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Zostex Tabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 01389862
Menge: 7 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: BERLIN-CHEMIE AG
€ 97,10 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 125 mg Brivudin
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Brivudin. Es wirkt gegen Viren.
  • Es hindert das Virus, das die Gürtelrose verursacht (Varizella-zoster-Virus), sich zu vermehren.
  • Es wird angewendet zur frühzeitigen Behandlung der Gürtelrose (Herpes zoster) bei Erwachsenen mit intaktem Immunsystem (körpereigener Abwehr).
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • 1-mal täglich 1 Tablette für 7 Tage.
  • Beginnen Sie die Behandlung so früh wie möglich. Dies bedeutet, dass Sie mit der Einnahme des Arzneimittels möglichst beginnen sollten
    • innerhalb von 3 Tagen nach Auftreten der ersten durch die Gürtelrose verursachten Hauterscheinungen (Hautausschlag) oder
    • innerhalb von 2 Tagen nach Auftreten der ersten Bläschen.
  • Führen Sie den 7-tägigen Behandlungszyklus in jedem Fall zu Ende, auch wenn Sie sich bereits besser fühlen.
  • Wenn die Symptome innerhalb der Behandlungswoche bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
  • Die Einnahme der üblichen Dosis verringert bei über 50-jährigen Patienten das Risiko der Entwicklung einer postzosterischen Neuralgie. Eine postzosterische Neuralgie ist gekennzeichnet durch Schmerzen am Ort Ihrer Gürtelrose, die nach der Abheilung des Hautausschlages weiter andauern.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie jünger sind als 18 Jahre.

 

  • Dauer der Behandlung
    • Dieses Arzneimittel ist für eine Kurzzeitbehandlung vorgesehen. Es soll nur 7 Tage lang eingenommen werden. Führen Sie keinen zweiten Behandlungszyklus durch.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, wenden Sie sich an einen Arzt. Er wird entscheiden, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie vergessen haben, Ihre Tablette zur üblichen Zeit einzunehmen, nehmen Sie sie schnellstmöglich, nachdem es Ihnen aufgefallen ist. Nehmen Sie am nächsten Tag die nächste Tablette wieder zu etwa derselben Zeit wie am Vortag. Fahren Sie mit dieser neuen Einnahmezeit fort, bis Sie den 7-tägigen Behandlungszyklus beendet haben.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie die tägliche Einnahme mehrfach vergessen haben sollten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Beenden Sie nicht die Einnahme des Arzneimittels, ohne darüber vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Um den vollen Erfolg der Behandlung zu gewährleisten, müssen Sie es 7 Tage lang einnehmen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie Ihre Tablette jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ein.
  • Sie können das Arzneimittel unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
  • Nehmen Sie die Tablette unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein, z. B. mit einem Glas Wasser.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftritt mit Zeichen und Symptomen wie Hautjucken oder -rötungen (Hautausschlag), vermehrtes Schwitzen, Schwellungen (von Händen, Füßen, Gesicht, Zunge, Lippen, Augenlidern oder Kehlkopf), Schwierigkeiten beim Atmen. Diese Beschwerden könnten schwerwiegend sein und erfordern dringende medizinische Maßnahmen.
  • Die folgende Nebenwirkung wurde häufig beobachtet (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Übelkeit
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden gelegentlich beobachtet (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • Verminderung der Anzahl einer Art von weißen Blutkörperchen (Granulozyten)
    • Erhöhung der Anzahl bestimmter Arten von weißen Blutkörperchen (Eosinophile, Lymphozyten, Monozyten)
    • Verminderung der Anzahl von roten Blutkörperchen (Anämie)
    • allergische Reaktionen, einschließlich
      • Hautjucken (Pruritus)
      • Hautausschlag mit Rötungen (erythematöser Hautausschlag)
      • vermehrtes Schwitzen
      • Schwellungen von Händen, Füßen, Gesicht, Zunge, Lippen, Augenlidern, Kehlkopf (Larynxödem)
      • Husten, Schwierigkeiten beim Atmen und/oder Kurzatmigkeit
    • Appetitlosigkeit
    • Angst
    • Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit (Somnolenz)
    • Kopfschmerzen
    • Schwindel
    • Drehschwindel
    • Missempfindungen, z. B. Brennen, Prickeln, Kribbeln, Gefühl des Ameisenlaufens, am häufigsten in den Armen und Beinen (Parästhesien)
    • erhöhter Blutdruck
    • Verdauungsstörungen, Erbrechen, Bauchschmerzen
    • Durchfall
    • Blähungen
    • Verstopfung
    • chronische Lebererkrankung mit Fettansammlung (Fettleber)
    • Erhöhung der Blutspiegel von bestimmten in der Leber gebildeten Substanzen (erhöhte Leberenzymwerte)
    • Schwäche, Müdigkeit (Fatigue)
    • grippeähnliche Beschwerden (Unwohlsein, Fieber, Körperschmerzen und Schüttelfrost)
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden selten beobachtet (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
    • niedriger Blutdruck
    • Verringerung der Anzahl der Blutplättchen
    • Halluzinationen, Wahnvorstellungen
    • Verwirrtheitszustand
    • Zittern
    • Geschmackstörung
    • Ohrenschmerzen
    • Leberentzündung (Hepatitis), erhöhter Bilirubinspiegel im Blut
    • Knochenschmerzen
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden ebenfalls beobachtet, jedoch ist die Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • Störungen des Gleichgewichts
    • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis)
    • akutes Leberversagen
    • kleinflächige Hautentzündung, die immer wieder an derselben Stelle auftaucht (fixer Hautausschlag), Hautentzündung mit sich schälender Haut (exfoliative Dermatitis), schwerer Ganzkörperausschlag auf der Haut und im Mund aufgrund einer allergischen Reaktion (Erythema multiforme), Geschwüre auf der Haut, im Mund, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwende, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Achtung:
      • Spezieller Warnhinweis für Patienten, die mit Arzneimitteln behandelt werden, die 5-Fluorouracil oder andere 5-Fluoropyrimidine enthalten
        • Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit einem Arzneimittel zur Krebs-Chemotherapie angewendet werden, das einen der folgenden Wirkstoffe enthält, da die schädigenden Wirkungen dieser Arzneimittel wesentlich verstärkt werden können, mit unter Umständen tödlichen Folgen:
          • 5-Fluorouracil, einschließlich äußerlich anzuwendender Formen
          • Capecitabin
          • Floxuridin
          • Tegafur
          • andere 5-Fluoropyrimidine
          • Kombinationen der oben genannten Wirkstoffe mit anderen Wirkstoffen
      • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht zusammen mit Arzneimitteln ein, die den Wirkstoff Flucytosin enthalten. Diese werden zur Behandlung von Pilzerkrankungen angewendet.
      • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie
        • derzeit mit einem der o. g. Arzneimittel behandelt werden
        • innerhalb von 4 Wochen nach Abschluss der Behandlung eine Behandlung mit einem der o. g. Arzneimittel erhalten werden
      • Sollten Sie versehentlich dieses und eines der o. g. Arzneimittel angewendet haben
        • nehmen Sie beide Arzneimittel nicht mehr ein und
        • informieren sofort einen Arzt
      • Sie müssen dann eventuell in einem Krankenhaus behandelt werden.
      • Symptome und Anzeichen einer 5-Fluorouracil-Vergiftung aufgrund der oben genannten Wechselwirkungen:
        • Übelkeit, Durchfall, Entzündung des Mundes und/oder der Mundschleimhaut, verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen und unterdrückte Funktion des Knochenmarks, flacher roter Hautausschlag über den ganzen Körper (bei Berührung schmerzhaft werdend), der übergeht zu großen Blasen und in der Folge zu ausgedehnten Bereichen sich schälender Haut.
      • Erfahrungen nach Markteinführung deuten darauf hin, dass die gleichzeitige Anwendung von Brivudin und dopaminergen Arzneimitteln (Arzneimittel zur Behandlung von Morbus Parkinson) möglicherweise die Entstehung von Chorea (ungewöhnliche, unwillkürliche, tanzähnliche Bewegungen, besonders der Arme, Beine und des Gesichts) begünstigt.
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Arzneimittel kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn sie allergisch (überempfindlich) gegen den Wirkstoff Brivudin sind
    • wenn sie allergisch (überempfindlich) gegen einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen
    • wenn Sie jünger sind als 18 Jahre
  • Insbesondere dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen
    • wenn Sie Arzneimittel zur Krebsbehandlung (Chemotherapie) erhalten, besonders, wenn Sie behandelt werden mit
      • 5-Fluorouracil (auch 5-FU genannt, ein Wirkstoff aus der Gruppe der so genannten 5-Fluoropyrimidine)
      • Cremes, Salben, Augentropfen oder anderen äußerlich anzuwendenden Arzneimitteln, die 5-Fluorouracil enthalten
      • Wirkstoffen, die im Körper zu 5-Fluorouracil umgewandelt werden, wie z. B.
        • Capecitabin
        • Floxuridin
        • Tegafur
      • einem anderen Wirkstoff aus der Gruppe der 5-Fluoropyrimidine
      • Kombinationen mit einem der oben genannten Wirkstoffe
    • wenn Ihr Immunsystem (d. h. Ihre körpereigene Abwehr gegen Infektionen) stark beeinträchtigt ist, z. B. wenn Sie behandelt werden mit
      • Krebsmitteln (Chemotherapie) oder
      • Immunsuppressiva (d. h. Arzneimittel, die Ihr Immunsystem unterdrücken oder schwächen)
    • wenn bei Ihnen eine schwere Pilzerkrankung mit einem Arzneimittel behandelt wird, das Flucytosin enthält
    • wenn Sie ein Mittel gegen Warzen anwenden, das einen Wirkstoff aus der Gruppe der 5-Fluoropyrimidine enthält
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht während der Schwangerschaft ein.
  • Stillzeit
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie stillen. Der Wirkstoff des Präparates kann über die Muttermilch zu Ihrem Baby gelangen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen. Nehmen Sie das Präparat nicht zusammen mit Arzneimitteln ein, die 5-FU oder andere 5-Fluoropyrimidine enthalten.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Ihr Hautausschlag schon voll entwickelt ist (beginnende Schorfbildung). Sollten Sie unsicher sein, fragen Sie Ihren Arzt.
    • Fragen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt um Rat, wenn Sie an einer chronischen Lebererkrankung leiden (z. B. chronische Hepatitis).
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht länger als 7 Tage anwenden, da eine Verlängerung der Behandlung über den empfohlenen Zeitraum von 7 Tagen hinaus mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung einer Leberentzündung (Hepatitis) verbunden ist.
  • Kinder und Jugendliche
    • Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 18 Jahren, da die Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurde.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Bei einigen Patienten, die das Arzneimittel eingenommen haben, sind gelegentlich Schwindel und Schläfrigkeit aufgetreten. Wenn Sie solche Nebenwirkungen bemerken, führen Sie keine Fahrzeuge, bedienen Sie keine Maschinen und arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt.
    • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

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