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Cipro Saar 250 mg Filmtabletten

Cipro Saar 250 mg Filmtabletten
PZN: 03060669
Menge: 20 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: MIP Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

10 St

20 St

€ 16,54 19

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 250 mg Ciprofloxacin
  • 291.1 mg Ciprofloxacin hydrochlorid-1-Wasser
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum, das zur Gruppe der Fluorchinolone gehört.
  • Der Wirkstoff ist Ciprofloxacin. Ciprofloxacin wirkt, indem es Bakterien abtötet, die Infektionen verursachen. Es wirkt nur bei bestimmten Bakterienstämmen.
  • Anwendungsgebiete
    • Erwachsene
      • Die Filmtabletten werden bei Erwachsenen zur Behandlung der folgenden bakteriellen Infektionen angewendet:
        • bestimmte Infektionen der Atemwege
        • bestimmte lang anhaltende oder wiederholt auftretende Entzündungen der Ohren oder der Nasennebenhöhlen
        • Harnwegsinfektionen
        • Infektionen der Geschlechtsorgane bei Männern und Frauen
        • Infektionen des Magen-Darm-Trakts und Infektionen des Bauchraums
        • bestimmte Infektionen der Haut und der Weichteilgewebe
        • Infektionen der Knochen und Gelenke
        • Vorbeugung gegen Infektionen durch das Bakterium Neisseria meningitidis
        • Behandlung nach einer Inhalation von Milzbranderregern
      • Ciprofloxacin kann zur Behandlung von Patienten angewendet werden, bei denen eine verminderte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutropenie) und Fieber vorliegt und ursächlich der Verdacht auf eine bakterielle Infektion besteht.
      • Wenn Sie unter einer schweren Infektion leiden oder einer Infektion, die von verschiedenen Bakterientypen verursacht wird, werden Sie möglicherweise eine zusätzliche antibiotische Behandlung zu Ciprofloxacin bekommen.
    • Kindern und Jugendliche
      • Die Filmtabletten werden bei Kindern und Jugendlichen unter Aufsicht eines hierauf spezialisierten Arztes zur Behandlung der folgenden bakteriellen Infektionen eingesetzt:
        • Infektionen der Lunge und der Bronchien bei Kindern und Jugendlichen, die an zystischer Fibrose leiden
        • komplizierte Infektionen der Harnwege, einschließlich Infektionen mit Beteiligung der Nierenbecken (Pyelonephritis)
        • Behandlung nach einer Inhalation von Milzbranderregern
      • Die Filmtabletten können auch zur Behandlung von anderen speziellen schweren Infektionen bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, wenn Ihr Arzt dies als notwendig ansieht.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt wird Ihnen genau erklären, in welcher Dosis und Häufigkeit und für welchen Zeitraum Sie das Arzneimittel einnehmen müssen. Dies ist von der Art und Schwere der Infektion abhängig, an der Sie erkrankt sind.
  • Die folgende Tabelle gibt Richtwerte für die Anwendung bei Erwachsenen dar. Für alle anderen zugelassenen Indikationen und für die Anwendung bei Kindern durch spezialisierte Ärzte erfolgt die Festlegung der Dosis, der Häufigkeit der Einnahme und des Zeitraums der Einnahme durch ihren Arzt:
    • Infektionen der Atemwege, der Ohren und der Nebenhöhlen
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich bis 750 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 2 Filmtabletten bis 2-mal 3 Filmtabletten
      • 7 bis 14 Tage
    • Gehörgangsentzündung
      • 750 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 3 Filmtabletten
      • 28 Tage bis zu 3 Monate
    • Unkomplizierte Blasenentzündung
      • 250 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich bis 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 1 Filmtablette bis 2- mal 2 Filmtabletten
      • Bei präklimakterischen Frauen kann 500 mg Ciprofloxacin als Einzeldosis gegeben werden. Dies entspricht 2 Filmtabletten.
      • 3 Tage
    • Komplizierte Blasenentzündung und unkomplizierte Nierenbeckenentzündung
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 2 Filmtabletten
      • 7 Tage
    • Komplizierte Nierenbeckenentzündung
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich bis 750 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 2 Filmtabletten bis 2- mal 3 Filmtabletten
      • mindestens 10 Tage bis zu mehr als 21 Tagen
    • Vorsteherdrüsenentzündung
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich bis 750 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 2 Filmtabletten bis 2- mal 3 Filmtabletten
      • 2 bis 4 Wochen (akut) bis 4 bis 6 Wochen (chronisch)
    • Gonokokkeninfektionen der Harnröhre und des Gebärmutterhalses
      • 500 mg Ciprofloxacin als Einzeldosis, dies entspricht 2 Filmtabletten
      • 1 Tag (Einzeldosis)
    • Infektionen der Hoden und des Beckens
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich bis 750 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2 mal 2 Filmtabletten bis 2- mal 3 Filmtabletten
      • mindestens 14 Tage
    • Infektionen des Magen-Darm-Trakts
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 2 Filmtabletten
      • In Abhängigkeit vom Erreger 1 Tag bis 7 Tage
    • Infektionen des Bauchraums
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich bis 750 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 2 Filmtabletten bis 2- mal 3 Filmtabletten
      • 5 bis 14 Tage
    • Infektionen der Haut und der Weichteilgewebe
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich bis 750 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 2 Filmtabletten bis 2- mal 3 Filmtabletten
      • 7 bis 14 Tage
    • Infektionen der Knochen und Gelenke
      • 500 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich bis 750 mg Ciprofloxacin 2-mal täglich, dies entspricht 2-mal 2 Filmtabletten bis 2-mal 3 Filmtabletten
      • Höchstens 3 Monate
    • Vorbeugung gegen Infektionen durch das Bakterium Neisseria meningitidis
      • 500 mg Ciprofloxacin als Einzeldosis, dies entspricht 2 Filmtabletten
      • 1 Tag (Einzeldosis)
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie unter Nierenproblemen leiden, da Ihre Dosis gegebenenfalls angepasst werden muss.
  • Die Behandlung dauert üblicherweise 5 bis 21 Tage, kann jedoch bei schweren Infektionen länger sein. Nehmen Sie die Filmtabletten immer genau nach Anweisung des Arztes ein.
  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, wie Sie die Filmtabletten einnehmen sollen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr als die verordnete Dosis eingenommen haben, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch. Nehmen Sie möglichst Ihre Filmtabletten oder die Packung mit, um sie dem Arzt zu zeigen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie die übliche Dosis schnellstmöglich ein und setzen Sie anschließend die Behandlung wie verordnet fort. Ist jedoch fast der Zeitpunkt für die Einnahme der nächsten Dosis gekommen, nehmen Sie die vergessene Dosis nicht ein, sondern fahren Sie wie gewohnt mit der Einnahme fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Achten Sie darauf, dass Sie den Behandlungsverlauf vollständig durchführen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Es ist wichtig, dass Sie den Behandlungsverlauf vollständig durchführen, auch wenn Sie sich nach einigen Tagen besser fühlen. Wenn Sie dieses Arzneimittel zu früh absetzen, ist es möglich, dass Ihre Infektion nicht vollständig geheilt wird und die Symptome der Infektion erneut auftreten oder sich Ihr Zustand verschlechtert. Es ist auch möglich, dass Sie eine Resistenz gegen dieses Antibiotikum entwickeln.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit viel Flüssigkeit ein. Sie sollten die Filmtabletten wegen ihres unangenehmen Geschmacks nicht kauen.
  • Versuchen Sie die Filmtabletten möglichst täglich zu etwa der gleichen Zeit einzunehmen.
  • Sie können die Filmtabletten zusammen mit einer Mahlzeit oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Eine kalziumhaltige Mahlzeit wird die Aufnahme des Wirkstoffs nur unwesentlich beeinflussen. Nehmen Sie jedoch das Arzneimittel nicht mit Milchprodukten, wie Milch oder Joghurt, oder mit Mineralstoffen angereicherten Getränken (z. B. mit Kalzium angereicherter Orangensaft) ein.
  • Achten Sie darauf, dass Sie während der Behandlung ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100):
      • Übelkeit, Durchfall
      • Gelenkschmerzen bei Kindern
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 1.000):
      • Superinfektionen mit Pilzen
      • eine hohe Konzentration von eosinophilen Granulozyten, bestimmte weiße Blutkörperchen
      • Appetitverlust (Anorexie)
      • Überaktivität oder Unruhe
      • Kopfschmerz, Benommenheit, Schlaf- oder Geschmacksstörungen
      • Erbrechen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen wie Magenverstimmung (Völlegefühl/Sodbrennen) oder Blähungen
      • Anstieg bestimmter Substanzen im Blut (Transaminasen, alkalischen Phosphatasen und/oder Bilirubin)
      • Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht
      • Gelenkschmerzen bei Erwachsenen
      • Muskel- und Knochenschmerzen (z. B. Schmerzen der Extremitäten, Rückenschmerzen, Brustschmerzen), allgemeines Unwohlsein (Kraftlosigkeit) oder Fieber
      • Nierenfunktionsstörung
    • Seltene Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 10.000):
      • durch Antibiotika ausgelöste Schleimhautentzündung des Dickdarms (Kolitis) (sehr selten mit tödlichem Ausgang)
      • Veränderungen des Blutbildes (Leukozytopenie, Leukozytose, Neutropenie, Anämie), Verminderung oder Erhöhung eines Blutgerinnungsfaktors (Thrombozyten und Prothrombin)
      • allergische Reaktion, Schwellung (Ödem) oder rasches Anschwellen von Haut und Schleimhäuten (Angioödem)
      • Erhöhung des Blutzuckers (Hyperglykämie)
      • Verwirrtheit, Desorientiertheit, Angstzustände, Albträume, Depressionen (die möglicherweise zu Selbstmordgedanken, Selbstmordversuchen oder vollendetem Selbstmord führen können) oder Halluzinationen
      • Kribbeln, ungewöhnliche Empfindlichkeit auf Sinnesreize, herabgesetzte Empfindlichkeit der Haut, Zittern, Krampfanfälle einschließlich Status epilepticus (verlängerter Verwirrtheits- oder Erregungszustand) oder Schwindel
      • Sehstörungen, einschließlich Doppeltsehen
      • Ohrgeräusche (Tinnitus) oder Hörverlust oder vermindertes Hörvermögen
      • Herzjagen (Tachykardie)
      • Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation), niedriger Blutdruck oder Ohnmacht
      • Atemnot, einschließlich asthmatischer Symptome
      • Leberfunktionsstörung, Gelbsucht (Gallestauung) oder Leberentzündung
      • Lichtempfindlichkeit
      • Muskelschmerzen, Gelenkentzündung, gesteigerte Muskelspannung oder Krämpfe
      • Nierenversagen, Blut oder Kristalle im Harn, Nierenentzündung
      • Flüssigkeitsretention oder übermäßige Schweißbildung
      • erhöhte Spiegel des Enzyms Amylase
    • Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 Behandelter von 10.000):
      • verringerte Anzahl bestimmter roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie); gefährliche Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose); Verminderung bestimmter roter und weißer Blutkörperchen und Blutplättchen (Panzytopenie), die lebensbedrohlich sein kann; und herabgesetzte Funktion des Knochenmarks, die ebenfalls lebensbedrohlich sein kann
      • schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktion oder anaphylaktischer Schock, mit tödlichen Ausgang - Serumkrankheit)
      • psychische Störungen (psychotische Reaktionen, die möglicherweise zu Selbstmordgedanken, Selbstmordversuchen oder vollendetem Selbstmord führen können)
      • Migräne, Koordinationsstörung, unsicherer Gang (Gangstörung), Störung des Geruchsinnes (olfaktorische Störung), ungewöhnlich gesteigerte Empfindlichkeit auf Sinnesreize, Erhöhung des Schädelinnendrucks (Hirndruck)
      • Störungen beim Farbensehen
      • Entzündung der Blutgefäßwände (Vaskulitis)
      • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
      • Absterben von Leberzellen (Lebernekrose), sehr selten bis hin zum lebensbedrohlichen Leberausfall
      • Kleine, punktförmige Einblutungen in die Haut (Petechien); verschiedene Hautveränderungen und -ausschläge (zum Beispiel das gegebenenfalls tödliche Stevens-Johnson-Syndrom oder toxisch epidermale Nekrolyse)
      • Muskelschwäche, Sehnenentzündungen, Risse von Sehnen - insbesondere der großen Sehne an der Rückseite des Knöchels (Achillessehne); Verschlimmerung der Symptome einer Myasthenia gravis
    • Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
      • Beschwerden des Nervensystems wie Schmerz, Brennen, Kribbeln, Benommenheit und/oder Schwäche der Gliedmaßen
      • anormal schneller Herzrhythmus, lebensbedrohlicher unregelmäßiger Herzrhythmus, Veränderung des Herzrhythmus (so genannte „Verlängerung des QT-Intervalls", sichtbar im EKG, einer elektrischen Aufzeichnung der Herzaktivität)
      • pustulöser Hautausschlag
      • Beeinträchtigung der Blutgerinnung (bei Patienten, die mit Vitamin-K-Antagonisten behandelt werden
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Nehmen Sie Ciprofloxacin und Tizanidin nicht zusammen ein, da dies Nebenwirkungen wie niedrigen Blutdruck und Schläfrigkeit verursachen kann.
    • Von folgenden Arzneimitteln ist bekannt, dass sie zu Wechselwirkungen mit Ciprofloxacin in Ihrem Körper führen können. Werden Ciprofloxacin Filmtabletten zusammen mit diesen Arzneimitteln eingenommen, kann die therapeutische Wirkung dieser Arzneimittel beeinträchtigt werden. Außerdem kann sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Nebenwirkungen erhöhen.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin) oder andere gerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen (zur Blutverdünnung)
      • Probenecid (bei Gicht)
      • Methotrexat (bei bestimmten Krebserkrankungen, Schuppenflechte, rheumatoider Arthritis)
      • Theophyllin (bei Atembeschwerden)
      • Tizanidin (zur Entspannung der Skelettmuskulatur bei multipler Sklerose)
      • Olanzapin (ein Antipsychotikum)
      • Clozapin (ein Antipsychotikum)
      • Ropinirol (bei Parkinson-Krankheit)
      • Phenytoin (bei Epilepsie)
      • Metoclopramid (bei Übelkeit und Erbrechen)
      • Ciclosporin (bei Hauterkrankungen, rheumatoider Arthritis und Organtransplantation)
      • Glibenclamid (bei Diabetes)
      • Andere Arzneimittel, die Ihren Herzrhythmus verändern können: Arzneimittel, die zur Gruppe der Antiarrhythmika gehören (z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid), trizyklische Antidepressiva, einige antimikrobielle Wirkstoffe (die zur Gruppe der Makrolide gehören), einige Antipsychotika.
    • Ciprofloxacin Filmtabletten können die Konzentration der folgenden Arzneimittel in Ihrem Blut erhöhen:
      • Pentoxifyllin (bei Kreislauferkrankungen)
      • Koffein
      • Duloxetin (bei Depression, diabetischen Nervenschädigungen oder Inkontinenz)
      • Lidocain (bei Herzerkrankungen oder als Narkosemittel)
      • Sildenafil (z. B. bei erektiler Dysfunktion)
    • Einige Arzneimittel vermindern die Wirkung von Ciprofloxacin. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder einnehmen möchten:
      • Antazida (Arzneimittel gegen Übersäuerung des Magens)
      • Omeprazol
      • Mineralergänzungsmittel
      • Sucralfat
      • Einen polymeren Phosphatbinder (z. B. Sevelamer)
      • Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel, die Kalzium, Magnesium, Aluminium oder Eisen enthalten.
    • Wenn Sie diese Präparate unbedingt benötigen, nehmen Sie Ciprofloxacin ca. zwei Stunden vorher oder nicht früher als vier Stunden nachher ein.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Sie können die Filmtabletten zusammen mit einer Mahlzeit oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Eine kalziumhaltige Mahlzeit wird die Aufnahme des Wirkstoffs nur unwesentlich beeinflussen. Nehmen Sie jedoch die Filmtabletten nicht mit Milchprodukten, wie Milch oder Joghurt, oder mit Mineralsstoffen angereicherten Getränken (z. B. mit Kalzium angereicherter Orangensaft) ein.
    • Achten Sie darauf, dass Sie während der Behandlung ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.
Gegenanzeigen
  • Die Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ciprofloxacin, andere Chinolonpräparate oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Tizanidin einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Vorzugsweise sollte die Einnahme während der Schwangerschaft vermieden werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen.
  • Wenn Sie stillen, dürfen Sie die Filmtabletten nicht einnehmen, weil Ciprofloxacin in die Muttermilch geht und Ihrem Kind schaden kann.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Vor der Einnahme
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie:
        • jemals Nierenprobleme hatten, da Ihre Behandlung eventuell angepasst werden muss
        • unter Epilepsie oder anderen neurologischen Erkrankungen wie zerebraler Ischämie oder Schlaganfall leiden
        • in der Vergangenheit Sehnenprobleme bei einer früheren Behandlung mit Antibiotika wie Ciprofloxacin hatten
        • unter Myasthenia gravis leiden (ein Typ der Muskelschwäche)
        • Herzprobleme haben. Vorsicht ist bei der Anwendung von Ciprofloxacin geboten, wenn Sie mit einem verlängerten QT-Intervall (sichtbar im EKG, einer elektrischen Aufzeichnung der Herzaktivität) geboren wurden oder dies in der Vergangenheit in Ihrer Familie aufgetreten ist, Ihr Salzhaushalt im Blut gestört ist (insbesondere bei niedrigem Kalium- oder Magnesiumspiegel im Blut), Ihr Herzrhythmus sehr langsam ist (so genannte „Bradykardie"), bei Ihnen eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) vorliegt, Sie in der Vergangenheit einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hatten, Sie eine Frau oder ein älterer Patient sind oder Sie andere Arzneimittel einnehmen, die zu anormalen EKG-Veränderungen führen.
        • oder ein Mitglied Ihrer Familie an einem Glucose-6-Phosphatdehydrogenasemangel (G6PD) leiden, da bei Ihnen dann das Risiko einer Blutarmut (Anämie) durch Ciprofloxacin besteht.
      • Für die Behandlung bestimmter Infektionen der Geschlechtsorgane kann Ihr Arzt zusätzlich zu Ciprofloxacin ein weiteres Antibiotikum verschreiben. Wenn sich die Symptome nach 3 Behandlungstagen nicht bessern, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
    • Während der Einnahme
      • Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn eines der folgenden Ereignisse während der Einnahme eintritt. Ihr Arzt wird entscheiden, ob die Behandlung beendet werden muss:
        • Schwere, plötzliche Überempfindlichkeitsreaktion (anaphylaktische/r Reaktion/Schock, Angioödem). Schon bei der ersten Einnahme besteht eine geringe Gefahr, dass Sie eine schwere allergische Reaktion erleiden, die sich in folgenden Symptomen äußern kann: Engegefühl in der Brust, Gefühl von Schwindel, Übelkeit oder drohende Ohnmacht oder Schwindelgefühl beim Aufstehen. Sollte dies eintreten, beenden Sie die Einnahme und wenden sich unverzüglich an Ihren Arzt.
        • Schmerzen und Schwellungen in den Gelenken und Sehnenentzündungen können gelegentlich auftreten, insbesondere wenn Sie älter sind und gleichzeitig mit Kortikosteroiden behandelt werden. Entzündungen und Risse der Sehnen können bereits innerhalb der ersten 48 Stunden nach Behandlungsbeginn oder noch bis zu mehreren Monaten nach der Behandlung auftreten. Beim ersten Anzeichen von Schmerzen oder einer Entzündung beenden Sie die Einnahme und stellen den schmerzenden Körperabschnitt ruhig. Vermeiden Sie jede unnötige Anstrengung, da dies das Risiko eines Sehnenrisses erhöhen kann.
        • Es ist möglich, dass Krampfanfälle oder ein sogenannter Status epilepticus (verlängerter Verwirrtheits- oder Erregungszustand) auftreten, insbesondere wenn Sie unter Epilepsie oder anderen neurologischen Erkrankungen wie zerebraler Ischämie oder Schlaganfall leiden. Wenn dies passiert, beenden Sie die Einnahme und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
        • Es ist möglich, dass psychiatrische Reaktionen nach der ersten Einnahme auftreten. Wenn Sie unter Depressionen oder einer Psychose leiden, können sich Ihre Symptome unter der Behandlung verschlimmern. In seltenen Fällen kann eine Depression oder Psychose zu Selbstmordgedanken, Selbstmordversuchen oder einem vollendeten Selbstmord führen. Wenn es hierfür Anzeichen gibt, beenden Sie die Einnahme und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
        • Es ist möglich, dass Beschwerden einer Nervenschädigung wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Benommenheit und/oder Schwäche auftreten. Wenn dies passiert, beenden Sie die Einnahme und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
        • Wenn Sie Sehstörungen oder irgendwelche anderen Augenbeschwerden bemerken, wenden Sie sich bitte umgehend an einen Augenarzt.
        • Während der Behandlung mit Antibiotika, einschließlich Ciprofloxacin, und selbst mehrere Wochen nachdem Sie die Behandlung beendet haben, können Durchfälle auftreten. Bei starkem oder anhaltendem Durchfall oder wenn Sie feststellen, dass Ihr Stuhl Blut oder Schleim enthält, beenden Sie die Einnahme sofort, da dies lebensbedrohlich sein kann. Nehmen Sie keine Arzneimittel ein, die die Darmbewegung anhalten oder verlangsamen, und wenden Sie sich an Ihren Arzt.
        • Informieren Sie den Arzt oder das Laborpersonal, dass Sie die Filmtabletten einnehmen, wenn Sie eine Blut- oder Urinprobe abgeben müssen.
        • Wenn Sie an Nierenproblemen leiden, informieren Sie Ihren Arzt, da Ihre Dosis gegebenenfalls angepasst werden muss.
        • Ciprofloxacin kann Leberschäden verursachen. Wenn Sie eines der folgenden Symptome feststellen wie Appetitverlust, Gelbsucht (gelb werden der Haut), dunkler Urin, Juckreiz oder schmerzempfindlicher Bauch, beenden Sie die Einnahme und wenden sich sofort an Ihren Arzt.
        • Die Filmtabletten kann zu einer Verminderung der Zahl der weißen Blutkörperchen führen, und Ihre Widerstandskraft gegen Infektionen kann vermindert werden. Wenn Sie eine Infektion mit Symptomen wie Fieber und schwerwiegender Verschlechterung des Allgemeinzustandes, oder Fieber zusammen mit lokalen Symptomen wie einer Infektion von Hals-/Rachen-/Mundschmerzen oder Schmerzen beim Wasserlassen haben, sollten Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen. Eine Blutabnahme kann eine mögliche Verminderung der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose) zeigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle Arzneimittel informieren, die Sie nehmen.
        • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bekannt ist, dass Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie an einem Glucose-6-Phosphatdehydrogenasemangel (G6PD) leiden, da Ihr Arzt sie dann hinsichtlich des Risikos einer Blutarmut (Anämie) durch Ciprofloxacin überwachen wird.
        • Ihre Haut reagiert empfindlicher auf Sonnenlicht und UV-Licht, wenn Sie Ciprofloxacin einnehmen. Setzen Sie sich daher nicht starker Sonneneinstrahlung oder künstlichem UV-Licht, wie z. B. auf einer Sonnenbank, aus.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
    • Das Arzneimittel kann Ihre Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Es kann zu einigen Nebenwirkungen am Nervensystem kommen. Stellen Sie daher sicher, dass Sie wissen, wie Sie auf Ciprofloxacin reagieren, ehe Sie sich an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen. In Zweifelsfällen fragen Sie bitte Ihren Arzt.

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