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Celipro Lich Filmtabl.

Celipro Lich Filmtabl.
PZN: 00011280
Menge: 30 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Zentiva Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 16,24 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 182.47 mg Celiprolol
  • 200 mg Celiprolol hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Betarezeptorenblocker.
  • Es wird angewendet bei
    • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
    • Erkrankungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit).
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Jugendliche nehmen morgens nüchtern mindestens eine halbe Stunde vor dem Frühstück 1 Filmtablette unzerkaut mit etwas Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) ein.
    • Falls erforderlich, kann die Dosis auf 2 Filmtabletten pro Tag gesteigert werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Es ist sehr wichtig, dass Sie das Arzneimittel einnehmen, so lange es Ihnen Ihr Arzt verordnet. Das Präparat ist zur Langzeittherapie geeignet. Die Anwendungsdauer wird vom Arzt festgelegt und richtet sich nach dem Krankheitsverlauf. Die Behandlung darf nicht eigenmächtig abgebrochen werden, da es sonst zu einer akuten Verschlechterung des Zustandes kommen kann. Die Behandlung soll nicht abrupt, sondern grundsätzlich langsam ausschleichend (über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen) beendet werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Filmtabletten eingenommen haben, den Verdacht auf eine Überdosierung haben oder ein Kind hat einige Filmtabletten geschluckt, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann den Schweregrad einschätzen und über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
    • Das klinische Bild einer Überdosierung ist abhängig von der Dosis im Wesentlichen von kardiovaskulären und zentralnervösen Symptomen geprägt. Überdosierung oder Überempfindlichkeit kann zu bedrohlichem Abfall von Puls und/ oder Blutdruck bis zum Herzstillstand, Herzinsuffizienz und kardiogenem Schock führen. Zusätzlich können Atembeschwerden, Bronchospasmus, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, gelegentlich auch generalisierte Krampfanfälle auftreten.
    • Bei Anzeichen einer Überdosierung oder Überempfindlichkeit muss die Behandlung mit dem Arzneimittel sofort abgebrochen werden. Unter intensivmedizinischen Bedingungen müssen die vitalen Parameter sorgfältig überwacht und ggf. korrigiert werden. Bei nur kurze Zeit zurückliegender Einnahme kann die Absorption von noch im Gastrointestinaltrakt vorhandener Substanz durch Magenspülung, Verabreichung von Aktivkohle und Gabe eines Abführmittels verhindert werden.
    • Maschinelle Beatmung kann erforderlich werden. Hypotonie und Schock sollten mit Plasma/Plasmasubstituten und ggf. mit Katecholaminen behandelt werden. Außerdem müssen unter intensivmedizinischen Bedingungen die vitalen Parameter überwacht und gegebenenfalls korrigiert werden.
    • Bei Bradykardie oder schwerer Hypotonie können als Gegenmittel gegeben werden:
      • Atropin 1 bis 2 mg i.v.
      • Glucagon 1 mg mehrfach
      • gefolgt, wenn notwendig, von 25 Mikrogramm Isoprenalin langsam i.v. oder 2,5 bis 10 Mikrogramm/kg/min Dobutamin als i.v. Perfusion.
    • Bei therapierefraktärer Bradykardie sollte eine temporäre Schrittmachertherapie durchgeführt werden.
    • Kardiale Dekompensation bei Neugeborenen, deren Mütter mit Betarezeptorenblockern behandelt wurden:
      • Glucagon 0,3 mg/kg
      • Einweisung auf die Intensivstation
      • Isoprenalin: Da hierbei üblicherweise die Behandlung mit hohen Dosen notwendig ist, wird eine engmaschige Überwachung des Patienten in einer Spezialabteilung empfohlen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie bitte beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Filmtabletten ein, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Selectol nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Gelegentlich
      • Verringerung der Blutplättchenanzahl (Thrombozytopenie) oder kleinfleckige Einblutungen in die Haut und Schleimhaut (Purpura)
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • Sehr selten
      • Auftreten einer bisher nicht in Erscheinung getretenen Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) oder eine bereits bestehende Zuckerkrankheit kann sich verschlechtern.
    • Nicht bekannt
      • Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie), hoher Blutzucker (Hyperglykämie)
    • Bei Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) können die klinischen Zeichen eines übermäßigen Anstiegs der Schilddrüsenhormone im Blut (Thyreotoxikose), wie z. B. erhöhte Herzschlagfolge oder Zittern verschleiert sein.
    • Nach längerem strengen Fasten oder schwerer körperlicher Belastung kann es zu erniedrigtem Blutzucker (hypoglykämischen Zuständen) kommen. Warnzeichen (insbesondere erhöhte Herzschlagfolge und Zittern) eines erniedrigten Blutzuckers (Hypoglykämie) können verschleiert werden.
    • Es kann zu Störungen im Fettstoffwechsel kommen. Bei meist normalem Gesamtcholesterin wurden eine Verminderung des HDL-Cholesterins und eine Erhöhung der Triglyceride im Blut beobachtet.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Häufig
      • Depression, Wahnvorstellungen (Halluzinationen), Albträume
    • Gelegentlich
      • Schlaflosigkeit
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Häufig
      • Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es zu Müdigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Nervosität, Schwitzen, Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen oder Psychosen kommen. Taubheits- und Kältegefühl oder Kribbeln in den Gliedmaßen, Zittern (Tremor), Schwäche (Asthenie), Schläfrigkeit (Somnolenz)
    • Gelegentlich
      • krankhafte Muskelschwäche oder -ermüdbarkeit, Muskelkrämpfe (Wadenkrämpfe)
    • Sehr selten
      • Verstärkung einer bestehenden krankhaften Muskelschwäche oder -ermüdbarkeit (Myasthenia gravis)
  • Augenerkrankungen
    • Gelegentlich
      • Einschränkung des Tränenflusses (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
    • Sehr selten
      • Entzündungen der Horn- und Bindehaut des Auges (Keratokonjunktivitis), Sehstörungen
    • Nicht bekannt
      • Trockenheit des äußeren Auges (Xerophthalmie)
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths (Gleichgewichtssystem)
    • Sehr selten
      • Hörstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Herzerkrankungen
    • Häufig
      • starke Verminderung der Herzfrequenz (Bradykardie), anfallartige, kurzfristige Bewusstlosigkeit (Synkopen), Herzklopfen (Palpitationen), Überleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern oder Verstärkung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
    • Sehr selten
      • Bei Patienten mit Engegefühl im Brustbereich (Angina pectoris) ist eine Verstärkung der Anfälle nicht auszuschließen.
    • Nicht bekannt
      • Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Veränderungen der Herzfrequenz (Herzrhythmusstörungen)
  • Gefäßerkrankungen
    • Häufig
      • verstärkter Blutdruckabfall, Hitzewallung, Verstärkung von peripheren Durchblutungsstörungen (einschließlich zeitweiligem Hinken [Claudicatio intermittens] oder Minderdurchblutung an Fingern oder Zehen [Raynaud-Syndrom])
    • Gelegentlich
      • Kältegefühl in den Extremitäten, wie in den Händen oder Füßen (peripheres Kältegefühl)
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
    • Infolge einer möglichen Erhöhung des Atemwegswiderstandes kann es bei Patienten mit Neigung zu Krämpfen der Atemmuskulatur (bronchospastische Reaktionen [insbesondere obstruktive Atemwegserkrankungen]) zu Atemnot kommen.
    • Selten
      • Krampfzustand der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus), Asthma-bedingte Atembeschwerden (asthmatische Dyspnoe), entzündliche Lungenerkrankung (interstitielle Pneumonitis)
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (Magen-Darm-System)
    • Häufig
      • Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, vorübergehend kann es zu Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung [Obstipation], Durchfall [Diarrhö]) kommen.
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Häufig
      • übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose), allergische Hautreaktionen (Rötung, Juckreiz, Hautausschlag), Haarausfall
    • Sehr selten
      • Betarezeptorenblocker (z. B. dieses Arzneimittel) können eine Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) auslösen, die Symptome dieser Erkrankung verschlechtern oder zu schuppenflechteähnlichen (psoriasiformen) Hautausschlägen führen.
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Gelegentlich
      • Muskelkrämpfe
    • Sehr selten
      • Bei Langzeitbehandlung sind Gelenkerkrankungen beobachtet worden (Arthropathie), wobei ein Gelenk (Monarthritis) oder mehrere (Polyarthritis) betroffen sein können.
    • Nicht bekannt
      • Erkrankung des körpereigenen Abwehrsystems mit Entzündung verschiedenster Organe (systemischer Lupus erythematodes), Gelenkschmerz (Arthralgie)
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • Sehr selten
      • Bei schweren Nierenfunktionsstörungen wurde über eine Verschlechterung der Nierenfunktion berichtet. Deshalb sollte während der Behandlung mit diesem Arzneimittel die Nierenfunktion entsprechend überwacht werden.
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • Häufig
      • mangelhafte oder fehlende Versteifung des Penis (erektile Dysfunktion)
    • Sehr selten
      • Libido- und Potenzstörungen
  • Untersuchungen
    • Häufig
      • gehäuftes Auftreten antinukleärer Antikörper
    • Sehr selten
      • Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen [GOT, GPT]) im Blut.
  • Gegenmaßnahmen
    • Sollten Sie die o. g. Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt. Er wird über den Schweregrad und ggf. über weitere Maßnahmen entscheiden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von
      • Insulin oder oralen Antidiabetika kann deren Wirkung verstärkt oder verlängert werden. Warnzeichen des erniedrigten Blutzuckers (Hypoglykämie), insbesondere erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie) und Zittern der Finger (Tremor), sind verschleiert oder abgemildert. Daher sind regelmäßige Blutzuckerkontrollen erforderlich.
      • anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika), Phenothiazinen, Vasodilatoren, trizyklischen Antidepressiva, Nitroglycerin, Barbituraten kann es zu verstärktem Blutdruckabfall kommen.
      • Reserpin, Alphamethyldopa, Guanfacin, Herzglykosiden oder Clonidin kann es zu einem stärkeren Absinken der Herzfrequenz bzw. einer Verzögerung der Erregungsleitung am Herzen kommen. Beim Absetzen von Clonidin kann der Blutdruck überschießend ansteigen. Deshalb darf Clonidin erst abgesetzt werden, wenn einige Tage zuvor die Verabreichung dieses Arzneimittels beendet wurde. Anschließend kann Clonidin stufenweise abgesetzt werden. Die Behandlung mit diesem Arzneimittel erst mehrere Tage nach dem Absetzen von Clonidin beginnen.
      • Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp oder anderen Antiarrhythmika (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, z. B. Disopyramid, Amiodaron) kann es zu verstärktem Blutdruckabfall (Hypotonie), stark verminderter Herzfrequenz (Bradykardie), Absinken der Herzmuskelkraft (myokardiale Kontraktilität) oder anderen Herzrhythmusstörungen kommen; eine sorgfältige Überwachung des Patienten ist daher angezeigt.
        • Hinweis:
          • Die intravenöse (i.v.) Applikation von Kalziumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder Antiarrhythmika während der Behandlung mit diesem Arzneimittel ist kontraindiziert (Ausnahme: Intensivmedizin). Verapamil i. v. erst 48 Stunden nach dem Absetzen dieses Arzneimittels verabreichen.
      • Kalziumantagonisten vom Nifedipintyp kann die Blutdrucksenkung verstärkt werden. Gelegentlich kommt es zu einer Herzmuskelschwäche.
      • Fingolimod mit Betablockern können deren bradykarden Wirkungen (verminderte Herzfrequenz) verstärkt werden, weshalb die gemeinsame Anwendung nicht empfohlen wird. Sollte die gemeinsame Anwendung erforderlich sein, sollte der Patient bei Beginn der Behandlung, zumindest über Nacht, überwacht werden.
      • Indometacin oder anderen sogenannten Prostaglandinsynthese-Hemmern kann die blutdrucksenkende Wirkung dieses Arzneimittels abgeschwächt werden.
      • Adrenalin, Noradrenalin ist ein beträchtlicher Blutdruckanstieg möglich.
      • peripheren Muskelrelaxanzien (z. B. Suxamethonium, Tubocurarin) kann die neuromuskuläre Blockade durch die Betarezeptorenhemmung dieses Arzneimittels verstärkt werden.
      • Betäubungsmitteln (Narkotika) wird die Blutdrucksenkung verstärkt. Für den Fall, dass dieses Arzneimittel vor Eingriffen in Allgemeinnarkose oder vor der Anwendung peripherer Muskelrelaxanzien nicht abgesetzt werden kann, muss der Narkosearzt über die Behandlung mit diesem Arzneimittel informiert werden.
      • Cimetidin wird die Wirkung dieses Arzneimittels verstärkt.
      • Mefloquin kann es zu einer Bradykardie kommen.
      • Sympatikomimetika kann es zu einer Abschwächung von Celiprolol kommen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Personen, die dieses Arzneimittel einnehmen, sollten keine Zitrussäfte trinken, da diese die Aufnahme von Celiprolol aus dem Darmtrakt verringern.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Celiprolol, andere Betarezeptorenblocker oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • bei atrioventrikulärem Block II. und III. Grades, Syndrom des kranken Sinusknotens, sinuatrialem Block, langsamer Herzschlagfolge (Bradykardie) mit einem Ruhepuls vor Behandlung von weniger als 50 Schlägen pro Minute,
    • bei nicht ausreichend behandelter Herzmuskelschwäche,
    • bei akutem Kreislaufversagen (Schock) und extrem niedrigem Blutdruck,
    • bei stoffwechselbedingter Anhäufung von Säuren im Blut (metabolische Azidose),
    • bei Spätstadien peripherer arterieller Durchblutungsstörungen (Stadium III und IV nach Fontaine; z. B. Minderdurchblutung der Finger und Zehen [Raynaud Syndrom] oder Schaufensterkrankheit),
    • bei schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 30 ml pro Minute),
    • bei schwerer Leberfunktionsstörung,
    • bei Neigung zu Bronchialverkrampfung (bronchialer Hyperreagibilität, z. B. bei Asthma bronchiale),
    • bei gleichzeitiger Gabe von MAO-Hemmstoffen (ausgenommen MAO-B-Hemmstoffe),
    • bei unbehandeltem Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom).
  • Die intravenöse (i.v.) Applikation von Kalziumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) bei Patienten, die mit diesem Präparat behandelt werden, ist kontraindiziert (Ausnahme: Intensivmedizin).
  • Kinder sind von der Behandlung auszuschließen, da entsprechende Untersuchungen bisher nicht vorliegen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Während der Schwangerschaft sollte Selectol nur bei zwingender Indikation verabreicht werden.
    • Wegen der Möglichkeit des Auftretens von Bradykardie (verminderte Herzfrequenz), Unterzuckerung, Atemnot und Hypotonie (erniedrigter Blutdruck) beim Neugeborenen sollte die Therapie mit Selectol 48 bis 72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht möglich, müssen die Neugeborenen in den ersten 3 bis 5 Tagen nach der Entbindung sorgfältig überwacht werden.
  • Stillzeit
    • Unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte nicht gestillt werden.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion sind die Dosierungsempfehlungen zu beachten.
    • Da unter der Behandlung mit anderen Betarezeptorenblockern schwere Leberschäden beobachtet wurden, sollten die Leberwerte regelmäßig überprüft werden.
    • Bei einem Nebennierenmarktumor (Phäochromozytom) darf Selectol erst nach Alpha-Blockade verabreicht werden. Bei einem behandelten Nebennierenmarktumor soll der Blutdruck engmaschig überwacht werden.
    • Bei Patienten mit Prinzmetal-Angina sollte Celiprolol nur mit äußerster Vorsicht angewendet werden.
    • Bei Patienten mit AV-Block I. Grades darf Celiprolol nur mit Vorsicht verabreicht werden.
    • Betarezeptorenblocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und den Schweregrad anaphylaktischer Reaktionen erhöhen. Deshalb ist eine strenge Indikationsstellung geboten bei Patienten mit schweren Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten, die sich einer Therapie zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft unterziehen (Desensibilisierungstherapie; Vorsicht: überschießende anaphylaktische Reaktion).
    • Bei Diabetikern mit stark schwankenden Blutzuckerwerten und nach längerem Fasten ist unter der Behandlung mit dem Arzneimittel Vorsicht geboten. Selectol kann die Symptome einer Unterzuckerung verschleiern.
    • Bei Patienten, die unter milden Formen von Asthma oder an einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit leiden, sollte Celiprolol nur mit Vorsicht gegeben werden.
    • Bei Patienten mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte sollte die Anwendung von Betarezeptorenblockern (z. B. Selectol) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
    • Patienten mit Herzinsuffizienz oder peripheren Gefäßkrankheiten sind engmaschig zu überwachen.
    • Vor einer Allgemeinnarkose müssen Sie den Narkosearzt über die Behandlung mit diesem Arzneimittel informieren.
    • Patienten die an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden: Betarezeptorenblocker können die Auswirkungen einer Überfunktion der Schilddrüse auf das Herz und die Gefäße verschleiern.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße zu Behandlungsbeginn, bei Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie in Zusammenwirkung mit Alkohol.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.

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