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CEFOTRIX 2,0 g Trockensubstanz ohne Loesungsmittel

Abbildung ähnlich
PZN: 03422799
Menge: 10 St
Darreichung: Trockensubstanz ohne Lösungsmittel
Marke:
Hersteller: Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH
Alternative Packungsgrößen:

5 St

10 St

€ 184,80 19

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 2000 mg Ceftriaxon
  • 2390 mg Ceftriaxon dinatrium-3,5-Wasser
  • 7.2 mmol Natrium-Ion
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Ceftriaxon.
  • Ceftriaxon ist ein Antibiotikum. Es gehört zur Antibiotika-Klasse der Cephalosporine. Diese Art von Antibiotika wirkt ähnlich wie Penicillin.
  • Ceftriaxon tötet Bakterien ab und kann bei verschiedenen Infektionen angewendet werden.
  • Wie alle Antibiotika ist Ceftriaxon nur bei einigen Bakterienarten wirksam. Deshalb ist es nur zur Behandlung einiger Infektionsarten angezeigt.
  • Ceftriaxon kann angewendet werden zur Behandlung von:
    • Blutvergiftung (Sepsis)
    • Hirnhautentzündung (Meningitis)
    • Infektionen der Knochen oder Gelenke
    • Infektionen der unteren Atemwege
    • Infektionen der Haut und Weichteile einschließlich Wundinfektionen
    • Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereichs
    • Infektionen der Niere und ableitenden Harnwege
    • Infektionen der Geschlechtsorgane, einschließlich Gonorrhoe
    • Infektionen des Bauchraumes (Peritonitis/Bauchfellentzündung)
    • Borreliose, (Stadien II und III) (durch Zeckenbiss übertragene Infektion)
    • Interventionstherapie bei Patienten mit neutropenischem Fieber (Behandlung während medizinischer Eingriffe bei Patienten mit schweren fieberhaften Infektionen aufgrund der
      Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen)
    • Ceftriaxon kann außerdem vor Operationsbeginn angewendet werden, um Infektionen bei Patienten mit einem gewissen Risiko für schwere Infektionen vorzubeugen.
Dosierung
  • Die vom Arzt festgelegte Dosis hängt von der Art und Schwere der Infektion ab. Ebenso spielen Ihr Gewicht und die Nierenfunktion eine Rolle. Dies wird Ihnen Ihr Arzt erläutern. Die üblichen Dosierungen sind:
    • Erwachsene, ältere Menschen und Jugendliche über 12 Jahre, die mehr als 50 kg wiegen
      • 1 bis 2 g einmal täglich
      • Bei schweren Infektionen kann diese Tagesdosis auf 4 g erhöht werden.
    • Neugeborene (bis zu 14 Tage alt)
      • 20 - 50 mg pro kg Körpergewicht einmal täglich, alle 24 Stunden, intravenös verabreicht
      • Eine Tagesdosis von mehr als 50 mg pro kg darf nicht verabreicht werden, auch nicht bei schweren Infektionen.
    • Kinder zwischen 15 Tagen und 12 Jahren, die weniger als 50 kg wiegen
      • 20 - 80 mg pro kg Körpergewicht einmal täglich, alle 24 Stunden, intravenös verabreicht
      • Eine Tagesdosis von mehr als 80 mg pro kg darf nicht verabreicht werden, auch nicht bei schweren Infektionen - mit Ausnahme von Meningitis.
    • Kinder mit einem Körpergewicht ab 50 kg:
      • Kinder mit einem Körpergewicht von 50 kg und mehr erhalten einmal täglich die für Erwachsene übliche Dosierung (siehe oben).
  • Spezielle Dosierungsempfehlungen
    • Bei Hirnhautentzündungen (Meningitis) werden anfangs 100 mg pro kg Körpergewicht einmal täglich, alle 24 Stunden verabreicht (aber nicht mehr als 4 g täglich). Bei Neugeborenen dürfen 50 mg/kg Körpergewicht nicht überschritten werden.
    • Gonorrhoebehandlung: Unkomplizierte Infektion: 250 mg intramuskulär als Einmaldosis. Bei einer komplizierten Infektion ist entsprechend den offiziellen Richtlinien zu behandeln. Vor Behandlungsbeginn sind andere Geschlechtskrankheiten auszuschließen.
    • Behandlung der Borreliose: Erwachsene und Jugendliche, die älter als 12 Jahre sind erhalten einmal täglich, alle 24 Stunden 2 g Ceftriaxon über mindestens 14 Tage. Bei schweren Fällen kann die Dosis auf 4 g erhöht werden. Kinder bis zum 12. Lebensjahr erhalten einmal täglich 50 bis 100 mg / kg Körpergewicht bis zu einer Maximaldosis von 2 g über mindestens 14 bis maximal 28 Tage.
    • Bei Anwendung vor einer Operation wird die Standard-Tagesdosis 30 - 90 Minuten vor der Operation gegeben. Üblicherweise wird nur eine Einzeldosis verabreicht.
    • Bei Patienten mit Nierenproblemen muss die Dosis nicht reduziert werden, wenn die Leberfunktion normal ist. Wenn der Zustand der Nieren sehr schlecht ist (Kreatininclearance < 10 ml/min), soll die Tagesdosis Ceftriaxon bei erwachsenen Patienten 2 g nicht überschreiten.
    • Bei Patienten mit Leberstörungen muss die Dosis nur dann reduziert werden, wenn gleichzeitig auch Nierenprobleme bestehen.
    • Bei gleichzeitig bestehender schwerer Nieren- und Leberstörung sind die Ceftriaxonkonzentrationen im Blut bei Kindern und Erwachsenen regelmäßig zu überwachen und die Dosis ist entsprechend anzupassen.
    • Wenn Sie einer Dialyse unterzogen werden, wird der Arzt überprüfen, ob Sie die richtige Dosierung erhalten.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Typische Vergiftungszeichen nach Überdosierung wurden bisher nicht beobachtet.
    • Selten sind bei Anwendung hoher Dosen, die öfter und schneller als empfohlen verabreicht wurden, Koliken aufgetreten bei gleichzeitigem Vorliegen von Nieren- oder Gallensteinen.
    • Im Falle einer Überdosierung erfolgt nur eine symptomatische Behandlung (entsprechend der Krankheitszeichen), ein Gegenmittel (Antidot) ist nicht bekannt. Eine Verminderung der Ceftriaxon-Konzentration durch Hämo- oder Peritonealdialyse (Blutwäsche) ist nicht zu erwarten.

 

  • Wenn die Anwendung vergessen wurde
    • Es darf nicht die doppelte Dosis verabreicht werden, wenn die vorherige Anwendung vergessen wurde. Informieren Sie sofort Ihren Arzt oder die Krankenschwester, wenn Sie befürchten, eine Dosis vergessen zu haben.

 

  • Wenn die Anwendung abgebrochen wird
    • Es ist wichtig, dass dieses Arzneimittel über die vorgeschriebene Dauer angewendet wird, die auch dann nicht unterbrochen werden sollte, wenn es Ihnen wieder besser geht. Wenn die Behandlung vorzeitig abgebrochen wird, kann die Infektion wieder ausbrechen.
    • Wenn Sie sich am Ende der verschriebenen Behandlungsdauer noch schlecht fühlen oder sich der Zustand während der Behandlung verschlimmert, informieren Sie Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird durch einen Arzt oder eine Krankenschwester angewendet.
    • Es wird als Injektion verabreicht.
    • Die Injektion sollte langsam in eine Vene erfolgen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelten von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelten von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Schwere Nebenwirkungen
    • Wenn Sie von einer der folgenden schweren Nebenwirkungen betroffen sind, wenden Sie dieses Arzneimittel nicht weiter an und verständigen Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die nächste Krankenhausnotaufnahme auf.
    • Folgende Nebenwirkungen kommen selten vor (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 10.000):
      • Überempfindlichkeitsreaktion bis hin zu einem anaphylaktischen Schock. Wenn Sie ein Gefühl der Enge in der Brust entwickeln, sich schwindlig, unwohl oder schwach fühlen, können dies Anzeichen für eine solche Überempfindlichkeitsreaktion sein.
      • Hautausschläge oder Blasenbildung und/oder „Pellen" der Haut und/oder Schleimhautreaktionen.
      • Durchfall, der schwer und langandauernd ist oder Blut enthält, mit Magenschmerzen oder Fieber. Dies kann auf eine schwere Darmentzündung ("Pseudomembranöse Kolitis" genannt) hindeuten, die nach der Einnahme von Antibiotika vorkommen kann.
    • Folgende Nebenwirkungen kommen sehr selten vor (betreffen weniger als 1 Behandelten von 10.000):
      • Blutarmut (Anämie), die sich durch blasse Haut, Schwächegefühl und Atemlosigkeit äußern kann.
      • Ceftriaxon-Calciumsalz-Ausfällungen in Lunge und Niere unreifer und reifer Neugeborener (bis zum 28. Lebenstag), die intravenös Ceftriaxon und Calcium erhielten.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Wenn eine der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt, Krankenschwester oder Apotheker.
    • Häufige Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 100):
      • Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen (Herxheimerartige Reaktion),
      • Veränderungen in Bluttests zur Überprüfung der Leberfunktionen,
      • allergische Reaktionen (Hautausschlag, Jucken, Nesselausschlag, Haut- und Gelenkschwellungen),
      • entzündliche Reizung der Blutgefäße, Schmerzen an der Injektionsstelle und Hitzegefühl oder Brechreiz nach zu schneller Injektion.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 1.000):
      • Infektionen: Eine Behandlung mit Ceftriaxon kann dazu führen, dass Sie durch andere krankheitsverursachende Keime an Infektionen erkranken. Beispielsweise kann eine Pilzinfektion auftreten.
      • Appetitlosigkeit,
      • Kopfschmerzen, Schwindel,
      • Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall,
      • Störungen der Nieren: Veränderung in der Nierenfunktion und Einschränkung der Harnproduktion.
    • Seltene Nebenwirkungen (betreffen 1 bis 10 Behandelte von 10.000):
      • Verminderung oder Erhöhung der Anzahl weißer Blutkörperchen (manchmal schwerwiegend mit erhöhtem Risiko für schwere Infektionen),
      • Benommenheit,
      • Schwere Krämpfe im Bauch (verursacht durch Entzündung der Bauchspeicheldrüse),
      • Gallensteine bei Erwachsenen.
    • Sehr seltene Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 Behandelten von 10.000):
      • Verringerung der Anzahl an Blutplättchen (erhöhtes Risiko für Blutung, Bluterguss oder Infektionen).
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Starker Verlust der weißen Blutkörperchen.
  • Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 Behandelten von 10):
      • Gallensteine bei Kindern.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Vor allem informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:
      • Calcium-haltigen Lösungen, wie z. B. Ringer-Lösung, Hartmann-Lösung und bestimmten Dialyse-Lösungen. Grundsätzlich darf Ceftriaxon bei Patienten aller Altersgruppen nicht mit Calcium-haltigen Lösungen gemischt oder gleichzeitig angewendet werden. Bei Patienten älter als 28 Tage können Ceftriaxon und Calcium-haltige Lösungen jedoch nacheinander über Infusionszugänge an verschiedenen Stellen des Körpers angewendet werden, oder wenn die Infusionsleitungen zwischen den Infusionen ausgetauscht oder gründlich mit physiologischer Kochsalzlösung gespült werden, um eine Ausfällung zu vermeiden.
      • andere Antibiotika wie Aminoglykoside, Vancomycin, Chloramphenicol und Tetracyclin zur Behandlung von Infektionen
      • orale Kontrazeptiva (Antibabypille). Es wird geraten, während und einen Monat nach der Behandlung, zusätzliche nicht hormonelle Verhütungsmaßnahmen zu treffen.
      • andere Wirkstoffe wie Amsacrin (zur Behandlung von Krebs) und Fluconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen).
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ceftriaxon sind.
    • wenn Sie allergisch gegen andere Cephalosporine sind.
    • wenn Sie früher einmal eine schwere allergische Reaktion auf Penicillin oder ein anderes Beta-Laktam-Antibiotikum hatten, weil Sie dann auch allergisch auf dieses Arzneimittel sein könnten.
    • bei Frühgeborene bis zu einem korrigierten Alter von 41 Wochen (Schwangerschaftswochen + Lebenswochen) sowie an Neugeborene mit einer erhöhten Konzentration von Bilirubin (einAbbauprodukt des roten Blutfarbstoffes) im Blut, Gelbsucht (Ikterus), Hypoalbuminämie (verminderte Konzentration des Plasmaproteins Albumin im Blut) oder Azidose (Übersäuerung des Körpers) verabreicht werden.
    • bei Neugeborenen (bis zum 28. Lebenstag), bei denen die intravenöse Verabreichung von Calcium erforderlich ist (oder voraussichtlich notwendig werden wird).
  • Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Sind Sie schwanger oder vermuten Sie eine Schwangerschaft? Obwohl eine Schädigung des Ungeborenen durch dieses Arzneimittel nicht bekannt ist, sollte es Schwangeren nur wenn unbedingt notwendig, verabreicht werden.
    • Stillen Sie? Dieses Arzneimittel sollte stillenden Frauen nicht gegeben werden. Denn kleine Mengen gehen in die Muttermilch und damit auf den gestillten Säugling über.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.
    • Insbesondere:
      • wenn Sie früher einmal allergisch auf ein Antibiotikum reagiert haben, informieren Sie vor Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker.
      • wenn Sie schon einmal eine andere Art allergischer Reaktion oder Asthma hatten. Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Ceftriaxon scheinen häufiger bei Personen mit Neigung zu allergischen Reaktionen aufzutreten und können in allen Schweregraden bis hin zum anaphylaktischen Schock vorkommen. Ein anaphylaktischer Schock ist lebensbedrohlich und erfordert entsprechende Notfallmaßnahmen. Wenn Sie ein Gefühl der Enge in der Brust entwickeln, sich schwindlig, unwohl oder schwach fühlen, können dies Anzeichen für eine solche Überempfindlichkeitsreaktion sein. Hier muss die Behandlung mit Ceftriaxon sofort abgebrochen und umgehend ein Notarzt gerufen werden, welcher die entsprechenden Notfallmaßnahmen einleitet. Kreuzallergien zwischen Ceftriaxon, Penicillin und anderen Betalactam-Antibiotika müssen beachtet werden.
      • wenn Sie gleichzeitig Calcium als intravenöse Injektion in eine Vene oder Calcium-haltige Infusionen erhalten sollen, da Ceftriaxon-Calcium-Ausfällungen auftreten können, welche sich in Lungen, Nieren, der Gallenblase oder den Gallengängen ablagern.
      • wenn Sie während der Behandlung mit Ceftriaxon eine Anämie (Blutarmut) entwickeln, die sich durch blasse Haut, Schwächegefühl und Atemlosigkeit äußern kann, wird Ihr Arzt die Behandlung abbrechen, bis die Ursache ermittelt wurde.
      • wenn Sie Ceftriaxon über einen längeren Zeitraum erhalten, wird Ihr Arzt in regelmäßigen Abständen neben Ihrem Blutbild auch Ihre Leber- und Nierenfunktion kontrollieren.
      • wenn Sie Hautausschlag, Blasenbildung und/oder „Pellen" der Haut und/oder Schleimhaut bemerken sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Arzt bevor die Behandlung fortgesetzt wird.
      • wenn während oder nach der Anwendung von Antibiotika wie Ceftriaxon Durchfälle auftreten. Bei schweren oder anhaltenden Durchfällen, oder wenn Sie Blut oder Schleim im Stuhl bemerken, müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren. Er wird die Behandlung mit Ceftriaxon abbrechen und sofort eine angemessene Behandlung einleiten. Arzneimittel, die die Darmbewegung hemmen, dürfen nicht eingenommen oder gegeben werden.
      • wenn bei Ihnen schon einmal eine eingeschränkte Nieren- und/oder Leberfunktion festgestellt wurde.
      • kann dieses Arzneimittel die Befunde einiger Bluttests (wie Coombs-Test oder die Bestimmung der Galaktose im Blut) verändern. Bitte informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, dass Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn bei Ihnen einer dieser Tests durchgeführt werden muss. Ebenso kann dieses Arzneimittel die Befunde nicht enzymatischer Harnzuckerbestimmungen verändern. Wenn Sie Diabetes haben und regelmäßig Ihren Urin prüfen, informieren Sie Ihren Arzt. Denn Sie müssten eventuell andere Tests zur Überwachung Ihres Diabetes verwenden, während Sie dieses Arzneimittel bekommen.
  • Kinder und Jugendliche
    • Für die Behandlung von Neugeborenen, Säuglingen und Kindern gelten spezielle Dosierungsrichtlinien.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es kann Schwindel auftreten, wenn Sie dieses Arzneimittel anwenden. Dies kann Ihre Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen. In diesem Fall sollten Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen.

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