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VIACORAM 3,5 mg/2,5 mg Tabletten

VIACORAM 3,5 mg/2,5 mg Tabletten
PZN: 11194622
Menge: 100 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: SERVIER Deutschland GmbH
€ 62,62 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 2.5 mg Amlodipin
  • 3.47 mg Amlodipin besilat
  • 2.38 mg Perindopril
  • 3.5 mg Perindopril arginin
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist eine Kombination aus zwei Wirkstoffen: Perindopril und Amlodipin. Beide Wirkstoffe unterstützen Sie dabei, Ihren Bluthochdruck zu kontrollieren.
  • Perindopril ist ein Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer. Amlodipin ist ein Calciumkanalblocker (welcher der Arzneimittelklasse der Dihydropyridine zugeordnet ist). Zusammen bewirken diese eine Erweiterung und Entspannung der Blutgefäße, wodurch das Blut leichter hindurchströmen kann und es für Ihr Herz einfacher wird, Blut durch die Gefäße zu pumpen.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) bei Erwachsenen angewendet.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt eine Tablette einmal täglich.
  • Wenn Sie unter einer mäßig eingeschränkten Nierenfunktion leiden, wird Ihnen Ihr Arzt möglicherweise raten, zu Beginn der Behandlung jeden zweiten Tag eine Tablette einzunehmen.
  • Abhängig davon, wie Sie auf die Behandlung ansprechen, kann Ihr Arzt entscheiden, die Dosis nach einem Monat auf 7mg / 5mg einmal täglich, falls erforderlich, zu erhöhen.
  • Eine Tablette 7mg / 5mg einmal täglich ist die maximale empfohlene Dosis zur Behandlung von Bluthochdruck.
  • Überschreiten Sie nicht die verordnete Dosis.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Unfall- und Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses oder Ihren Arzt. Die wahrscheinlichste Wirkung einer Überdosierung ist ein niedriger Blutdruck, welcher sich durch Schwindel oder Schwäche ausdrückt. Wenn Sie diese Anzeichen bemerken, ist es hilfreich, sich hinzulegen und die Beine hochzulagern.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Es ist wichtig, Ihr Arzneimittel täglich einzunehmen, da eine regelmäßige Behandlung wirkungsvoller ist. Wenn Sie jedoch eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Da die Behandlung mit diesem Präparat üblicherweise ein Leben lang andauert, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, bevor Sie die Therapie mit diesem Arzneimittel abbrechen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tablette bevorzugt immer zur selben Tageszeit, morgens vor einer Mahlzeit, ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, welche schwerwiegend sein können:
    • Plötzliches Keuchen, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden (Bronchospasmus) (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
    • Schwellung der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
    • Schwellung der Zunge und des Rachens, was starke Atembeschwerden verursacht (Angioödem) (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
    • schwere Hautreaktionen einschließlich eines ausgeprägten Hautausschlags, Nesselsucht, Rötung der Haut am ganzen Körper, starker Juckreiz (Erythema multiforme) (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen), Blasenbildung, Abschälen und Schwellung der Haut (Dermatitis exfoliativa) (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen), Entzündung der Schleimhäute (Stevens-Johnson-Syndrom) (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen) oder andere allergische Reaktionen (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
    • starker Schwindel oder Ohnmacht aufgrund eines niedrigen Blutdrucks (häufig - kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen),
    • Schwächegefühl in den Armen oder Beinen oder Probleme beim Sprechen, was ein Anzeichen auf einen möglichen Schlaganfall sein könnte (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen),
    • Herzinfarkt oder Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen), unüblich schneller oder unregelmäßiger Herzschlag (gelegentlich - kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
    • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die starke Bauch- und Rückenschmerzen, verbunden mit starkem Unwohlsein, verursachen kann (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen),
    • Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), was ein Anzeichen für eine Hepatitis sein könnte (sehr selten - kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen).
  • Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden mit diesem Arzneimittel berichtet. Wenn Ihnen eine davon Probleme bereitet, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Benommenheit, Husten, Ödeme.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): hohe Kaliumwerte im Blut (Hyperkaliämie), was zu Herzrhythmusstörungen führen kann, zu viel Zucker im Blut (Hyperglykämie), Müdigkeit.
  • Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden mit Perindopril oder Amlodipin, jedoch nicht mit diesem Präparat oder aber mit einer höheren Häufigkeit als mit diesem Präparat berichtet. Diese Nebenwirkungen können auch mit diesem Arzneimittel auftreten. Wenn Ihnen eine davon Probleme bereitet, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen): Kopfschmerzen, Schläfrigkeit (insbesondere zu Beginn der Behandlung), Geschmacksveränderungen, Taubheit oder Kribbeln in den Gliedmaßen, Drehschwindel, Sehstörungen (einschließlich Doppeltse-hen), Tinnitus (Ohrengeräusche), Herzklopfen (bewusstes Wahrnehmen des Herzschlags), Hitzegefühl, Kurzatmigkeit (Dyspnoe), Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Reizmagen oder Verdauungsstörungen, Verstopfung, Durchfall, Jucken, Hautausschläge, Hautrötungen, Juckreiz, Knöchelschwellungen, Muskelkrämpfe, Müdigkeit, Schwächegefühl.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen): Erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutzellen (Eosinophilie), niedriger Natriumspiegel im Blut (Hyponaträmie), niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie), Stimmungsschwankungen, Angst, Schlaflosigkeit, Depression, Schlafstörungen, kurzzeitige Bewusstlosigkeit, Verlust der Schmerzempfindung, Zittern, Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis), Schnupfen (verstopfte oder laufende Nase), veränderte Stuhlgewohnheiten, Mundtrockenheit, vermehrtes Schwitzen, Haarausfall, rote Flecken auf der Haut, Verfärbung der Haut, Blasenbildung auf der Haut, Lichtempfindlichkeit, Rückenschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Störung beim Wasserlassen, vermehrter nächtlicher Harndrang, häufigeres Wasserlassen, Nierenprobleme, Erektionsstörungen, Beschwerden oder Vergrößerung der Brust beim Mann, Brustschmerzen, Unwohlsein, Schmerzen, Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme, Blutharnstoff erhöht, Kreatininspiegel im Blut erhöht, Stürze.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): erwirrtheit, hohe Bilirubinwerte im Blut, erhöhte Leberenzymwerte.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen): Veränderung der Blutwerte wie etwa verringerte Anzahl weißer und roter Blutzellen, niedriger Hämoglobinwert, verminderte Anzahl von Blutplättchen, erhöhte Muskelspannung, Nervenstörung, die zu Schwäche, Prickeln oder Gefühllosigkeit führen kann, eosinophile Pneumonie (eine seltene Art von Lungenentzündung), Schwellung des Zahnfleisches, aufgeblähter Bauch (Gastritis), Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), akutes Nierenversagen.
    • Die nachfolgenden Nebenwirkungen wurden auch bei Patienten, die mit Amlodipin behandelt wurden, berichtet: Störungen, die sich aus Steifheit, Zittern und/oder Bewegungsstörungen zusammensetzen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Sie sollten es vermeiden, dieses Präparat zusammen mit folgenden Arzneimitteln einzunehmen:
      • Lithium (zur Behandlung von Manien und Depressionen),
      • Estramustin (angewendet in der Krebstherapie),
      • kaliumsparende Arzneimittel (z. B. Triamteren, Amilorid), Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzprodukte,
        • Aliskiren (zur Behandlung von Bluthochdruck),
        • Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (zur Behandlung von Bluthochdruck) (z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan...),
      • Dantrolen (Infusion) (zur Behandlung von Muskelsteifheit bei bestimmten Krankheiten wie Multipler Sklerose oder zur Behandlung von maligner Hyperthermie während einer Narkose, die Symptome wie sehr hohes Fieber und Muskelsteifheit umfasst).
    • Die Behandlung mit dem Präparat kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden. Informieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da hier besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sein können:
      • andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks, einschließlich Diuretika (Arzneimittel, welche die von den Nieren produzierte Harnmenge erhöhen),
      • nicht-steroidale Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) zur Schmerzlinderung oder hochdosierte Salicylate (z. B. Aspirin),
      • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes (wie Insulin, Gliptine),
      • Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Störungen wie Depression, Angst, Schizophrenie usw. (z. B. trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika, imipraminähnliche Antidepressiva, Neuroleptika),
      • Immunsuppressiva (Arzneimittel, welche die Abwehrmechanismen im Körper abschwächen) zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder nach einer Organtransplantation (z. B. Ciclosporin, Tacrolimus),
      • Allopurinol (zur Behandlung von Gicht),
      • Procainamid (zur Behandlung von unregelmäßigem Herzschlag),
      • Vasodilatoren einschließlich Nitrate (Arzneimittel, die die Blutgefäße erweitern),
      • Heparin (Arzneimittel zur Blutverdünnung),
      • Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin (Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock oder Asthma),
      • Baclofen zur Behandlung von Muskelsteifheit bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose,
      • bestimmte Antibiotika wie Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin,
      • Antiepileptika wie Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Fosphenytoin, Primidon,
      • Itraconazol, Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen),
      • Alpha-Blocker zur Behandlung einer Prostatavergrößerung wie Prazosin, Alfuzosin, Doxazosin, Tamsulosin, Terazosin,
      • Amifostin (zur Vermeidung oder Verringerung von Nebenwirkungen anderer Arzneimittel oder einer Strahlentherapie, die zur Krebsbehandlung eingesetzt werden),
      • Kortikosteroide (zur Behandlung verschiedener Erkrankungen wie schweres Asthma und rheumatoide Arthritis),
      • Goldsalze, insbesondere bei intravenöser Anwendung (zur symptomatischen Behandlung von rheumatoider Arthritis),
      • Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir (sogenannte Protease-Inhibitoren zur Behandlung von HIV),
      • kaliumsparende Arzneimittel zur Behandlung von Herzinsuffizienz: Eplerenon und Spironolacton in einer Dosierung zwischen 12,5mg und 50mg täglich,
      • Trimethoprim (zur Behandlung von Infektionen),
      • Estramustin (verwendet in der Krebstherapie),
      • Hypericum perforatum (Johanniskraut, ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen).
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Patienten, die dieses Arzneimittel einnehmen, sollten keinen Grapefruitsaft trinken und keine Grapefruits essen. Grapefruits und Grapefruitsaft können zu einem Anstieg des Wirkstoffspiegels von Amlodipin im Blut führen, was eine unvorhersehbare Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung dieses Arzneimittels verursachen kann.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Perindopril oder andere ACE-Hemmer oder Amlodipin oder andere Calciumkanalblocker oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden
    • wenn Sie während einer früheren Behandlung mit ACE-Hemmern Symptome wie Keuchen, Anschwellen von Gesicht oder Zunge, starken Juckreiz oder schwere Hautausschläge festgestellt haben, oder wenn diese Symptome bei Ihnen oder einem Familienmitglied unter irgendwelchen anderen Umständen aufgetreten sind (ein Zustand, der als Angioödem bezeichnet wird),
    • wenn Sie an einer Verengung der Aortenklappe (Aortenstenose) oder an einem kardiogenen Schock leiden (ein Zustand, in dem Ihr Herz den Körper nicht mit genügend Blut versorgen kann),
    • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck (Hypotonie) haben,
    • wenn Sie an einer Herzinsuffizienz nach einem Herzinfarkt leiden,
    • wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind (es wird empfohlen das Präparat auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden),
    • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden,
    • wenn Sie eine Dialyse oder eine andere Art der Blutfiltration erhalten. Abhängig von dem verwendeten Gerät, könnte dieses Arzneimittel nicht für Sie geeignet sein,
    • wenn Sie Nierenprobleme haben, die zu einer Reduzierung der Blutzufuhr zu den Nieren führen (renale Arterienstenose).
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder wenn Sie schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Arzneimittel vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und das Arzneimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
  • Stillzeit
    • Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme wird stillenden Müttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat einnehmen, wenn Sie:
      • an einer hypertrophen Kardiomyopathie (Erkrankung des Herzmuskels) leiden,
      • an Herzinsuffizienz leiden,
      • einen starken Blutdruckanstieg haben (hypertensive Krise),
      • andere Herzbeschwerden haben,
      • Leberprobleme haben,
      • Nierenprobleme haben (inklusive Nierentransplantation),
      • einen ungewöhnlich hohen Spiegel des Hormons Aldosteron im Blut haben (primärer Hyperaldosteronismus),
      • an einer Kollagen-Krankheit (Erkrankung des Bindegewebes), wie systemischem Lupus erythematodes oder Sklerodermie, leiden,
      • Diabetes haben,
      • eine salzarme Diät einhalten oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe verwenden (ein ausgewogener Kaliumspiegel im Blut ist besonders wichtig),
      • schon älter sind und Ihre Dosis erhöht werden muss,
      • eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
        • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
        • Aliskiren.
          • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
      • ein Patient mit schwarzer Hautfarbe sind. In diesem Fall kann Ihr Risiko für das Auftreten eines Angioödems erhöht sein. Die Blutdrucksenkung durch dieses Arzneimittel kann bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe weniger stark sein, als bei Patienten anderer Hautfarbe.
    • Angioödem
      • Ein Angioödem (eine schwere allergische Reaktion, die zu einer Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen führt und Schluck- oder Atembeschwerden verursachen kann) wurde bei Patienten berichtet, die mit ACE-Hemmern, wozu auch Perindopril zählt, behandelt wurden. Dies kann jederzeit während der Behandlung auftreten. Wenn Sie derartige Beschwerden entwickeln, sollten Sie die Einnahme beenden und unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Arzneimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
      • Wenn Sie dieses Präparat einnehmen, fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie:
        • sich einer Narkose und/oder größeren Operation unterziehen,
        • vor kurzem unter Durchfall oder Erbrechen gelitten haben,
        • eine Desensibilisierungsbehandlung erhalten, um die allergischen Reaktionen bei Bienen- oder Wespenstichen zu verringern.
  • Kinder und Jugendliche
    • Das Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Ihre Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen und Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. Wenn die Tabletten bei Ihnen Übelkeit, Schwindel, Schwächegefühl, Müdigkeit oder Kopfschmerzen verursachen, dürfen Sie keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen. Wenden Sie sich in diesem Fall sofort an Ihren Arzt.

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