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Emend 125 mg/80 mg Kapseln

Emend 125 mg/80 mg Kapseln
PZN: 02364404
Menge: 3 St
Darreichung: Hartkapseln
Marke:
Hersteller: MSD Sharp & Dohme GmbH
€ 91,24 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel Emend 125 mg/80 mg Kapseln

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 125 mg Aprepitant
  • 80 mg Aprepitant
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Aprepitant und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als "Neurokinin-1(NK1)-Rezeptorantagonisten" bezeichnet wird. Im Gehirn gibt es einen speziellen Bereich, der Übelkeit und Erbrechen kontrolliert. Das Arzneimittel wirkt über die Blockierung von Signalen an diesen Bereich, wodurch Übelkeit und Erbrechen vermindert werden. Es wird bei Erwachsenen zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen als Folge einer Chemotherapie (Krebsbehandlung) mit Cisplatin (das starke Übelkeit und Erbrechen auslösen kann) und bei einer Chemotherapie, die moderate Übelkeit und Erbrechen auslösen kann (wie z. B. Cyclophosphamid, Doxorubicin oder Epirubicin) angewendet.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer zusammen mit anderen Arzneimitteln ein, um Übelkeit und Erbrechen vorzubeugen. Nach Ihrer Behandlung mit diesem Präparat wird Ihr Arzt Sie bitten, weitere Arzneimittel zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen anzuwenden. Dazu gehören ein Kortikosteroid (wie Dexamethason) und ein "5-HT3-Antagonist" (wie Ondansetron). Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt oral
    • eine 125-mg-Kapsel 1 Stunde vor der Durchführung der Chemotherapie an Tag 1
    • sowie
      • jeweils eine 80-mg-Kapsel jeden Morgen an den 2 aufeinanderfolgenden Tagen nach jeder Chemotherapie (Tag 2 und Tag 3).

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Sie sollten nie mehr Kapseln einnehmen, als vom Arzt verordnet. Bitte wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn Sie mehr als die verordnete Dosis eingenommen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Sollten Sie eine Einnahme vergessen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, der Ihnen weitere Anweisungen geben wird.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel kann unabhängig von der Nahrungsaufnahme eingenommen werden.
  • Schlucken Sie die Kapsel unzerkaut mit etwas Flüssigkeit.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Beenden Sie die Einnahme und konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, die schwerwiegend sein können und die unter Umständen dringend ärztlich behandelt werden müssen:
    • Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz, Atemnot oder Schluckbeschwerden (Häufigkeit nicht bekannt, kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden); dies sind Anzeichen einer allergischen Reaktion.
  • Andere Nebenwirkungen, über die berichtet wurde, sind nachfolgend aufgelistet.
    • Häufig treten folgende Nebenwirkungen auf (können bis zu 1 Patienten von 10 betreffen):
      • Verstopfung, Verdauungsbeschwerden,
      • Kopfschmerzen,
      • Müdigkeit,
      • Appetitverlust,
      • Schluckauf,
      • erhöhte Mengen von Leberenzymen in Ihrem Blut.
    • Gelegentlich treten folgende Nebenwirkungen auf (können bis zu 1 Patienten von 100 betreffen):
      • Schwindel, Schläfrigkeit,
      • Akne, Ausschlag,
      • Angstgefühl,
      • Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen, saures Aufstoßen, Bauchschmerzen, trockener Mund, Blähungen,
      • vermehrt Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen,
      • Schwäche, allgemeines Unwohlsein,
      • Hitzewallungen,
      • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag,
      • Fieber mit erhöhtem Infektionsrisiko, verminderte Anzahl roter Blutkörperchen.
    • Selten treten folgende Nebenwirkungen auf (können bis zu 1 Patienten von 1.000 betreffen):
      • Wahrnehmungsstörung, Energielosigkeit, Geschmacksstörungen,
      • Lichtempfindlichkeit, übermäßiges Schwitzen, ölige Haut, wunde Haut, juckender Ausschlag, Stevens-Johnson-Syndrom/toxische epidermale Nekrolyse (seltene schwere Hautreaktion),
      • Euphorie (Hochgefühl), Desorientiertheit,
      • bakterielle Infektion, Pilzinfektion,
      • schwerwiegende Verstopfung, Magengeschwür, Entzündung des Dünn- und Dickdarms, wunder Mund, aufgetriebener Bauch,
      • häufiges Wasserlassen, Ausscheidung von mehr Urin als üblich, Vorhandensein von Zucker oder Blut im Urin,
      • Beschwerden im Brustkorb, Schwellungen, Veränderung der Art zu Laufen,
      • Husten, Schleim im hinteren Rachenraum, Reizung des Rachens, Niesen, Halsschmerzen,
      • Bindehautentzündung (Augenausfluss und Juckreiz),
      • Ohrgeräusche,
      • Muskelkrampf, Muskelschwäche,
      • übermäßiger Durst,
      • verlangsamter Herzschlag, Herzkreislauferkrankungen,
      • verminderte Anzahl weißer Blutzellen, niedrige Blut-Natrium-Werte, Gewichtsverlust.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Das Arzneimittel kann Auswirkungen auf andere Arzneimittel sowohl während als auch nach der Behandlung haben. Einige Arzneimittel dürfen nicht zusammen mit diesem Präparat (wie Pimozid, Terfenadin, Astemizol und Cisaprid) eingenommen werden; bei einigen anderen Arzneimitteln ist eine Dosisanpassung des entsprechenden Arzneimittels notwendig.
    • Die Wirkungen von diesem Präparat oder anderen Arzneimitteln können beeinflusst werden, wenn Sie das Arzneimittel zusammen mit z. B. den folgenden unten aufgeführten Arzneimitteln anwenden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
      • Mittel zur Empfängnisverhütung, einschließlich der "Pille", Hautpflastern, Implantaten und bestimmten hormonabgebenden "Spiralen", wirken möglicherweise nicht richtig, wenn sie zusammen mit diesem Arzneimittel angewendet werden. Verwenden Sie während der Behandlung und noch 2 Monate im Anschluss an die Behandlung mit diesem Arzneimittel eine andere oder zusätzliche nicht hormonelle Verhütungsmethode.
      • Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus, Everolimus (Immunsuppressiva),
      • Alfentanil, Fentanyl (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen),
      • Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen),
      • Irinotecan, Etoposid, Vinorelbin, Ifosfamid (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen),
      • Arzneimittel, die Mutterkornalkaloid-Abkömmlinge wie Ergotamin und Dihydroergotamin enthalten (zur Behandlung von Migräne),
      • Warfarin, Acenocoumarol (Blutverdünner; Bluttests können erforderlich sein),
      • Rifampicin, Clarithromycin, Telithromycin (Antibiotika zur Behandlung von Infektionen),
      • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen),
      • Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Epilepsie),
      • Midazolam, Triazolam, Phenobarbital (Arzneimittel zur Beruhigung oder zum Schlafen),
      • Johanniskraut (pflanzliches Präparat zur Behandlung von Depressionen),
      • Proteaseinhibitoren (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen),
      • Ketoconazol (ausgenommen Shampoo), Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen),
      • Nefazodon (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen),
      • Kortison-Präparate (wie Dexamethason und Methylprednisolon),
      • Arzneimittel zur Behandlung von Angstzuständen (wie Alprazolam) und
      • Tolbutamid (ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes).
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Aprepitant oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • zusammen mit Arzneimitteln, die Pimozid (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen), Terfenadin und Astemizol (Arzneimittel zur Behandlung von Heuschnupfen und anderen Allergien) oder Cisaprid (Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen) enthalten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen, da Ihre Behandlung vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels geändert werden muss.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Sie dürfen das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht einnehmen, außer es ist eindeutig erforderlich. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Informationen zur Empfängnisverhütung finden Sie unter Kategorie "Wechselwirkungen".
  • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch abgegeben wird; Stillen wird deshalb während der Behandlung mit diesem Präparat nicht empfohlen.
  • Wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie stillen oder stillen möchten.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt vor der Behandlung mit, ob Sie eine Lebererkrankung haben, denn Ihre Leber ist für den Abbau dieses Arzneimittels in Ihrem Körper wichtig. Daher muss Ihr Arzt gegebenenfalls den Zustand Ihrer Leber überwachen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 18 Jahren bestimmt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es ist zu berücksichtigen, dass manche Personen sich nach der Einnahme schwindelig oder schläfrig fühlen. Wenn Ihnen schwindelig wird oder Sie sich schläfrig fühlen, sollten Sie es nach der Einnahme vermeiden, Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen.

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