, Zahnfleischbluten oder Darmblutungen).
      • Schlafstörungen
      • Veränderungen bei Urinuntersuchungen auf Eiweiß (hoch) und Harnwegsinfektionen (häufiges Wasserlassen und Schmerzen beim Wasserlassen)
      • Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Kopfschmerzen und Rückenschmerzen
      • Rötung, Reizung und Schwellung der Haut an Händen und Füßen (Hand-Fuß-Syndrom)
      • Veränderte Blutwerte für Kalium (niedrig) und Kalzium (niedrig)
      • Blaue Flecken und erschwerte Wundheilung - Anzeichen für niedrige Blutplättchenkonzentrationen im Blut
    • Häufig: (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Verlust von Körperflüssigkeiten (Dehydratation)
      • Herzklopfen
      • Trockene Haut, Hautverdickung und Hautjucken
      • Geblähtsein oder Blähungen
      • Schilddrüsenunterfunktion
      • Herzprobleme oder Blutgerinnsel in der Lunge (Atemnot, Brustschmerzen) oder in anderen Organen
      • Unwohlsein
      • Schlaganfall
      • Analfistel (Bildung eines schmalen Kanals zwischen After und der umgebenden Haut)
      • Veränderungen der Blutwerte für Leber, Nieren und weiße Blutkörperchen (niedrig), Natrium und Magnesium (niedrig) und Thyreoidea-stimulierendes Hormon (hoch)
      • Nierenversagen
    • Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Schmerzhafte Infektion oder Reizung in der Nähe des Afters
      • Kleiner Schlaganfall
      • Leberschaden
      • Starke Schmerzen im linken Oberbauch (Abdomen), die mit Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit und Erbrechen einhergehen können.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn
    • Sie allergisch gegen Lenvatinib oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Sie stillen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenden Sie hochwirksame Empfängnisverhütungsmaßnahmen an, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger werden könnten, und setzen Sie diese nach dem Ende der Behandlung noch für mindestens einen Monat fort. Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel die Wirksamkeit von oralen Empfängnisverhütungsmitteln („Pille") verringern kann. Falls die Pille Ihre übliche Empfängnisverhütungsmaßnahme ist, sollten Sie zusätzlich eine Barrieremethode wie z. B. eine Zervixkappe oder Kondome anwenden, wenn Sie während der Behandlung Geschlechtsverkehr haben.
    • Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn Sie während der Behandlung eine Schwangerschaft planen. Es könnte Ihr Baby schwer schädigen.
    • Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden, informieren Sie sofort Ihren Arzt. Ihr Arzt wird mit Ihnen entscheiden, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll.
  • Stillzeit
    • Sie dürfen nicht stillen, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen. Dieses Arzneimittel kann Ihr Kind schwer schädigen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
      • Bluthochdruck haben,
      • eine Frau im gebärfähigen Alter sind,
      • in der Vergangenheit Herzprobleme oder Schlaganfälle hatten,
      • Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen haben,
      • vor kurzem eine Operation oder eine Radiotherapie hatten,
      • über 75 Jahre alt sind,
      • anderer ethnischer Herkunft als weißhäutig oder asiatisch sind,
      • weniger als 60 kg wiegen.
    • Ihr Arzt wird mit Ihnen über Folgendes sprechen, bevor Sie das Präparat einnehmen:
      • Nebenwirkungen, auf die Ihr Arzt Sie untersuchen muss (Bluthochdruck, Frühzeichen für Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, Herzprobleme und Werte bestimmter Salze [niedrig] und des schilddrüsenstimulierenden Hormons [erhöht] in Ihrem Blut.
      • Nebenwirkungen, über die Sie Ihren Arzt sofort informieren müssen.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn eine dieser Möglichkeiten auf Sie zutrifft. Sie benötigen unter Umständen eine zusätzliche Behandlung mit anderen Arzneimitteln, oder Sie müssen eine niedrigere Dosierung einnehmen oder müssen wegen eines erhöhten Nebenwirkungsrisikos besonders vorsichtig sein.
    • Wenn eines der oben genannten Ereignisse auf Sie zutrifft (oder wenn Sie sich nicht sicher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen. Die Wirkungen bei jungen Menschen unter 18 Jahren sind nicht bekannt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen verursachen, die Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen können. Vermeiden Sie das Führen eines Fahrzeugs oder das Bedienen von Maschinen, wenn Ihnen schwindelig ist oder Sie sich müde fühlen.

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