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Benazepril AL 10 mg Filmtabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 04351707
Menge: 98 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: ALIUD Pharma GmbH
€ 15,04 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel Benazepril AL 10 mg Filmtabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 9.21 mg Benazepril
  • 10 mg Benazepril hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Benazepril wird angewendet zur Behandlung von
    • Bluthochdruck - allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln
    • Herzleistungsschwäche - zusätzlich zu anderen Arzneimitteln.
  • Das Arzneimittel enthält Benazeprilhydrochlorid, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die als ACE-Hemmer bezeichnet werden. Es entlastet das Herz, indem es den Blutdruck senkt und die Blutgefäße erweitert.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierung bei Erwachsenen
    • Zur Behandlung von Bluthochdruck
      • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1-2 Filmtabletten 1-mal täglich oder auf 2 Dosen verteilt.
      • Höchstdosis: 4* Filmtabletten täglich
      • * Für diese Dosierung stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkstoffstärke zur Verfügung.
    • Zur Behandlung von Herzleistungsschwäche
      • Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 2,5 mg* Benazeprilhydrochlorid täglich.
      • Der Arzt kann die Dosis, falls notwendig, nach 2-4 Wochen auf ½ Filmtablette täglich erhöhen.
      • Höchstdosis: 2 Filmtabletten täglich
      • * Für diese Dosierung stehen Filmtabletten mit geeigneter Wirkstoffstärke zur Verfügung.
  • Patienten mit Nierenproblemen
    • Der Arzt wird die Dosierung entsprechend Ihrem Ansprechen auf die Behandlung anpassen.
  • Hinweise zum Teilen der Filmtablette
    • Legen Sie die Filmtablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte Oberfläche. Drücken Sie zum Teilen der Filmtablette vorsichtig mit dem Daumen auf die Bruchkerbe.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als Sie sollten
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, der über das weitere Vorgehen entscheiden wird.
    • Symptome einer Überdosierung sind:
      • starker Blutdruckabfall
      • Kreislaufschock
      • Störungen im Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt
      • Nierenversagen
      • Herzrhythmusstörungen
      • Schwindelgefühl

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme des Arzneimittels wie verordnet zum üblichen nächsten vorgesehenen Zeitpunkt fort.
  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Brechen Sie die Anwendung des Arzneimittels nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da ein plötzliches Absetzen des Arzneimittels zur Erhöhung Ihres Blutdrucks führen kann.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Filmtabletten zum Einnehmen
  • Art der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel jeden Tag zur selben Uhrzeit, vorzugsweise morgens, mit einem Glas Wasser ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nebenwirkungen können mit den folgenden Häufigkeiten auftreten:
    • Häufig, kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen
      • Blutdruckabfall nach schnellem Aufstehen
      • Husten
      • Kopfschmerzen
      • Schwindelgefühl
      • Müdigkeit
      • Bewusstseinsverlust
      • Sehstörungen
      • Nierenfunktionsstörungen
      • Entzündung der Atemwege in den Lungen
      • Übelkeit
      • Bauchschmerzen
      • Verdauungsstörungen
      • erhöhter Kaliumspiegel im Blut
      • Gleichgewichtsstörungen
      • Benommenheit
      • Teilnahmslosigkeit (Apathie)
      • verringerte Konzentration von rotem Blutfarbstoff
      • Verringerung des Anteils roter Blutzellen im Vergleich zu allen Blutzellen
      • Verringerung der Anzahl weißer Blutzellen
      • Verringerung der Anzahl an Blutplättchen
    • Gelegentlich, kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen
      • vermehrte Eiweißausscheidung im Urin
      • Verstärkung von Nierenfunktionsstörungen
      • Kurzatmigkeit
      • laufende Nase
      • Entzündung der Nasennebenhöhlen
      • Erbrechen
      • Durchfall
      • Verstopfung
      • Appetitverlust
      • Gewebeschwellung des Darms und Beschwerden
      • durch Gallensteine
      • Stimmungsschwankungen
      • ungewöhnliche Empfindungen wie Stechen, Kribbeln und Jucken
      • Geschmacksveränderungen
      • Schlafstörungen
      • geistige Verwirrung
      • Nervosität
      • Impotenz
      • verschwommenes Sehen
      • Mangel an rotem Blutfarbstoff und roten Blutzellen (einschließlich einer verminderten Bildung von rotem Blutfarbstoff und roten Blutzellen)
      • krankhafte Verringerung der Anzahl an Blutplättchen, wodurch sich das Risiko für Blutungen und Blutergüsse erhöht
      • krankhafte Verringerung der Anzahl weißer Blutzellen, die die Wahrscheinlichkeit von Infektionen erhöht
      • Verringerung der Anzahl weißer Blutzellen, die als neutrophile Granulozyten bezeichnet werden
      • starke Verringerung bestimmter weißer Blutzellen, die als Granulozyten bezeichnet werden
      • Hautausschlag
      • Jucken
    • Selten, kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen
      • allergische Reaktionen, gekennzeichnet durch Gewebeschwellungen mit Beteiligung des Gesichts, der Gliedmaßen, Lippen, Zunge, Stimmbänder und/oder des Rachens
      • sehr hohe Konzentration von Stickstoffverbindungen im Blut infolge einer verminderten Nierenfunktion
      • akutes Nierenversagen
      • Schwellungen, ähnlich wie nach einem Bienenstich
      • schwere Hauterkrankungen:
        • schwere Hauterkrankung mit Blasenbildung ohne erkennbare Ursache
        • Hautausschlag mit Fieber und Blasenbildung
    • Sehr selten, kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen
      • Herzinfarkt oder Schlaganfall
      • Herzklopfen (Palpitationen)
      • beschleunigter Herzschlag
      • Erkrankung, die zur Verengung der Herzkranzgefäße führt
      • Herzrhythmusstörungen
      • Verengung der Atemwegsmuskulatur
      • entzündete Zunge
      • Mundtrockenheit
      • Bauchspeicheldrüsenentzündung
      • Darmverschluss
      • Mangel an roten Blutzellen infolge eines vermehrten Abbaus
      • Haarausfall
      • Hauterkrankung mit rötlichen, juckenden, schuppigen Stellen
      • Durchblutungsstörungen in Fingern und Zehen mit Taubheitsgefühl oder anderen Empfi ndungsstörungen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme des Arzneimittels zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Insbesondere die folgenden Arzneimittel können das Arzneimittel beeinflussen oder durch das Arzneimittel beeinflusst werden:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck wie z. B.
        • Glyceroltrinitrat, auch bekannt als Nitroglycerin, oder andere gefäßerweiternde Arzneimittel
        • Methyldopa
        • Arzneimittel, deren Wirkstoff auf „-olol" endet
        • Arzneimittel wie Nifedipin oder Verapamil (so genannte Calciumantagonisten)
      • Narkosemittel
      • Arzneimittel zur Steigerung der Wasserausscheidung wie Triamteren, Amilorid, Furosemid, Eplerenon und Spironolacton
      • Lithium, ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, psychischer Störungen oder Angststörungen wie Imipramin, Doxepin, Amitriptylin, Opipramol und andere Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen und krankhafter Angst
      • bestimmte Arzneimittel zur Entzündungshemmung oder zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen wie z. B. Prednisolon
      • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes wie z. B. Insulin, Gliclazid, Metformin
        • Ihr Arzt muss die Dosierung dieser Arzneimittel möglicherweise anpassen.
      • Arzneimittel, die die Fähigkeit des Körpers zu schnellen Reaktionen erhöhen, beispielsweise durch Erhöhung des Blutdrucks oder des Pulses oder durch Erweiterung der Atemwege. Beispiele dafür sind Dobutamin, Dopexamin, Ephedrin.
      • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen, Entzündungen oder Rheuma wie z. B. Ibuprofen und Acetylsalicylsäure
      • Allopurinol, ein Arzneimittel zur Behandlung von Gicht
      • Procainamid, ein Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
      • Diazoxid, ein Arzneimittel zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels
      • Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen wie z. B. Cyclophosphamid, Methotrexat
      • Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Transplantatabstoßungen, zur Behandlung schwerer Hauterkrankungen oder schwerer Augen- oder Gelenkentzündungen
      • Heparin
  • Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Alkohol
      • Der Konsum von Alkohol wird nicht empfohlen, da er das Risiko eines starken Blutdruckabfalls erhöhen kann.
    • Kochsalz
      • Eine übermäßige Verwendung von Kochsalz wird nicht empfohlen, da es die blutdrucksenkende Wirkung verringern kann.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn
    • Sie allergisch gegen Benazeprilhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • bei Ihnen eine Verengung der Nierenarterien vorliegt
    • Sie eine Nierentransplantation hatten
    • bei Ihnen eine bedeutsame Verengung im Bereich der Herzklappen bzw. andere Ausfl ussbehinderungen der linken Herzkammer vorliegen
    • die Aldosteron-Konzentration in Ihrem Blut erhöht ist (primärer Hyperaldosteronismus)
    • Sie in der Vergangenheit bereits eine meist schmerzhafte schwere Schwellung der tieferen Hautschichten, insbesondere im Gesicht, aufgewiesen haben
    • Sie schwanger sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Schwangerschaft
      • Das Arzneimittel darf nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden.
    • Stillzeit
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Frühgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen.
      • Bei älteren Säuglingen sollte der Arzt Sie über Nutzen und mögliche Schäden der Anwendung des Arzneimittels in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufklären.
  • Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:
    • übermäßiger Wasserverlust durch
      • Arzneimittel, die die Wasserausscheidung erhöhen
      • Dialyse
      • eine salzarme Diät
      • Erbrechen oder Durchfall
    • Ihr Blutdruck könnte zu Beginn der Behandlung stark abfallen und Sie könnten sich schwach oder benommen fühlen.
  • neben der behandelten Erkrankung bestehende, weitere
    • Herzerkrankungen. Dazu gehören Herzklappenerkrankungen, eine Verengung der Blutgefäße oder eine Verdickung des Herzmuskels.
    • Nieren- oder Leberprobleme oder eine Verengung der zu den Nieren führenden Blutgefäße. Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie eine Nierentransplantation hatten.
    • Wenn Sie eine der folgenden Behandlungen erhalten:
      • Dialyse mit „High-Flux"-Membranen
      • dialyseähnliche Verfahren zur Entfernung von Cholesterin aus dem Blut
      • Behandlung zur Verminderung der Neigung zu allergischen Reaktionen
      • Informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie das Arzneimittel einnehmen. Er wird Ihre Behandlung gegebenenfalls umstellen, um einer möglichen allergischen Reaktion vorzubeugen.
    • wenn Sie in der Vergangenheit bereits Allergien hatten
    • wenn Sie sich einer Operation unter Vollnarkose unterziehen
      • Informieren Sie Ihren Arzt darüber, dass Sie Benazepril einnehmen.
    • Diabetes
      • Die Dosierung des Antidiabetikums muss möglicherweise angepasst werden.
      • Ihr Arzt wird Ihre Nierenfunktion sowie die Konzentration von Salzen, den Blutzuckerspiegel und die Anzahl der Blutzellen in Ihrem Blut regelmäßig überprüfen. Diese Untersuchungen erfolgen in kürzeren Abständen, wenn Sie an Nierenproblemen, Diabetes oder einer Hauterkrankung leiden.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
    • Dieses Arzneimittel wird für Kinder und Jugendliche nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen zur Anwendung in dieser Altersgruppe vorliegen.
  • Patienten ab 65 Jahre
    • Ihr Arzt wird die Dosierung des Arzneimittels bei Bedarf entsprechend Ihrem Ansprechen auf die Behandlung anpassen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei der Einnahme von Benazepril kann es zu Schwindel kommen. Führen Sie kein Kraftfahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Ihre Aufmerksamkeit herabgesetzt ist.

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