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PRIORIX Tetra 0,5 ml Fertigspritzen

PRIORIX Tetra 0,5 ml Fertigspritzen
PZN: 03754567
Menge: 1 St
Darreichung: Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
Marke:
Hersteller: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
€ 103,28 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 2000 E. Varizellen-Lebend-Impfstoff (HDC); Stamm OKA (Plaque-bildende Einheiten); mindestens
  • 1000 GKID50 Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens
  • 25000 GKID50 Mumps-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm RIT 4385 mindestens
  • 1000 GKID50 Röteln-Lebend-Impfstoff (HDC); Stamm Wistar RA 27/3 mindestens
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Impfstoff, der bei Kindern ab dem vollendeten 11. Lebensmonat bis zum vollendeten 13. Lebensjahr angewendet wird, um vor Erkrankungen, die durch Masern-, Mumps-, Röteln- und Windpocken (Varizellen)-Viren verursacht werden, zu schützen. Unter bestimmten Umständen kann der Impfstoff auch Kindern ab dem vollendeten 9. Lebensmonat verabreicht werden.
  • Wie der Impfstoff wirkt
    • Die Impfung bewirkt, dass das Immunsystem (das natürliche Abwehrsystem des Körpers) Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Masern-, Mumps-, Röteln- und Windpocken-Viren bildet, die die Aufgabe haben, im Falle einer Ansteckung mit Masern, Mumps, Röteln bzw. Windpocken vor diesen Erkrankungen zu schützen.
    • Das Präparat ist ein Lebendvirusimpfstoff, wobei die darin enthaltenen Viren so stark abgeschwächt („attenuiert") sind, dass sie in der Regel bei gesunden Personen keine Erkrankung auslösen können.
    • Wie jeder Impfstoff schützt dieses Arzneimittel möglicherweise nicht alle Geimpften vollständig.
Dosierung
  • Es ist für Kinder vom vollendeten 11. Lebensmonat bis zum vollendeten 13. Lebensjahr bestimmt. Ihr Arzt bestimmt den richtigen Zeitpunkt und die Anzahl der Dosen auf Basis der offiziellen Impfempfehlungen.
  • Der Impfstoff darf auf keinen Fall in ein Blutgefäß verabreicht werden.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird als Injektion unter die Haut im Bereich des Oberarms oder des äußeren Oberschenkels verabreicht.
  • Der Impfstoff darf auf keinen Fall in ein Blutgefäß verabreicht werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Folgende Nebenwirkungen können nach Verabreichung dieses Impfstoffes auftreten:
    • Sehr häufig (Nebenwirkungen, die bei mehr als 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können)
      • Schmerzen und Rötung an der Injektionsstelle
      • Fieber (38°C oder höher)*
    • Häufig (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können)
      • Schwellung an der Injektionsstelle
      • Fieber (höher als 39,5°C)*
      • Reizbarkeit
      • Hautausschlag (Flecken und/oder Bläschen)
    • Gelegentlich (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 100 Impfstoffdosen auftreten können)
      • Ungewöhnliches Schreien, Unruhe, Schlaflosigkeit
      • Unwohlsein, Lethargie, Müdigkeit
      • Schwellung der Ohrspeicheldrüsen (Drüsen in der Wangengegend)
      • Durchfall, Erbrechen
      • Appetitlosigkeit
      • Infektion der oberen Atemwege
      • Schnupfen
      • Lymphknotenschwellung
    • Selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 1.000 Impfstoffdosen auftreten können)
      • Mittelohrentzündung
      • Fieberkrämpfe
      • Husten
      • Bronchitis
  • * Nach Verabreichung der ersten Dosis wurde eine höhere Fieberrate gegenüber den beim gleichen Arztbesuch separat verabreichten Masern-Mumps-Röteln- und Varizellen-Impfstoffen beobachtet.
  • Während der Anwendung nach der Markteinführung von Masern-, Mumps-, Röteln- oder Varizellen-Impfstoffen von wurden bei wenigen Gelegenheiten folgende Nebenwirkungen berichtet:
    • Gelenk- und Muskelschmerzen
    • Allergische Reaktionen. Hautausschläge, die jucken und/oder bläschenförmig sein können, Schwellung der Augen und des Gesichts, Atem- oder Schluckbeschwerden, plötzlicher Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit. Solche Reaktionen treten im Allgemeinen auf, noch bevor Sie die Arztpraxis verlassen. Informieren Sie sofort einen Arzt, wenn Ihr Kind irgendeines dieser Symptome bemerkt.
    • Infektion oder Entzündung des Gehirns, des Rückenmarks und der peripheren Nerven, die zu vorübergehenden Problemen beim Gehen (Unsicherheit) und/oder vorübergehendem Verlust der Kontrolle über die Körperbewegungen führt; Schlaganfall; Entzündung einiger Nerven, möglicherweise mit Missempfindungen wie Kribbeln und "Ameisenlaufen" oder Verlust des Gefühls bzw. der normalen Bewegung (Guillain-Barré-Syndrom
    • Verengung oder Verstopfung von Blutgefäßen
    • Punktförmige bzw. kleinfleckige Blutungen oder über das normale Maß hinaus auftretende Blutergüsse aufgrund eines Abfallens der Blutplättchenmenge
    • Erythema exsudativum multiforme (Symptome sind rote, oft juckende Flecken, ähnlich dem Masern-Hautausschlag, die an den Gliedmaßen und manchmal im Gesicht und am restlichen Körper beginnen)
    • Windpocken-ähnlicher Hautausschlag
    • Gürtelrose (Herpes zoster)
    • Masern- und Mumps-ähnliche Symptome (einschließlich vorübergehende, schmerzhafte Hodenschwellung und geschwollene Lymphknoten am Hals)
  • Wenn Sie bei Ihrem Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen hat oder beabsichtigt, andere Arzneimittel einzunehmen oder kürzlich andere Impfstoffe erhalten hat.
    • Wenn Ihr Kind eine Blutübertragung oder humane Antikörper (Immunglobuline) erhalten hat, wird Ihr Arzt die Impfung um mindestens 3 Monate verschieben.
    • Wenn bei Ihrem Kind ein Tuberkulintest (Hauttest auf Tuberkulose) geplant ist, sollte dieser vor, gleichzeitig oder erst 6 Wochen nach der Impfung mit diesem Impfstoff durchgeführt werden.
    • Acetylsalicylsäure (eine Substanz, die in einigen Arzneimitteln zur Fiebersenkung und Schmerzlinderung enthalten ist) sollte bis zu 6 Wochen nach der Impfung mit diesem Impfstoff nicht eingenommen werden.
    • Das Arzneimittel kann gleichzeitig mit Diphtherie-, Tetanus-, azellulären Pertussis (Keuchhusten)-, Haemophilus influenzae-Typ b-, inaktivierten Polio (Kinderlähmung)- und Hepatitis-B-Impfstoffen verabreicht werden. Die Injektionen werden an verschiedenen Gliedmaßen vorgenommen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Ihr Kind allergisch auf einen der sonstigen Bestandteile dieses Impfstoffes ist. Eine allergische Reaktion kann sich durch juckenden Hautausschlag, Atemnot und Schwellung des Gesichts oder der Zunge äußern;
    • wenn Ihr Kind schon einmal eine allergische Reaktion auf einen Masern-, Mumps-, Röteln und/oder Varizellen Impfstoff gezeigt hat;
    • wenn Ihr Kind allergisch auf Neomycin (ein Antibiotikum) reagiert. Eine bekannte Kontaktdermatitis (Hautausschlag, der entsteht, wenn die Haut in direkten Kontakt mit allergieauslösenden Stoffen, wie Neomycin, kommt) auf Neomycin dürfte im Allgemeinen unproblematisch sein. Sie sollten jedoch zuerst mit Ihrem Arzt darüber sprechen;
    • wenn Ihr Kind eine schwere Infektion mit Fieber hat. In diesen Fällen wird die Impfung verschoben, bis Ihr Kind wieder gesund ist. Ein leichter Infekt wie z. B. eine Erkältung dürfte unproblematisch sein, Sie sollten jedoch zuerst mit Ihrem Arzt darüber sprechen;
    • wenn Ihr Kind an einer Erkrankung leidet (wie z. B. Infektion mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIV) oder erworbenes Immundefizienz-Syndrom (AIDS)) oder Arzneimittel einnimmt, die zu einer Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems führen. Die Entscheidung, ob Ihr Kind geimpft wird, hängt vom Ausmaß der Immunschwäche ab.
    • wenn Ihr Kind schwanger ist. Darüber hinaus sollte nach der Impfung eine Schwangerschaft über einen Zeitraum von einem Monat verhindert werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Das Arzneimittel darf schwangeren Frauen nicht verabreicht werden.
  • Wenn Ihr Kind schwanger ist oder stillt, oder wenn es vermutet, schwanger zu sein, oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor der Impfstoff verabreicht wird. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Ihr Kind innerhalb eines Monats nach der Impfung nicht schwanger wird. Während dieser Zeit sollte Ihr Kind eine wirksame Verhütungsmethode anwenden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihr Kind mit dem Impfstoff geimpft wird,
      • wenn bei Ihrem Kind schon einmal Krampfanfälle, einschließlich Fieberkrämpfe, in der Eigen oder Familienanamnese aufgetreten sind. In diesem Fall ist eine engmaschige Überwachung nach der Impfung erforderlich, da besonders 5 bis 12 Tage nach der Gabe des Impfstoffes Fieber auftreten kann;
      • wenn Ihr Kind schon einmal eine schwere allergische Reaktion auf Hühnereiweiß gezeigt hat;
      • wenn Ihr Kind schon einmal nach einer Impfung gegen Masern, Mumps oder Röteln leicht Blutergüsse bekommen oder länger als üblich geblutet hat;
      • wenn Ihr Kind ein geschwächtes Abwehrsystem, z. B. wegen einer HIV-Infektion, hat. In diesem Fall sollte Ihr Kind engmaschig überwacht werden, da die Immunantwort auf den Impfstoff möglicherweise nicht ausreichend ist, um einen Schutz vor der Erkrankung zu erzielen.
    • Wenn Ihr Kind innerhalb von 72 Stunden nach einem Kontakt zu einer an Masern oder Windpocken erkrankten Person mit dem Arzneimittel geimpft wird, kann ein begrenzter Schutz vor der Erkrankung erzielt werden.
    • Ihr Kind sollte versuchen, bis zu 6 Wochen nach der Impfung, wenn immer möglich, engen Kontakt zu den folgenden Personen zu vermeiden:
      • Personen mit einer verminderten Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten,
      • schwangere Frauen, die entweder noch nie an Windpocken erkrankt waren oder nicht gegen Windpocken geimpft sind,
      • Neugeborene von Müttern, die entweder noch nie an Windpocken erkrankt waren oder nicht gegen Windpocken geimpft sind.
    • Nach oder sogar vor einer Nadelinjektion kann es (meist bei Jugendlichen) zu einer Ohnmacht kommen. Informieren Sie daher den Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Ihr Kind bei einer früheren Injektion schon einmal ohnmächtig geworden ist.
    • Wie jeder Impfstoff schützt dieser Ihr Kind möglicherweise nicht vollständig vor Windpocken. Jedoch ist die Erkrankung bei Kindern, die trotz Impfung an Windpocken erkranken, im Vergleich zu ungeimpften Kindern üblicherweise sehr mild.

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