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NICOPASS® Lakritz Mint 2,5 mg

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  • PZN
    13657380Pharmazentralnummer
  • Darreichung
    Lutschtabletten
  • Hersteller
    Pierre Fabre Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zur Linderung von Nicotinentzugssymptomen, zur Unterstützung der Raucherentwöhnung bei Nicotinabhängigkeit

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 13.88 mg Nicotin resinat

Hilfsstoffe

  • Hypromellose
  • Pfefferminz-Aroma
  • Aspartam
  • Süßholzwurzel-Trockenextrakt, eingestellt; Auszugsmittel: Wasser
  • Aroma zur Maskierung, Permaseal 11031-31 Givaudan
  • Natriumcarbonat
  • Natriumhydrogencarbonat
  • Acesulfam kalium
  • Isomalt

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Dieses Arzneimittel soll Sie bei der Raucherentwöhnung unterstützen. Das Arzneimittel enthält Nikotin, das langsam beim Lutschen der Lutschtablette im Mund freigegeben wird. Das Nicotin lindert die Entzugssymptome, die mit der Raucherentwöhnung verbunden sind, beispielsweise Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Ängstlichkeit oder Unruhe. Das Nicotin hilft, die Sucht zu dämpfen und dem Verlangen nach Zigaretten besser zu widerstehen. Bitte lesen sie sorgfältig den Gesundheitshinweis in der Gebrauchsinformation.

Dosierung

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach dieser Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Diese Lutschtabletten enthalten 2,5 mg Nicotin und sind für Raucher bestimmt, die mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen (7 bis 10 Punkte im Fagerström Test).
  • Um mit dieser Behandlung erfolgreich Nichtraucher zu werden, sollten Sie das Rauchen ganz einstellen.
  • Kinder und Personen unter 18 Jahren sollten dieses Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung hin anwenden.
  • Erwachsene (über 18 Jahren)
    • Dosierung
      • Die Anwendung erfolgt in der Regel in zwei Phasen.
        • 1. Phase:
          • Lutschen Sie immer langsam eine Lutschtablette, wenn Sie den Drang verspüren, rauchen zu müssen.
          • Im Allgemeinen werden 8 bis 12 Lutschtabletten täglich gelutscht.
          • Niemals dürfen mehr als 15 Lutschtabletten pro Tag angewendet werden.
          • Diese Phase erstreckt sich über eine Dauer von rund 3 Monaten, kann aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich lang dauern.
        • 2. Phase:
          • Sobald der Drang zum Rauchen aufgehört hat, vermindern Sie allmählich die tägliche Anzahl an Lutschtabletten.
          • Wenn die Dosis auf 1 bis 2 Lutschtabletten täglich reduziert wurde, sollte die Behandlung beendet werden.
          • Falls das Verlangen nach Nicotin fortbesteht oder Ihnen das Absetzen dieses Arzneimittels Schwierigkeiten bereitet, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

 

  • Ist 6 Monate nach Behandlungsbeginn Ihr Versuch ganz mit dem Rauchen aufzuhören gescheitert, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Wird 9 Monate nach Behandlungsbeginn kein Erfolg erzielt, wird empfohlen eine andere Strategie zu überdenken.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Im Fall einer unbeabsichtigten Überdosierung oder wenn ein Kind eine oder mehrere Lutschtabletten schluckt: Nehmen Sie Kontakt zu einem Arzt oder einer Notaufnahme auf. Bei Kindern sind sogar schon kleine Mengen Nicotin gefährlich.
    • Zu den Symptomen einer schweren Nicotinvergiftung zählen:
      • Schwäche
      • Schwitzen
      • Übermäßiger Speichelfluss
      • Halsschmerzen
      • Übelkeit (Krankheitsgefühl)
      • Unwohlsein
      • Durchfall
      • Bauchschmerzen
      • Hör- und Sehstörungen
      • Kopfschmerzen
      • Schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
      • Atemschwierigkeiten
      • Erschöpfungsgefühl
      • Möglicherweise Herzanfall oder verringerter Blutdruck (Kreislaufkollaps)
      • Koma und Krämpfe, die tödlich verlaufen können (terminale Konvulsionen)

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Es liegen keine Hinweise auf Risiken vor, wenn Sie die Anwendung dieses Arzneimittels abbrechen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Dieses Arzneimittel ist zur Anwendung in der Mundhöhle bestimmt (Lutschtablette zum Auflösen im Mund).
  • Legen Sie die Lutschtablette in den Mund, wo sie sich allmählich auflöst. Bewegen Sie die Lutschtablette regelmäßig von einer zur anderen Seite des Mundes und lutschen Sie diese langsam, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Die Lutschtabletten wurden derart gestaltet, dass eine vollständige Auflösung innerhalb von etwa 30 Minuten gewährleistet ist, wodurch eine schrittweise Abgabe des Nicotins ermöglicht wird.
  • Die Lutschtabletten dürfen daher nicht zerkaut oder geschluckt werden.
  • Vermeiden Sie säurehaltige Getränke (Kaffee oder Soda) mindestens 15 Minuten vor der Anwendung.
  • Verzichten Sie auf Essen und Trinken, während Sie die Lutschtablette im Mund haben.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die meisten der von den Patienten berichteten Nebenwirkungen treten hauptsächlich während der ersten 3 - 4 Wochen nach Behandlungsbeginn auf.
  • Ernsthafte allergische Reaktionen mit Schwellungen des Gesichts oder der Kehle treten selten auf (Auftreten bei 1 bis 10 von 10.000 Anwendern).
  • Sollten bei Ihnen ernsthafte allergische Reaktionen auftreten, sollten Sie sofort die Anwendung beenden und sofort Ihren Arzt aufsuchen.
  • Zu Beginn der Behandlung können manchmal eine leichte Rachenreizung sowie vermehrter Speichelfluss auftreten.
  • Das übermäßige Schlucken von gelöstem Nicotin kann anfänglich Schluckauf verursachen.
  • Möglicherweise treten Magenverstimmung, Sodbrennen und Magenschleimhautentzündung auf. Wenn Sie deshalb beunruhigt sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Häufige Nebenwirkungen (Auftreten bei 1 bis 10 von 100 Anwendern):
    • Kopfschmerzen, Schwindel, Schluckauf, Halsschmerzen, Reizungen der Mundhöhle, Mundtrockenheit, Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen, Speiseröhrenentzündung, Mundschleimhautentzündung, Blähungen.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (Auftreten bei 1 bis 10 von 1.000 Anwendern):
    • Palpitationen (schnelle, unregelmäßige Herzschläge), Nesselausschlag oder Erytheme.
  • Seltene Nebenwirkungen (Auftreten bei 1 bis 10 von 10.000 Anwendern):
    • Störungen des Herzschlages.
  • Nebenwirkungen, die auf den Tabakentzug und nicht auf den Gebrauch dieses Arzneimittels zurückzuführen sind: Schwindel, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Geschwüre der Mundhöhle.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Ein Rauchstopp und/oder Nicotin können die Wirkung von Arzneimitteln verändern, so dass der Nutzen beider Produkte möglicherweise abnimmt.
    • Es kann beispielsweise erforderlich sein, dass die Dosierung mancher Arzneimittel zur Behandlung von Asthma, Diabetes, Schizophrenie, Parkinson, erhöhtem Blutdruck, Magengeschwüren, starken Schmerzen und Angina angepasst werden muss.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Verzichten Sie auf Essen und Trinken, während Sie die Lutschtablette im Mund haben. Vermeiden Sie Kaffee und säurehaltige Getränke (Soda) mindestens 15 Minuten vor Einnahme des Arzneimittels.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Nicotin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Nichtraucher oder Gelegenheitsraucher sind.
  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft
    • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Während der Schwangerschaft sollten Sie zu Ihrem Wohl und dem des Kindes das Rauchen vollständig unterlassen, denn Rauchen kann das Wachstum Ihres Babys verzögern. Es kann auch eine Frühgeburt oder eine Totgeburt bewirken.
    • Wenn Sie das Rauchen aufgeben möchten, sollten Sie dies jedoch immer nach ärztlichem Rat und unter ärztlicher Kontrolle durchführen. Dabei sollten Sie grundsätzlich ohne Nicotinersatztherapie auskommen. Sie sollten daher Ihren Arzt oder einen auf Raucherentwöhnung spezialisierten Arzt zu Rate ziehen.
  • Stillzeit
    • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Die Anwendung des Arzneimittels sollte während der Stillzeit vermieden werden, da Nikotin in die Muttermilch übergeht und Ihr Kind beeinträchtigen kann. Wenn Ihr Arzt ihnen zu einer Anwendung des Arzneimittels während der Stillzeit rät, sollten Sie die Lutschtablette unmittelbar nach dem Stillen anwenden und nicht in den zwei Stunden vor dem Stillen.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Herz- oder Kreislauferkrankungen (kardiovaskuläre Erkrankungen).
    • Erhöhten Blutzuckerwerten (Diabetes mellitus), Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) oder einem Tumor des Nebennierenmarkes (Phäochromozytom).
    • schweren Leber- und/oder Nierenerkrankungen.
  • Möglicherweise ist vor der Anwendung dieses Arzneimittels eine Untersuchung und eine ärztliche Überwachung erforderlich. Daher müssen Sie vor der Anwendung des Arzneimittels Ihren Arzt um Rat fragen.
  • Um mit dieser Behandlung erfolgreich zum Nichtraucher zu werden, sollten sie das Rauchen vollständig unterlassen.
  • Vor der Anwendung müssen sie Ihren Arzt um Rat fragen, wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden:
    • kurz zurückliegender Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder Schlaganfall
    • instabile oder sich verschlechternde Angina pectoris (Brustschmerzen) einschließlich Prinzmetal-Angina, schwere Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), unkontrollierter Bluthochdruck (Hypertonie).
  • Geschlucktes Nicotin kann Ihre Symptome verschlechtern, wenn Sie an folgenden Krankheiten leiden:
    • Reflux oder Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis)
    • Entzündungen im Mund- oder Rachenraum
    • Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür
  • Die für Erwachsene bestimmte therapeutische Dosis kann bei Kindern zu einer schweren oder sogar tödlichen Vergiftung führen. Die Lutschtabletten müssen daher für Kinder ständig unzugänglich (außer Reich- und Sichtweite) aufbewahrt werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Eine Raucherentwöhnung kann Stimmungs- und Verhaltensänderungen verursachen. Es liegen keinerlei Hinweise für Risiken hinsichtlich der Verkehrstüchtigkeit oder dem Bedienen von Maschinen vor, sofern die Lutschtabletten in der empfohlenen Dosierung angewendet werden.

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