5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

Mestinon Retardtabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 03043493
Menge: 100 St
Darreichung: Retard-Tabletten
Marke:
Hersteller: MEDA Pharma GmbH & Co.KG
Alternative Packungsgrößen:
€ 325,41 19

inkl. MwSt. und Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel Mestinon Retardtabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 124.92 mg Pyridostigminium-Kation
  • 180 mg Pyridostigmin bromid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Mittel zur Behandlung krankhafter Muskelschwäche.
  • Der Wirkstoff des Präparates, Pyridostigminbromid, gehört zur Familie der Cholinesterasehemmer. Diese Wirkstoffe hemmen den Abbau von Acetylcholin, einem natürlichen Überträgerstoff von Nervenimpulsen auf die Muskulatur. Dadurch wird die Wirkung von Acetylcholin verstärkt, was eine Aktivierung der Muskulatur bestimmter innerer Organe, wie des Darms, sowie eine Leistungsverbesserung im Falle von krankhafter Muskelschwäche bewirkt.
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • Myasthenia gravis (abnorme Ermüdbarkeit der Willkürmuskulatur).
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Zweimal täglich 1 bis 3 Retardtabletten.
    • Grundsätzlich sind die Dosierung und die Häufigkeit der täglichen Einnahme abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung. Die oben genannten Mengen können deshalb nur als Orientierung dienen und bedürfen der Anpassung an den Bedarf jedes einzelnen Patienten. Die oben genannten Mengen können unterschritten (die Einnahme einer 1/2 Retardtablette ist möglich) oder in Einzelfällen überschritten werden.
    • Für Patienten mit Nierenerkrankungen können niedrigere Dosierungen erforderlich sein. Die benötigte Dosis sollte nach Wirkung individuell bestimmt werden.
    • Bei höherer Dosierung ist Vorsicht angezeigt.
    • Bei der Umstellung von Arzneimitteln mit 60 mg Wirkstoff auf dieses Präparat ist zu bedenken, dass dieses Präparat nicht stärker, sondern nur länger wirkt (6 bis 8 Stunden, gelegentlich auch länger, statt 2 bis 4 Stunden). Die Zahl der jeweils als Einzeldosis eingenommenen Tabletten bleibt gleich, nur werden die Retardtabletten innerhalb von 24 Stunden seltener eingenommen.
    • (Beispiel: Ein Patient, der bisher 6mal täglich 3 überzogene Tabletten zu 60 mg Wirkstoff (= 6 x 3 x 60 mg = 1080 mg pro Tag) eingenommen hat, erhält nun zweimal täglich 3 Retardtabletten des Präparates (= 2 x 3 x 180 mg = 1080 mg).
    • Meist ist es anschließend erforderlich, die Dosierung dieses Arzneimittels auf den aktuellen Bedarf einzustellen, bei schweren Erkrankungen unter Zuhilfenahme entsprechender Testverfahren. Unter Umständen ist es ratsam, die Einstellung unter stationären Bedingungen durchzuführen.
    • Durch Infektionen oder andere belastende Faktoren kann die jeweils erforderliche Dosis dieses Arzneimittels Schwankungen unterworfen sein.
    • Der behandelnde Arzt sollte dann sofort zu Rate gezogen werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Bei Überdosierung kann es zur cholinergen Krise kommen, die sich unter anderem in ausgeprägter oder gesteigerter Muskelschwäche äußert. Wird eine solche Situation verkannt, so besteht wegen muskulärer Atmungslähmung Lebensgefahr. Verlangsamter Herzschlag (Bradykardie) und - paradoxerweise - beschleunigter Herzschlag (Tachykardie) können weitere Begleiterscheinungen sein.
    • Gegenmaßnahmen bestehen im sofortigen Absetzen des Präparates und anderen Medikamenten, die die Wirkung des Ruhenervs nachahmen (Cholinergika) und in der Verabreichung von 1 bis 2 mg Atropinsulfat langsam intravenös.
    • Je nach Verhalten der Pulsfrequenz ist diese Dosis gegebenenfalls nach 2 bis 4 Stunden zu wiederholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie sich in diesem Fall sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ohne ärztlichen Rat ab.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Retardtabletten sollten mit reichlich Flüssigkeit (vorzugsweise mit einem halben bis einem Glas Wasser) eingenommen werden.
  • Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Retardtabletten nicht im Liegen einnehmen.
  • Zur Überbrückung eines für die Retardtablette zu kurz dauernden Einnahmeintervalles und bei einem kurzzeitigen Spitzenbedarf ist die Kombination mit den überzogenen Tabletten zu 60 mg Wirkstoff möglich.
  • (Ein Patient benötigt für die ungestörte Nachtruhe die letzte Tagesdosis um 22.00 Uhr. Die während der Wachzeit am Tage (8.00 - 22.00 Uhr) eingenommenen Retardtabletten wirken jedoch nur bis 18.00 Uhr. Die Zwischenzeit von 18.00 - 22.00 Uhr wird mit den überzogenen Tabletten zu 60 mg Wirkstoff überbrückt).
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • In sehr seltenen Fällen wurde über Hautausschlag berichtet.
    • Unter der Behandlung mit dem Arzneimittel (meistens bei oralen Tagesdosen von mehr als 150 - 200 mg/Tag) können folgende Nebenwirkungen auftreten (Häufigkeit nicht bekannt):
      • Augenerkrankungen
        • Störungen der Anpassung des Auges an das Nahsehen (Akkommodationsstörungen), Tränenfluss
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mittelfells (Mediastinum)
        • Erhöhte Bronchialsekretion
      • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
        • Durchfälle, Bauchkrämpfe (gesteigerte Peristaltik), Erbrechen, Übelkeit, Speichelfluss
      • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
        • Verstärkter Harndrang
      • Skelettmuskulatur- und Bindegewebserkrankungen
        • Muskelschwäche, Muskelkrämpfe, Muskelzittern
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • Schweißausbruch
    • Nach Einnahme höherer Dosen (500 - 600 mg/Tag oral) können folgende Nebenwirkungen auftreten (Häufigkeit nicht bekannt):
      • Herzerkrankungen
        • Verlangsamter Herzschlag (Bradykardie) sowie unerwünschte Herz-Kreislaufreaktionen (kardiovaskuläre Reaktionen) und Blutdruckabfall (Hypotonie)
      • Besondere Patientengruppen
        • Patienten mit chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COLD) können neben erhöhter Bronchialsekretion auch Lungenobstruktion zeigen.
        • Bei Asthmatikern können Atemwegsbeschwerden auftreten.
        • Beim Vorliegen hirnorganischer Veränderungen können unter Behandlung mit Pyridostigminbromid seelische Krankheitssymptome bis hin zur Psychose auftreten bzw. können bereits bestehende Symptome verstärkt werden.
  • Besondere Hinweise:
    • Da die Symptome Zeichen einer cholinergen Krise sein können, sollte der Arzt unverzüglich zu Rate gezogen werden, damit die Ursache der Erscheinungen abgeklärt werden kann. Zur Behebung eventuell auftretender Wirkungen, die auf der Nachahmung der Eigenschaften des Ruhenervs beruhen (parasympathomimetische Wirkung): Atropinsulfat parenteral.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn einer der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme/Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Das Präparat kann die blockierende Wirkung von Succinylcholin verlängern.
    • Die gleichzeitige Verabreichung dieses Arzneimittels und eine großflächige, äußerliche Anwendung von N,N-diethyl-m-toluamid (DEET) sollte vermieden werden.
    • Methylcellulose verhindert die Aufnahme von Pyridostigminbromid. Die gleichzeitige Verabreichung von Arzneimitteln, die Methylcellulose als Hilfsstoff enthalten, sollte daher vermieden werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Pyridostigminbromid oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • bei Vorliegen mechanischer Verschlüsse der Verdauungs- oder Harnwege und bei allen Krankheitszuständen, die von einem erhöhten Spannungszustand der Bronchialmuskulatur begleitet sind, wie z. B. Verengung/Verkrampfung der Atemwege (spastische Bronchitis) und Bronchialasthma.
    • während der Stillzeit.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft vorliegen, dürfen Sie das Präparat während der Schwangerschaft nur einnehmen, wenn Ihr Arzt dies für eindeutig erforderlich hält.
    • Die intravenöse (über die Vene) Gabe von Anticholinesterasen, die Substanzgruppe, zu der das Präparat gehört, kann in der Schwangerschaft zur Auslösung von vorzeitigen Wehen führen. Die Gefahr vorzeitiger Wehen besteht dabei insbesondere zum Ende der Schwangerschaft.
    • Ob die Gefahr der Auslösung vorzeitiger Wehen auch bei oraler Anwendung (Einnahme über den Mund) besteht, ist nicht bekannt.
  • Stillzeit
    • Da der Wirkstoff des Präparates in die Muttermilch übergeht, dürfen Sie während einer Behandlung mit dem Arzneimittel nicht stillen. Ist eine Behandlung erforderlich, müssen Sie abstillen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • wenn Succinylcholin mit hoher Überdosierung vorliegt; es kann anstatt zur gewünschten Aufhebung der neuromuskulären Blockade zu einer Verstärkung kommen.
    • wenn Sie unter verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie) leiden oder eine Magen-Darm-Operation hatten.
    • Bei folgenden Erkrankungen ist das erhöhte Risiko gegen den Nutzen der Behandlung sorgfältig abzuwägen: Magengeschwür (Ulcus ventriculi), Überfunktion der Schilddrüse (Thyreotoxikose), nicht ausgeglichene Herzmuskelschwäche (dekompensierte Herzinsuffizienz), Herzinfarkt (Myokardinfarkt).
  • Die gleichzeitige Verabreichung des Präparates und eine großflächige, äußerliche Anwendung von N,N-diethyl-m-toluamid (DEET) sollte vermieden werden.
  • Wegen der Ähnlichkeit der klinischen Symptome bei Unwirksamkeit des Präparates (myasthene Krise) oder bei Überdosierung (cholinerge Krise) ist nach höherer Dosierung bei Auftreten entsprechender Symptome die Abklärung mit einem geeigneten Testverfahren unter Beachtung der erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Patienten mit Nierenerkrankungen
    • Das Präparat wird hauptsächlich unverändert über die Nieren ausgeschieden. Es sollte deshalb bei eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) mit Vorsicht angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Eine Beeinträchtigung der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bzw. der Fahrtüchtigkeit ist nicht auszuschließen. Dies kann vorkommen bei einer nicht ausreichenden Kompensation der Grundkrankheit oder des Überwiegens von Wirkungen des Ruhenervs (parasympathikotonen Effekten) bei relativer Überdosierung des Präparates.

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte