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PALONOSETRON HEXAL 250UG

PALONOSETRON HEXAL 250UG
PZN: 11524628
Menge: 5 ml
Darreichung: Injektionslösung
Marke:
Hersteller: Hexal AG
€ 79,09 19

inkl. MwSt. und Versand

(1.581,80 € / 100 ml)
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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.28 mg Palonosetron hydrochlorid
  • 0.25 mg Palonosetron
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Serotonin- (5HT3-) Antagonisten bezeichnet werden.
  • Diese können die Wirkung einer als Serotonin bezeichneten chemischen Substanz blockieren, welche Übelkeit und Erbrechen verursachen kann.
  • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab einem Monat zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen verwendet, die im Zusammenhang mit einer Chemotherapie wegen Krebs auftreten.
Dosierung
  • Normalerweise injiziert ein Arzt oder eine Krankenschwester das Arzneimittel 30 Minuten vor Beginn der Chemotherapie.
  • Erwachsene
    • Die empfohlene Dosis beträgt 250 Mikrogramm, gegeben in Form einer raschen Injektion in eine Vene.
  • Kinder und Jugendliche (im Alter von 1 Monat bis zu 17 Jahren)
    • Die Dosis wird vom Arzt anhand des Körpergewichts festgelegt, jedoch beträgt die Höchstdosis 1.500 Mikrogramm.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Art und Weise
  • Normalerweise injiziert ein Arzt oder eine Krankenschwester das Arzneimittel 30 Minuten vor Beginn der Chemotherapie.
  • Das Arzneimittel wird als langsame Infusion in eine Vene verabreicht.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen und deren Häufigkeiten sind nachstehend aufgeführt:
    • Erwachsene
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung und Durchfall.
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
        • Blutdruckanstieg oder -abfall
        • Abweichungen von der normalen Herzschlagfolge oder Mangeldurchblutung des Herzens
        • Venenverfärbung und/oder Venenerweiterung
        • Kaliumüberschuss oder Kaliummangel im Blut
        • hohe Blutzuckerspiegel oder Zucker im Urin
        • niedrige Kalziumspiegel im Blut
        • hohe Spiegel des Blutfarbstoffs Bilirubin im Blut
        • hohe Spiegel bestimmter Leberenzyme
        • gehobene Stimmung oder Angstgefühle
        • Schläfrigkeit oder Schlafstörungen
        • Appetitminderung oder Appetitverlust
        • Schwäche, Abgeschlagenheit, Fieber oder grippeähnliche Beschwerden
        • Taubheitsgefühl, brennendes Gefühl, Kribbeln oder „ Ameisenlaufen" auf der Haut
        • juckender Hautausschlag
        • Sehstörungen oder Augenreizung
        • Bewegungskrankheit
        • Ohrensausen
        • Schluckauf, Blähungen, Mundtrockenheit oder Verdauungsstörungen
        • Bauchschmerzen
        • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
        • Gelenkschmerzen
        • EKG-Veränderungen (Verlängerung des QT-Intervalls)
      • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
        • Allergische Reaktionen
          • Zu den Anzeichen können Anschwellen der Lippen, des Gesichts, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden oder Kreislaufzusammenbruch gehören; außerdem kann es zu einem juckenden Hautausschlag mit Quaddelbildung (Nesselfieber) kommen, ferner zu Brennen oder Schmerzen an der Einstichstelle
    • Kinder und Jugendliche:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Kopfschmerzen
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
        • Schwindel
        • ruckartige unwillkürliche Körperbewegungen
        • Herzrhytmusstörungen
        • Husten oder Atemnot
        • Nasenbluten
        • juckender Hautausschlag oder Nesselfieber
        • Fieber
        • Schmerzen an der Infusionsstelle
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, darunter:
      • SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angststörungen, wie z. B. Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram
      • SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angststörungen, wie z. B. Venlafaxin, Duloxetin.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Palonosetron oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder glauben, schwanger zu sein, wird Ihr Arzt Ihnen das Arzneimittel nicht geben, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich.
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel schädliche Folgen hat, wenn es während der Schwangerschaft angewendet wird.
    • Wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein, fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht.
    • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie das Arzneimittel anwenden, wenn Sie stillen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
      • wenn Sie einen akuten Darmverschluss haben oder in ihrer Vorgeschichte wiederholt unter Verstopfung gelitten haben.
      • wenn Sie das Arzneimittel gemeinsam mit anderen Arzneimitteln anwenden, die Herzrhythmusstörungen verursachen können, wie zum Beispiel Amiodaron, Nicardipin, Chinidin, Moxifloxacin, Erythromycin, Haloperidol, Chlorpromazin, Quetiapin, Thioridazin, Domperidon.
      • wenn bei Ihnen selbst oder einem nahen Verwandten eine bestimmte Veränderung des Herzrhythmus (Verlängerung des QT-Intervalls) vorliegt.
      • wenn Sie an sonstigen Herzerkrankungen leiden.
      • wenn die Konzentrationen bestimmter Mineralstoffe in Ihrem Blut, z. B. von Kalium und Magnesium, von der Norm abweichen und nicht behandelt wurden.
    • Es wird nicht empfohlen, das Arzneimittel in den Tagen nach der Chemotherapie anzuwenden, es sei denn, Sie erhalten einen weiteren Chemotherapie-Zyklus.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Präparat kann Schwindel oder Müdigkeit verursachen. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

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