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IPRATROPIUMBROMID 250UG/ML

IPRATROPIUMBROMID 250UG/ML
PZN: 11509830
Menge: 50X2.0 ml
Darreichung: Lösung für einen Vernebler
Hersteller: Penta Arzneimittel GmbH
€ 40,36 19

inkl. MwSt. und Versand

(40,36 € / 100 ml)

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.40 mg Ipratropium-Kation
  • 0.50 mg Ipratropium bromid
  • 0.52 mg Ipratropium bromid-1-Wasser
Indikation/Anwendung
  • Zur Verhütung und Behandlung von Atemnot bei
    • chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).
    • leichtem bis mittelschwerem Asthma bronchiale im Erwachsenen- und Kindesalter als Ergänzung zu ß2-Mimetika im akuten Asthmaanfall.
Dosierung
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierung
    • Befolgen Sie die Dosierungsanweisungen Ihres Arztes.
    • Es ist wichtig, dass Sie das Präparat immer genau nach Anweisung Ihres Arztes anwenden. Die empfohlene Dosis beträgt:
      • Für Erwachsene (einschließlich älterer Patienten) und Jugendliche beträgt die empfohlene Dosis 250 - 500 Mikrogramm Ipratropiumbromid (entsprechend 1 Einzeldosisbehältnis mit 250 Mikrogramm/1 ml mit einem Füllvolumen von 1,0 ml bis 1 Einzeldosisbehältnis mit 250 Mikrogramm/1ml mit einem Füllvolumen von 2,0 ml) drei- bis viermal täglich.
      • Tagesdosen über 2 mg (4 x 500 Mikrogramm) Ipratropiumbromid sollten nur unter ärztlicher Kontrolle gegeben werden.
      • Die empfohlene Dosis für die Behandlung einer akuten Blockade der Atemwege beträgt 500 Mikrogramm Ipratropiumbromid (entsprechend 1 Einzeldosisbehältnis mit 250 Mikrogramm/1 ml mit einem Füllvolumen von 2,0 ml bzw. 2 Einzeldosisbehältnisse mit 250 Mikrogramm/1 ml mit einem Füllvolumen von 1,0 ml); die Anwendung erfolgt solange, bis sich der Zustand des Patienten stabilisiert hat. Der Abstand zwischen zwei Dosen wird von Ihrem Arzt festgelegt.
      • Für Kinder unter 12 Jahren stehen Präparate mit niedriger Wirkstärke zur Verfügung.
      • Kinder von 6 - 12 Jahren
        • 250 Mikrogramm (d.h. 1 Einzeldosisbehältnis mit 250 Mikrogramm/1 ml mit einem Füllvolumen von 1,0 ml) bis zu einer täglichen Gesamtdosis von 1 mg (2 Einzeldosisbehältnisse mit 250 Mikrogramm/1 ml mit einem Füllvolumen von 2,0 ml).
        • Der Abstand zwischen den Dosen wird vom Arzt festgelegt.
      • Kinder von 0 - 5 Jahren
        • Ipratropiumbromid wird nur unter ärztlicher Aufsicht wie folgt verabreicht:
          • 125 - 250 Mikrogramm (d. h. der Inhalt eines Einzeldosisbehältnisses mit 250 Mikrogramm/1 ml mit einem Füllvolumen von 0,5 ml bis ein Einzeldosisbehältnis mit 250 Mikrogramm/1 ml mit einem Füllvolumen von 1,0 ml) bis zu einer täglichen Gesamtdosis von 1 mg (entsprechend 2 Einzeldosisbehältnisse mit 250 Mikrogramm/1 ml mit einem Füllvolumen von 2,0 ml), nur zur Behandlung eines plötzlich auftretenden Asthmaanfalls. Bei Kindern unter 5 Jahren sollte Ipratropiumbromid nicht öfter als alle 6 Stunden angewendet werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viel angewendet haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker. Im Falle einer Überdosierung können Mundtrockenheit und ein beschleunigter Herzschlag auftreten. Diese Beschwerden sind aber keinesfalls schwerwiegend. Bei einer hohen Überdosierung kann es zu schnellerer Atmung, hohem Fieber, Unruhe, Verwirrtheit und Halluzinationen sowie zu beschleunigtem Herzschlag kommen.
    • Im Fall einer schwerwiegenden Überdosierung sollte ein Arzt informiert werden.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
    • Sollten Sie eine Inhalation vergessen haben, holen Sie diese nach, außer wenn fast schon der Zeitpunkt für die nächste Inhalation erreicht ist. In diesem Fall müssen Sie die vergessene Inhalation nicht nachholen, sollten aber das von Ihrem Arzt verschriebene Dosierungsschema einhalten. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Wenn Sie die Anwendung abbrechen, können die ursprünglichen Symptome wieder auftreten. Beenden Sie die Anwendung nie abrupt und nie ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Art und Weise
  • Zur Inhalation.
  • Das Arzneimittel kann unverdünnt oder verdünnt mit physiologischer Kochsalzlösung mit einem Vernebler inhaliert werden. Die benötigte Menge an physiologischer Kochsalzlösung ist vom verwendeten Gerät abhängig. Verdünnen Sie das Arzneimittel nur nach Anweisung Ihres Arztes.
  • Das Arzneimittel darf nur mit einem Vernebler angewendet werden. Der Vernebler wandelt die Lösung in einen feinen Sprühnebel zum Inhalieren um.
  • Lesen Sie vor der Anwendung die Anleitung des Herstellers des Verneblers sorgfältig durch, so dass Sie vor dem Öffnen des Arzneimittels mit der Anwendung des Verneblers vertraut sind.
  • Das Präparat kann mit handelsüblichen Verneblergeräten verwendet werden.
  • Die Anwendung sollte möglichst im Sitzen oder Stehen erfolgen.
  • Stellen Sie sicher, dass der Vernebler gebrauchsfertig ist.
  • Befüllen Sie den Behälter des Verneblers.
  • Wenden Sie den Vernebler entsprechend der Herstelleranweisung an, da die abgegebene Dosis je nach Verneblersystem unterschiedlich sein kann.
  • Die Inhalation einer ganzen Dosis dauert für gewöhnlich zwischen 5 und 15 Minuten.
  • Verwerfen Sie nach der Inhalation die im Vernebler verbliebene Inhalationsflüssigkeit, und reinigen Sie das Gerät entsprechend der Bedienungsanleitung.
  • Die Ampullen sind nicht zur Einnahme oder Injektion bestimmt.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Die häufigsten Nebenwirkungen waren:
      • Husten, Halsentzündung und Heiserkeit, Mundtrockenheit, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen und Kopfschmerzen.
    • Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen waren:
      • Beschleunigter Herzschlag, Sehstörungen, Hautausschlag und andere allergische Reaktionen.
    • Seltene Nebenwirkungen beinhalteten:
      • Palpitationen (Herzklopfen), unregelmäßiger Herzschlag, unscharfes Sehen, Übelkeit, Schwierigkeiten beim Urinieren und Hautjucken.
    • Andere Nebenwirkungen, die in Einzelfällen berichtet wurden, beinhalten Sehstörungen, Schwindel, Magenverstimmung und ein Engegefühl in der Brust, das Atemprobleme verursachen kann.
    • In einigen sehr seltenen Fällen kann eine schwere allergische Reaktion (Angioödem und Anaphylaxie) auftreten, bei der Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen anschwellen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Bestimmte Bronchodilatatoren (so genannte ß2-Sympathomimetika wie z. B. Salbutamol) können die Wirkung des Arzneimittels verstärken.
    • Dieses Präparat kann zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, wie zum Beispiel den zuvor erwähnten ß2-Sympathomimetika und Theophyllin (ein Xanthinderivat) angewendet werden.
  • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Keine Wechselwirkungen bekannt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ipratropiumbromid, Ipratropium-ähnliche Wirkstoffe wie z. B Atropin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es liegen bisher nur sehr begrenzte Erfahrungen zur Anwendung von Ipratropiumbromid in Schwangerschaft und Stillzeit beim Menschen vor.
  • Obwohl bisher keine fruchtschädigenden Wirkungen bekannt sind, sollte das Präparat in der Schwangerschaft, insbesondere während der ersten drei Schwangerschaftsmonate und während der Stillzeit, nur dann angewendet werden, wenn dies vom behandelnden Arzt nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung als notwendig erachtet wird.
  • Die Risiken einer unzureichenden Behandlung sollten dabei angemessen berücksichtigt werden.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie dieses Präparat anwenden.
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
      • bei Engwinkelglaukom.
      • bei vergrößerter Prostata.
      • wenn der Harnfluss aus der Blase beeinträchtigt ist.
      • wenn allergische Reaktionen auftreten, wie z. B. stark juckender Hautausschlag mit Pustelbildung, Angioödeme (plötzliche Flüssigkeitsansammlung in der Haut und der Schleimhäute (z. B. in Rachen und Zunge), die zu Atemproblemen führt) und akutes Engegefühl in der Brust, das durch das Zusammenziehen der Atemwegsmuskulatur verursacht wird, sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.
    • Achten Sie darauf, dass bei der Anwendung keine Flüssigkeit oder Sprühnebel in die Augen gelangt.
    • Die Anwendung der Inhalationsflüssigkeit durch ein Mundstück wird empfohlen.
    • Falls eine Verneblermaske benützt wird, sollte diese richtig auf dem Gesicht sitzen. In seltenen Fällen wurde über Augenprobleme berichtet, wenn der Sprühnebel in die Augen gelangte.
    • Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie bei sich nach der Inhalation des Arzneimittels folgende Symptome bemerken:
      • Schmerzen in den Augen oder Schmerzhaftigkeit der Augen, unscharfes Sehen, Wahrnehmung farbiger Ringe oder Abbilder in Kombination mit geröteten Augen können auf einen akuten Anstieg des Augeninnendrucks hinweisen (Glaukom).
    • Patienten mit hohem Risiko für einen erhöhten Augeninnendruck (Glaukom) sollten sicherstellen, dass ihre Augen während der Anwendung des Arzneimittels gut geschützt sind.
    • Wenn die Anwendung zu keiner wesentlichen Verbesserung führt oder die Symptome sich verschlechtern, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Ipratropiumbromid hat geringen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Beim Führen von Kraftfahrzeugen oder Bedienen von Maschinen sollte berücksichtigt werden, dass gelegentlich Schwindel auftreten kann.

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