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RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten

RITONAVIR Mylan 100 mg Filmtabletten
PZN: 13880764
Menge: 90 St
Darreichung: Filmtabletten
Hersteller: Mylan dura GmbH
Alternative Packungsgrößen:

30 St

90 St

€ 135,90 19

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 100 mg Ritonavir
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Ritonavir. Ritonavir ist ein Hemmer des Enzyms Protease, der eingesetzt wird, um die HIV-Infektion unter Kontrolle zu bringen.
  • Es wird zur Anwendung in Kombination mit anderen Anti-HIV-Arzneimitteln (antiretrovirale Arzneimittel) verordnet, um Ihre HIV-Infektion unter Kontrolle zu bringen.
  • Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, welche anderen Arzneimittel in Kombination mit Ritonavir für Sie in Betracht kommen.
  • Das Präparat wird bei Kindern von 2 Jahren oder älter, Jugendlichen und bei Erwachsenen angewendet, die mit HIV, dem Virus, das AIDS auslöst, infiziert sind.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die empfohlene Dosierung ist:
    • Wenn das Arzneimittel zur Verstärkung der Wirksamkeit bestimmter anderer Anti-HIV-Arzneimittel angewendet wird, ist die normale Dosierung für Erwachsene 1 bis 2 Tabletten ein- oder zweimal täglich. Genauere Dosierungsempfehlungen, einschließlich für Kinder, entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage der anderen Anti-HIV Arzneimittel, die in Kombination mit Ritonavir eingenommen werden.
    • Wenn Ihnen Ihr Arzt die vollständige Dosierung verordnet hat, kann die Behandlung von Erwachsenen mit einer Dosis von 3 Tabletten am Morgen und weiteren 3 Tabletten 12 Stunden später begonnen werden. Innerhalb von 14 Tagen wird auf eine vollständige Dosis von 6 Tabletten zweimal täglich schrittweise angehoben (Gesamtdosis 1200mg täglich).
    • Bei Kindern (2 - 12 Jahre) wird mit einer geringeren Dosis begonnen und bis zur maximalen Dosis entsprechend der Körperoberfläche gesteigert.
  • Ihr Arzt wird Sie über die entsprechende Dosierung informieren.
  • Ritonavir muss täglich eingenommen werden, um Ihre HIV-Infektion unter Kontrolle zu bekommen, selbst wenn Sie sich besser fühlen. Wenn Sie Ritonavir aufgrund einer Nebenwirkung nicht wie verordnet einnehmen können, teilen Sie dies bitte unverzüglich Ihrem Arzt mit. Während länger anhaltender Durchfälle kann Ihr Arzt entscheiden, dass eine zusätzliche Überwachung notwendig ist.
  • Achten Sie darauf, dass Sie immer einen ausreichenden Vorrat zur Verfügung haben. Denken Sie bei Reisen oder Krankenhausaufenthalten immer daran, genügend Ritonavir mitzunehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Taubheit, Brennen und Kribbeln können auftreten, wenn Sie zuviel eingenommen haben. Sollten Sie feststellen, dass Sie mehr als die verordnete Dosis eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder den Notfalldienst im nächstgelegenen Krankenhaus.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese so schnell wie möglich nach. Wenn es Zeit für die nächste Dosis ist, nehmen Sie diese ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme unterbrochen haben
    • Auch wenn Sie sich besser fühlen, dürfen Sie die Einnahme nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen. Wenn Sie das Arzneimittel so einnehmen wie verordnet, zögern Sie damit so gut wie möglich hinaus, dass das Virus auf dieses Arzneimittel nicht mehr anspricht (Entwicklung von Resistenzen).
Art und Weise
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel ein- oder zweimal täglich zusammen mit einer Mahlzeit ein.
  • Es ist wichtig, dass die Tabletten als Ganzes geschluckt und nicht gekaut, zerbrochen oder zerdrückt werden.
Nebenwirkungen
  • Während einer HIV-Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutfett- und Blutzuckerwerte auftreten. Dies hängt teilweise mit dem verbesserten Gesundheitszustand und dem Lebensstil zusammen; bei den Blutfetten manchmal mit den HIV-Arzneimitteln selbst. Ihr Arzt wird Sie auf diese Veränderungen hin untersuchen.
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Auch sind die Nebenwirkungen von Ritonavir, wenn es zusammen mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln
  • angewendet wird, abhängig von diesen anderen Arzneimitteln. Es ist wichtig, dass Sie den Abschnitt „Nebenwirkungen" der Packungsbeilage, die diesen Arzneimitteln beigefügt ist, sorgfältig durchlesen.
  • Die Häufigkeit der möglichen unten aufgelisteten Nebenwirkungen wird wie folgt eingeteilt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 Person von 10 Personen betreffen
      • Schmerzen im Ober- und Unterbauch
      • Erbrechen
      • Durchfall (möglicherweise schwer)
      • Übelkeit
      • Erröten, Hitzegefühl
      • Kopfschmerzen
      • Schwindel
      • Halsschmerzen
      • Husten
      • Magenverstimmung oder Verdauungsstörung
      • Brennen oder Taubheit in Händen, Füßen oder um die Lippen und den Mund
      • Schwächegefühl, Müdigkeit
      • unangenehmer Geschmack im Mund
      • Schädigung der Nerven, welche Schwäche und Schmerzen hervorrufen kann
      • Juckreiz
      • Hautausschlag
      • Gelenk- und Rückenschmerzen
    • Häufig: kann bis zu 1 Person von 10 Personen betreffen
      • allergische Reaktionen, einschließlich Hautausschlag (möglicherweise rot, erhaben, juckend), starkes Anschwellen der Haut und anderer Gewebe
      • Schlaflosigkeit
      • Angstzustände
      • erhöhtes Cholesterin
      • erhöhte Triglyceride
      • Gicht
      • Magenbluten
      • Entzündung der Leber und Gelbfärbung der Haut oder der Lederhaut des Auges
      • vermehrtes Wasserlassen
      • verminderte Nierenfunktion
      • Krampfanfälle
      • geringe Anzahl von Blutplättchen
      • Durst (Flüssigkeitsmangel)
      • ungewöhnlich starke Monatsblutungen
      • Blähungen
      • Appetitlosigkeit
      • Geschwüre im Mund
      • Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder -schwäche
      • Fieber
      • Gewichtsverlust
      • Ergebnisse von Laboruntersuchungen: Veränderungen von Ergebnissen von Bluttests (z. B. biochemische Parameter und Blutbild)
      • Verwirrtheit
      • Aufmerksamkeitsstörungen
      • Ohnmacht
      • verschwommenes Sehen
      • Anschwellen von Händen und Füßen
      • hoher Blutdruck
      • niedriger Blutdruck und beim Aufstehen das Gefühl, ohnmächtig zu werden
      • Kälte der Hände und Füße
      • Akne
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 Person von 100 Personen betreffen
      • Herzinfarkt
      • Diabetes
      • Nierenversagen
    • Selten: kann bis zu 1 Person von 1.000 Personen betreffen
      • schwere oder lebensbedrohliche Hautreaktionen, einschließlich Blasenbildung (Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
      • schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie)
      • hohe Blutzuckerwerte
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich krank fühlen oder an Übelkeit leiden, wenn Sie Erbrechen oder Bauchschmerzen haben. Dies könnten Anzeichen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sein.
  • Teilen Sie bitte auch Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Gelenksteifigkeit, starken Schmerzen (besonders an Hüfte, Knie und Schultern) leiden und Schwierigkeiten beim Bewegen haben. Dies könnten Anzeichen für Osteonekrose sein.
  • Bei hämophilen Patienten (Typ A und B) ist eine Zunahme von Blutungen unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel oder mit einem anderen Proteasehemmer berichtet worden. Beim Auftreten dieser Nebenwirkung sollte sofort der Arzt verständigt werden.
  • Über abweichende Leberfunktionstests, Hepatitis (Entzündung der Leber) und in seltenen Fällen auch Gelbsucht (Ikterus) wurde bei Patienten, die Ritonavir einnehmen, berichtet. Einige Patienten hatten andere Krankheiten oder nahmen weitere Arzneimittel ein. Bei Patienten mit vorbestehender Lebererkrankung oder Hepatitis kann sich die Lebererkrankung verschlechtern.
  • Es wurde über Schmerzen, Empfindlichkeit und Schwäche der Muskulatur berichtet, insbesondere bei Einnahme von Arzneimitteln zur Senkung des Cholesterinspiegels in Kombination mit einer antiretroviralen Behandlung mit Proteasehemmern und Nukleosidanaloga. In seltenen Fällen waren diese Störungen der Muskulatur schwerwiegend (Rhabdomyolyse, d. h. Zerfall von Skelettmuskelzellen).
  • Unterbrechen Sie die Einnahme von Ritonavir im Falle ungeklärter oder fortbestehender Muskelschmerzen, Schmerzempfindlichkeit, Schwäche oder Krämpfen und suchen Sie umgehend Ihren Arzt oder den Notfalldienst des nächstgelegenen Krankenhauses auf.
  • Informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt, sobald Sie nach der Einnahme von Ritonavir Symptome verspüren, die auf eine allergische Reaktion wie Hautausschlag, Nesselsucht oder Atembeschwerden hinweisen.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder wenden Sie sich an einen Notfalldienst, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind. In dringenden Fällen suchen Sie bitte sofortige medizinische Hilfe auf.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Es gibt einige Arzneimittel, die Sie keinesfalls zusammen mit Ritonavir einnehmen dürfen. Diese sind in der Kategorie "Kontraindikation" aufgelistet. Dann gibt es Arzneimittel, die nur unter bestimmten Umständen (wie unten beschrieben) eingenommen werden dürfen.
    • Folgende Warnhinweise gelten, wenn Ritonavir in der vollständigen Dosierung eingenommen wird. Jedoch können diese Warnhinweise auch zutreffen, wenn Ritonavir in einer geringeren Dosierung (als Booster) mit anderen Arzneimitteln eingenommen wird.
    • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie zurzeit eines der nachfolgend aufgeführten Arzneimittel einnehmen, da hier besondere Vorsicht geboten ist:
      • Sildenafil oder Tadalafil zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion). Die Dosis und/oder die Häufigkeit der Anwendung dieser Arzneimittel sollte gegebenenfalls reduziert werden, um einen niedrigen Blutdruck und eine verlängerte Erektion zu vermeiden. Sie dürfen Ritonavir nicht zusammen mit Sildenafil einnehmen, wenn Sie an pulmonal-arteriellem Bluthochdruck leiden. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie Tadalafil zur Behandlung des pulmonal-arteriellen Bluthochdrucks einnehmen.
      • Colchicin (zur Behandlung der Gicht). Ritonavir kann möglicherweise die Blutspiegel dieses Arzneimittels erhöhen. Sie dürfen Norvir nicht zusammen mit Colchicin einnehmen, wenn Sie an einer Nieren- und/oder Lebererkrankung leiden
      • Digoxin (Herzmittel). Ihr Arzt wird möglicherweise die Digoxin-Dosis anpassen und sollte Sie kontrollieren, wenn Sie Digoxin und Ritonavir einnehmen, um Herzprobleme zu vermeiden.
      • Hormonelle Verhütungsmittel, die Ethinylöstradiol enthalten, da Ritonavir die Wirksamkeit dieser Arzneimittel herabsetzen kann. Es wird empfohlen, dass ein Kondom verwendet wird oder andere nicht hormonelle empfängnisverhütende Maßnahmen stattdessen ergriffen werden. Möglicherweise werden Sie auch unregelmäßige Blutungen bemerken, wenn Sie diese hormonellen Verhütungsmittel zusammen mit Ritonavir einnehmen.
      • Atorvastatin oder Rosuvastatin (zur Behandlung von hohem Cholesterin), da Ritonavir die Blutspiegel dieser Arzneimittel erhöhen kann. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie eines dieser cholesterinsenkenden Arzneimittel zusammen mit Ritonavir einnehmen.
      • Steroide (z. B. Dexamethason, Fluticasonpropionat, Prednisolon, injizierbares Triamcinolon), da Ritonavir die Blutspiegel dieser Arzneimittel erhöhen und dies zum Cushing-Syndrom führen kann (Entstehung eines Vollmondgesichts) und die Produktion des Hormons Cortisol senkt. Ihr Arzt kann die Steroid-Dosierung reduzieren und Ihre Nebenwirkungen genau überwachen.
      • Trazodon (ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) zusammen mit Ritonavir eingenommen, kann Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel, niedrigen Blutdruck und vorübergehende Bewusstlosigkeit (Synkope) hervorrufen.
      • Rifampicin und Saquinavir (zur Behandlung von Tuberkulose bzw. HIV), da schwerwiegende Leberschäden bei Einnahme zusammen mit Ritonavir auftreten können.
      • Bosentan, Riociguat (zur Behandlung des pulmonal-arteriellen Bluthochdrucks), da Ritonavir die Blutspiegel dieses Arzneimittels erhöhen kann.
    • Es gibt andere Arzneimittel, die nicht zusammen mit Ritonavir angewendet werden dürfen, da sich ihre Wirksamkeit verstärken oder verringern kann. In einigen Fällen kann Ihr Arzt bestimmte Tests durchführen, die Dosierung ändern oder Sie regelmäßig kontrollieren.
    • Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie verschreibungspflichtige oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel einnehmen, einschließlich pflanzlicher Produkte.
    • Es ist jedoch äußerst wichtig, dass Sie die Einnahme folgender Arzneimittel Ihrem Arzt mitteilen:
      • Amphetamine oder Amphetamin-Abkömmlinge;
      • Antibiotika (z. B. Erythromycin, Clarithromycin);
      • Arzneimittel gegen Krebserkrankungen (z. B. Afatinib, Ceritinib, Dasatinib, Nilotinib, Venetoclax, Vincristin, Vinblastin);
      • gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Rivaroxaban, Vorapaxar, Warfarin);
      • Arzneimittel gegen Depressionen (z. B. Amitriptylin, Desipramin, Fluoxetin, Imipramin, Nefazodon, Nortriptylin, Paroxetin, Sertralin, Trazodon);
      • Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol);
      • Arzneimittel gegen Allergien (z. B. Loratadin, Fexofenadin);
      • antiretrovirale Arzneimittel, einschließlich HIV-Proteasehemmer (Amprenavir, Atazanavir, Darunavir, Fosamprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Saquinavir, Tipranavir), nicht nukleosidische Reverse-Transkriptasehemmer (NNRTI) (Delaviridin, Efavirenz, Nevirapin) und andere (Didanosin, Maraviroc, Raltegravir, Zidovudin);
      • Arzneimittel gegen Tuberkulose (Bedaquilin und Delamanid);
      • antivirale Arzneimittel zur Behandlung der chronischen Hepatitis C-Virus(HCV)-Infektion bei Erwachsenen (Simeprevir);
      • Arzneimittel gegen Angstzustände, Buspiron;
      • Arzneimittel gegen Asthma, Theophyllin, Salmeterol;
      • Atovaquon, ein Arzneimittel zur Behandlung einer bestimmten Art von Lungenentzündung und Malaria;
      • Buprenorphin, ein Arzneimittel zur Behandlung chronischer Schmerzen;
      • Bupropion, ein Arzneimittel zur Rauchentwöhnung;
      • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Divalproex, Lamotrigin, Phenytoin);
      • Herzmedikamente (z. B. Disopyramid, Mexiletin und Calciumantagonisten wie z. B. Amlodipin, Diltiazem und Nifedipin);
      • Arzneimittel, die das Immunsystem beeinflussen (z. B. Cyclosporin, Tacrolimus, Everolimus);
      • Morphine und morphinartig wirkende Substanzen (z. B. Methadon, Fentanyl) zur Behandlung von starken Schmerzen;
      • Schlaftabletten (z. B. Alprazolam, Zolpidem) und durch Injektion verabreichtes Midazolam;
      • Beruhigungsmittel (z. B. Haloperidol, Risperidon, Thioridazin);
      • Colchicin zur Behandlung von Gicht.
    • Es gibt einige Arzneimittel, die Sie keinesfalls mit Ritonavir einnehmen dürfen.
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Sie sollten die Tabletten zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegenüber Ritonavir oder einem der sonstigen Bestandteile sind.
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
    • wenn Sie zurzeit eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Astemizol oder Terfenadin (üblicherweise zur Behandlung allergischer Symptome - diese Arzneimittel könnten ohne Verschreibung erhältlich sein);
      • Amiodaron, Bepridil, Encainid, Flecainid, Propafenon, Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen);
      • Dihydroergotamin, Ergotamin (zur Behandlung von migränebedingtem Kopfschmerz);
      • Ergonovin, Methylergonovin (zur Stillung massiver Blutungen nach einer Geburt oder einem Abort);
      • Clorazepat, Diazepam, Estazolam, Flurazepam, Triazolam oder oral (durch Einnahme), angewendetes Midazolam (zur Behandlung von Schlafstörungen und/oder Angstzuständen);
      • Clozapin, Pimozid (zur Behandlung von Schizophrenie);
      • Lurasidon (zur Behandlung von Depressionen);
      • Ranolazin (zur Behandlung von chronischen Schmerzen in der Brust (Angina pectoris));
      • Quetiapin (zur Behandlung von Schizophrenie, bipolaren Störungen und schweren Depressionen);
      • Pethidin, Piroxicam, Propoxyphen (zur Behandlung von Schmerzen);
      • Cisaprid (zur Behandlung von bestimmten Magenproblemen);
      • Rifabutin (zur Prophylaxe/Behandlung von bestimmten Infektionen*);
      • Voriconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen*);
      • Simvastatin, Lovastatin (zur Behandlung von erhöhtem Cholesterin im Blut);
      • Alfuzosin (zur Behandlung einer gutartigen Prostata-hyperplasie (BPH));
      • Fusidinsäure (zur Behandlung bakterieller Infektionen);
      • Sildenafil, wenn Sie gleichzeitig an einer Lungenerkrankung, genannt pulmonal-arterielle Hypertonie, leiden, die Ihnen Schwierigkeiten beim Atmen bereitet. Patienten, die nicht an dieser Erkrankung leiden, können Sildenafil zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) unter ärztlicher Beobachtung einnehmen;
      • Avanafil oder Vardenafil (zur Behandlung von Erektionsstörungen);
      • Avanafil oder Vardenafil (zur Behandlung von Erektionsstörungen);
      • Colchicin (zur Behandlung von Gicht), wenn Sie an einer Nieren- und/oder Lebererkrankung leiden;
      • Johanniskrauthaltige Präparate (Hypericum perforatum). Diese können dazu führen, dass Ritonavir nicht mehr richtig wirken kann. Johanniskraut wird oft in pflanzlichen Arzneimitteln, die freiverkäuflich sind, verwendet.
    • * Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie Rifabutin und/oder Voriconazol mit einer Booster-Dosierung (geringere Dosierung) von Ritonavir einnehmen können. Jedoch dürfen Sie nicht die vollständige Dosierung zusammen mit diesen beiden Arzneimitteln einnehmen.
    • Sollten Sie gegenwärtig eines dieser Arzneimittel einnehmen, bitten Sie Ihren Arzt, Sie während der Einnahme auf ein anderes Arzneimittel umzustellen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Falls Sie glauben, dass Sie schwanger sind oder planen, schwanger zu werden, ist es sehr wichtig, dass Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen.
    • Es gibt zahlreiche Informationen über die Anwendung von Ritonavir während der Schwangerschaft. Im Allgemeinen erhielten schwangere Frauen nach den ersten drei Schwangerschaftsmonaten Ritonavir in einer niedrigeren Dosierung (Booster) zusammen mit anderen Proteaseinhibitoren. Ritonavir schien die Fehlbildungsrate nicht zu erhöhen, verglichen mit der in der Bevölkerung allgemein zu erwartenden Fehlbildungsrate.
  • Stillzeit
    • Das Präparat kann in die Muttermilch ausgeschieden werden. Mütter mit einer HIV-Infektion dürfen ihre Kinder nicht stillen, um eine Übertragung der Infektion zu vermeiden.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Wichtige Informationen
      • Wenn Sie Ritonavir in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln einnehmen, ist es wichtig, dass Sie auch die Packungsbeilagen der anderen Arzneimittel sorgfältig durchlesen. In diesen Packungsbeilagen kann es zusätzliche Informationen zu Situationen geben, wann Ritonavir nicht eingenommen werden darf. Falls Sie noch weitere Fragen zu Ritonavir oder den anderen Arzneimitteln, die Ihnen verschrieben wurden, haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
      • Ritonavir kann eine HIV-Infektion oder AIDS nicht heilen.
      • Patienten, die Ritonavir einnehmen, können weiterhin Infektionen oder andere Krankheiten bekommen, die mit HIV oder AIDS im Zusammenhang stehen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie auch während der Einnahme von Ritonavir in ärztlicher Behandlung bleiben.
      • Auch während der Einnahme dieses Arzneimittels können Sie HIV auf andere übertragen, obwohl das Risiko durch eine effektive antiretrovirale Therapie verringert ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Vorsichtsmaßnahmen, die notwendig sind, um die Infizierung anderer Menschen zu verhindern.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgende Erkrankungen haben oder hatten:
      • eine vorbestehende Lebererkrankung.
      • Hepatitis B oder C und eine Kombinationsbehandlung mit antiretoviralen Arzneimittel. In diesem Fall haben Sie ein höheres Risiko einer schweren und möglicherweise lebendbedrohlichen Reaktion wegen der Auswirkung auf die Leber. Regelmäßige Bluttests zur Überwachung der Leberfunktion sind notwendig.
      • Hämophilie. Bei Hämophilie-Patienten, die diese Arzneimittel (Proteasehemmer) einnehmen, wurden verstärkte Blutungen beobachtet. Die Ursache hierfür ist nicht bekannt. Möglicherweise brauchen Sie zusätzlich Arzneimittel (Faktor VIII), um die Blutungen zu kontrollieren.
      • Erektile Dysfunktion. Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion können niedrigen Blutdruck und eine verlängerte Erektion verursachen.
      • Diabetes. Bei einigen Patienten, die Proteasehemmer einnehmen, wurde eine Verschlimmerung oder die Entstehung eines Diabetes (Diabetes mellitus) beobachtet.
      • Nierenerkrankungen. Gegebenenfalls wird Ihr Arzt die Dosierung Ihrer anderen Arzneimittel überprüfen (z. B. von Proteaseinhibitoren).
    • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn bei Ihnen folgende Symptome auftreten:
      • Dauerhafter Durchfall oder dauerhaftes Erbrechen. Dies kann die Wirksamkeit der Arzneimittel, die Sie einnehmen, verringern.
      • Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen. Dies können Anzeichen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung sein. Bei einigen Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, können schwerwiegende Probleme mit der Bauchspeicheldrüse auftreten (Pankreatitis). Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
      • Bei Anzeichen einer Infektion informieren Sie sofort Ihren Arzt. Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen Begleitinfektionen können kurz nach Beginn der antiretroviralen Behandlung Anzeichen und Symptomen einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen auftreten, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome vorhanden waren. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht, Infektionen zu bekämpfen.
      • Neben opportunistischen Infektionen können auch Autoimmunerkrankungen auftreten (Erkrankungen, die auftreten, wenn das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift), nachdem Sie mit der Einnahme der Arzneimittel zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion begonnen haben. Autoimmunerkrankungen können viele Monate nach Behandlungsbeginn auftreten. Falls Sie Symptome einer Infektion bemerken oder andere Symptome wie Muskelschwäche, Schwäche, die in den Händen und Füßen beginnt und sich bis zum Körperstamm ausbreitet, Herzklopfen, Zittern oder übermäßige Aktivität, informieren Sie umgehend Ihren Arzt, damit Sie die notwendige Behandlung erhalten.
      • Bei Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesondere an Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen informieren Sie Ihren Arzt, da dies ein Anzeichen für eine Zerstörung von Knochen (Osteonekrose) sein kann. Bei einigen Patienten, die mehrere antiretrovirale Arzneimittel einnehmen, kann diese Erkrankung entstehen.
      • Muskelschmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche, besonders in Kombination mit einer antiretroviralen Therapie, einschließlich Proteaseinhibitoren und Nucleosidanaloga. Selten waren diese Muskelerkrankungen.
      • Schwindel, Benommenheit, Ohnmachtsanfälle oder abnormer Herzschlag. Einige Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, weisen eine Veränderung im Elektrokardiogramm (EKG) auf. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter einem Herzfehler oder einer Überleitungsstörung leiden.
      • Wenn Sie unter einer anderen gesundheitlichen Beeinträchtigung leiden, sprechen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel wird für Kinder unter 2 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Schwindel hervorrufen. Nehmen Sie nicht am Straßenverkehr teil und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie hiervon betroffen sind.

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