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Hygroton 25 Tabl.

Abbildung ähnlich
PZN: 03524910
Menge: 50 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: MIBE GmbH Arzneimittel
Alternative Packungsgrößen:

50 St

100 St

€ 14,14 19

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 25 mg Chlortalidon
Indikation/Anwendung
  • Dieses Arzneimittel ist ein harntreibendes Mittel (Langzeitdiuretikum) und blutdrucksenkendes Mittel.
  • Es wird angewendet bei
    • der Behandlung von herz-, leber- und nierenbedingten Wasseransammlungen im Körpergewebe (kardialen, hepatischen und nephrogenen Ödemen)
    • Bluthochdruck (Hypertonie),
    • Herzmuskelschwäche (manifeste Herzinsuffizienz),
    • verstärkter Harnausscheidung (renaler Diabetes insipidus), wenn andere medikamentöse Maßnahmen nicht in Frage kommen.
Dosierung
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Präparat nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann.
    • Die Dosierung richtet sich individuell nach dem Krankheitsbild und Ihrem Ansprechen auf die Behandlung.
    • Für Dosierungen, die mit dieser Stärke nicht realisierbar/praktikabel sind, gibt es das Präparat auch in der Wirkstärke 50 mg.
    • Es soll die niedrigste Dosis zur Erhaltung der optimalen Wirksamkeit Anwendung finden.
    • Ihr Arzt wird besonders vorsichtig dosieren, wenn Sie an Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen oder in den Hirngefäßen (koronare Herzkrankheit oder Zerebralsklerose) leiden sowie bei Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Soweit nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsempfehlungen:
    • Wasseransammlungen im Körpergewebe bei Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen (kardiale, hepatische und nephrogene Ödeme); Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
      • Anfangsdosis: 2 - 4 Tabletten täglich (entsprechend 50 - 100 mg Chlortalidon pro Tag). Maximaldosis: 200 mg Chlortalidon täglich, da höhere Dosierungen die Wirkung nicht erhöhen.
      • Erhaltungsdosis: 1 - 2 Tabletten täglich genügen meist, (entsprechend 25 - 50 mg Chlortalidon pro Tag).
    • Bluthochdruck (Hypertonie)
      • Anfangsdosis: 1 Tablette (½ - 2 Tabletten) täglich (entsprechend 25 mg [12,5 mg - 50 mg]) Chlortalidon pro Tag
      • Erhaltungsdosis: Die Anfangsdosis soll individuell gesenkt werden (z. B. auf jeden 2. Tag 25 - 50 mg Chlortalidon), d.h. 1 - 2 Tabletten jeden 2. Tag (entsprechend 25 - 50 mg Chlortalidon jeden 2. Tag).
    • Verstärkte Harnausscheidung (renaler Diabetes insipidus)
      • Anfangsdosis: 2mal 4 Tabletten täglich (entsprechend 2mal 100 mg Chlortalidon pro Tag).
      • Erhaltungsdosis: 2 Tabletten täglich (entsprechend 50 mg Chlortalidon pro Tag).
    • Ältere Patienten (über 65 Jahre) und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Wenn Sie älter sind und/oder leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance 30 - 60 ml/min und/oder Serum-Kreatinin 1,1 - 1,8 mg/100 ml) haben, muss die Dosierung bei Ihnen den therapeutischen Erfordernissen und der Verträglichkeit entsprechend angepasst werden.
      • Das Arzneimittel und andere harntreibende Arzneimittel verlieren ihre Wirksamkeit bei schweren Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min und/oder einem Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml) und dürfen nicht eingenommen werden.
    • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
      • Wenn Sie Leberfunktionsstörungen haben, sollte das Arzneimittel vom Arzt der Einschränkung entsprechend dosiert werden. Bei schweren Leberfunktionsstörungen darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.
    • Patienten mit eingeschränkter Herzfunktion
      • Bei schwerer Herzleistungsschwäche mit ausgeprägten Wasseransammlungen im Körpergewebe (Ödemen) kann es vorkommen, dass das Arzneimittel praktisch nicht mehr vom Körper aufgenommen (resorbiert) wird.
    • Kinder
      • Da keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, darf das Arzneimittel bei Kindern nicht angewendet werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
    • Nach einer längeren Behandlung sollten Sie das Arzneimittel nicht plötzlich absetzen, sondern die Einnahme sollte zunächst mit niedriger Dosis für einige Tage fortgesetzt werden (ausschleichend dosieren).
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge ein genommen haben als Sie sollten
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie umgehend Ihren Arzt; er wird entsprechend den Symptomen über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden.
    • Bei Überdosierungen und/oder im Fall schwerwiegender Symptome ist sofort ärztlich/notärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit eine stationäre Aufnahme und intensivmedizinische Maßnahmen erfolgen können.
    • Die Symptome bei akuter oder längerfristiger (chronischer) Überdosierung sind vom Ausmaß des Flüssigkeits- und Elektrolytverlustes abhängig.
    • Bei Überdosierung kann es zu folgenden Symptomen kommen:
      • Schwindel- und Schwächegefühl, Übelkeit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, schneller Puls (Tachykardie), verminderter Blutdruck (Hypotonie) und Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck beim Wechsel vom Liegen zum Stehen (orthostatische Regulationsstörungen), Elektrolytstörungen (Kalium- und/oder Natriummangel im Blut) mit Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfen (z. B. Wadenkrämpfe). Infolge starker Entwässerung des Körpers (Dehydratation) und verminderter zirkulierender Blutmenge (Hypovolämie) kann es zu Bluteindickung (Hämokonzentration), zu Krämpfen, Benommenheit, Antriebsschwäche (Lethargie), Verwirrtheitszuständen, Kreislaufkollaps und zu einem akuten Nierenversagen kommen.
      • Infolge des Kaliummangels im Blut (Hypokaliämie) kann es zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Missempfindungen (z. B. Kribbeln oder Kältegefühl) in Armen und Beinen (Parästhesien), Lähmungen (Paresen), Teilnahmslosigkeit (Apathie), übermäßiger Gasansammlung im Magen-Darm-Trakt (Meteorismus) und Verstopfung oder zu Herzrhythmusstörungen kommen. Schwere Kaliumverluste können zu einem Darmverschluss (paralytischen Ileus) oder zu Bewusstseinstörungen bis hin zu einem durch den Kaliummangel im Blut bedingten (hypokaliämischen) Koma führen.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. wie verordnet fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben. Vor dem Absetzen der Behandlung könnte er Ihnen raten, die Einnahme zunächst mit niedriger Dosis für einige Tage fortzusetzen (ausschleichend dosieren).

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.
  • Bei der Einmalgabe sollte die Einnahme morgens mit dem Frühstück erfolgen, bei zweimaliger täglicher Gabe zusätzlich zum Abendessen.
  • Dosissteigerungen sollten nicht vor Ablauf von 2 bis 3 Wochen erfolgen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Selten: Verminderung der Anzahl der Blutplättchen und weißen Blutkörperchen (Thrombozytopenie, Leukopenie), weitgehendes Fehlen bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose); vermehrte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie).
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Sehr häufig: erniedrigte Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie), vorzugsweise bei höheren Dosen; erhöhte Harnsäurespiegel im Blut (Hyperurikämie), dies kann bei entsprechend veranlagten Patienten zu Gichtanfällen führen; Erhöhung der Blutfette (Cholesterin und Triglyceridspiegel)
      • Häufig: erniedrigte Natrium- und Magnesiumspiegel im Blut (Hyponatriämie, Hypomagnesiämie); erhöhte Blutzuckerwerte (Hyperglykämie) und vermehrte Ausscheidung von Zucker im Urin (Glukosurie); bei Patienten mit bereits bestehender Zuckerkrankheit (manifester Diabetes mellitus) kann es zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen, eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann in Erscheinung treten; Anstieg stickstoffhaltiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin), vor allem zu Behandlungsbeginn
      • Selten: erhöhte Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie)
      • Sehr selten: Veränderung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut (hypochlorämische Alkalose).
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel- und Schwächegefühl
      • Selten: Missempfindungen (z. B. Kribbeln und taubes Gefühl) an Armen und Beinen (Parästhesien).
    • Augenerkrankungen
      • Selten: Sehstörungen, Einschränkung der Bildung von Tränenflüssigkeit.
    • Herzerkrankungen
      • Häufig: verminderter Blutdruck (Hypotonie), Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck beim Wechsel vom Liegen zum Stehen (orthostatische Regulationsstörungen), Herzklopfen (Palpitationen)
      • Selten: Herzrhythmusstörungen.
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Sehr selten: durch Überempfindlichkeit ausgelöste Wasseransammlung in der Lunge (ideosynkratische Lungenödeme), Atembeschwerden.
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • Häufig: Appetitlosigkeit, Mundtrockenheit, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchbeschwerden, krampfartige Beschwerden im Bauchraum, Verstopfung, Durchfall
      • Sehr selten: Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis).
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Selten: Gallenstauung in der Leber (intrahepatische Cholestase)
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Häufig: allergische Hautreaktionen wie Hautrötung (Exanthem), Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz (Pruritus)
      • Selten: durch Lichteinwirkung hervorgerufene Hautreaktionen (Photosensibilität), z. B. Hautrötung (Exanthem); allergisch bedingte Gefäßentzündung (Vaskulitis).
    • Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
      • Häufig: herabgesetzte Spannung (Hypotonie) der Skelettmuskulatur, Muskelkrämpfe.
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Sehr selten: allergisch bedingte Nierenentzündung (interstitielle Nephritis).
    • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
      • Häufig: Impotenz.
    • Gegenmaßnahmen
      • Sollten Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen weiteren Maßnahmen entscheiden kann.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkung nachfolgend genannter Wirkstoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung beeinflusst werden.
    • Von folgenden Kombinationen wird abgeraten
      • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen)
        • Die gleichzeitige Gabe und Lithium führt über eine verminderte Lithiumausscheidung zu einer Verstärkung der schädlichen (toxischen) Wirkung von Lithium auf das Herz und das Nervensystem. Ist die Einnahme des harntreibenden Arzneimittels (Diuretikums) dennoch unumgänglich, sind vom Arzt eine engmaschige Kontrolle des Lithiumspiegels und eine Dosierungsanpassung erforderlich.
    • Bei folgenden Kombinationen sind besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich
      • Substanzen, die lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Torsade de pointes, Kammerflimmern mit Störung der Erregungsausbreitung im Herzen) auslösen können:
        • bestimmte Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (Klasse Ia Antiarrhythmika, z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid sowie Klasse III Antiarrhythmika, z. B. Amiodaron, Sotalol)
        • bestimmte Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen (Antipsychotika):
          Phenothiazine (z. B. Chlorpromazin, Cyamemazin, Levomepromazin, Thioridazin, TriUuoperazin), Benzamide (z. B. Amisulpirid, Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid), Butyrophenone (z. B. Droperidol, Haloperidol)
        • andere: Bepridil, Cisaprid, Diphemanil, Erythromycin i.v., Halofantrin, Mizolastin, Pentamidin, SparUoxacin, MoxiUoxacin, Vincamin i.v.
      • Bei gleichzeitiger Gabe dieser Arzneimittel besteht, insbesondere bei einem Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie), ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Rhythmusstörungen in den Herzkammern (ventrikuläre Arrythmien, insbesondere Torsade de pointes). Der Kaliumspiegel im Blut muss vom Arzt bestimmt und ggf. korrigiert werden, bevor mit dieser Kombination begonnen wird. Es muss vom Arzt eine regelmäßige Kontrolle der Elektrolyte im Blut und eine EKG-Überwachung erfolgen. Es sollten bevorzugt Arzneimittel verwendet werden, die bei gleichzeitig vorhandenem Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie) keine Torsade de pointes hervorrufen.
      • ACE-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von z. B. Bluthochdruck, z. B. Captopril, Enalapril)
        • Unter der Behandlung besteht bei zusätzlicher Einnahme von ACE-Hemmern (z. B. Captopril, Enalapril) zu Behandlungsbeginn das Risiko eines massiven Blutdruckabfalls sowie der Verschlechterung der Nierenfunktion.
        • Eine Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) sollte daher vom Arzt 2 - 3 Tage vor Beginn einer Behandlung mit einem ACE-Hemmer abgesetzt werden, um die Möglichkeit eines Blutdruckabfalls zu Behandlungsbeginn zu vermindern.
      • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und rheumatischen Erkrankungen (nicht-steroidale Antiphlogistika, z. B. Indometacin, Acetylsalicylsäure) einschließlich COX-2-Inhibitoren, Salicylate
        • Nicht-steroidale Antiphlogistika (z. B. Indometacin, Acetylsalicylsäure) einschließlich COX-2 Inhibitoren sowie Salicylate können die blutdrucksenkende und harntreibende Wirkung vermindern.
        • Bei hochdosierter Salicylateinnahme kann die schädliche (toxische) Wirkung der Salicylate auf das zentrale Nervensystem verstärkt werden. Bei Patienten, bei denen es unter Behandlung zu einer Verminderung der zirkulierenden Blutmenge (Hypovolämie) kommt, kann die gleichzeitige Gabe nicht-steroidaler Antiphlogistika ein akutes Nierenversagen auslösen.
      • Harntreibende und kaliumausscheidende Arzneimittel (kaliuretische Diuretika, z. B. Furosemid), Glukokortikoide (kortisonhaltige Arzneimittel), ACTH, Carbenoxolon (Arzneimittel zur Behandlung von Magen-Darm-Geschwüren), Penicillin G, Salicylate, bestimmte Abführmittel (stimulierende Laxanzien), Amphotericin B parenteral (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
        • Die gleichzeitige Anwendung mit diesen Arzneimitteln kann zu Störungen im Elektrolythaushalt, insbesondere zu verstärkten Kaliumverlusten, führen. Dies ist insbesondere unter einer Behandlung mit Herzglykosiden (Digitalispräparaten) zu beachten. Der Kaliumspiegel im Blut muss vom Arzt entsprechend engmaschig kontrolliert und ggf. korrigiert werden.
      • Andere harntreibende Arzneimittel (Diuretika), andere blutdrucksenkende Arzneimittel (z. B. Beta-Rezeptorenblocker, Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer, Vasodilatatoren, Methyldopa, Guanethidin), Nitrate, Beruhigungsmittel (Barbiturate), Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen (Phenothiazine), Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (trizyklische Antidepressiva), Alkohol
        • Die blutdrucksenkende Wirkung kann durch diese Arzneimittel oder durch Alkoholgenuss verstärkt werden.
      • Herzglykoside (Digitalispräparate: Arzneimittel zur Stärkung der Herzleistung)
        • Bei gleichzeitiger Behandlung mit Herzglykosiden ist zu beachten, dass sich unter der Behandlung ein Kaliummangel und/oder Magnesiummangel im Blut (Hypokaliämie und/oder Hypomagnesiämie) entwickeln kann. Dadurch ist dieEmpfindlichkeit des Herzmuskels erhöht und die Wirkungen und Nebenwirkungen der Herzglykoside können entsprechend verstärkt werden.
    • Bei folgenden Kombinationen sind ferner Wechselwirkungen möglich
      • Insulin, blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (orale Antidiabetika, z. B. Sulfonylharnstoffe), harnsäuresenkende Arzneimittel gegen Gicht, Arzneimittel mit Wirkung auf das sympathische Nervensystem (Sympathomimetika, z. B. enthalten in Nasen- und Augentropfen, Hustensaft)
        • Die Wirkung dieser Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Anwendung abgeschwächt werden.
        • Es kann sich als notwendig erweisen, dass der Arzt die Dosierung von Insulin oder oralen Antidiabetika anpassen muss.
      • Nicht-depolarisierende (curareartige) Muskelrelaxanzien (Arzneimittel zur Muskelerschlaffung), z. B. Tubocurarinchlorid
        • Die Wirkung curareartiger Muskelrelaxanzien kann verstärkt oder verlängert werden. Für den Fall, dass das Arzneimittel vor der Anwendung curareartiger Muskelrelaxanzien nicht abgesetzt werden kann, muss der Narkosearzt über die Behandlung informiert werden.
      • Zytostatika (Arzneimittel, die das Wachstum von Tumoren hemmen, z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat)
        • Das Präparat kann die Ausscheidung von Zytostatika (z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat) durch die Nieren herabsetzen. Bei gleichzeitiger Anwendung von Zytostatika ist mit einer verstärkten schädlichen Wirkung auf das Knochenmark (insbesondere Abfall der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen [Granulozytopenie]) zu rechnen.
      • Colestyramin, Colestipol (Arzneimittel zur Senkung der Blutfette)
        • Die gleichzeitige Anwendung von Colestyramin oder Colestipol vermindert die Aufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt. Das Präparat sollte deshalb mindestens eine Stunde vor oder vier bis sechs Stunden nach diesen Arzneimitteln eingenommen werden.
      • Kalziumsalze, Vitamin D
        • Bei gleichzeitiger Gabe mit Kalziumsalzen oder Vitamin D können erhöhte Kalziumspiegel im Blut infolge einer verringerten Ausscheidung von Kalzium auftreten.
      • Allopurinol (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht)
        • Das Präparat kann die Überempfindlichkeitsreaktionen auf Allopurinol verstärken.
      • Amantadin
        • Das Arzneimittel kann das Risiko unerwünschter Wirkungen von Amantadin steigern.
      • Beta-Rezeptorenblocker, Diazoxid (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck)
        • Es besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Erhöhung des Blutzuckers (Hyperglykämie) bei gleichzeitiger Gabe mit Beta-Rezeptorenblockern oder Diazoxid.
      • Ciclosporin
        • Die gleichzeitige Gabe von Ciclosporin kann das Risiko einer Erhöhung der Harnsäure im Blut (Hyperurikämie) und gichtartiger Komplikationen erhöhen.
      • Anticholinergika (z. B. Atropin, Biperidin)
        • Durch Anticholinergika (z. B. Atropin, Biperidin) kann die Aufnahme im Magen-Darm-Trakt erhöht sein, wahrscheinlich verursacht durch die herabgesetzte Magen-Darm-Tätigkeit und die verminderte Magenentleerung.
      • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
        • Während der Anwendung sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da die Alkoholwirkung durch das Arzneimittel verstärkt wird, z. B. kann Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Chlortalidon, anderen Thiaziden und Sulfonamidabkömmlingen (mögliche Kreuzreaktionen; Vorsicht bei Patienten mit Bronchialasthma) oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • wenn Sie keine Harnproduktion haben (Harnproduktion unter 100 ml/24 h)
    • wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden (mit stark eingeschränkter oder fehlender Harnproduktion; Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min und/oder Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml)
    • wenn Sie eine akute Nierenentzündung haben (akute Glomerulonephritis)
    • wenn bei Ihnen schwere Leberfunktionsstörungen oder ein Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen (Präcoma und Coma hepaticum) vorliegen
    • wenn bei Ihnen der Kalziumgehalt im Blut erhöht ist (Hyperkalzämie)
    • wenn Sie einen starken Natriummangel im Blut haben (Hyponatriämie)
    • wenn Sie einen nicht behandelbaren Kaliummangel im Blut haben (Hypokaliämie) oder wenn bei Ihnen erhöhte Kaliumverluste bestehen (z. B. bei Erbrechen, Durchfall)
    • wenn bei Ihnen der Harnsäuregehalt im Blut erhöht ist bzw. wenn Sie unter Gicht oder Gallensteinen in der Vorgeschichte leiden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit darf dieses Arzneimittel nicht angewendet werden. Chlortalidon, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, kann, wie andere Diuretika, eine Verminderung der Plazentadurchblutung bewirken. Thiazide und Thiazidderivate gelangen auch in den fetalen Kreislauf und können Elektrolytstörungen verursachen. Über eine Thrombozytopenie beim Neugeborenen wurde berichtet.
  • Chlortalidon geht in die Muttermilch über. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie während der Stillzeit dieses Arzneimittel nicht anwenden bzw. abstillen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Eingeschränkte Nierenfunktion
      • Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben, darf das Arzneimittel bei Ihnen nur mit Vorsicht eingesetzt werden.
      • Wenn Sie eine leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30 - 60 ml/min und/oder Serum-Kreatinin 1,1 - 1,8 mg/100 ml) haben, muss die Dosierung vom Arzt den therapeutischen Erfordernissen und der Verträglichkeit entsprechend angepasst werden.
      • Wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min und/oder Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml) haben, verlieren Thiazid-Diuretika und Thiazidanaloga einschließlich Chlortalidon ihre harntreibende (diuretische) Wirkung.
      • Wenn Sie eine Nierenerkrankung haben, kann das Arzneimittel eine Stickstoffüberladung des Blutes (Azotämie) auslösen. Wenn Sie unter eingeschränkter Nierenfunktion leiden, kann eine verstärkte (kumulative) Wirkung des Arzneimittels entstehen.
      • Bei chronischem Missbrauch von harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika-Abusus) kann ein Pseudo-Bartter-Syndrom mit der Folge von Wasseransammlungen im Gewebe (Ödemen) auftreten. Diese Wasseransammlungen (Ödeme) sind Ausdruck eines Anstiegs des Renins mit der Folge einer vermehrten Produktion von Aldosteron (sekundärer Hyperaldosteronismus).
    • Eingeschränkte Leberfunktion
      • Wenn Sie eine Leberfunktionsstörung oder fortschreitende Lebererkrankung haben, darf das Arzneimittel bei Ihnen nur mit Vorsicht angewendet werden, da schon kleinere Veränderungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt durch harntreibende Arzneimittel einschließlich diesem Präparat, besonders wenn Sie Leberzirrhose haben, ein totales Versagen der Leberfunktion mit Bewusstseinsstörungen (hepatisches Koma und Präkoma) auslösen können.
    • Stoffwechselstörungen
      • Wenn Sie an einer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder Gicht leiden, müssen Sie besonders sorgfältig vom Arzt überwacht werden. Das Arzneimittel kann die Zuckeraufnahmefähigkeit (Glucosetoleranz) beeinträchtigen. Wenn Sie eine bereits bestehende Zuckerkrankheit (manifester Diabetes mellitus) haben, kann es zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen, so dass möglicherweise vom Arzt eine Dosisanpassung von Insulin oder oralen blutzuckersenkenden Arzneimitteln erforderlich ist. Eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit (latenter Diabetes mellitus) kann während der Behandlung in Erscheinung treten.
      • Unter diesem Arzneimittel können die Harnsäurespiegel im Blut ansteigen, jedoch sind Gichtanfälle unter einer Dauerbehandlung selten aufgetreten.
      • Geringfügige und teilweise vorübergehende (reversible) Anstiege der Blutkonzentrationen des Gesamtcholesterins, des LDL-Cholesterins oder der Blutfette (Triglyceride) sind bei Patienten unter der Langzeitbehandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Thiaziden und thiazidverwandten Diuretika einschließlich diesem Präparat) beobachtet worden.
    • Störungen im Elektrolythaushalt
      • Während der Behandlung sollte vom Arzt regelmäßig in angemessenen Abständen eine Bestimmung der Elektrolyte im Blut (insbesondere Kalium, Natrium, Kalzium) durchgeführt werden.
      • Die laufende Kontrolle der Elektrolyte im Blut ist besonders angezeigt, wenn Sie älter sind und/oder Wasseransammlungen im Bauchraum (Aszites) in Folge einer Leberzirrhose und/oder Wasseransammlungen im Körpergewebe (Ödemen) bei Nierenerkrankungen haben. In diesen Fällen darf das Präparat vom Arzt nur unter engmaschiger Kontrolle und nur bei normalen Kaliumspiegeln im Blut, ohne Anzeichen von Volumenverlusten, verordnet werden.
      • Das Arzneimittel kann Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt (Kalium- und Natriummangel im Blut, Veränderung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut augrund eines Chloridmangels im Blut [hypochlorämische Alkalose]) verursachen. Warnhinweise für Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt sind Mundtrockenheit, Durst, Schwäche, Antriebsschwäche (Lethargie), Schläfrigkeit, Unruhe, Muskelschmerzen oder Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, verminderter Blutdruck (Hypotonie), verminderter Harnfluss (Oligurie), schneller Puls (Tachykardie) und Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen.
      • Ein Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie) kann darüber hinaus das Herz sensibilisieren und die Empfindlichkeit des Herzmuskels auf die schädlichen (toxischen) Effekte von Herzglykosiden (Digitalis-Präparaten) steigern.
      • Das Risiko eines Kaliummangels im Blut (Hypokaliämie) ist am größten bei Patienten mit Leberzirrhose, bei Patienten mit gesteigertem HarnUuss, bei Patienten ohne ausreichende orale Elektrolytaufnahme und bei Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit Kortikosteroiden („Kortison"), ACTH, Herzglykosiden (Digitalispräparate: Arzneimittel zur Stärkung der Herzleistung) oder Abführmitteln. Diese Patienten müssen vom Arzt besonders sorgfältig überwacht werden.
      • Wie bei allen Thiaziddiuretika ist die durch das Präparat verursachte vermehrte Ausscheidung von Kalium (Kaliurese) dosisabhängig und ihr Ausmaß individuell verschieden. Bei einer Dosierung von 25 mg täglich beträgt der Abfall der Kaliumkonzentration im Blut im Mittel 0,5 mmol/l. In der Dauerbehandlung muss vom Arzt die Kalium-Konzentration im Blut am Anfang und dann nach 3 - 4 Wochen bestimmt werden. Danach kann, wenn die Kaliumbilanz nicht durch zusätzliche Faktoren (z. B. Erbrechen, Durchfall, Änderung der Nierenfunktion u.a.) beeinflusst wird, vom Arzt die Kalium-Konzentration im Blut alle 4 - 6 Monate bestimmt werden.
      • Wenn es sich als notwendig erweist, kann Chlortalidon mit kaliumergänzenden Präparaten oder kaliumsparenden harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika, z. B. Triamteren) kombiniert werden. Im Falle einer Kombinationsbehandlung ist vom Arzt der Kalium-Spiegel im Blut zu überprüfen. Ist ein Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie) von klinischen Symptomen (z. B. Muskelschwäche, Lähmungen und EKG-Veränderungen) begleitet, muss das Präparat vom Arzt abgesetzt werden.
      • Eine Kombination dieses Arzneimittels und Kaliumpräparaten oder kaliumsparenden harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) ist zu unterlassen, wenn Sie gleichzeitig ACE-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung z. B. von Bluthochdruck) erhalten, und es nicht unbedingt erforderlich ist.
      • Wenn Sie unter Wasseransammlungen im Körpergewebe (Ödemen) leiden, kann ein Natriummangel im Blut (Dilutions-Hyponatriämie) bei heißem Wetter auftreten. Ein Chloridmangel ist im Allgemeinen mild und nicht behandlungsbedürftig.
      • Das Arzneimittel kann die Kalziumausscheidung im Urin verringern und eine vorübergehende und leichte Erhöhung des Kalziums im Blut ohne bekannte Störungen des Kalziumstoffwechsels verursachen. Ein deutlicher Anstieg des Kalziums im Blut (Hyperkalzämie) kann ein Anzeichen für eine versteckte Überfunktion der Nebenschilddrüse (Hyperparathyreoidismus) sein. Das Arzneimittel sollte vom Arzt vor einer Untersuchung der Nebenschilddrüsenfunktion abgesetzt werden.
      • Es hat sich gezeigt, dass das Arzneimittel die Magnesiumausscheidung im Urin erhöht. Dies kann zu einem Magnesiummangel (Hypomagnesiämie) führen.
    • Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
      • Bei schwerer Herzleistungsschwäche mit ausgeprägten Wasseransammlungen im Körpergewebe (Ödemen) kann es vorkommen, dass das Arzneimittel praktisch nicht mehr vom Körper aufgenommen (resorbiert) wird.
    • Sonstige
      • Überempfindlichkeitsreaktionen können bei Patienten mit oder ohne Allergien oder Bronchialasthma in der Vorgeschichte auftreten.
    • Besondere Hinweise
      • Während einer Behandlung sollten vom Arzt die Elektrolyte im Blut (insbesondere Kalium, Natrium, Kalzium), Kreatinin und Harnstoff im Blut, die Blutfette (Cholesterin und Triglyceride), die Harnsäure im Blut sowie der Blutzucker regelmäßig kontrolliert werden.
      • Während der Behandlung sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten und wegen erhöhter Kaliumverluste kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (z. B. Bananen, Gemüse, Nüsse).
      • Die Behandlung des Bluthochdrucks bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.
      • Die Behandlung sollte - nach Rücksprache mit Ihrem Arzt - abgebrochen werden:
        • wenn bei Ihnen nicht behandelbare Elektrolytstörungen (insbesondere Kalium- und Natriummangel im Blut) vorliegen
        • wenn Sie ÜberempSndlichkeitsreaktionen (Allergien) haben
        • wenn Sie unter ausgeprägten Magen-Darm-Beschwerden leiden
        • wenn Sie Störungen des zentralen Nervensystems haben
        • wenn Sie unter einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) leiden
        • wenn Sie Blutbildveränderungen haben: Verminderung der Anzahl der roten oder weißen Blutkörperchen oder der Blutplättchen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie)
        • wenn Sie an einer akuten Entzündung der Gallenblase (Cholezystitis) leiden
        • wenn Sie eine Gefäßentzündung (Vaskulitis) haben
        • wenn sich bei Ihnen eine bestehende Kurzsichtigkeit verschlimmert
        • wenn bei Ihnen eine schwere Nierenfunktionsstörung (Serumkreatinin-Konzentration über 1,8 mg/100 ml bzw. Kreatininclearance unter 30 ml/min) auftritt.
    • Kinder
      • Da keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, darf das Arzneimittel bei Kindern nicht angewendet werden.
    • Ältere Menschen
      • Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, könnte bei Ihnen die Wirksamkeit erhöht sein. Die Dosierung muss vom Arzt entsprechend angepasst werden.
    • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
      • Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, bei Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

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