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MCP STADA 1MG/ML LSE

MCP STADA 1MG/ML LSE
PZN: 11157992
Menge: 50 ml
Darreichung: Lösung zum Einnehmen
Marke:
Hersteller: STADApharm GmbH
Alternative Packungsgrößen:

50 ml

100 ml

€ 12,73 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

(25,46 € / 100 ml)
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Produktdetails 

/ Pflichtangaben

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.89 mg Metoclopramid
  • 1 mg Metoclopramid hydrochlorid
  • 1.05 mg Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser
Indikation/Anwendung
  • Dieses Präparat ist ein Mittel gegen Erbrechen (Antiemetikum). Es enthält einen Wirkstoff mit der Bezeichnung „Metoclopramid". Dieser wirkt in dem Teil Ihres Gehirns, der Sie davor schützt, dass Ihnen schlecht wird (Übelkeit) oder Sie sich übergeben müssen (Erbrechen).
  • Erwachsene
    • Metoclopramid wird bei Erwachsenen eingesetzt:
      • zur Vorbeugung von nach einer Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen,
      • zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen, die durch Strahlentherapie verursacht werden,
      • zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, einschließlich Übelkeit und Erbrechen, die in Zusammenhang mit einer Migräne auftreten können. Metoclopramid kann im Falle einer Migräne mit oralen Schmerzmitteln eingenommen werden, um die Wirkung der Schmerzmittel zu erhöhen.
  • Kinder und Jugendliche
    • Metoclopramid wird bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 9 - 18 Jahren) nach einer Chemotherapie zur Vorbeugung von verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen angewendet, wenn andere Behandlungen versagen oder nicht in Frage kommen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Erwachsene
    • Die empfohlene Einzeldosis beträgt 10 mg (entsprechend 10 ml Lösung zum Einnehmen) und kann bis zu dreimal täglich gegeben werden (orale Anwendung).
    • Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 30 mg (entsprechend 30 ml Lösung zum Einnehmen) oder 0,5 mg/kg (entsprechend 0,5 ml/kg) Körpergewicht.
  • Zur Vorbeugung von nach einer Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen (Kinder und Jugendliche im Alter von 9 - 18 Jahren)
    • Die empfohlene Dosis beträgt 0,1 bis 0,15 mg/kg Körpergewicht. Diese kann bis zu dreimal täglich eingenommen werden (orale Anwendung).
    • Die maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden beträgt 0,5 mg/kg Körpergewicht.
    • Dosierungstabelle
      • 9 - 18 Jahre; 30 - 60 kg Körpergewicht
        • 5 mg (5 ml Lösung zum Einnehmen)
        • Bis zu dreimal täglich
      • 15 - 18 Jahre; Mehr als 60 kg Körpergewicht
        • 10 mg (10 ml Lösung zum Einnehmen)
        • Bis zu dreimal täglich
  • Zur Vorbeugung von nach Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen sollten Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 5 Tage einnehmen.
  • Ältere Menschen
    • Eine Reduzierung der Dosis kann in Abhängigkeit von der Nieren- und Leberfunktion sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand erforderlich sein.
  • Erwachsene mit Störung der Nierenfunktion
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nierenprobleme haben. Die Dosis muss reduziert werden, wenn Sie eine mäßige bis schwere Nierenfunktionsstörung haben.
  • Erwachsene mit Störung der Leberfunktion
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Leberprobleme haben. Die Dosis muss reduziert werden, wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.
  • Kinder und Jugendliche
    • Metoclopramid darf nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden.
    • Aufgrund der Graduierung des Messbechers darf das Arzneimittel nicht angewendet werden bei Kindern und Jugendlichen
      • unter 9 Jahren (mit weniger als 30 kg Körpergewicht),
      • von 9 - 18 Jahren (30 - 60 kg Körpergewicht) mit mäßiger bis schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion,
      • von 9 - 18 Jahren (30 - 60 kg Körpergewicht) mit schwerer Beeinträchtigung der Leberfunktion.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Sie sollten dieses Arzneimittel nicht länger als 5 Tage einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Sie können unter unkontrollierbaren Bewegungen leiden (extrapyramidale Störung), sich schläfrig fühlen, Schwierigkeiten mit Ihrem Bewusstsein haben, verwirrt sein und Halluzinationen und Herzprobleme bekommen. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt diese Symptome behandeln.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, kann der Behandlungserfolg ganz oder teilweise ausbleiben bzw. sich das Krankheitsbild wieder verschlechtern.
    • Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt, bevor Sie z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen eigenmächtig
      die Behandlung mit diesem Arzneimittel unterbrechen oder vorzeitig beenden! Es sei denn, es treten Nebenwirkungen auf, die ein sofortiges Absetzen des Arzneimittels erfordern.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Zur genauen Dosierung liegt der Packung eine Dosierhilfe mit Dosierskala bei.
  • Mithilfe des Messbechers können Sie zuverlässig Mengen von 5 ml und 10 ml abmessen.
  • Die Flasche hat einen Gießring, mit dem Sie die Lösung in den beiliegenden Messbecher gießen können, um diese anschließend einzunehmen.
  • Bitte entnehmen Sie die Dosierung der obenstehenden Dosierungsempfehlung. Diese enthält das Dosierschema und die Menge an Lösung zum Einnehmen, die der Flasche entnommen werden muss.
  • Metoclopramid wird vor den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.
  • Sie müssen nach jeder Metoclopramid-Einnahme selbst im Fall von Erbrechen und dem Abstoßen des Arzneimittels mindestens 6 Stunden warten, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen, um eine Überdosis zu vermeiden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Brechen Sie die Behandlung ab und sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels eins der folgenden Anzeichen bemerken:
    • unkontrollierbare Bewegungen (häufig unter Einbeziehung des Kopfes oder des Nackens). Dies kann bei Kindern und jungen Erwachsenen und besonders dann auftreten, wenn hohe Dosierungen angewendet werden. Diese Anzeichen treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf und können selbst nach nur einer einzigen Anwendung auftreten. Diese Bewegungen enden, wenn sie ordnungsgemäß behandelt werden.
    • hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krämpfe, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung malignes neuroleptisches Syndrom sein.
    • Jucken oder Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder des Halses, Schwierigkeiten beim Atmen. Dies können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein, die möglicherweise schwerwiegend ist.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Gefühl von Schläfrigkeit.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Depression,
      • unkontrollierbare Bewegungen wie Ticks, Zittern, Drehbewegungen oder Muskelkontraktionen (Steifheit, Starre),
      • ähnliche Symptome wie bei der Parkinson-Krankheit (Starre, Tremor),
      • Gefühl von Ruhelosigkeit,
      • Abnahme des Blutdrucks (insbesondere bei intravenöser Anwendung),
      • Durchfall,
      • Schwächegefühl.
    • Gelegentlich (kann 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • erhöhter Spiegel eines Hormons namens Prolaktin, das milchige Absonderungen aus der Brustdrüse bei Männern und nicht stillenden Frauen auslösen kann,
      • Störung der Regelblutung,
      • Halluzination,
      • Bewusstseinsstörungen,
      • langsamer Herzschlag (besonders bei intravenöser Anwendung),
      • Allergie.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Zustand der Verwirrtheit,
      • Krampfanfälle (besonders bei epileptischen Patienten).
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt):
      • abnorme Blutfarbstoffwerte (Hämoglobin): kann die Farbe der Haut verändern,
      • abnormes Wachstum von Brüsten (Gynäkomastie),
      • unfreiwillige Muskelkrämpfe nach längerer Anwendung, besonders bei älteren Patienten,
      • hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krampfanfälle, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung malignes neuroleptisches Syndrom sein,
      • Veränderungen des Herzschlags, die im Elektrokardiogramm (EKG-Untersuchung) erkennbar sind,
      • Herzstillstand (besonders bei der Anwendung als Injektion),
      • Schock (starker Blutdruckabfall) (besonders bei der Anwendung als Injektion),
      • Ohnmacht (besonders bei intravenöser Gabe),
      • allergische Reaktion, die schwerwiegend sein kann (besonders bei intravenöser Verabreichung),
      • sehr hoher Blutdruck.
    • Die sonstigen möglichen Bestandteile können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Der Grund hierfür ist, dass andere Arzneimittel die Wirkungsweise von Metoclopramid beeinflussen können oder dass Metoclopramid Auswirkungen auf die Wirkung der anderen Arzneimittel haben kann. Dazu gehören:
      • Levodopa und andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit,
      • Anticholinergika (Arzneimittel zur Linderung von Magenkrämpfen oder Spasmen),
      • Morphinderivate (Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen),
      • Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das Nervensystem,
      • sämtliche anderen Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen,
      • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche),
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Störungen des Immunsystems),
      • Mivacurium und Suxamethonium (Arzneimittel zur Relaxation der Muskeln),
      • Fluoxetin und Paroxetin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Während der Behandlung mit Metoclopramid muss auf Alkoholkonsum verzichtet werden, da dieser die dämpfende Wirkung von Metoclopramid erhöht.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Metoclopramidhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn bei Ihnen ein seltener Tumor in der Nebenniere vermutet wird oder nachgewiesen wurde (Phäochromozytom),
    • wenn Sie Blutungen, Einengungen oder einen Riss (Perforation) in Ihrem Magen oder Darm haben,
    • wenn Sie unwillkürliche Muskelkrämpfe (Spätdyskinesie) haben oder jemals hatten, die medikamentös behandelt wurden,
    • wenn Sie an Epilepsie leiden,
    • wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden,
    • wenn Sie Levodopa (ein Wirkstoff gegen die Parkinson- Krankheit) oder dopaminerge Wirkstoffe einnehmen,
    • wenn Sie abnorme Blutfarbstoffwerte (Methämoglobinämie) oder einen NADH-Cytochrom-b5-Reduktase-Mangel haben oder jemals hatten.
  • Geben Sie Metoclopramid nicht Kindern unter 1 Jahr.
  • Nehmen Sie Metoclopramid nicht ein, wenn irgendeine der oben genannten Situationen auf Sie zutrifft. Sollten Sie sich nicht sicher sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Metoclopramid einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Falls notwendig kann Metoclopramid während der Schwangerschaft eingenommen werden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Ihnen dieses Arzneimittel gegeben werden sollte oder nicht.
  • Metoclopramid wird nicht empfohlen, wenn Sie stillen, da Metoclopramid in die Muttermilch übergeht und Auswirkungen auf Ihr Baby haben kann.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Metoclopramid einnehmen, wenn:
      • Sie schon einmal einen abnormen Herzschlag (QT-Intervall-Verlängerung) oder andere Herzprobleme hatten,
      • Sie Probleme mit den Salzspiegeln (Kalium, Natrium und Magnesium) in Ihrem Blut haben,
      • Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, die Auswirkungen auf Ihren Herzschlag haben,
      • Sie an Erkrankungen des Nervensystems leiden,
      • Sie Probleme mit der Leber oder den Nieren haben. Es kann erforderlich sein, die Dosis zu reduzieren.
    • Ihr Arzt kann Blutuntersuchungen durchführen, um die Blutfarbstoffspiegel (Hämoglobinspiegel) Ihres Blutes zu prüfen. In Fällen abnormer Werte (Methämoglobinämie) muss die Behandlung sofort und dauerhaft abgebrochen werden.
    • Sie müssen nach jeder Metoclopramid-Einnahme selbst im Fall von Erbrechen und dem Abstoßen des Arzneimittels mindestens 6 Stunden warten, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen, um eine Überdosis zu vermeiden.
    • Aufgrund des Risikos unwillkürlicher Muskelkrämpfe dürfen Sie die maximal 3-monatige Behandlungsdauer nicht überschreiten.
  • Kinder und Jugendliche
    • Bei Kindern und jungen Erwachsenen können unkontrollierbare Bewegungen (extrapyramidale Erkrankung) auftreten.
    • Metoclopramid darf aufgrund des erhöhten Risikos unkontrollierbarer Bewegungen nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Nach der Einnahme von Metoclopramid fühlen Sie sich eventuell schläfrig, schwindlig, oder es können unkontrollierbare Bewegungsstörungen (Dyskinesie) auftreten, wie Zittern, Zuckungen und Krümmung sowie eine ungewöhnliche Muskelspannung mit abnormer Körperhaltung (Dystonie).
    • Dies kann Ihre Sehkraft beeinträchtigen und auch Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, einschränken.

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