5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

Renagel 800 mg Filmtabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 01587059
Menge: 180 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
€ 262,92 19

inkl. MwSt. und Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 800 mg Sevelamer hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Der in dem Präparat enthaltene Wirkstoff ist Sevelamer. Er bindet im Verdauungstrakt Phosphat aus der Nahrung und reduziert dadurch die Phosphatwerte im Blut.
  • Das Arzneimittel wird zur Einstellung des Blutphosphatspiegels von erwachsenen Patienten mit Niereninsuffizienz verwendet, die sich einer Hämodialyse oder Peritonealdialyse unterziehen.
  • Erwachsene Patienten mit Nierenversagen, die einer Hämodialyse oder Peritonealdialyse unterzogen werden, können die Serumphosphatspiegel im Blut nicht kontrollieren. Darum steigt der Serumphosphatspiegel im Blut an (Ihr Arzt bezeichnet diese Störung als Hyperphosphatämie). Erhöhte Serumphosphatwerte können zu harten Ablagerungen in Ihrem Körper führen, die als Kalzifizierung bezeichnet werden. Diese Ablagerungen können zu einer Versteifung Ihrer Blutgefäße führen und damit wird es schwieriger, Blut durch den Körperkreislauf zu pumpen. Erhöhte Serumphosphatwerte können darüber hinaus zu Juckreiz der Haut, Augenrötungen, Knochenschmerzen und Knochenbrüchen führen.
  • Das Arzneimittel kann zusammen mit anderen Arzneimitteln, wie Kalzium- oder Vitamin-D-Präparate, angewendet werden, um der Entwicklung einer nierenbedingten Knochenerkrankung vorzubeugen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Der Arzt berechnet die Dosis entsprechend Ihrem Phosphatspiegel im Blut. Erwachsene und ältere Menschen (> 65 Jahre) sollten anfänglich 3-mal täglich 1 oder 2 Tabletten zu den Mahlzeiten einnehmen.
  • Anfangs wird Ihr Arzt Ihren Phosphatspiegel im Blut alle 2 bis 3 Wochen überprüfen, und er kann bei Bedarf zur Einstellung eines angemessenen Blutphosphatspiegels die Dosis (auf 1 bis 5 Tabletten zu 800 mg pro Mahlzeit) anpassen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Verdacht auf Überdosierung sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, überspringen Sie diese Dosis und nehmen die nächste Dosis wie gewohnt mit einer Mahlzeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Art und Weise
  • Die Tabletten müssen ganz geschluckt werden. Sie dürfen sie vor dem Schlucken nicht zerdrücken, zerkauen oder in Stücke brechen.
  • Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, sollten sich an die verordnete Diät und Flüssigkeitszufuhr halten.

 

Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Da Verstopfung ein Symptom sein kann, welches in sehr seltenen Fällen einem Darmverschluss vorausgeht, ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder Apotheker über dieses Symptom vor oder während der Anwendung informieren.
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Patienten berichtet, die das Arzneimittel einnahmen:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Übelkeit, Erbrechen.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Durchfall, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Übersäuerung des Blutes.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • Überempfindlichkeit.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Es wurden Fälle von Jucken, Hautausschlag, Bauchschmerzen, geringerer Motilität (Beweglichkeit) des Darms, Darmverschluss, Entzündung von abnormen Ausstülpungen (sogenannte Divertikel) im Dickdarm und Perforation der Darmwand berichtet.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
      • Das Arzneimittel sollte nicht zusammen mit Ciprofloxacin (einem Antibiotikum) eingenommen werden.
      • Wenn Sie Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen oder Epilepsie einnehmen, sollten Sie sich vor der Einnahme mit Ihrem Arzt besprechen.
      • Arzneimittel wie Ciclosporin, Mycophenolatmofetil und Tacrolimus (bei Organtransplantationen angewandte Arzneimittel) können in ihrer Wirkung durch das Präparat abgeschwächt werden. Wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen, sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten lassen.
      • Bei bestimmten Patienten, die Levothyroxin (ein Schilddrüsenhormon) und dieses Arzneimittel einnehmen, können in sehr seltenen Fällen erhöhte Spiegel des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH, eine Substanz in Ihrem Blut, die zur Kontrolle der chemischen Funktionen Ihres Körpers beiträgt) beobachtet werden. Ihr Arzt kann daher den TSH-Spiegel in Ihrem Blut engmaschiger überwachen.
    • Ihr Arzt wird Sie in regelmäßigen Abständen auf Wechselwirkungen zwischen dem Präparat und anderen Arzneimitteln untersuchen.
    • In bestimmten Fällen, in denen das Arzneimittel gleichzeitig mit einem anderen Arzneimittel eingenommen werden muss, wird Ihnen Ihr Arzt möglicherweise raten, das andere Arzneimittel entweder 1 Stunde vor oder 3 Stunden nach dem Präparat einzunehmen, oder Ihr Arzt wird eine Überwachung der Blutwerte für das andere Arzneimittel in Erwägung ziehen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Ihr Blutphosphatspiegel niedrig ist (Ihr Arzt wird diese Werte für Sie bestimmen),
    • wenn Sie an Darmverschluss leiden,
    • wenn Sie allergisch gegen Sevelamer oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Die Sicherheit bei schwangeren oder stillenden Frauen ist nicht belegt. Das Arzneimittel sollte schwangeren oder stillenden Frauen nur gegeben werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, sollte einer der folgenden Punkte auf Sie zutreffen:
      • wenn Sie kein Dialysepatient sind,
      • wenn Sie Beschwerden beim Schlucken haben,
      • wenn Sie Motilitäts-(Bewegungs-)probleme im Magen und Darm haben,
      • wenn Sie Symptome einer Retention (Zurückhalten) des Mageninhaltes haben, wie Völlegefühl, Übelkeit und/oder Erbrechen,
      • wenn Sie anhaltenden Durchfall oder Schmerzen im Unterleib haben (Symptome einer akuten entzündlichen Darmerkrankung),
      • wenn Sie sich großen Operationen im Magen- oder Darmbereich unterzogen haben.
    • Zusätzliche Behandlungen:
      • Aufgrund Ihrer Nierenerkrankung oder Ihrer Dialysebehandlung
        • können Ihre Kalziumwerte im Blut zu niedrig oder zu hoch sein. Da das Arzneimittel kein Kalzium enthält, kann Ihr Arzt Ihnen zusätzlich Kalziumtabletten verschreiben.
        • kann der Vitamin-D-Gehalt Ihres Blutes verringert sein. Ihr Arzt kann daher den Vitamin-D Gehalt Ihres Blutes überwachen und Ihnen bei Bedarf ergänzend ein Vitamin-D-Präparat verordnen. Wenn Sie keine Multivitaminpräparate einnehmen, könnten die Vitamin-A-, -E-, -K- sowie Folsäurewerte in Ihrem Blut sinken. Falls notwendig, wird Ihr Arzt diese Werte überwachen und bei Bedarf Vitaminpräparate verschreiben.
    • Umstellung der Behandlung:
      • Bei der Umstellung von einem anderen Phosphatbinder auf das Arzneimittel wird Ihr Arzt möglicherweise eine engmaschigere Überwachung des Bicarbonatspiegels in Ihrem Blut in Erwägung ziehen, da das Präparat zu einem Absinken des Bicarbonatspiegels führen kann.
    • Besonderer Hinweis für Patienten, die eine Peritonealdialyse erhalten
      • Durch Ihre Peritonealdialyse kann es zum Auftreten einer Peritonitis (Bauchfellentzündung) kommen. Durch sorgfältige Beachtung steriler Techniken beim Wechsel der Beutel lässt sich dieses Risiko reduzieren. Sie sollten unverzüglich Ihren Arzt benachrichtigen, wenn Sie irgendwelche neuen Anzeichen oder Symptome wie Bauchbeschwerden, angeschwollener Bauch, Bauchschmerzen, druckempfindlicher Bauch oder gespannter Bauch, Verstopfung, Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit oder Erbrechen verspüren.
      • Darüber hinaus sollten Sie damit rechnen, besonders sorgfältig auf Probleme im Zusammenhang mit niedrigen Vitamin-A-, -D-, -E-, -K- und Folsäurewerten überwacht zu werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern (unter 18 Jahren) ist nicht erwiesen. Aus diesem Grund wird die Anwendung bei Kindern nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es ist unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel einen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen hat.

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte