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NYXOID 1,8 mg Nasenspray Lsg.Einzeldosisbehältn.

NYXOID 1,8 mg Nasenspray Lsg.Einzeldosisbehältn.
PZN: 13919472
Menge: 2X1 St
Darreichung: Nasenspray
Hersteller: Mundipharma GmbH
€ 45,72 19

inkl. MwSt. und Versand


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Produktdetails 

/ Pflichtangaben

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 2.20 mg Naloxon hydrochlorid-2-Wasser
Indikation/Anwendung
  • Dieses Arzneimittel enthält den Wirkstoff Naloxon. Naloxon hebt vorübergehend die Wirkungen von Opioiden wie Heroin, Methadon, Fentanyl, Oxycodon,Buprenorphin und Morphin auf.
  • Das Arzneimittel ist ein Nasenspray zur Notfallbehandlung bei Opioid-Überdosierung oder vermuteter Opioid-Überdosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren. Zu den Anzeichen einer Überdosierung gehören:
    • Atembeschwerden
    • Schwere Schläfrigkeit
    • Keine Reaktion auf ein lautes Geräusch oder auf Berührung
  • Wenn bei Ihnen ein Risiko für eine Opioid-Überdosierung besteht, sollten Sie stets dieses Nasenspray bei sich tragen. Es bewirkt nur für einen kurzen Zeitraum, dass die Wirkungen der Opioide aufgehoben werden, während Sie auf den Notarzt warten. Es ersetzt nicht die Behandlung durch einen Notarzt. Das Präparat ist für die Anwendung durch entsprechend geschulte Personen bestimmt.
  • Sagen Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie immer Bescheid, dass Sie esbei sich tragen.
Dosierung
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal an.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wenn der Patient nicht bei Bewusstsein ist und nicht normal atmet, sollten nach Möglichkeit zusätzliche lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Sie werden in der Anwendung unterwiesen, bevor es Ihnen ausgehändigt wird. Im Folgenden finden Sie eine schrittweise Anleitung.
    • Überprüfen Sie die Person auf Symptome und darauf, ob sie ansprechbar ist.
      • Prüfen Sie, ob die Person ansprechbar ist, um herauszufinden, ob sie bei Bewusstsein ist. Sie können den Namen der Person rufen, sanft ihre Schulter rütteln, laut in ihr Ohr sprechen, ihr Brustbein (Sternum) reiben oder ihr ins Ohr oder das Nagelbett kneifen.
      • Überprüfen Sie die Atemwege und die Atmung. Entfernen Sie alle Blockaden aus dem Mund und der Nase. Prüfen Sie die Atmung 10 Sekunden lang - bewegt sich der Brustkorb? Können Sie Atemgeräusche hören? Können Sie den Atem auf der Wange spüren?
      • Überprüfen Sie auf Anzeichen einer Überdosierung, wie z. B.: keine Reaktion auf Berührung oder Geräusche, langsame, ungleichmäßige Atmung oder keine Atmung, Schnarchen, nach Luft schnappen, blaue oder lila Fingernägel oder Lippen.
      • Wenn eine Überdosierung vermutet wird, sollte Naloxon gegeben werden.
    • Rufen Sie den Rettungsdienst. Das Nasenspray ersetzt nicht die Behandlung durch den Notarzt.
    • Legen Sie das Nasenspray griffbereit hin.
    • Stützen Sie den Nacken, und beugen Sie den Kopf leicht nach hinten. Entfernen Sie alles, was die Nase des Patienten blockiert.
    • Halten Sie die Düse des Nasensprays zwischen Mittel- und Zeigefinger und legen Sie Ihren Daumen auf den Kolben. Geben Sie vor der Anwendung keinen Probestoß des Nasensprays ab und testen Sie es nicht, da es nur eine Dosis Naloxon enthält und nicht wiederverwendet werden kann.
    • Führen Sie die Düse vorsichtig in ein Nasenloch des Patienten ein. Drücken Sie kräftig auf den Kolben, um die Dosis zu verabreichen. Nach der Verabreichung ziehen Sie die Düse aus dem Nasenloch.
    • Bringen Sie den Patienten in die stabile Seitenlage. Der Mund muss geöffnet sein und Richtung Boden zeigen. Bleiben Sie bei dem Patienten, bis der Notarzt eintrifft. Achten Sie darauf, ob sich Atmung, Wachheit und Ansprechen auf Geräusche und Berührung bessern.
    • Wenn es dem Patienten nicht innerhalb von 2 bis 3 Minuten besser geht, kann eine zweite Dosis verabreicht werden. Seien Sie sich bitte bewusst, dass der Patient aufwachen, aber darauf wieder das Bewusstsein verlieren kann und aufhören kann zu atmen. Wenn dies geschieht, kann eine zweite Dosis umgehend verabreicht werden. Wiederholen Sie die Schritte mit einem neuen Nasenspray im anderen Nasenloch. Sie können dies tun, während der Patient sich in der stabilen Seitenlage befindet.
    • Wenn der Patient auf zwei Dosen nicht anspricht, können weitere Dosen verabreicht werden (falls vorhanden). Bleiben Sie bei dem Patienten und achten Sie weiterhin auf eine Verbesserung, bis der Notarzt eintrifft, der den Patienten weiterbehandeln wird.
  • Wenn der Patient nicht bei Bewusstsein ist und nicht normal atmet, sollten nach Möglichkeit zusätzliche lebensrettende Maßnahmen eingeleitet werden.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die unten angegebenen Nebenwirkungen können unter diesem Arzneimittel auftreten.
  • Symptome, auf die Sie achten müssen
    • Es kann akute Entzugssymptome hervorrufen, wenn der Patient opioidabhängig ist. Symptome können sein:
      • Schneller Herzschlag, hoher Blutdruck
      • Schmerzen im ganzen Körper und Magenkrämpfe
      • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
      • Schweißausbruch, Fieber, Gänsehaut, Frieren oder Zittern
      • Verhaltensänderungen, einschließlich gewalttätiges Verhalten, Nervosität, Angstzustände, Aufregungszustände, Ruhelosigkeit oder Reizbarkeit
      • Schlechte Laune
      • Erhöhte Hautempfindlichkeit
      • Schlafprobleme
    • Akute Entzugssymptome treten gelegentlich auf (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen). Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eines dieser Symptome auftritt.
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Übelkeit
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Schwindel, Kopfschmerzen
      • Schneller Herzschlag
      • Hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck
      • Unwohlsein (Erbrechen)
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Tremor
      • Langsamer Herzschlag
      • Schwitzen
      • Unregelmäßiger Herzschlag
      • Durchfall
      • Mundtrockenheit
      • Schnelle Atmung
    • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
      • Allergische Reaktionen wie Schwellung von Gesicht, Mund, Lippen oder Rachen, allergischer Schock
      • Lebensbedrohlicher, unregelmäßiger Herzschlag, Herzinfarkt
      • Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge
      • Hautprobleme wie Juckreiz, Hautausschlag, Rötung, Schwellung, stark schuppende oder sich abschälende Haut
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Naloxon oder einen der sonstigen genannten Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Aushändigung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wenn Sie dieses Präparat während Ihrer Schwangerschaft erhalten oder während Sie stillen, muss Ihr Kind engmaschig überwacht werden.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Das Arzneimittel wird Ihnen erst ausgehändigt, nachdem Sie oder Ihr Betreuer in der Anwendung unterwiesen wurden.
    • Es muss umgehend verabreicht werden und ist kein Ersatz für eine medizinische Notfallbehandlung.
    • Bei Verdacht auf eine Opioid-Überdosierung ist der Notarzt zu rufen.
    • Die Anzeichen und Symptome einer Opioid-Überdosierung können nach Anwendung dieses Nasensprays erneut auftreten. Wenn dies der Fall ist, können Sie nach 2 bis 3 Minuten weitere Dosen mit einem neuen Nasenspray erhalten. Der Patient muss, nachdem er dieses Arzneimittel erhalten hat, engmaschig überwacht werden, bis der Notarzt eingetroffen ist.
    • Zustände, auf die Sie achten müssen
      • Wenn Sie körperlich abhängig von Opioiden sind oder wenn Sie Opioide (z.B. Heroin, Methadon, Fentanyl, Oxycodon, Buprenorphin oder Morphin) in hohen Dosen erhalten haben. Es können mit diesem Arzneimittel starke Entzugserscheinungen auftreten.
      • Wenn Sie Opioide zur Kontrolle von Schmerzen anwenden. Wenn Sie dieses Präparat erhalten, können die Schmerzen sich verschlimmern.
      • Wenn Sie Buprenorphin anwenden. Das Nasenspray kann Atemprobleme möglicherweise nicht vollständig beheben.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn die Innenseite Ihrer Nase verletzt ist, da dies die Wirkung beeinflussen könnte.
    • Kinder und Jugendliche
      • Naloxon ist nicht zur Anwendung bei Kindern oder Jugendlichen unter 14 Jahren bestimmt.
    • Naloxon-Gabe kurz vor einer Geburt
      • Informieren Sie Ihre Hebamme oder Ihren Arzt, wenn Sie das Arzneimittel kurz vor oder während der Wehen erhalten haben.
      • Ihr Kind könnte ein plötzliches Opioidentzugssyndrom erleiden, das lebensbedrohlich sein kann, wenn es nicht behandelt wird.
      • Achten Sie bei Ihrem Kind während der ersten 24 Stunden nach der Geburt auf folgende Symptome:
        • Krampfanfälle (Anfälle)
        • häufigeres Weinen als gewöhnlich
        • erhöhte Reflexe

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Nach der Anwendung dieses Arzneimittels dürfen Sie mindestens 24 Stunden lang kein Fahrzeug führen, keine Maschinen bedienen oder andere körperlich oder mental anstrengende Aktivitäten ausführen, da die Wirkung der Opioide zurückkehren kann.

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