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DOXORUBICIN Accord 2mg/ml Konz.z.Her.Inf.Lsg.200mg

DOXORUBICIN Accord 2mg/ml Konz.z.Her.Inf.Lsg.200mg
PZN: 00252581
Menge: 1 St
Darreichung: Infusionslösungskonzentrat
Marke:
Hersteller: Accord Healthcare GmbH
€ 410,50 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 187.43 mg Doxorubicin
  • 200 mg Doxorubicin hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat gehört zu der Arzneimittelgruppe der Anthrazykline. Diese Arzneimittel sind auch als Antikrebsmittel, Chemotherapie oder „Chemo" bekannt. Sie werden bei der Behandlung diverser Krebserkrankungen eingesetzt, um das Wachstum der Krebszellen zu verlangsamen oder zu unterbinden. Um bessere Ergebnisse zu erzielen und zur Verminderung der Nebenwirkungen wird oft eine Kombination verschiedener Antikrebsmittel angewendet.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung der folgenden Krebserkrankungen verabreicht:
    • Brustkrebs
    • Krebserkrankungen des Bindegewebes, der Bänder, Knochen und Muskeln (Sarkom)
    • Magen- oder Darmkrebs
    • Lungenkrebs
    • Lymphome, Krebserkrankungen des Immunsystems
    • Leukämie, eine Krebserkrankung des blutbildenden Systems
    • Schilddrüsenkrebs
    • Fortgeschrittenes Ovarial- und Endometriumkarzinom (Krebserkrankung der Gebärmutter oder der Gebärmutterschleimhaut)
    • Harnblasenkrebs
    • Fortgeschrittenes Neuroblastom (eine Krebserkrankung der Nervenzellen, die häufig bei Kindern auftritt)
    • Bösartiger Nierentumor bei Kindern (Wilms-Tumor)
    • Myelom (Krebserkrankung des Knochenmarks)
Dosierung
  • Ihr Arzt wird entscheiden, welche Dosis Sie erhalten.
  • Die Dosierung wird im Allgemeinen aufgrund Ihrer Körperoberfläche berechnet. Bei einer Monotherapie werden möglicherweise 60 - 75 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche alle 3 Wochen verabreicht. Bei Verabreichung in Kombination mit anderen krebsbekämpfenden Medikamenten ist es gegebenenfalls notwendig, die Dosis auf 30 - 60 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche zu reduzieren und das Behandlungsintervall zu verlängern. Ihr Arzt wird Sie davon unterrichten, wie viel Sie benötigen. Bei wöchentlichen Gaben beträgt die empfohlene Dosis 15 - 20 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche. Ihr Arzt wird Sie davon unterrichten, wie viel Sie benötigen.
  • Patienten mit reduzierter Leber- oder Nierenfunktion
    • Im Fall von verminderter Leber- oder Nierenfunktion sollte die Dosis reduziert werden. Ihr Arzt wird Sie davon unterrichten, wie viel Sie benötigen.
  • Kinder, ältere Patienten oder Patienten nach einer Strahlentherapie
    • Bei Kindern und älteren Patienten oder wenn Sie eine Strahlentherapie erhalten haben, ist es gegebenenfalls notwendig, die Dosierung zu vermindern. Ihr Arzt wird Sie davon unterrichten, wie viel Sie benötigen.
  • Patienten mit Knochenmarkdepression
    • Bei Patienten mit Knochenmarkdepression kann eine Verminderung der Dosis erforderlich sein. Ihr Arzt wird Sie davon unterrichten, wie viel Sie benötigen.
  • Fettleibige Patienten
    • Bei fettleibigen Patienten kann die Anfangsdosis gegebenenfalls reduziert oder das Dosisintervall verlängert werden. Ihr Arzt wird Sie davon unterrichten, wie viel Sie benötigen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Ihr Arzt oder Ihre Krankenschwester werden Sie während und nach der Behandlung sorgfältig überwachen. Die Symptome einer Überdosierung sind eine Zunahme der möglichen Nebenwirkungen von Doxorubicin. Dies gilt besonders für Änderungen der Blutwerte, Magen-Darm- und Herzerkrankungen. Erkrankungen des Herzens können sogar bis zu sechs Monate nach Gabe der Überdosis auftreten.
    • Im Fall einer Überdosierung wird Ihr Arzt die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel eine Bluttransfusion und/oder Behandlung mit Antibiotika. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn irgendwelche der Symptome auftreten.

 

  • Wenn Sie eine Dosis nicht erhalten haben
    • Ihr Arzt wird über die Dauer Ihrer Therapie mit Doxorubicin Konzentration zur Herstellung einer Infusionslösung entscheiden. Falls die Therapie vor der empfohlenen Behandlungsreihe abgebrochen wird, kann es sein, dass die Wirkung der Doxorubicin-Therapie vermindert ist. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie die Behandlung abbrechen möchten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel darf nur unter Aufsicht eines Arztes mit Erfahrung in der Tumorbehandlung verabreicht werden.
  • Sie dürfen das Arzneimittel nicht selbst verabreichen. Das Medikament wird Ihnen im Rahmen einer intravenösen Infusion in ein Blutgefäß und unter der Anweisung eines Facharztes verabreicht. Während und nach der Behandlung werden Sie regelmäßig untersucht. Falls Sie an oberflächlichem Harnblasenkrebs leiden, ist es möglich, dass das Arzneimittel in Ihre Harnblase verabreicht wird (intravesikale Anwendung).
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn Sie irgendwelche der folgenden Nebenwirkungen bemerken:
    • Schwindelgefühl, Fieber, Atemnot mit Enge im Brustkorb oder Hals oder juckender Hautausschlag. Diese Art allergischer Reaktion kann sehr ernsthaft sein.
    • Anämie (niedrige Anzahl roter Blutkörperchen) kann das Gefühl von Müdigkeit und Lethargie verursachen.
    • Die Anzahl der weißen Blutkörperchen (die Infektionen bekämpfen) kann ebenfalls abnehmen, was die Möglichkeit von Infektionen und erhöhter Temperatur (Fieber) erhöht.
    • Die Blutplättchen (Zellen, die bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle spielen) können ebenfalls beeinträchtigt sein, sodass es eher zu Blutergüssen und Blutungen kommt. Wenn dies auftritt, sollten Sie unbedingt ärztlichen Rat einholen. Ihr Arzt sollte während der Behandlung Ihr Blutbild untersuchen.
    • Doxorubicin kann die Aktivität Ihres Knochenmarks vermindern. Ihr Arzt sollte während der Behandlung Ihr Blutbild untersuchen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter 10)
    • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
    • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
    • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
    • Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • Häufig
    • Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung)
    • Änderungen im EKG (Elektrokardiogramm)
    • Knochenmarkdepression (Mangel an Blutkörperchen, was zu Infektionen und Blutungen führt)
    • Änderungen des Blutbilds (Leukopenie, Neutropenie)
    • Übelkeit (Brechreiz)
    • Erbrechen
    • Mukositis (Entzündung der Schleimhaut des Verdauungstrakts)
    • Stomatitis (Entzündung der Schleimhaut im Mund)
    • Anorexie (Essstörung)
    • Durchfall - was zu Dehydratisierung führen kann
    • Chemisch induzierte Zystitis (Blasenentzündung) manchmal hämorrhagisch (mit Blut im Urin) nach Verabreichung in die Harnblase
    • Alopezie (Haarausfall) in der Regel reversibel
    • Sepsis (Bakterieninfektion)
    • Septikämie (Bakterieninfektion des Blutes)
  • Gelegentlich
    • Ulzeration und Nekrose (Absterben von Zellen/Gewebe) des Dickdarms in Kombination mit Cytarabin
    • Venenentzündung (Phlebitis)
    • Blutungen im Magen-Darm-Trakt
    • Bauchschmerzen
    • Lokale Überempfindlichkeitsreaktion im Bereich der Strahlentherapie
    • Dehydratisierung
  • Selten
    • Sekundäre akute myeloische Leukämie (Blutkrebs, der nach Behandlung einer anderen Krebserkrankung auftritt) bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln zur Krebsbekämpfung, welche die DNS schädigen
    • Tumorlyse-Syndrom (Komplikationen der Chemotherapie)
    • Konjunktivitis (Entzündung der Bindehaut des Auges)
    • Urtikaria (Hautquaddeln)
    • Exanthem (eine Art Hautausschlag)
    • Erythematöse Reaktionen (Hautausschlag-ähnliche Symptome) entlang der für die Injektion verwendeten Vene
    • Hyperpigmentierung (dunkle Stellen) der Haut und Nägel
    • Onycholyse (Ablösung der Nägel vom Nagelbett)
    • Anaphylaktische Reaktion (schwere allergische Reaktion mit oder ohne Schock einschließlich
    • Hautausschlag, Pruritus (Juckreiz)
    • Schüttelfrost
    • Fieber
    • Schwindelanfälle
  • Unbekannt
    • Akute lymphozytäre Leukämie (Erkrankung, bei der zu viele unreife weiße Blutkörperchen namens Lymphoblasten im Blut und Knochenmark zu finden sind)
    • Akute myeloische Leukämie (Erkrankung, bei der zu viele unreife blutbildende Zellen im Blut und Knochenmark zu finden sind)
    • Thrombophlebitis (Venenentzündung unter der Haut)
    • Thromboembolie (Blutgerinnsel in einem Blutgefäß)
    • Verminderte Mengen eines Blutgerinnungsfaktors (Thrombozyten)
    • Schock
    • Schüttelfrost
    • Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis)
    • Entzündung des Dickdarms (Kolitis)
    • Arrhythmie (ungleichmäßiger Herzschlag)
    • Herzinsuffizienz (Funktionsschwäche des Herzens)
    • Hyperurikämie (hoher Harnsäurespiegel im Blut)
    • Bronchospasmus (Husten oder Atembeschwerden aufgrund einer plötzlichen Verengung der Atemwege)
    • Pneumonitis (Entzündung des Lungengewebes)
    • Amenorrhö (Ausbleiben der Menstruation)
    • Oligospermie (niedrige Spermienzahl)
    • Akutes Nierenversagen (geringe Harnmenge/oder kein Harn)
    • Keratitis (Entzündung der Augenhornhaut)
    • Übermäßige Tränenbildung
    • Erythem der Akren (Schwellung und Taubheit der Hände und Füße)
    • Plantar-palmare Dysästhesie (Hand-Fuß-Syndrom ist eine speziell ausgeprägte und relativ häufige toxische Hautreaktion)
    • Übermäßige Pigmentierung der Mundschleimhaut
    • Hitzewallungen
    • Azoospermie (Spermienmangel)
    • Anämie (Verminderung der roten Blutkörperchen)
    • Ein stechendes oder brennendes Gefühl am Verabreichungsort in Verbindung mit Extravasation.
    • Eine Extravasation kann zum lokalen Absterben von Gewebezellen führen, was gegebenenfalls chirurgische Maßnahmen erfordert.
    • Toxische Leberwirkungen
    • Vorübergehender Anstieg der Leberenzyme
    • Asthenie (Verlust oder Mangel an körperlicher Stärke, Schwäche, Hinfälligkeit)
  • Andere Nebenwirkungen:
    • Das Arzneimittel kann für einen oder zwei Tage nach Verabreichung eine Rotfärbung des Urins verursachen. Dies ist normal und nichts Besorgniserregendes.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Die folgenden Arzneimittel können mit dem Präparat interagieren:
      • Andere Zytostatika (Arzneimittel zur Krebsbekämpfung) z. B. Trastuzumab, Anthrazykline (Daunorubicin, Epirubicin, Idarubicin), Cisplatin, Cyclophosphamid, Ciclosporin, Cytarabin, Dacarbazin, Dactinomycin, Fluorouracil, Mitomycin C, Taxane (z. B. Paclitaxel), Mercaptopurin, Methotrexat, Streptozocin
      • Herzaktive Medikamente (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen) z. B. Kalziumkanalblocker, Verapamil, und Digoxin
      • Arzneimittel, die den Harnsäurespiegel im Blut senken
      • Hemmstoffe von Cytochrom P-450 (Medikamente, welche die Wirkung von Cytochrom P-450, das bei der Entgiftung Ihres Körpers eine wichtige Rolle spielt, unterbinden: z. B. Cimetidin), Arzneimittel, die Cytochrom P-450 induzieren (z. B. Rifampicin, Barbiturate einschließlich Phenobarbital)
      • Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Valproat)
      • Antipsychotika: Clozapin (Arzneimittel zur Behandlung der Schizophrenie)
      • Heparin (verhindert die Blutgerinnung)
      • Antiretrovirale Medikamente (Arzneimittel zur Bekämpfung gewisser Viren)
      • Chloramphenicol und Sulfonamide (Arzneimittel zur Behandlung von Bakterien)
      • Progesteron (z. B. bei Gefahr einer Fehlgeburt)
      • Amphotericin B (Medikamente zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
      • Lebendimpfstoffe (z. B. Polio (-myelitis), Malaria)
    • Bitte beachten Sie, dass dies auch auf kürzlich verwendete Arzneimittel zutreffen kann.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Doxorubicinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Ihr Blut dünn ist (Ihre Knochenmarksfunktion ist beeinträchtigt).
    • wenn Sie schon einmal mit Doxorubicin oder ähnlichen Chemotherapiemitteln wie Idarubicin, Epirubicin oder Daunorubicin behandelt worden sind, da eine vorausgegangene Behandlung mit diesen ähnlichen Medikamenten das Risiko von Nebenwirkungen unter Doxorubicin erhöhen kann.
    • wenn Sie leicht bluten.
    • wenn Sie an einer Infektion leiden.
    • wenn Sie Geschwüre im Mund haben.
    • wenn Ihre Leberfunktion beeinträchtigt ist.
    • wenn Sie an einer Infektion der Harnblase leiden (für den Fall, dass das Medikament Ihnen durch Verabreichung in die Harnblase gegeben wird).
    • wenn Sie Blut im Urin haben.
    • wenn Sie einen Herzinfarkt hatten.
    • wenn Ihre Herzfunktion eingeschränkt ist.
    • wenn Sie Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie) haben.
  • Das Arzneimittel sollte nicht durch einen Katheter (ein dünner flexibler Schlauch) in Ihre Blase verabreicht werden, wenn:
    • Sie einen Tumor haben, der in die Blasenwand eingedrungen ist.
    • Sie eine Harnwegsinfektion haben.
    • Sie eine Blasenentzündung haben.
    • bei Ihnen Probleme bei der Einführung eines Katheters bestehen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • In tierexperimentellen Studien wurde festgestellt, dass Doxorubicin durch die Plazenta dringt und den Fötus gefährdet. Wenn Sie schwanger sind, wird Ihr Arzt Ihnen nur dann Doxorubicin verordnen, wenn die Vorteile der Behandlung die potenzielle Gefährdung des ungeborenen Kindes überwiegen. Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn Sie schwanger sind, oder denken schwanger zu sein.
  • Stillzeit
    • Während der Behandlung mit dem Präparat dürfen Sie nicht stillen. Das Arzneimittel kann über die Muttermilch an das Baby weiter gegeben werden.
  • Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Frauen sollten während der Behandlung mit Doxorubicin und bis zu 6 Monate danach nicht schwanger werden.
    • Männer, die mit Doxorubicin behandelt werden, sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen, um sicherzustellen, dass ihre Partnerin während der Behandlung und bis zu 6 Monate danach nicht schwanger wird. Aufgrund der Möglichkeit einer dauerhaften Unfruchtbarkeit durch die Therapie mit Doxorubicin sollten sie sich über die Möglichkeit des Einfrierens (Kryokonservierung oder Kryopräservation) von Sperma vor der Behandlung beraten lassen.
    • Bitte besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie nach der Behandlung in Erwägung ziehen, ein Kind zu zeugen.
  • Fragen Sie vor der Einnahme aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie an den folgenden Erkrankungen leiden oder gelitten haben:
      • unzureichende Bildung von Blutkörperchen im Knochenmark
      • Herzerkrankungen
      • Leberfunktionsstörungen
      • Nierenfunktionsstörungen
    • Sie sollten Ihren Arzt auch informieren, wenn:
      • Sie jemals Doxorubicin oder ein ähnliches Arzneimittel (Anthrazyklin) zur Krebsbekämpfung erhalten haben.
      • Sie Strahlentherapie im Bereich des Oberkörpers erhalten haben.
    • Vor und während der Therapie mit Doxorubicin Konzentration zur Herstellung einer Infusionslösung wird Ihr Arzt die folgenden Untersuchungen durchführen:
      • Blutbilduntersuchungen
      • Untersuchungen Ihrer Herz-, Leber- und Nierenfunktion
    • Doxorubicin bewirkt eine starke Verminderung der Bildung von Blutkörperchen im Knochenmark. Dies kann dazu führen, dass Sie anfälliger für Infektionen oder Blutungen sind. Es sollte sicher gestellt werden, dass schwere Infektionen und/oder Blutungen ohne Verzögerung und wirksam behandelt werden können.
    • Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn:
      • Sie an der Injektionsstelle stechenden oder brennenden Schmerz empfinden. Solche Schmerzen können auftreten, wenn das Arzneimittel aus der Vene ausläuft.
    • Ihr Arzt wird während der Therapie Ihre Herzfunktion sorgfältig überwachen, denn:
      • Doxorubicin schädigt möglicherweise den Herzmuskel.
      • die Doxorubicin-Therapie kann nach einer gewissen kumulativen Dosis (Summierung einzelner Dosen) zu Herzversagen führen.
      • das Risiko eines Herzmuskelschadens ist höher, wenn Sie zuvor Arzneimittel erhalten haben, die das Herz beeinträchtigen können, oder nach Strahlentherapie des Oberkörpers.
    • Während der Behandlung ist es möglich, dass Ihre Harnsäurewerte im Blut (Hinweis, dass Krebszellen abgetötet werden) erhöht sind. Ihr Arzt wird Sie informieren, ob es erforderlich ist, ein Arzneimittel zur Kontrolle dessen einzunehmen.
      • Vor dem Therapiestart mit dem Arzneimittel sollten bestehende Infektionen behandelt werden.
      • Dieses Arzneimittel wird im Allgemeinen nicht in Kombination mit abgeschwächten Lebendimpfstoffen empfohlen. Der Kontakt mit Personen, die vor Kurzem gegen Polio geimpft wurden, sollte vermieden werden.
      • Da das Präparat überwiegend über die Leber und die Galle ausgeschieden wird, kann im Fall von Leberfunktionsstörung oder Gallengangverengung die Ausscheidung vermindert sein. Dies kann zu schweren sekundären Nebenwirkungen führen.
    • Das Arzneimittel kann den Urin rot färben. Dies ist kein Zeichen eines gesundheitlichen Schadens.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Aufgrund des häufigen Vorkommens von Übelkeit und Erbrechen wird das Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen nicht empfohlen.

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