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SYMBICORT Turbohaler 80/4,5 µg/Dosis 120

Abbildung ähnlich
PZN: 02923542
Menge: 3 St
Darreichung: Inhalationspulver
Marke:
Hersteller: AstraZeneca GmbH
Alternative Packungsgrößen:

1 St

3 St

€ 164,40 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 4.91 µg Formoterol
  • 6 µg Formoterol hemifumarat-1-Wasser (Abgabe Mundstück: 4,5 µg)
  • 100 µg Budesonid (Abgabe Mundstück: 80 µg)
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Inhalator. Er enthält zwei unterschiedliche Wirkstoffe: Budesonid und Formoterolhemifumarat 1 H2O.
    • Budesonid gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die man Kortikosteroide nennt. Durch Budesonid können Schwellungen und Entzündungen in den Lungen verringert und verhindert werden.
    • Formoterolhemifumarat 1 H2O gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die man lang wirksame Beta2-Adrenozeptor-Agonisten oder Bronchodilatatoren nennt. Formoterolhemifumarat 1 H2O kann die Atmung erleichtern, indem es die Muskeln in den Atemwegen entspannt.
  • Ihr Arzt hat Ihnen dieses Arzneimittel zur Behandlung Ihres Asthmas verschrieben. Es ist nicht geeignet für Patienten mit schwerem Asthma. Für eine Behandlung des Asthmas kann das Arzneimittel gemäß zweier verschiedener Konzepte verordnet werden:
    • a) Einigen Patienten werden zwei Asthma-Inhalatoren verordnet: das Arzneimittel und ein separater Inhalator für den Bedarfsfall.
      • Diese Patienten wenden dieses Präparat jeden Tag an. Dies hilft, das Auftreten von Asthmasymptomen zu verhindern.
      • Wenn diese Patienten Asthmasymptome bekommen, wenden sie ihren Inhalator für den Bedarfsfall an, um die Atmung zu erleichtern.
    • b) Einigen Patienten wird das Arzneimittel als einziger Asthma-Inhalator verschrieben.
      • Diese Patienten wenden es jeden Tag an. Dies hilft, das Auftreten von Asthmasymptomen zu verhindern.
      • Wenn diese Patienten bei Auftreten von Asthmasymptomen weitere Inhalationen zur Erleichterung der Atmung benötigen, wenden sie ebenfalls dieses Präparat an, um die Atmung zu erleichtern. Bei diesen Patienten ist dafür kein separater Inhalator erforderlich.
Dosierung
  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Es ist wichtig, dass Sie das Präparat jeden Tag anwenden, auch dann, wenn Sie keine Asthmabeschwerden haben.
  • Ihr Arzt wird Ihre Behandlung regelmäßig überwachen.
  • Wenn Sie bereits Steroidtabletten zur Behandlung Ihres Asthmas einnehmen, wird Ihr Arzt die Anzahl der Tabletten, die Sie einnehmen, verringern, sobald Sie beginnen, dieses Präparat anzuwenden. Wenn Sie schon lange Zeit Steroidtabletten einnehmen, wird Ihr Arzt möglicherweise von Zeit zu Zeit Bluttests durchführen. Nach der Reduzierung der Steroidtabletten kann es sein, dass Sie sich allgemein unwohl fühlen, obwohl sich Ihre Beschwerden in der Brust vielleicht verbessern. Es können Anzeichen wie eine verstopfte oder laufende Nase, Schwäche oder Gelenk- oder Muskelschmerzen sowie Ausschlag (Ekzem) auftreten. Wenn eines dieser Anzeichen Sie beeinträchtigt oder wenn Anzeichen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit oder Erbrechen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt. Es kann sein, dass Sie ein anderes Medikament einnehmen müssen, wenn bei Ihnen allergische Symptome oder Anzeichen für entzündete Gelenke auftreten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie das Arzneimittel weiter anwenden sollen.
  • Ihr Arzt wird möglicherweise in Betracht ziehen, Ihnen in Stresssituationen (beispielsweise bei einer Atemwegsinfektion oder vor einer Operation) zusätzlich zu Ihrer üblichen Therapie Steroidtabletten zu verschreiben.
  • Wichtige Informationen über Ihre Asthmabeschwerden
    • Wenn Sie das Gefühl haben, außer Atem zu sein oder pfeifend zu atmen, sollten Sie zunächst das Präparat weiterhin anwenden, aber Ihren Arzt so schnell wie möglich aufsuchen, da Sie möglicherweise eine zusätzliche Behandlung benötigen.
  • Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn:
    • Ihre Atmung sich verschlechtert oder Sie oft nachts mit Beschwerden aufwachen.
    • sich bei Ihnen morgens ein Engegefühl in der Brust einstellt oder dieses länger als gewöhnlich anhält.
  • Diese Anzeichen könnten darauf hinweisen, dass Ihr Asthma nicht ausreichend kontrolliert ist und Sie umgehend eine andere oder eine zusätzliche Behandlung benötigen.
  • Asthma
    • Für eine Behandlung des Asthmas kann das Präparat gemäß zweier verschiedener Konzepte verordnet werden. Die anzuwendende Dosis und der Zeitpunkt der Anwendung hängen davon ab, wie Ihnen das Präparat verschrieben worden ist.
      • a) Wenn Ihnen das Arzneimittel und ein separater Inhalator für den Bedarfsfall verschrieben worden sind, lesen Sie bitte den Abschnitt "a) Anwendung des Präparates und einem separaten Inhalator für den Bedarfsfall".
      • b) Wenn Ihnen das Arzneimittel als einziger Inhalator verschrieben worden ist, lesen Sie bitte den Abschnitt „b) Anwendung des Präparates als einziger Asthma-Inhalator".
    • a) Anwendung des Präparates und einem separaten Inhalator für den Bedarfsfall
      • Wenden Sie dieses Arzneimittel jeden Tag an. Dies hilft, das Auftreten von Asthmasymptomen zu verhindern.
      • Erwachsene (18 Jahre und älter)
        • Die übliche Dosis ist 1 oder 2 Inhalationen zweimal täglich.
        • Ihr Arzt kann die Dosis auf 4 Inhalationen zweimal täglich erhöhen.
        • Wenn Ihre Symptome gut kontrolliert sind, kann Ihr Arzt Ihnen dieses Arzneimittel zur einmal täglichen Anwendung verordnen.
      • Jugendliche (12 bis 17 Jahre)
        • Die übliche Dosis ist 1 oder 2 Inhalationen zweimal täglich.
        • Wenn Ihre Symptome gut kontrolliert sind, kann Ihr Arzt Ihnen dieses Arzneimittel zur einmal täglichen Anwendung verordnen.
      • Kinder (6 bis 11 Jahre)
        • Die übliche Dosis ist 2 Inhalationen zweimal täglich.
        • Wenn die Symptome gut kontrolliert sind, kann der Arzt Ihrem Kind dieses Arzneimittel zur einmal täglichen Anwendung verordnen.
      • Das Präparat wird nicht für die Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren empfohlen.
      • Ihr Arzt wird Ihre Behandlung regelmäßig überwachen. Er wird die Dosierung dieses Arzneimittels auf die niedrigste Dosis einstellen, mit der eine Kontrolle Ihrer Asthmasymptome erreicht wird. Verändern Sie die Dosis ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt nicht selbst.
      • Verwenden Sie Ihren separaten Inhalator für den Bedarfsfall, wenn Asthmasymptome auftreten. Tragen Sie Ihren Inhalator für den Bedarfsfall immer bei sich, damit Sie ihn anwenden können, wenn Sie ihn benötigen. Verwenden Sie bei Auftreten von Asthmasymptomen nicht dieses Präparat - verwenden Sie Ihren separaten Inhalator für den Bedarfsfall.
    • b) Anwendung des Präparates als einziger Asthma-Inhalator
      • Wenden Sie das Arzneimittel in dieser Weise nur dann an, wenn Ihnen das Präparat so von Ihrem Arzt verordnet worden ist und wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.
      • Wenden Sie dieses Arzneimittel jeden Tag an. Dies hilft, das Auftreten von Asthmasymptomen zu verhindern. Sie können es wie folgt anwenden:
        • 1 Inhalation morgens und 1 Inhalation abends
      • oder
        • 2 Inhalationen morgens
      • oder
        • 2 Inhalationen abends.
      • Wenden Sie das Präparat auch im Bedarfsfall bei Auftreten von Asthmasymptomen an.
        • Wenn bei Ihnen Asthmasymptome auftreten, wenden Sie 1 Inhalation an und warten Sie einige Minuten.
        • Wenn Sie sich nicht besser fühlen, inhalieren Sie ein weiteres Mal.
        • Wenden Sie nicht mehr als 6 Inhalationen unmittelbar nacheinander an.
      • Tragen Sie Ihren Inhalator immer bei sich, damit Sie ihn anwenden können, wenn Sie ihn benötigen.
    • Eine Tagesgesamtdosis von mehr als 8 Inhalationen ist normalerweise nicht erforderlich. Unter Umständen kann Ihr Arzt Ihnen jedoch bis zu 12 Inhalationen pro Tag für einen begrenzten Zeitraum verordnen.
    • Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie regelmäßig 8 oder mehr Inhalationen pro Tag anwenden. Möglicherweise muss er dann Ihre Behandlung ändern.
    • Wenden Sie nicht mehr als insgesamt 12 Inhalationen innerhalb von 24 Stunden an.
    • Wenn Sie z. B. Sport treiben und Asthmasymptome bekommen, wenden Sie das Präparat wie hier beschrieben an. Wenden Sie es jedoch nicht kurz vor der körperlichen Anstrengung an, um dem Auftreten von Asthmasymptomen vorzubeugen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Es ist wichtig, dass Sie Ihre Dosis so anwenden, wie oben angegeben oder gemäß der Anweisung Ihres Arztes. Sie sollten Ihre verschriebene Dosis nicht überschreiten ohne ärztlichen Rat einzuholen.
    • Die häufigsten Symptome, die auftreten können, wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten, sind Zittern, Kopfschmerzen oder schneller Herzschlag.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie die Inhalation einer Dosis vergessen haben, wenden Sie diese an, sobald Sie daran denken. Falls es jedoch bald Zeit für Ihre nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus.
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis als Ausgleich für eine vergessene Dosis an.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Befolgen Sie die nachfolgenden Anweisungen jedes Mal, wenn Sie inhalieren müssen.
  • Schutzkappe abschrauben und abnehmen.
  • Halten Sie Ihren Inhalator von Ihrem Mund weg. Atmen Sie sanft aus (so weit, wie es für Sie angenehm ist). Atmen Sie nicht durch Ihren Inhalator aus.
  • Platzieren Sie das Mundstück vorsichtig zwischen den Zähnen und umschließen Sie es mit den Lippen. Atmen Sie dann so tief und kräftig Sie können durch den Mund ein. Nicht auf dem Mundstück kauen oder beißen.
  • Setzen Sie Ihren Inhalator vom Mund ab. Atmen Sie sanft aus. Die inhalierte Substanzmenge ist sehr gering. Das bedeutet, dass das Arzneimittel nach der Inhalation möglicherweise weder zu schmecken noch zu spüren ist. Wenn Sie die Anweisungen befolgt haben, können Sie jedoch davon ausgehen, dass Sie die Dosis inhaliert haben und dass die Wirkstoffe in die Lunge gelangt sind.
  • Falls mehr als eine Inhalation verordnet wurde, sind die Schritte zu wiederholen.
  • Schrauben Sie die Schutzkappe nach Gebrauch wieder fest auf.
  • Spülen Sie Ihren Mund nach Ihren täglichen Inhalationen am Morgen und/oder am Abend mit Wasser aus, und spucken Sie es aus.
  • Wie bei allen Inhalatoren sollten die Betreuungspersonen sicherstellen, dass Kinder, denen das Arzneimittel verschrieben wurde, die korrekte, oben beschriebene Inhalationstechnik anwenden.
  • Reinigung Ihres Inhalators
    • Reinigen Sie das Mundstück einmal in der Woche äußerlich mit einem trockenen Tuch. Verwenden Sie kein Wasser oder andere Flüssigkeiten.
  • Genaue Anwendungshinweise siehe Gebrauchsinformation
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, setzen Sie das Arzneimittel ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt:
    • Schwellungen im Gesicht, insbesondere in der Mundgegend (Zunge und/oder Hals-Rachen-Bereich und/oder Schluckbeschwerden) oder Ausschlag zusammen mit Atembeschwerden (Angioödem) und/oder plötzliches Ohnmachtsgefühl. Dies könnte bedeuten, dass Sie eine allergische Reaktion haben. Dies geschieht selten, d. h. bei weniger als 1 von 1.000 Patienten.
    • Plötzlich auftretendes, akutes, pfeifendes Atemgeräusch oder Kurzatmigkeit unmittelbar nach der Inhalation. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, setzen Sie das Präparat ab und verwenden Sie, sofern vorhanden, einen separaten Inhalator für den Bedarfsfall. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, da Ihre Behandlung gegebenenfalls umgestellt werden muss. Dies geschieht sehr selten, d. h. bei weniger als 1 von 10.000 Patienten.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen:
    • Häufig (betrifft weniger als 1 von 10 Patienten)
      • Palpitationen (Herzklopfen), leichtes oder starkes Muskelzittern. Wenn diese Nebenwirkungen auftreten, sind sie in der Regel leicht und verschwinden gewöhnlich bei Fortsetzung der Behandlung.
      • Soor (eine Pilzinfektion) im Mund. Dies ist weniger wahrscheinlich, wenn Sie den Mund nach Anwendung des Inhalators mit Wasser ausspülen.
      • Leichte Reizungen des Rachens, Husten und Heiserkeit
      • Kopfschmerzen
    • Gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Patienten)
      • Rastlosigkeit, Nervosität, Unruhe
      • Schlafstörungen
      • Schwindel
      • Übelkeit
      • Schneller Herzschlag
      • Blutergüsse
      • Muskelkrämpfe
    • Selten (betrifft weniger als 1 von 1.000 Patienten)
      • Ausschlag, Juckreiz
      • Bronchospasmen (Krämpfe der Muskeln in den Atemwegen, die zu einer pfeifenden Atmung führen). Wenn das Pfeifen plötzlich nach Anwendung des Arzneimittels einsetzt, wenden Sie das Präparat nicht weiter an und sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt.
      • Niedrige Blutkaliumspiegel
      • Unregelmäßiger Herzschlag
    • Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10.000 Patienten)
      • Depressionen
      • Verhaltensänderungen, insbesondere bei Kindern
      • Schmerzen oder Engegefühl in der Brust (Angina pectoris)
      • Erhöhung der Zuckermenge (Glucose) im Blut
      • Geschmacksveränderungen, z. B. ein unangenehmer Geschmack im Mund
      • Veränderungen des Blutdrucks
  • Inhalativ anzuwendende Kortikosteroide können die normale Steroidhormonproduktion im Organismus beeinflussen, insbesondere wenn Sie hohe Dosen über einen längeren Zeitraum anwenden. Zu diesen Effekten zählen:
    • Veränderungen der Knochendichte (Abnahme der Knochendichte)
    • Katarakt (grauer Star, Trübung der Augenlinse)
    • Glaukom (grüner Star, erhöhter Augeninnendruck)
    • Verlangsamung der Wachstumsrate bei Kindern und Jugendlichen
    • Beeinflussung der Nebennieren (kleine Drüsen an den Nieren)
  • Das Auftreten dieser Effekte ist bei inhalativ anzuwendenden Glukokortikoiden viel unwahrscheinlicher als bei Kortikoidtabletten.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
      • Betablocker (wie Atenolol oder Propranolol zur Behandlung von Bluthochdruck), einschließlich Augentropfen (wie Timolol zur Behandlung eines Glaukoms).
      • Wirkstoffe zur Behandlung eines zu schnellen oder unregelmäßigen Herzschlags (wie Chinidin).
      • Wirkstoffe wie Digoxin, die oft zur Behandlung einer Herzinsuffizienz verwendet werden.
      • Diuretika (harntreibende Mittel, z. B. Furosemid). Diese werden zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet.
      • Kortikosteroide zum Einnehmen (z. B. Prednisolon).
      • Arzneimittel, die Xanthine (z. B. Theophyllin oder Aminophyllin) enthalten. Diese werden oft zur Behandlung von Asthma verwendet.
      • Andere Bronchodilatatoren (z. B. Salbutamol).
      • Trizyklische Antidepressiva (z. B. Amitriptylin) und das Antidepressivum Nefazodon.
      • Monoaminoxidase-Hemmer, auch MAO-Hemmer genannt (z. B. Phenelzin).
      • Arzneimittel, die Phenothiazine (z. B. Chlorpromazin und Prochlorperazin) enthalten.
      • So genannte HIV-Proteasehemmer (z. B. Ritonavir) zur Behandlung von HIV-Infektionen.
      • Wirkstoffe zur Behandlung von Infektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol, Clarithromycin und Telithromycin).
      • Wirkstoffe zur Behandlung der Parkinson'schen Krankheit (z. B. L-Dopa).
      • Wirkstoffe zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen (z. B. L-Thyroxin).
    • Wenn eine der oben genannten Angaben auf Sie zutrifft, oder falls Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Anwendung des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker ebenfalls, wenn bei Ihnen eine Narkose wegen einer Operation oder einer Zahn- bzw. Kieferbehandlung geplant ist.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Budesonid, Formoterol oder dem sonstigen Bestandteil sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder planen, schwanger zu werden, sprechen Sie vor der Anwendung des Arzneimittels mit Ihrem Arzt - wenden Sie das Präparat nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes an.
    • Wenn Sie während der Anwendung schwanger werden, brechen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht ab, aber wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen möchten, wenden Sie sich bitte vor der Anwendung des Arzneimittels an Ihren Arzt.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Sie Diabetiker sind.
    • wenn Sie eine Lungeninfektion haben.
    • wenn Sie Bluthochdruck haben oder bei Ihnen schon einmal eine Herzerkrankung festgestellt wurde (einschließlich unregelmäßigen Herzschlags, sehr schnellen Pulses, Arterienverengung oder Herzinsuffizienz).
    • wenn Sie eine Erkrankung der Schilddrüse oder der Nebennieren haben.
    • wenn Sie einen niedrigen Blutkaliumspiegel haben.
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor der Anwendung des Präparates, wenn eine der oben genannten Angaben auf Sie zutrifft.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Präparates kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Durch eine Anwendung als Dopingmittel können schwerwiegende Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden.

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