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TIOBLIS 10MG/10MG

TIOBLIS 10MG/10MG
PZN: 11119632
Menge: 100 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: BERLIN-CHEMIE AG
Alternative Packungsgrößen:

30 St

100 St

€ 237,30 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 10 mg Atorvastatin
  • 10.82 mg Atorvastatin hemicalcium-1,5-Wasser
  • 10 mg Ezetimib
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte. Es enthält die Wirkstoffe Ezetimib und Atorvastatin.
  • Es wird bei erwachsenen Patienten zur Senkung des Gesamtcholesterins, des sog. „schlechten" Cholesterins (LDL-Cholesterin) sowie weiterer Fette, den sog. Triglyzeriden, im Blut angewendet. Außerdem erhöht das Arzneimittel die Spiegel des sog. „guten" Cholesterins (HDL-Cholesterin).
  • Es senkt die Cholesterinwerte über zwei Wege. Es vermindert sowohl die Aufnahme von Cholesterin aus dem Darm als auch die körpereigene Cholesterinproduktion.
  • Cholesterin ist eine von mehreren Fettarten im Blut. Ihr Gesamtcholesterin besteht hauptsächlich aus LDL- und HDL-Cholesterin.
  • LDL-Cholesterin wird häufig als „schlechtes" Cholesterin bezeichnet, da es sich in den Gefäßwänden von Adern (Arterien) ansammeln kann und dort Beläge (sogenannte Plaques) bildet. Diese Plaques können letztendlich zu einer Verengung der Arterien führen. Diese Verengung kann zu einer Durchblutungsstörung bis hin zum Gefäßverschluss in lebenswichtigen Organen wie Herz oder Gehirn führen. Ein Gefäßverschluss kann einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.
  • HDL-Cholesterin wird häufig als „gutes" Cholesterin bezeichnet, da es dazu beiträgt zu verhindern, dass sich „schlechtes" Cholesterin in den Arterien ansammeln kann, und Herzerkrankungen vorbeugt.
  • Triglyzeride sind weitere Blutfette, die ebenfalls Ihr Risiko für Herzerkrankungen erhöhen können.
  • Das Arzneimittel wird bei den Patienten angewendet, deren Cholesterinspiegel nicht durch eine cholesterinsenkende Diät allein gesenkt werden können. Sie sollten Ihre cholesterinsenkende Diät auch während der Behandlung mit diesem Arzneimittel fortsetzen.
  • Das Arzneimittel wird zusätzlich zu Ihrer cholesterinsenkenden Diät angewendet, wenn Sie:
    • erhöhte Cholesterinspiegel (primäre Hypercholesterinämie [heterozygote familiäre und nicht familiäre]) oder erhöhte Fettspiegel im Blut haben (gemischte Hyperlipidämie),
      • für deren Behandlung ein Wirkstoff aus der Klasse der Statine allein nicht ausreicht.
      • wenn Sie zur Behandlung bereits ein Statin und Ezetimib als einzelne Tabletten erhalten haben.
    • an einer Erbkrankheit leiden, welche zu erhöhten Cholesterinwerten im Blut führt (homozygote familiäre Hypercholesterinämie). Sie erhalten in diesen Fällen meist weitere Behandlungen.
  • Das Arzneimittel ist nicht zur Unterstützung einer Gewichtsabnahme geeignet.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Ihr Arzt wird Ihnen die für Sie geeignete Tablettenstärke entsprechend Ihrer bisherigen Behandlung und Ihrer individuellen Risikofaktoren verordnen. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Vor Beginn der Behandlung sollten Sie eine geeignete Diät beginnen, um Ihr Cholesterin zu senken.
    • Sie sollten diese cholesterinsenkende Diät auch während der Behandlung fortsetzen.
  • Empfohlene Dosis
    • Die empfohlene Dosis ist eine Filmtablette zur einmal täglichen Einnahme.
  • Zeitpunkt der Einnahme
    • Sie können das Arzneimittel zu jeder Tageszeit unabhängig von der Nahrungsaufnahme einnehmen.
  • Wenn Ihnen Ihr Arzt das Präparat zusammen mit einem weiteren Lipidsenker mit dem Wirkstoff Colestyramin oder mit anderen Arzneimitteln, die Gallensäure-bindende Wirkstoffe enthalten, verordnet hat, nehmen Sie das Arzneimittel mindestens 2 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach dem Gallensäure-bindenden Arzneimittel ein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich an einen Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Behandlung am nächsten Tag zur gewohnten Zeit mit der Einnahme der verordneten Dosis fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Filmtabletten sind zum Einnehmen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn Sie eine oder mehrere der nachfolgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken, brechen Sie die Einnahme Ihrer Tabletten ab und wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder begeben Sie sich unverzüglich in die Notfallaufnahme Ihres nächstgelegenen Krankenhauses.
    • Schwere allergische Reaktionen, mit Schwellungen im Gesicht, der Zunge und des Rachens, die zu erheblichen Atemschwierigkeiten führen können.
    • Schwerwiegende Erkrankungen mit starken Abschälungen und Schwellungen der Haut, Blasenbildung auf der Haut, am oder im Mund, an den Augen oder im Genitalbereich und Fieber; Hautauschlag mit rosafarbenen bis roten Flecken vor allem auf Handflächen und Fußsohlen mit möglicher Blasenbildung.
    • Muskelschwäche, Muskelempfindlichkeit (z. B. Druckschmerz) oder Muskelschmerzen. Insbesondere, wenn diese Anzeichen gleichzeitig mit Unwohlsein oder Fieber einhergehen, können sie durch einen krankhaften Muskelzerfall verursacht sein, welcher lebensbedrohlich sein kann und zu Nierenerkrankungen führt.
  • Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, falls Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder Blutergüssen bekommen, da dies auf Leberbeschwerden hindeuten kann.
  • Folgende Nebenwirkungen wurden häufig berichtet (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Durchfall
    • Muskelschmerzen
  • Folgende Nebenwirkungen wurden gelegentlich berichtet (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • Grippe
    • Depression; Einschlafstörungen; Schlafstörungen
    • Schwindelgefühl; Kopfschmerzen; Kribbelgefühl
    • verlangsamter Herzschlag
    • Hitzewallungen
    • Kurzatmigkeit
    • Bauchschmerzen; aufgeblähter Bauch; Verstopfung; Verdauungsstörungen; Blähungen; häufige Darmentleerungen; Magenentzündung; Übelkeit; Magenbeschwerden; Magenverstimmung
    • Akne; Quaddeln
    • Gelenkschmerzen; Rückenschmerzen; Beinkrämpfe; Muskelermüdung, Muskelkrämpfe oder Muskelschwäche; Schmerzen in Armen und Beinen
    • Ungewöhnliches Schwächegefühl; Müdigkeitsgefühl oder Unwohlseinsgefühl; Schwellungen
    • Erhöhte Laborwerte bei Blutuntersuchungen zur Leber- oder Muskelfunktion (Kreatininkinase)
    • Gewichtszunahme
  • Darüber hinaus wurden folgende Nebenwirkungen von Patienten berichtet, die entweder mit dem Präparat oder Arzneimitteln, die einzeln die Wirkstoffe Ezetimib oder Atorvastatin enthalten, behandelt wurden:
    • allergische Reaktionen mit Schwellungen an Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, die Probleme beim Atmen oder Schlucken verursachen können und einer sofortigen ärztlichen Behandlung bedürfen
    • erhabener, rötlicher Ausschlag mit manchmal zielscheibenförmigem Aussehen
    • Leberbeschwerden
    • Husten
    • Sodbrennen
    • verminderter Appetit; Appetitlosigkeit
    • Bluthochdruck
    • Hautausschlag und Jucken; allergische Reaktionen, einschließlich solche mit Ausschlag und Quaddeln
    • Sehnenverletzungen
    • Gallensteine oder Entzündung der Gallenblase, welche zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen kann
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit oft schweren Bauchschmerzen
    • erniedrigte Anzahl bestimmter Blutzellen, die zu Blutergüssen und Blutungen führen kann (Thrombozytopenie)
    • Entzündung der Nasengänge; Nasenbluten
    • Nackenschmerzen; Schmerzen; Schmerzen im Brustkorb; Halsschmerzen
    • Erhöhte oder erniedrigte Blutzuckerwerte (kontrollieren Sie weiter sorgfältig Ihre Blutzuckerwerte wenn Sie an der Blutzuckerkrankheit [Diabetes] leiden)
    • Alpträume
    • Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Fingern und Zehen
    • vermindertes Schmerzempfinden oder verminderte Berührungsempfindlichkeit
    • Störung der Geschmackswahrnehmung; Mundtrockenheit
    • Gedächtnisverlust
    • Ohrensausen und/oder Geräusche im Kopf; Hörverlust
    • Erbrechen
    • Aufstoßen
    • Haarausfall
    • erhöhte Temperatur
    • positiver Urintest auf weiße Blutkörperchen
    • verschwommenes Sehen; Sehstörungen
    • Vergrößerung der Brustdrüse bei Mann und Frau (Gynäkomastie)
  • Mögliche Nebenwirkungen, die bei einigen Statinen (Arzneimittel des gleichen Typs) berichtet wurden:
    • Störung der Sexualfunktion
    • Depression
    • Atemprobleme einschließlich anhaltender Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
    • Blutzuckererkrankung (Diabetes): Das Risiko für die Entwicklung einer Blutzuckererkrankung wird größer, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung überwachen.
    • Muskelschmerzen, Muskelempfindlichkeit (z. B. Druckschmerz) oder Muskelschwäche, mit anhaltenden Beschwerden, die in sehr seltenen Fällen auch nach Absetzen nicht abklingen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies gilt auch für rezeptfreie Arzneimittel.
    • Es gibt einige Arzneimittel, die die Wirkung des Präparates verändern können, oder deren Wirkung durch das Präparat verändert werden kann. Diese Art von Wechselwirkung kann zu einer verminderten Wirksamkeit des einen oder beider Arzneimittel führen. Sie kann aber auch das Risiko oder den Schweregrad von Nebenwirkungen erhöhen, darunter auch eine schwerwiegende Erkrankung mit Muskelschwund (Rhabdomyolyse).
      • Arzneimittel mit dem Wirkstoff Ciclosporin, die oft nach Organverpflanzungen angewendet werden
      • Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen mit den Wirkstoffen Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Fusidinsäure, Rifampicin.
      • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen mit den Wirkstoffen Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol oder Posaconazol.
      • Arzneimittel zur Regulierung von Blutfettspiegeln mit den Wirkstoffen Gemfibrozil oder anderen Wirkstoffen aus der Klasse der Fibrate, Nicotinsäure oder verwandte Wirkstoffe, Colestipol oder Colestyramin.
      • Einige Arzneimittel aus der Klasse der Calciumkanalblocker (Calciumantagonisten) zur Behandlung von unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Angina) oder Bluthochdruck mit Wirkstoffen wie z. B. Amlodipin, Diltiazem.
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit den Wirkstoffen Digoxin, Verapamil oder Amiodaron.
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV (Arzneimittel gegen die Immunschwäche AIDS) mit Wirkstoffen wie z. B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir oder der Kombination von Tipranavir/Ritonavir, etc.
      • Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C-Virusinfektionen der Leber mit dem Wirkstoff Telaprevir.
      • Weitere Arzneimittel mit bekannten Wechselwirkungen
        • Arzneimittel zur Schwangerschaftsverhütung, sogenannte orale Kontrazeptiva.
        • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Antikonvulsiva) mit dem Wirkstoff Stiripentol.
        • Arzneimittel zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschwüren mit dem Wirkstoff Cimetidin.
        • Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Phenazon.
        • Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden aus der Gruppe der Antazida, die Aluminium oder Magnesium enthalten.
        • Arzneimittel zur Verhütung von Blutgerinnseln mit Wirkstoffen wie Warfarin, Phenprocoumon, Acenocoumarol oder Fluindion.
        • Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C-Virusinfektionen der Leber mit dem Wirkstoff Boceprevir.
        • Arzneimittel zur Behandlung von Gicht mit dem Wirkstoff Colchicin.
        • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen mit Johanniskraut als Wirkstoff.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken und Alkohol
    • Zu Hinweisen wie das Arzneimittel eingenommen wird siehe Kategorie "Dosierung". Bitte beachten Sie darüber hinaus die folgenden Hinweise.
    • Grapefruitsaft
      • Nehmen Sie pro Tag nicht mehr als 1 - 2 kleine Gläser Grapefruitsaft zu sich, da größere Mengen Grapefruitsaft die Wirkungen des Arzneimittels verändern können.
    • Alkohol
      • Vermeiden Sie es zu viel Alkohol während der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu trinken.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe Ezetimib oder Atorvastatin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie zur Zeit an einer Lebererkrankung leiden oder früher eine Lebererkrankung hatten
    • wenn Sie im Rahmen von Blutuntersuchungen unerklärte Abweichungen Ihrer Leberfunktionswerte hatten
    • wenn Sie als Frau schwanger werden könnten und keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
    • wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen schwanger zu werden oder stillen
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder vermuten, schwanger zu sein. Sie dürfen das Präparat nicht einnehmen, wenn Sie schwanger werden könnten, es sei denn, Sie verwenden eine zuverlässige Verhütungsmethode. Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden, unterbrechen Sie die Behandlung sofort und teilen Sie dies Ihrem Arzt mit.
  • Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie stillen. Die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht erwiesen.
  • Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
      • wenn Sie bereits einen Schlaganfall mit Hirnblutung hatten oder kleine Flüssigkeitsansammlungen im Gehirn als Folge von früheren Schlaganfällen haben
      • wenn Sie Nierenprobleme haben
      • wenn Sie an einer Schilddrüsenunterfunktion leiden (Hypothyreose)
      • wenn Sie wiederholte oder unerklärte Muskelschmerzen hatten oder in Ihrer eigenen bzw. in der Krankengeschichte Ihrer Familie Muskelprobleme bekannt sind
      • wenn Sie während der Behandlung mit anderen Lipidsenkern (z. B. Arzneimittel mit Wirkstoffen aus den Klassen der Fibrate oder Statine) früher schon Muskelbeschwerden hatten
      • wenn Sie regelmäßig größere Mengen Alkohol zu sich nehmen
      • wenn in Ihrer Krankengeschichte Lebererkrankungen bekannt sind
      • wenn Sie älter als 70 Jahre sind
      • wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie bestimmte Zuckerarten nicht vertragen, wenden Sie sich vor der Einnahme dieses Arzneimittels an Ihren Arzt
    • Wenn Sie unklare Muskelschmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche der Muskulatur während der Behandlung bemerken, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt. Dies ist erforderlich, da Erkrankungen der Muskulatur in seltenen Fällen schwerwiegend sein können, was bis zu einem Zerfall von Skelettmuskelzellen mit nachfolgendem Nierenversagen führen kann.
    • Sprechen Sie vor der Behandlung mit Ihrem Arzt, wenn Sie an schweren Atemproblemen leiden.
    • Wenn einer oder mehrere dieser Punkte auf Sie zutreffen, oder Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da Ihr Arzt vor und möglicherweise während Ihrer Behandlung eine Blutuntersuchung durchführen muss, um Ihr Risiko hinsichtlich muskelbezogener Nebenwirkungen festzustellen. Das Risiko von muskelbezogenen Nebenwirkungen wie z. B. der Zerfall von Muskelzellen (Rhabdomyolyse) steigt bekanntlich, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig, gemeinsam eingenommen werden.
    • Während der Behandlung wird Ihr Arzt Sie engmaschig überwachen, wenn Sie eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) haben oder das Risiko besteht, dass Sie eine Blutzuckererkrankung entwickeln. Das Risiko, eine Blutzuckererkrankung zu entwickeln, besteht, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über alle Ihre Erkrankungen und Allergien.
    • Die gemeinsame Anwendung mit Fibraten (Lipidsenker die Wirkstoffe aus der Klasse der Fibrate enthalten) sollte vermieden werden, da die gemeinsame Anwendung mit Fibraten nicht untersucht wurde.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel wird nicht für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wird nicht erwartet, dass das Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Sie sollten dabei jedoch berücksichtigen, dass manchen Personen nach der Einnahme schwindlig werden kann.

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