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Terazosin Hexal 2 mg Tabletten

Terazosin Hexal 2 mg Tabletten
PZN: 02136809
Menge: 28 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: Hexal AG
Alternative Packungsgrößen:
€ 15,24 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel Terazosin Hexal 2 mg Tabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 2 mg Terazosin
  • 2.37 mg Terazosin hydrochlorid-2-Wasser
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (Alpha-1-Rezeptorenblocker), die bei gutartiger Vergrößerung der Prostata beschwerdelindernd sind.
  • Das Präparat wird angewendet
    • zur Behandlung der durch eine gutartige Prostatavergrößerung (BPH) bedingten Beschwerden und Blasenentleerungsstörungen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Dosierung von Terazosin erfolgt individuell in Anpassung an den Behandlungserfolg. Bitte halten Sie sich in jedem Fall an die verordnete Dosierung, um einen überschießenden Blutdruckabfall nach der 1. Dosis zu vermeiden.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Für alle Patienten beträgt die Anfangsdosis 1 mg Terazosin (entsprechend einer ½ Tablette) zur Nacht für die Dauer von 7 Tagen.
    • Diese Dosis sollte in der ersten Behandlungswoche nicht überschritten werden.
    • Die Dosis kann danach für die Dauer von 14 Tagen auf täglich eine Tablette (entsprechend 2 mg Terazosin) und, falls nötig, in den folgenden 7 Tagen auf 5 mg Terazosin (z. B. 1 Tablette Terazosin 5 mg) täglich gesteigert werden. Nach 4 Wochen muss das Ansprechen auf die Behandlung vom Arzt überprüft werden.
    • Vorübergehende Nebenwirkungen können bei jeder Stufe der Dosissteigerung auftreten. Falls eine der Nebenwirkungen anhält, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Dieser wird gegebenenfalls eine Dosisreduktion vornehmen.
    • Die empfohlene Erhaltungsdosis beträgt 1mal täglich 5 mg Terazosin (z. B. 1 Tablette Terazosin 5 mg), die tägliche Höchstdosis beträgt 10 mg (z. B. 2 Tabletten Terazosin 5 mg).
    • Für die individuelle Einstellung auf die erforderliche Erhaltungsdosis stehen auch Tabletten zu 5 mg Terazosin zur Verfügung.
  • Patienten mit Niereninsuffizienz oder ältere Patienten
    • Bei reduziertem Harnfluss, Harnverhaltung (Anurie) und fortgeschrittener Nierenschädigung sollten Sie das Arzneimittel nicht anwenden.
    • Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • Patienten mit Leberinsuffizienz
    • Bei eingeschränkter Leberfunktion muss die Dosis von Terazosin besonders vorsichtig angepasst werden. Aufgrund fehlender Erfahrungen wird eine Behandlung mit dem Präparat bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen nicht empfohlen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung wird vom behandelnden Arzt festgelegt.
    • Die Behandlung mit Terazosin ist eine Langzeittherapie. Unterbrechen Sie die Therapie nur nach ärztlicher Anweisung. Falls eine Unterbrechung der Behandlung notwendig wird, muss danach erneut eine schrittweise Dosissteigerung durchgeführt werden, beginnend mit einer halben Tablette (entsprechend 1 mg Terazosin) vor dem Schlafengehen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten,
    • kann es zu Blutdruckabfall bis zur vorübergehenden Bewusstlosigkeit kommen. In Abhängigkeit von der eingenommenen Menge von Terazosin kann es zu lebensbedrohlichen Zuständen wie Herz-Kreislauf-Versagen kommen.
    • Verständigen Sie bitte daher bei Überdosierung sofort einen Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Treten Beschwerden wie Benommenheit, Schwindel, Schwächegefühl oder Bewusstlosigkeit auf, sollte der Patient in eine Position flach auf dem Rücken liegend gebracht werden, um die Normalisierung von Blutdruck und Herzfrequenz zu unterstützen.
    • Der Arzt hat zur Behandlung eines extremen Blutdruckabfalls die Möglichkeit, gezielt medikamentös zu behandeln. Eine Dialyse ist nicht empfehlenswert, da Terazosin durch Dialyse nicht herausgefiltert wird.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben,
    • nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Die medikamentöse Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung ist in der Regel eine Dauertherapie.
    • Falls Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel abbrechen möchten, beispielsweise weil bei Ihnen Nebenwirkungen aufgetreten sind, sprechen Sie bitte vorher in jedem Fall mit Ihrem Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Tabletten sollen ganz und unzerkaut eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
  • Nehmen Sie die Tablette mit ausreichend Flüssigkeit ein (z. B. 1 Glas Wasser).
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen
    • Häufig: kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen
    • Selten: kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen
    • Sehr selten: kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Wie andere vergleichbare Wirkstoffe (Alpha-Rezeptorenblocker) kann Terazosin vorübergehende Bewusstlosigkeiten (Synkopen) verursachen.
  • Diese treten meistens innerhalb von 30 - 90 Minuten nach der ersten Tabletteneinnahme auf. Gelegentlich kann den Episoden der Bewusstlosigkeit eine erhöhte Herzfrequenz (120 - 160 Schlägen pro Minute) vorausgehen. Nach der Einnahme der ersten Dosis kann ein überschießender Blutdruckabfall mit nachfolgendem Schwindel und in schweren Fällen Bewusstlosigkeit auftreten. Um einen Blutdruckabfall zu vermeiden, sollte die Terazosin-Behandlung mit einer Dosis von 1 mg vor dem Schlafengehen begonnen werden.
  • Allgemeine Störungen
    • Sehr häufig: Kraftlosigkeit
    • Häufig: Schwindel, Benommenheit, Bewusstseinsverlust (besonders beim schnellen Lagewechsel vom Liegen oder Sitzen zum Stehen - orthostatische Hypotonie), Gewebeanschwellungen infolge von Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme), Ödeme in der Schleimhaut, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schmerzen in den Extremitäten
    • Gelegentlich: Gewichtszunahme, Bewusstseinsverlust
    • Nicht bekannt: Schwellungen im Gesicht, Fieber
  • Herz-/Kreislaufsystem
    • Häufig: Herzklopfen, erhöhte Herzschlagfolge (Tachykardie), Brustschmerz
    • Sehr selten: bestimmte Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern)
    • Nicht bekannt: Herzrhythmusstörung
  • Magen-Darm-Trakt
    • Häufig: Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, Erbrechen
    • Nicht bekannt: Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Verdauungsstörung, Blähungen
  • Atemwege
    • Häufig: Atemnot, Nasenschleimhautschwellung, Entzündung der Nasennebenhöhlen, Nasenbluten
    • Nicht bekannt: Husten
  • Geschlechtsorgane und Brust
    • Häufig: Impotenz
    • Gelegentlich: verminderte Libido
    • Selten: schmerzhafte Dauererregung des Penis ohne sexuelle Erregung (Priapismus)
  • Haut und Unterhautgewebe
    • Häufig: Juckreiz, Ausschlag
    • Gelegentlich: Nesselsucht (Urtikaria)
    • Nicht bekannt: vermehrte Schweißproduktion
  • Skelettmuskulatur, Bindegewebe
    • Häufig: Schmerzen in den Extremitäten, Rückenschmerzen
    • Nicht bekannt: Gelenkschmerzen, Gelenkentzündung, Gelenkerkrankung, Muskelschmerz. Nackenschmerzen, Schulterschmerzen
  • Harnwege
    • Selten: Harnwegsinfektionen und Harninkontinenz (hauptsächlich bei Frauen nach den Wechseljahren)
    • Nicht bekannt: häufigeres Harnlassen
  • Zentrales Nervensystem
    • Sehr häufig: Kopfschmerz, Schwindel
    • Häufig: Nervosität, Schläfrigkeit, Missempfindungen (Parästhesien)
    • Gelegentlich: Depression, Ohnmachtsanfall
  • Augen
    • Häufig: Verschwommen sehen, gestörtes Farbensehen
    • Nicht bekannt: Bindehautentzündung
    • Wenn Sie sich aufgrund eines grauen Stars (Katarakt) einer Augenoperation unterziehen, sollten Sie Ihren Augenarzt informieren, dass Sie dieses Medikament einnehmen oder vorher eingenommen haben. Dies ist notwendig, da es bei einigen Patienten, die gleichzeitig oder vorher mit dem Arzneimittel behandelt wurden, zu Schwierigkeiten bei der Operation (z. B. Pupille nur unzureichend erweitert, Regenbogenhaut (Iris) während des Eingriffes erschlafft) gekommen ist. Der Augenarzt kann dann angemessene Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf die Medikation und die angewandte Operationstechnik ergreifen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie die Einnahme Ihrer Medikation wegen der Katarakt-Operation verschieben oder vorübergehend unterbrechen sollen.
  • Erkrankung des Ohrs und des Labyrinths
    • Sehr häufig: Drehschwindel
    • Nicht bekannt: Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Immunsystem
    • Sehr selten: allergische (anaphylaktische) Reaktionen
  • Blut und lymphatisches System
    • Sehr selten: Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Folgende Nebenwirkungen, die nicht in gesichertem ursächlichen Zusammenhang mit der Einnahme von Terazosin stehen, wurden in klinischen Studien oder nach der Markteinführung beobachtet:
    • Gelenkbeschwerden, Angst, Erkältungszeichen.
  • Klinische Untersuchungen lassen das mögliche Auftreten einer Blutverdünnung durch das Arzneimittel vermuten, wodurch die zellulären Anteile im Blut vermindert erscheinen.
  • Es wurde über keine signifikante Auswirkung auf die Prostata-spezifischen (PSA)-Spiegel nach Behandlung mit Terazosin bis zu 24 Monaten berichtetet.
  • Gegenmaßnahmen
    • Häufige Nebenwirkung von Terazosin ist der Blutdruckabfall, der sich als Schwindel, Benommenheit oder Schwächegefühl äußern kann.
    • Bemerken Sie diese Beschwerden, so setzen Sie sich bitte sofort hin oder legen sich hin bis die Beschwerden vorüber sind. Berichten Sie Ihrem Arzt von diesen Ereignissen, damit dieser bei der Dosierung darauf eingehen kann.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bei der gleichzeitigen Anwendung von dem Präparat und anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln ist Vorsicht geboten, da schwerwiegender Blutdruckabfall beobachtet wurde. Eine erneute Dosisanpassung kann notwendig werden, wenn Ihnen Ihr Arzt zusätzlich harntreibende Mittel (Diuretika) oder andere blutdrucksenkende Arzneimittel verordnet hat.
    • Die gleichzeitige Anwendung von dem Arzneimittel und anderen Alpha-Rezeptorenblockern (z. B. Doxazosin, Prazosin) wird nicht empfohlen.
    • Außerdem kann die gleichzeitige Anwendung mit gefäßerweiternden Arzneimitteln oder Nitraten die blutdrucksenkende Wirkung verstärken.
    • Bei einigen Patienten, die zur Behandlung von Bluthochdruck oder Vergrößerung der Prostata alpha-Blocker einnehmen, können Schwindel oder Benommenheit auftreten. Dies kann durch einen niedrigen Blutdruck beim Hinsetzen oder schnellen Aufstehen verursacht werden. Bei bestimmten Patienten traten diese Beschwerden auf, wenn sie Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion (Impotenz) und alpha-Blocker gleichzeitig eingenommen hatten. Um zu vermeiden, dass diese Beschwerden auftreten, sollten Sie auf eine gleichbleibende Tagesdosis des alpha-Blockers eingestellt sein, wenn Sie Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion anwenden.
    • Wie bei anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln können nichtsteroidale Antirheumatika (schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel) oder Östrogene die blutdrucksenkende Wirkung des Arzneimittels abschwächen.
    • Sympathomimetika können die blutdrucksenkende Wirkung von Terazosin verringern.
    • Terazosin kann die Wirkungen auf Blutdruck und Gefäße von Dopamin, Ephedrin, Epinephrin, Metaraminol, Methoxamin und Phenylephrin verringern.
    • Terazosin vermindert die blutdrucksenkende Wirkung von intravenös verabreichtem Clonidin.
    • Terazosin kann die Plasmareninaktivität und die Harnausscheidung von Vanillinmandelsäure beeinflussen. Dies sollte bei der Auswertung von Laborwerten berücksichtigt werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Terazosin bzw. andere Alpha-Rezeptorenblocker (z. B. Prazosin, Doxazosin) oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit während der Blasenentleerung gefäßbedingte vorübergehende Bewusstlosigkeiten (Miktionssynkopen) aufgetreten sind.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnamen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Ein überschießender Blutdruckabfall kann nach der ersten Dosis von dem Präparat oder in der Anfangszeit der Behandlung auftreten. Dieser besteht in einem starken Blutdruckabfall hauptsächlich bei plötzlichem Lagewechsel (z. B. vom Liegen ins Stehen, orthostatische Hypotonie) mit Zeichen wie Schwindel, leichte Kopfschmerzen, Unsicherheit, Bewusstseinsverlust. Volumenmangel, salzarme Diät und ein höheres Alter (65 Jahre und älter) sind Risikofaktoren für einen starken Blutdruckabfall. Damit ist voraussichtlich auch zu rechnen, wenn die Terazosin-Behandlung nach einigen Tagen Behandlungspause neu begonnen wird. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, der Ihnen die Anfangsdosis von 1 mg Terazosin verordnen wird.
    • Sollten Sie Anzeichen einer nahenden Bewusstlosigkeit spüren, legen Sie sich hin und lagern Sie den Kopf tief und die Beine hoch. Informieren Sie bitte Ihren Arzt.
    • In klinischen Untersuchungen zum Bluthochdruck trat Bewusstseinsverlust (Synkope) bei 1% der Patienten auf. Rasche Dosiserhöhung sowie die Kombination von Terazosin mit einem Diuretikum (harntreibendes Arzneimittel) und/oder einem anderen blutdrucksenkenden Arzneimittel kann zu Bewusstseinsverlust führen. Dieser geht mit starkem Blutdruckabfall bei Lagewechsel (orthostatische Hypotonie) einher und kündigt sich in manchen Fällen durch vorherigen beschleunigten Herzschlag (120 - 160 Schläge pro Minute) an. Eine orthostatische Hypotonie ist kurz nach der Terazosin-Einnahme am stärksten ausgeprägt, während das Risiko für einen Bewusstseinsverlust 30 - 90 Minuten nach der Einnahme am größten ist.
    • Wenn Sie zu niedrigem Blutdruck neigen, müssen Sie das Arzneimittel vorsichtig anwenden.
    • Vor Beginn der Behandlung einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie, BPH) mit dem Präparat sollte durch Ihren Arzt ein Prostatakarzinom ausgeschlossen werden.
    • Wenn Sie an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (BPH) leiden, sollte Ihr Arzt vor und während der Behandlung, besonders bei Dosisanpassungen, Ihren Blutdruck kontrollieren. Eine mögliche blutdrucksenkende Behandlung sollte ebenfalls berücksichtigt werden. Ihr Arzt wird die Wirksamkeit bei der Behandlung einer BPH nach einem Therapiezeitraum von 4 - 6 Wochen mit der Erhaltungsdosis bewerten.
    • Nehmen Sie die erste Dosis Terazosin vor dem Schlafengehen ein und vermeiden Sie danach abrupte Lagewechsel oder Aktivitäten, die Schwindel oder Müdigkeit verursachen können. Dies gilt insbesondere für ältere Patienten.
    • Das Arzneimittel sollte aufgrund der gefäßerweiternden Wirkung bei folgenden Herzerkrankungen vorsichtig angewendet werden:
      • Wasseransammlung in den Lungen (Lungenödem) durch Herzklappenverengung im linken Herzen (Aorten- oder Mitralklappenstenose)
      • Herzmuskelschwäche bei hohem Herzzeitvolumen (High-Output-Herzinsuffizienz)
      • Herzmuskelschwäche des rechten Herzens (Rechtsherzinsuffizienz) durch Lungenembolie oder Herzbeutelerguss
      • Herzmuskelschwäche des linken Herzens (Linksherzinsuffizienz mit niedrigem Füllungsdruck)
    • Das Präparat sollte nicht von Ihnen eingenommen werden, wenn Sie unter einer gutartigen Prostatavergrößerung leiden und gleichzeitig eine Stauung der oberen Harnwege, ein anhaltender Harnwegsinfekt oder Blasensteine vorliegen. Im Allgemeinen sollte das Arzneimittel bei reduziertem Harnfluss, nahezu fehlender Urinausscheidung (Anurie) oder fortgeschrittener Nierenfunktionseinschränkung nicht eingenommen werden. Falls Sie unsicher sind, sprechen Sie bitte nochmals mit Ihrem Arzt.
    • Wenn Sie sich aufgrund eines grauen Stars (Katarakt) einer Augenoperation unterziehen, sollten Sie Ihren Augenarzt informieren, dass Sie dieses Medikament einnehmen oder vorher eingenommen haben. Dies ist notwendig, da es bei Patienten, die gleichzeitig oder vorher mit dem Arzneimittel behandelt wurden, zu Schwierigkeiten bei der Operation (z. B. Pupille nur unzureichend erweitert, Regenbogenhaut [Iris] während des Eingriffes erschlafft) gekommen ist. Der Augenarzt kann dann angemessene Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf die Medikation und die angewendete Operationstechnik ergreifen. Fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie die Einnahme Ihrer Medikation wegen der Katarakt-Operation verschieben oder vorübergehend unterbrechen sollen.
    • Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
      • Wenn Sie eine Leberfunktionsstörung haben, sollte das Arzneimittel besonders vorsichtig angewendet werden. Bei schwerer Leberfunktionsstörung sollten Sie das Präparat nicht einnehmen.
    • Ältere Menschen
      • Bei älteren Patienten kann wie empfohlen dosiert werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat einen großen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen. Da infolge eines Blutdruckabfalls Schwindel, Benommenheit oder Schläfrigkeit auftreten können, kann das Reaktionsvermögen soweit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in besonderem Maße innerhalb der ersten 12 Stunden nach der ersten Einnahme des Präparates und nach Dosiserhöhung. In diesen Situationen sollten Sie sich nicht an das Steuer eines Kraftfahrzeuges setzen oder gefährliche Arbeiten ausüben (z. B. im Dachbereich oder auf einem Gerüst), da in dieser Zeit ein Blutdruckabfall bevorzugt auftreten kann.

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