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Laif® 900 Tabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 02068568
Menge: 100 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Bayer Vital GmbH GB Pharma
Alternative Packungsgrößen:

60 St

100 St

€ 59,90 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 900 mg Johanniskraut-Trockenextrakt (3-6:1); Auszugsmittel: Ethanol 80% (V/V)
Indikation/Anwendung
  • Pflanzliche Antidepressiva
  • Anwendungsgebiete
    • Pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von leichten bis mittelschweren depressiven Episoden (gemäß ICD-10).
Dosierung
  • Erwachsene und ältere Menschen:
    • 1mal täglich 1 Filmtablette (entsprechend 900 mg Johanniskraut-Trockenextrakt pro Tag).
  • Kinder und Jugendliche:
    • Die Anwendung des Arzneimittels wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Der Wirkeintritt wird innerhalb von 4 Wochen während der Behandlung erwartet.
    • Falls während der Anwendung die Symptome weiterbestehen, sollte ein Arzt konsultiert werden.

 

  • Überdosierung und andere Anwendungsfehler
    • Es wurde über Krampfanfälle und Verwirrtheit nach Einnahme von täglich 4,5 g Johanniskraut-Trockenextrakt über einen Zeitraum von 2 Wochen und einer zusätzlichen Einnahme von 15 g Trockenextrakt kurz vor Krankenhauseinweisung berichtet.
    • Nach Einnahme massiver Überdosen sollte die Haut wegen möglicher erhöhter Lichtempfindlichkeit für die Dauer von 1 bis 2 Wochen vor Sonnenlicht und anderen UV-Lichtquellen geschützt werden.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
Nebenwirkungen
  • Selten können allergische Hautreaktionen, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit oder Unruhe auftreten.
  • Selten kann es - vor allem bei hellhäutigen Personen - durch erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber intensiver UV-Bestrahlung (Sonnenbäder, Höhensonne, Solarium) zu Mißempfindungen (Kribbeln, Schmerz- und Kälteempfindlichkeit, Brennen) und Rötung der bestrahlten Hautareale kommen (Photosensibilisierung).
  • Sollten Sie eine der genannten Nebenwirkungen beobachten, so informieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und anderen Mitteln
    • Arzneimittel, die wie das Präparat Wirkstoffe aus Johanniskraut enthalten, können möglicherweise mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten. Wirkstoffe aus Johanniskraut können die Ausscheidung anderer Arzneistoffe beschleunigen und dadurch die Wirksamkeit dieser anderen Stoffe herabsetzen. Wirkstoffe aus Johanniskraut können zusammen mit anderen Arzneimitteln aber auch die Konzentration von körpereigenen Substanzen, wie z. B. des sogenannten „Botenstoffes" Serotonin, heraufsetzen.
    • Das Arzneimittel kann mit folgenden Wirkstoffen in Wechselwirkung treten, die zu einer Wirkungsverminderung dieser Wirkstoffe führen kann:
      • Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten (Immunsuppressiva):
        • Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung, Sirolimus.
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS:
        • Indinavir, Nevirapin.
      • Zellwachstum-hemmende Arzneimittel (Zytostatika):
        • Imatinib, Irinotecan.
      • Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung wie Phenprocoumon, Warfarin.
      • Digoxin, Midazolam, hormonelle Empfängnisverhütungsmittel.
      • Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin, Nortriptylin.
    • Das Präparat kann mit bestimmten Antidepressiva wie Paroxetin, Sertralin, Trazodon in Wechselwirkung treten, die zu einer Wirkungsverstärkung führen kann. Bei gleichzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel können in Einzelfällen serotonerge Effekte (wie z. B. Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit) verstärkt auftreten.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme hormoneller Empfängnisverhütungsmittel („Pille") können Zwischenblutungen auftreten und die Sicherheit der „Pille" als Empfängnis-verhütungsmittel kann herabgesetzt werden.
    • Weitere Wechselwirkungen mit Arzneimitteln, die über das Cytochrom P 450-Enzymsystem der Leber verstoffwechselt werden, sind möglich.
Gegenanzeigen
  • Gegenanzeigen
    • Das Präparat darf nicht gleichzeitig angewendet werden mit Arzneimitteln, welche einen der folgenden Wirkstoffe bzw. einen Wirkstoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthalten:
      • Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten (Immunsuppressiva):
        • Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung, Sirolimus.
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS:
        • Indinavir, Nevirapin.
      • Zellwachstum-hemmende Arzneimittel (Zytostatika):
        • Imatinib, Irinotecan.
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei bekannter Allergie gegenüber Johanniskraut oder einem der sonstigen Bestandteile.
    • Hinweis:
      • Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, wird die Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
    • Hinweis:
      • Das Präparat soll bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden, da für diese Patientengruppe keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen, wird die Anwendung von des Arzneimittels in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels mit einem der unter der Kategorie „Wechselwirkungen" angegebenen Wirkstoffe kann zu Wirkungsverminderung oder Wirkungsverstärkung dieser führen. Sollten Sie das Präparat und gleichzeitig Arzneimittel mit einem dieser Wirkstoffe einnehmen, sollten Sie den Rat Ihres behandelnden Arztes einholen.
    • Während der Anwendung des Arzneimittels sollte eine intensive UV-Bestrahlung (Sonnenbäder, Höhensonne, Solarium) vermieden werden.
    • Falls Sie von Ihrem Arzt ein Arzneimittel verordnet bekommen, sollten Sie Ihren Arzt informieren, daß Sie das Präparat anwenden. Wenn Sie selbst ein anderes Arzneimittel zusätzlich einnehmen wollen, sollten Sie die Hinweise unter der Kategorie „Wechselwirkungen" beachten.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel verändert das Reaktionsvermögen nicht und beeinträchtigt auch nicht die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr.

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