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Enantone Monatsdepot Fertigspritzen

Enantone Monatsdepot Fertigspritzen
PZN: 03891933
Menge: 3X1 ml
Darreichung: Fertigspritzen
Marke:
Hersteller: TAKEDA GmbH
Alternative Packungsgrößen:

1X1 ml

3X1 ml

€ 492,87 19

inkl. MwSt. und Versand

(16.429,00 € / 100 ml)
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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 3.57 mg Leuprorelin
  • 3.75 mg Leuprorelin acetat (1:x)
Indikation/Anwendung
  • Der Wirkstoff des Arzneimittels (Leuprorelinacetat) gehört zur Gruppe der Hemmstoffe bestimmter Geschlechtshormone.
  • Es wirkt auf die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), indem es nach einer kurzfristigen Stimulation die Hormonproduktion derjenigen Hormone drosselt, die in den Eierstöcken und in den Hoden die Produktion der Geschlechtshormone regeln.
  • Dies bedeutet, dass die Spiegel der Geschlechtshormone nachfolgend absinken und bei fortgesetzter Gabe auch in diesem Bereich bleiben. Nach Absetzen des Arzneimittels steigen die Spiegel der Hormone der Hirnanhangsdrüse und die Geschlechtshormone wieder auf den Normalbereich an.
  • Vorzeitige Pubertät bei Kindern:
    • Das gesamte Krankheitsbild hat seine Ursache in der vorzeitigen und gesteigerten Hormonproduktion der Hirnanhangsdrüse.
    • Ziel der Behandlung mit dem Arzneimittel ist es, das verfrühte Fortschreiten der Pubertät zu stoppen beziehungsweise die gesteigerte Hormonproduktion zu drosseln.
  • Anwendung bei Männern:
    • Das Arzneimittel wird zur Prüfung der Hormonempfindlichkeit eines Prostatakarzinoms (zur Beurteilung der Notwendigkeit von hormonunterdrückenden/hormonentziehenden Maßnahmen) und zur symptomatischen Behandlung fortgeschrittener hormonabhängiger Geschwülste der Prostata (Prostatakarzinom) bei Männern angewendet.
  • Anwendung bei Kindern:
    • Das Arzneimittel wird bei vorzeitiger Pubertät (Pubertas praecox vera) ohne erkennbare Ursache (idiopathische Form), oder bei einer Variante, die durch Veränderungen im Zwischenhirn entsteht und dadurch von der Freisetzung von bestimmten Hormonen aus der Hirnanhangsdrüse abhängig ist (neurogene Form), angewendet.
    • Eine Behandlung mit dem Arzneimittel kann angezeigt sein bei einem verfrühten Einsetzen von Zeichen der Geschlechtsentwicklung (Pubertät). Bei Mädchen bzw. Jungen ist dieser Fall gegeben, wenn man Pubertätszeichen vor dem 8. bzw. 9. Geburtstag feststellt. Im Einzelnen können dies sein:
      • eine für das Alter erhöhte Wachstumsgeschwindigkeit,
      • eine beschleunigte Knochenreifung,
      • ein verfrühter Beginn der Brustentwicklung,
      • Beginn der Schamhaarentwicklung,
      • ein verfrühter Eintritt der Geschlechtsreife, d. h. die Eierstöcke beginnen mit der Produktion reifer Eizellen, eine Regelblutung setzt ein.
      • Beim Jungen beginnen die Hoden mit der Produktion von Samenfäden.
Dosierung
  • Anwendung bei Männern:
    • Soweit nicht anders verordnet, wird das Arzneimittel einmal monatlich nach vorgeschriebener Zubereitung unter die Haut von Bauch, Gesäß oder z. B. Oberschenkel injiziert.
    • In der Regel ist die Behandlung fortgeschrittener hormonabhängiger Prostatakarzinome mit dem Arzneimittel eine Langzeitbehandlung.
  • Anwendung bei Kindern:
    • Kinder mit einem Körpergewicht >/= 20 kg:
      • Soweit nicht anders verordnet, wird das Arzneimittel einmal monatlich nach vorgeschriebener Zubereitung unter die Haut von Bauch, Gesäß oder z. B. Oberschenkel injiziert.
    • Kinder mit einem Körpergewicht < 20 kg:
      • Für diese Einzelfälle gilt unter Berücksichtigung der klinischen Aktivität der Pubertas praecox vera: Soweit nicht anders verordnet, wird einmal monatlich eine gebrauchsfertige Zubereitung des Arzneimittels hergestellt. Von dieser fertigen Suspension werden dann 0,5 ml (22,05 mg Retardmikrokapseln mit 1,88 mg Leuprorelinacetat) unter die Haut von Bauch, Gesäß oder z. B. Oberschenkel injiziert und der Rest der Suspension verworfen.
      • Ihr Arzt wird die Gewichtszunahme des Kindes kontrollieren.
      • Bei nicht ausreichender Unterdrückung der Hormone der Hirnanhangsdrüse kann Ihr Arzt über eine eventuelle Erhöhung der Dosierung entscheiden.
      • Die Behandlung der verfrüht einsetzenden Pubertät (Pubertas praecox vera) ist in der Regel eine Langzeitbehandlung. Die Dauer der Anwendung richtet sich nach den klinischen Befunden zu Behandlungsbeginn bzw. der Entwicklung unter der Behandlung und wird von Ihrem Arzt zusammen mit Ihnen und ggf. ihrem erkrankten Kind festgelegt.
    • Hinweis:
      • Die Abstände der Injektionen des Arzneimittel sollten 30 +/- 2 Tage betragen, um ein erneutes Auftreten von Zeichen der verfrühten Pubertätsentwicklung zu vermeiden.
      • Das Arzneimittel darf nicht versehentlich in eine Arterie (Gefäß, das sauerstoffreiches Blut transportiert) injiziert werden.
      • Sie sollten die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen oder beenden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten
    • Da die Injektionen durch den Arzt vorgenommen werden, sind Anwendungsfehler ebenso wie Überdosierungen nicht zu erwarten.
    • Selbst die Verabreichung von 20 mg Leuprorelinacetat pro Tag über einen Zeitraum von 2 Jahren ergab keine Hinweise auf Vergiftungserscheinungen beim Menschen.
    • Auch bei Kindern führte die Verabreichung von Dosierungen, die 6 - 12 fach höher lagen als die hier vorgesehenen, nicht zu Vergiftungserscheinungen, und es ergaben sich keine Hinweise auf andere bzw. zusätzliche Nebenwirkungen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird einmal monatlich nach vorgeschriebener Zubereitung unter die Haut von Bauch, Gesäß oder z. B. Oberschenkel injiziert.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen bei Männern:
    • Anfänglich kommt es regelmäßig zu einem kurzfristigen Anstieg des männlichen Geschlechtshormons (Testosteron) im Blut. Dadurch können sich vorübergehend folgende krankheitsbedingte Beschwerden verstärken:
      • Auftreten oder Zunahme von Knochenschmerzen
      • Erschwertes Wasserlassen aufgrund einer Harnwegsverlegung
      • Druckwirkung am Rückenmark
      • Muskelschwäche in den Beinen
      • Schwellungen aufgrund einer Behinderung des Abflusses von Gewebewasser (Lymphödem)
    • Diese Zunahme der Beschwerden geht in der Regel von allein zurück, ohne dass das Arzneimittel abgesetzt werden muss.
    • Im Laufe der Behandlung sinkt dann der Spiegel des männlichen Geschlechtshormons auf sehr niedrige Werte ab. Dadurch treten bei einigen Patienten folgende Nebenwirkungen auf:
      • Sehr häufig:
        • Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen
        • Knochenschmerzen
        • Verminderung der Libido und der Potenz
        • vermehrtes Schwitzen
      • Häufig:
        • Appetitzunahme
        • Schlafstörungen
        • Stimmungsschwankungen
        • Depression
        • Missempfindungen/Taubheitsgefühl
        • vermehrter nächtlicher Harndrang
        • Beschwerden beim Wasserlassen
        • häufige Entleerung kleiner Harnmengen
      • Gelegentlich:
        • Vergrößerung der männlichen Brustdrüse
        • Appetitverminderung
        • Erhöhung oder Senkung von Blutzuckerwerten
        • Kopfschmerz
        • Schwindel
        • Blutdruckveränderungen (Blutdrucksenkung oder -erhöhung)
        • Atembeschwerden
        • Durchfall
        • Haarausfall
        • trockene Haut bzw. Schleimhaut
        • Nachtschweiß
        • Unvermögen, die gefüllte Harnblase spontan zu entleeren
        • Verkleinerung der Hoden
        • Hodenschmerzen
        • Gewichtszunahme
        • Gewichtsabnahme
        • Anstieg von Enzymen wie Lactatdehydrogenase (LDH), alkalischer Phosphatase (AP) oder Transaminasen wie ALT (SGPT), AST (SGOT) oder gamma-GT
      • Sehr selten:
        • allgemein allergische Reaktionen (Fieber, Hautausschlag, Juckreiz, Erhöhung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie))
        • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie folgende Anzeichen einer unter dem Arzneimittel sehr selten auftretenden schweren Überempfindlichkeitsreaktion feststellen, da diese unverzüglich medizinisch behandelt werden muss: Hitzegefühl mit Schwellung von Haut und Schleimhaut, Atemnot durch verengte Luftwege, Blutdruckabfall, beschleunigter Herzschlag, Krämpfe, in schweren Fällen: lebensbedrohendes Versagen des Herz-Kreislauf-Systems.
        • vorübergehende Geschmacksveränderungen
        • Übelkeit/Erbrechen
        • Gelenk-, Rücken- und Muskelbeschwerden
        • Ödeme
        • Müdigkeit
        • lokale Hautreaktionen, z. B. Rötungen oder Verhärtungen an der Injektionsstelle, die sich in der Regel auch bei fortgesetzter Behandlung zurückbilden; in Einzelfällen trat ein Abszess auf.
        • Wie auch bei anderen Arzneimitteln dieser Stoffklasse: Infarkt der Hirnanhangsdrüse nach der ersten Verabreichung bei Patienten mit Geschwulst der Hirnanhangsdrüse
      • Nicht bekannt:
        • Gerinnsel in der Schlagader der Netzhaut
        • Nicht-Infektiöse Lungenerkrankung (Pneumonie) (überwiegend aus Japan berichtet)
  • Besondere Hinweise:
    • Die Wirkung der Leuprorelinacetat-Behandlung kann durch die Messung der Blutkonzentrationen des männlichen Geschlechtshormons (Testosteron) sowie weiterer Laborwerte (saure Phosphatase, PSA = prostataspezifisches Antigen) überwacht werden. So steigt der Testosteronspiegel bei Behandlungsbeginn zunächst an und sinkt dann während eines Zeitraums von zwei Wochen wieder ab. Nach 2 bis 4 Wochen werden Testosteronspiegel erreicht, wie sie nach einer beidseitigen operativen Entfernung der Hoden beobachtet werden und die über den gesamten Behandlungszeitraum bestehen bleiben.
    • Ein Anstieg des Laborwertes saure Phosphatase kann in der Anfangsphase der Behandlung erfolgen und ist vorübergehender Natur. Gewöhnlich werden nach einigen Wochen wieder Normalwerte bzw. annähernd Normalwerte erreicht.
    • Die Abnahme des Geschlechtshormons Testosteron, wie sie nach Entfernung der Hoden oder unter Behandlung mit Arzneimitteln zur Hemmung der Geschlechtshormone (wie z. B. dieses Arzneimittel) auftritt, kann zur Abnahme der Knochendichte mit erhöhtem Risiko für Knochenbrüche führen. Die Abnahme der Knochendichte nach Entfernung der Hoden ist jedoch ausgeprägter als nach der Gabe des Arzneimittels. Ihr Arzt wird die zusätzliche Gabe eines Arzneimittels zur Regulation des Calciumstoffwechsels (sog. Bisphosphonat) in Betracht ziehen.
  • Mögliche Nebenwirkungen bei Kindern:
    • Zu Behandlungsbeginn kommt es zu einem kurzfristigen Anstieg der Spiegel der Geschlechtshormone mit nachfolgendem Abfall in einen Bereich, wie es für Kinder vor der Pubertät charakteristisch ist. Aufgrund dieser Wirkung können insbesondere zu Behandlungsbeginn Nebenwirkungen auftreten, deren Häufigkeiten zu Beginn dieses Abschnitts definiert wurden.
    • Häufig:
      • emotionale Labilität
      • Kopfschmerz
      • Bauchschmerzen/Bauchkrämpfe
      • Akne
      • Blutungen aus der Scheide
      • Schmierblutungen
      • Ausfluss
      • Reaktionen an der Injektionsstelle
    • Sehr selten:
      • allgemein allergische Reaktionen (Fieber, Hautausschlag, Juckreiz),
      • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen
        Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie folgende Anzeichen einer unter dem Arzneimittel sehr selten auftretenden schweren Überempfindlichkeitsreaktion feststellen, da diese unverzüglich medizinisch behandelt werden muss: Hitzegefühl mit Schwellung von Haut und Schleimhaut, Atemnot durch verengte Luftwege, Blutdruckabfall, beschleunigter Herzschlag, Krämpfe, in schweren Fällen: lebensbedrohendes Versagen des Herz-Kreislauf-Systems.
      • Wie auch bei anderen Arzneimitteln dieser Stoffklasse: Infarkt der Hirnanhangsdrüse nach der ersten Verabreichung bei Patienten mit Geschwulst der Hirnanhangsdrüse
  • Hinweise:
    • Bei nicht bestimmungsgemäßer hoher Dosierung und Injektion in den Muskel kam es häufig zur Bildung steriler Abszesse am Injektionsort. Deshalb ist das Präparat unter die Haut zu injizieren.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimitteln einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Leuprorelin, andere GnRH Analoga oder gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Bei Männern:
    • wenn Sie an einem hormonunabhängigen Prostatakarzinom leiden.
  • Bei Mädchen mit Pubertas praecox vera:
    • wenn das zu behandelnde Mädchen schwanger ist oder stillt.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Das Arzneimittel darf nicht bei schwangeren und stillenden Mädchen angewendet werden (siehe auch Kategorie "Kontraindikation"). Vor Beginn der Behandlung muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.
Patientenhinweise
  • Die Entscheidung, ob eine Therapie mit dem Arzneimittel angezeigt ist, sowie die längerfristigen Therapiekontrollen bei Kindern sollten vorzugsweise in endokrinologisch-pädiatrischen Zentren erfolgen.
  • Für den Beginn der Behandlung des Prostatakarzinoms bei Männern sollte die Gabe eines geeigneten Gegenspielers des männlichen Geschlechtshormons (Antiandrogen) erwogen werden, um so die möglichen Folgeerscheinungen des anfänglichen Ansteigens des männlichen Geschlechtshormons abzuschwächen.
  • Ihr Arzt wird Enantone Monats-Depot nur unter die Haut injizieren, da bei zu hohen Dosierungen und Injektionen in den Muskel häufig (1 bis 10 Behandelte von 100) sterile Abszesse am Ort der Injektion aufgetreten sind.
  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn bekannt ist, dass Sie unter Bluthochdruck leiden. In diesem Fall wird Ihr Arzt Sie sorgfältig überwachen.
  • Bei Patienten, die mit dem Arzneimittel behandelt werden, gab es Bericht von Depressionen, die schwerwiegend sein können. Wenn Sie mit dem Arzneimittel behandelt werden und eine depressive Stimmung entwickeln, informieren Sie Ihren Arzt.
  • Bei Männern:
    • wenn Ihnen beide Hoden operativ entfernt wurden. In diesem Fall bewirkt das Arzneimittel kein weiteres Absinken der Blutspiegel des männlichen Geschlechtshormons.
    • wenn Sie bereits vor Behandlungsbeginn an Beschwerden des Nervensystems (Druck auf das Rückenmark, Tochtergeschwülste in der Wirbelsäule) leiden oder Beschwerden beim Wasserlassen aufgrund einer Harnwegsverlegung haben. Dies sollten Sie Ihrem Arzt unverzüglich mitteilen, er wird Sie in den ersten Wochen besonders engmaschig und wenn möglich im Krankenhaus kontrollieren.
    • wenn Krankheitserscheinungen (wie z. B. Schmerzen, erschwertes Wasserlassen oder Schwäche in den Beinen unter längerer Anwendung des Arzneimittels) wieder auftreten. In diesem Fall wird Ihr Arzt den Erfolg der Behandlung regelmäßig durch klinische Untersuchungen (Austastung der Prostata vom Mastdarm her, bildgebende Untersuchungen) und durch Überprüfung der Laborwerte (Phosphatasen bzw. prostataspezifisches Antigen (PSA) und des männlichen Geschlechtshormons (Testosteron) kontrollieren.
    • wenn bei Ihnen die Gefahr besteht, dass sie einen Knochenschwund (Osteoporose) entwickeln. Ihr Arzt wird ihnen womöglich ein zusätzliches Arzneimittel geben, um den Abbau der Knochen zu verhindern.
    • wenn Sie Diabetiker sind. In diesem Fall wird Ihr Arzt Sie engmaschig überwachen.
  • Bei Kindern:
    • wenn das zu behandelnde Kind unter einer sogenannten Pseudopubertas praecox oder einer hormonunabhängigen Pubertas praecox leidet. Der behandelnde Arzt wird dies vor Beginn der Behandlung ausschließen.
  • Bei Mädchen mit Pubertas praecox vera:
    • wenn das zu behandelnde Kind schwanger werden könnte. Eine Therapie mit dem Arzneimittel kann eine Schwangerschaft nicht sicher verhindern.
    • wenn im weiteren Behandlungsverlauf Blutungen aus der Scheide (Schmierblutungen) auftreten, kann das als Anzeichen einer möglichen Unterdosierung gewertet werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an den behandelnden Arzt.
  • Nach Abschluss der Behandlung bilden sich Merkmale einer Pubertät. Daten zur späteren Fruchtbarkeit der behandelten Kinder liegen nur begrenzt vor. Bei den meisten Mädchen beginnt die Monatsblutung im Durchschnitt ein Jahr nach Ende der Behandlung und ist dann in den meisten Fällen regelmäßig.
  • Nach Beendigung der Behandlung kann es zu einer Lageverschiebung der Wachstumsfuge im Oberschenkelknochen kommen. Der Grund hierfür könnte eine Auflockerung der Wachstumsfuge aufgrund der geringen Konzentration von weiblichen Geschlechtshormonen während der Behandlung sein.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Wegen der bei wenigen Patienten, insbesondere zu Behandlungsbeginn auftretenden Müdigkeit, welche auch durch die zugrundeliegende Tumorerkrankung bedingt sein kann, kann dieses Arzneimittel auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt vor allem im Zusammenwirken mit Alkohol.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

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