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AESCUSAN retard Retardtabletten

    • Arzneimittel
    • pflanzlich
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  • PZN
    11857956Pharmazentralnummer
  • Darreichung
    Retard-Tabletten
  • Hersteller
    MIBE GmbH Arzneimittel

Produktdetails & Pflichtangaben

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • Rosskastaniensamen-Trockenextrakt Auszugsmittel: Ethanol 50% (m/m); 178,5-263,2 mg

Hilfsstoffe

  • Hypromellose
  • Triethylcitrat
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Crospovidon
  • Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A)
  • Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B)
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Saccharin natrium
  • Polyethylenglycol (5) stearylether
  • Povidon K25
  • Eisen(III)-oxid
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Vanillin
  • Calciumhydrogenphosphat
  • Natriumhydroxid
  • Macrogol 4000
  • Polysorbat 80
  • Dimeticon 350
  • Sorbinsäure
  • Titandioxid
  • Talkum

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Das Präparat ist ein pflanzliches Venenmittel.
  • Es wird angewendet zur Behandlung von Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chronische Venenschwäche), die gekennzeichnet sind durch geschwollene Beine, Krampfadern, Schwere- und Spannungsgefühl, Schmerzen, Juckreiz, Müdigkeit in den Beinen und Wadenkrämpfe.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Sie sollten 2-mal täglich 1 Retardtablette einnehmen.
  • Patienten mit eingeschränkter Nieren-/Leberfunktion:
    • Eine Dosisanpassung bei Patienten mit gestörter Nierenfunktion ist nicht erforderlich. Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Leberfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.
  • Kinder und Jugendliche:
    • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist aufgrund des Anwendungsgebiets nicht vorgesehen.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel anwenden?
    • Erste Behandlungserfolge stellen sich möglicherweise erst nach einer Behandlungsdauer von 4 Wochen ein. Eine Langzeitbehandlung ist nach Rücksprache mit dem Arzt möglich.

 

Art und Weise

  • Zum Einnehmen.
  • Die Retardtabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit jeweils morgens und abends vor den Mahlzeiten eingenommen.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben.
  • Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Rosskastaniensamen-Trockenextrakt, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.
  • Nach Einnahme der Retardtabletten kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Es können Kopfschmerzen, Schwindel, Juckreiz und allergische Reaktionen auftreten.
  • Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
  • Gegenmaßnahmen
    • Bei anhaltenden Nebenwirkungen wenden Sie sich an einen Arzt, der über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheidet.
    • Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. Hautausschlag) soll das Arzneimittel nicht weiter eingenommen werden.
  • Sollten Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen beobachten, so informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die hier nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
    • Keine bekannt. Für das Arzneimittel wurden jedoch keine Wechselwirkungsstudien durchgeführt. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • von Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Rosskastaniensamen oder einen der sonstigen Bestandteile.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?
    • Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Bei Entzündungen der Haut, oberflächlichen Venenentzündungen oder Verhärtungen des Unterhautgewebes, starken Schmerzen, Hautgeschwüren, plötzlichem Anschwellen eines oder beider Beine sowie bei Funktionseinschränkungen von Herz oder Niere sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Hinweis:
    • Die Einnahme ersetzt nicht sonstige vorbeugende Maßnahmen oder Behandlungsmaßnahmen wie z. B. kalte Wassergüsse oder das Tragen ärztlich verordneter Stützstrümpfe.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor.

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