5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

CEFPODOXIM STADA 200 mg Filmtabletten

CEFPODOXIM STADA 200 mg Filmtabletten
PZN: 04366761
Menge: 15 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: STADApharm GmbH
Alternative Packungsgrößen:

10 St

15 St

€ 26,19 19

inkl. MwSt. und Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel CEFPODOXIM STADA 200 mg Filmtabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 200 mg Cefpodoxim
  • 260.89 mg Cefpodoxim proxetil
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine. Es bekämpft bestimmte Infektionen im Körper, indem es bestimmte Krankheitserreger (Bakterien) zerstört.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Cefpodoxim-empfindliche Erreger verursacht werden und einer Behandlung mit Tabletten zugänglich sind:
    • Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich: Infektionen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis).
    • Infektionen der Atemwege: Akute Infektionen der Bronchien (Bronchitis), akute Infektionen der Bronchien bei Vorliegen einer chronischen Bronchitis (Exazerbation einer chronischen Bronchitis) und bakterielle Lungenentzündung (bakterielle Pneumonie).
    • Infektionen der Harnwege: Unkomplizierte Infektionen der oberen Harnwege (Nierenbeckenentzündung).
    • Gonorrhö: Akute gonorrhoische Harnröhrenentzündung des Mannes, akute, unkomplizierte Gonokokkeninfektion der Frau.
    • Infektionen von Haut und Weichteilen.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Das Arzneimittel soll im Abstand von etwa 12 Stunden eingenommen werden.
  • Eine Ausnahme bilden Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (siehe Dosierung für „Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion").
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren erhalten in Abhängigkeit von der Art der Erkrankung im Allgemeinen alle 12 Stunden 200 mg Cefpodoxim (entspr. 2-mal täglich 1 Filmtablette).
    • Dies entspricht einer Tageshöchstdosis von 400 mg Cefpodoxim (siehe Tabelle).
    • Zur Behandlung der gonorrhoischen Harnröhrenentzündung des Mannes und der akuten unkomplizierten Gonokokkeninfektion der Frau genügt die Einmalgabe von 200 mg Cefpodoxim (entspr. 1-mal 1 Filmtabletten [siehe Tabelle]). Der behandelnde Arzt wird den Behandlungserfolg durch eine entsprechende (kulturelle) Kontrolle 3 - 4 Tage nach Behandlungsende überprüfen.
    • Als Richtlinie für die Einnahme gelten für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren die hier aufgeführten Dosierungen:
      • Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
        • Anzahl Filmtabletten alle 12 Stunden:
          • 1 Filmtablette (entspr. 200 mg Cefpodoxim)
        • Entspr. Cefpodoxim pro Tag: 400 mg
      • Akute Infektionen der Bronchien (Bronchitis), auch bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (Exazerbation einer chronischen Bronchitis)
        • Anzahl Filmtabletten alle 12 Stunden:
          • 1 Filmtablette (entspr. 200 mg Cefpodoxim)
        • Entspr. Cefpodoxim pro Tag: 400 mg
      • Lungenentzündung (bakterielle Pneumonie)
        • Anzahl Filmtabletten alle 12 Stunden:
          • 1 Filmtablette (entspr. 200 mg Cefpodoxim)
        • Entspr. Cefpodoxim pro Tag: 400 mg
      • Unkomplizierte Infektionen der oberen Harnwege (Nierenbeckenentzündung)
        • Anzahl Filmtabletten alle 12 Stunden:
          • 1 Filmtablette (entspr. 200 mg Cefpodoxim)
        • Entspr. Cefpodoxim pro Tag: 400 mg
      • Akute gonorrhoische Harnröhrenentzündung des Mannes *
        • Einmalige Einnahme von 1 Filmtablette (entspr. 200 mg Cefpodoxim)
        • Entspr. Cefpodoxim pro Tag: 200 mg
      • Akute Gonokokkeninfektion der Frau *
        • Einmalige Einnahme von 1 Filmtablette (entspr. 200 mg Cefpodoxim)
        • Entspr. Cefpodoxim pro Tag: 200 mg
      • Infektionen der Haut und Weichteile
        • Anzahl Filmtabletten alle 12 Stunden:
          • 1 Filmtablette (entspr. 200 mg Cefpodoxim)
        • Entspr. Cefpodoxim pro Tag: 400 mg
      • * Der Behandlungserfolg einer Therapie der akuten, unkomplizierten Gonorrhö sollte durch eine kulturelle Kontrolle 3 - 4 Tage nach Behandlungsende überprüft werden.
    • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 40 ml/min bis 10 ml/min/1,73 m2 erhalten die Hälfte der für die jeweilige Art der Erkrankung empfohlenen Tagesdosis als eine Einzeldosis, d.h. 1 Filmtablette (d.h. 200 mg Cefpodoxim) alle 24 Stunden.
      • Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min erhalten die entsprechende Einzeldosis, d.h. 1 Filmtablette (d.h. 200 mg Cefpodoxim) alle 48 Stunden.
      • Hämodialyse-Patienten erhalten die entsprechende Einzeldosis, d.h. 1 Filmtablette (d.h. 200 mg Cefpodoxim) nach jeder Dialyse.
      • Dosierungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche mit eingeschränkter Nierenfunktion liegen nicht vor.
    • Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
      • Für Patienten mit Leberfunktionsstörungen und für ältere Patienten mit normaler Nierenfunktion ist eine Dosisanpassung nicht erforderlich.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Behandlungsdauer beträgt üblicherweise 5 - 10 Tage, außer bei der Behandlung der akuten unkomplizierten Gonorrhö (einmalige Einnahme).
    • Bitte befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes und brechen Sie die Therapie nicht vorzeitig ab, um Rückfälle zu vermeiden.
    • Bei Infektionen mit der Bakterienart Streptococcus pyogenes (Entzündungen des Rachens und der Mandeln) beträgt die Behandlungsdauer 10 Tage.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Erkenntnisse zu Überdosierungen mit Mengen über 1000 mg beim Menschen liegen nicht vor. In wenigen Fällen sind Überdosierungen bis zur Tagesdosis von 1000 mg Cefpodoxim berichtet worden. Die beobachteten Nebenwirkungen waren die gleichen, die auch bei der empfohlenen Dosierung bekannt sind.
    • Wenn Sie durch ein Versehen:
      • zu viele Tabletten eingenommen haben,
      • den Verdacht auf eine Überdosierung haben oder
      • ein Kind einige Tabletten geschluckt hat,
    • wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann den Schweregrad einschätzen und über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden. Hohe Konzentrationen des Wirkstoffs im Blut können durch Hämodialyse („Blutwäsche") reduziert werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Haben Sie eine Tabletteneinnahme vergessen oder versehentlich nur die Hälfte der verordneten Dosis eingenommen, können Sie die versäumte Dosis nachholen, solange der reguläre Einnahmetermin um nicht mehr als ca. 6 Stunden überschritten wurde.
    • Ansonsten setzen Sie die Therapie mit der verordneten Dosis zu den üblichen Einnahmezeitpunkten fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung gefährden den Therapieerfolg und können zu Rückfällen führen, deren Behandlung dann erschwert sein kann. Bitte halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
  • Das Arzneimittel soll unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser), außerdem während einer Mahlzeit eingenommen werden, da der Wirkstoff dann am besten vom Körper aufgenommen wird.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000, einschließlich Einzelfälle
    • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Über die folgenden Nebenwirkungen wurde seit der Markteinführung berichtet:
      • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
        • Gelegentlich: Hämolytische Anämie („Blutarmut").
        • Sehr selten: Blutbildveränderungen (Verminderung der Blutplättchen [Thrombozytopenie], Verminderung der weißen Blutkörperchen [Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose, Eosinophilie], erniedrigte Hämoglobinwerte). Diese sehr seltenen Veränderungen bilden sich nach Beendigung der Therapie zurück.
        • Anstieg von harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin und Harnstoff) im Serum.
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • Gelegentlich: Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Missempfinden (z.B. Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Missempfindungen mit schmerzhaftem Brennen) und Schwindel.
      • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
        • Häufig: Störungen in Form von Magendrücken, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blähungen oder Durchfall.
        • Sehr selten: Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung. Pseudomembranöse Enterokolitis: Bei Auftreten von schweren oder anhaltenden Durchfällen während oder in den ersten Wochen nach der Therapie ist an eine ernstzunehmende Dickdarmerkrankung (pseudomembranöse Enterokolitis) zu denken, die sofort behandelt werden muss. In diesen Fällen ist das Antibiotikum sofort abzusetzen und der behandelnde Arzt zu informieren. Dieser wird in Abhängigkeit von der Indikation eine geeignete Therapie einleiten (z.B. Einnahme von speziellen Antibiotika, deren Wirksamkeit erwiesen ist). Arzneimittel, die die Darmbewegung hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
      • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
        • Sehr selten: Akute Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz).
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • Gelegentlich: Schwächezustände wie Kraftlosigkeit (Asthenie), Ermüdung und Unwohlsein (Malaise).
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • Häufig: Allergische Reaktionen, meist in Form von Hautveränderungen mit und ohne Juckreiz (z.B. Erythem, Hautausschlag [Exanthem], Nesselsucht [Urtikaria], Hautrötung [Purpura]).
        • Sehr selten: Blasenbildende Hautreaktionen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom). Wenn derartige Symptome auftreten, ist das Medikament abzusetzen. Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade - z.B. massive Gesichtschwellung (Angioödem) mit Luftnot durch Verlegung der Atemwege, Bronchialasthma, bis hin zum lebensbedrohlichen allergischen Schock (Anaphylaxie). Bei schweren akuten Überempfindlichkeitsreaktionen wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt, der entsprechende Notfallmaßnahmen einleiten wird.
      • Leber- und Gallenerkrankungen
        • Gelegentlich: Anstieg von Leberenzymen (Transaminasen, alkalische Phosphatase) und/oder Gallenfarbstoff (Bilirubin) als Zeichen einer (z.B. cholestatischen) Leberzellschädigung.
        • Sehr selten: Akute Leberentzündung (Hepatits).
  • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
    • Bei Auftreten schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen (siehe oben Absatz „Erkrankungen des Immunsystems") und/oder eines anaphylaktischen Schocks (akuter, lebensbedrohlicher, allergischer Schock) ist die Behandlung mit dem Arzneimittel sofort abzubrechen und geeignete Notfallmaßnahmen müssen sofort durch einen Arzt eingeleitet werden.
    • Sollten während oder nach der Therapie schwere oder sogar blutige Durchfälle auftreten (siehe oben Absatz „Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts"), setzen Sie bitte das Präparat ab, und suchen Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt auf, der eine entsprechende Therapie einleiten wird. Keinesfalls sollten Sie sich selbst mit Mitteln, die den Darm ruhigstellen, behandeln.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkung des Arzneimittels kann bei gleichzeitiger Behandlung mit nachfolgend genannten Arzneistoffen bzw. Präparategruppen beeinflusst werden:
      • Antazida und H2-Rezeptorantagonisten (Medikamente zur Abschwächung der Magensäure bzw. zur Hemmung der Säuresekretion)
        • Bei gleichzeitiger Gabe von Medikamenten, die den Säuregehalt im Magen erniedrigen, ist die Aufnahme des Wirkstoffs Cefpodoxim vermindert.
        • Daher sollten diese Medikamente 2 - 3 Stunden vor oder nach der Gabe des Präparates angewendet werden.
      • Clofibrat (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte), Acetylcholin (Medikament zur neurovegetativen Beeinflussung bestimmter Organfunktionen) oder Enalapril (Arzneimittel zur Senkung erhöhter Blutdruckwerte)
        • Bei gleichzeitiger Gabe von Clofibrat, Acetylcholin oder Enalapril kann die Verstoffwechselung von Cefpodoximproxetil zur aktiven Wirkform vermindert werden.
        • Die gleichzeitige Gabe dieser Medikamente mit dem Arzneimittel ist daher nicht empfehlenswert.
      • Hochdosierte Behandlung mit parenteral verabreichten Cephalosporinen
        • Hochdosierte Behandlungen mit parenteral (über die Blutbahn) verabreichten Cephalosporinen (Stoffklasse, zu der auch der Wirkstoff des Präparates gehört) sollten mit Vorsicht durchgeführt werden, wenn gleichzeitig stark wirkende Saluretika (bestimmte harntreibende Arzneimittel, z.B. Furosemid) oder möglicherweise nierenschädigende Präparate (z.B. Aminoglykosid-Antibiotika) angewendet werden. Eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion kann bei solchen Kombinationen nicht ausgeschlossen werden. Klinische Erfahrungen zeigen allerdings, dass dies in der empfohlenen Dosierung unwahrscheinlich ist.
      • Bakterienwachstum-hemmende Antibiotika
        • Das Arzneimittel sollte möglichst nicht mit Bakterienwachstum-hemmenden Antibiotika (wie z.B. Chloramphenicol, Erythromycin, Sulfonamide oder Tetracycline) kombiniert werden, da die Wirkung des Präparates vermindert werden kann.
      • Orale Kontrazeptiva („Pille")
        • Die Wirksamkeit der empfängnisverhütenden Wirkung von oralen Kontrazeptiva („Pille") kann bei gleichzeitiger Anwendung mit dem Arzneimittel vermindert sein. Daher sollten während der Behandlung mit dem Präparat andere, nicht-hormonelle empfängnisverhütende Maßnahmen (z.B. Kondome) zusätzlich angewendet werden.
      • Einfluss auf Laboruntersuchungen
        • Unter der Behandlung mit dem Arzneimittel kann der Coombs-Test und nichtenzymatische Methoden zur Harnzuckerbestimmung falsch-positiv ausfallen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Cefpodoxim, andere Cephalosporine (Antibiotika, zu deren Gruppe auch das Präparat gehört) oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine Daten zur Einnahme des Arzneimittels bei Schwangeren vor. In Untersuchungen am Tier zeigte der Wirkstoff des Präparates keine fruchtschädigenden Wirkungen. Aufgrund der fehlenden klinischen Erfahrungen sollten Sie das Arzneimittel jedoch nur einnehmen, wenn Ihr Arzt die Einnahme für eindeutig erforderlich hält, insbesondere während des 1. Drittels der Schwangerschaft.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff des Präparates geht in die Muttermilch über. Sie sollten deshalb das Arzneimittel nur auf Anraten Ihres Arztes einnehmen, und nur nachdem dieser eine strenge Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen hat. Es besteht das Risiko, dass es beim Säugling zu Durchfall kommen kann, dass eine Überempfindlichkeitsreaktion ausgelöst werden kann und dass es zu einer Pilzinfektion der Schleimhäute kommen kann. Eventuell muss aus diesem Grund das Stillen unterbrochen werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • Bei Überempfindlichkeit gegenüber Penicillinen (Beta-Lactam-Antibiotika) ist zu beachten, dass auch eine Allergie gegenüber dem Präparat bestehen kann (Kreuzallergie).
    • Mit besonderer Vorsicht sollte das Arzneimittel eingenommen werden, wenn Sie in Ihrer Vorgeschichte an ausgeprägten Allergien oder an Asthma litten.
    • Bei Magen-Darmstörungen, die mit Erbrechen und Durchfall einhergehen, ist von der Einnahme des Arzneimittels abzuraten, da eine ausreichende Aufnahme im Magen-Darm-Trakt in diesem Fall nicht gewährleistet ist.
    • Bei langandauernder Einnahme des Präparates kann - wie bei allen anderen Antibiotika - das gleichzeitige Auftreten von Pilzinfektionen (z.B. Candida) begünstigt werden und Vitamin-K-Mangel (Blutungen) oder Vitamin-B-Mangel (Mundschleimhautentzündung, Zungenentzündung, Nervenentzündung, Appetitlosigkeit, etc.) auftreten.
    • Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 40 ml/min) und bei Hämodialyse-Pflicht muss die Tagesdosierung herabgesetzt und die Zeitabstände zwischen den Einnahmeterminen verändert werden. Bei einer Einschränkung der Nierenfunktion mit einer Kreatinin-Clearance, die noch über 40ml/min liegt, ist eine Änderung der Dosierung nicht notwendig.
    • Kinder
      • Für Kinder unter 12 Jahren ist das Arzneimittel wegen seiner Wirkstoffstärke nicht geeignet. Für Kinder unter 12 Jahren stehen ausschließlich flüssige Darreichungsformen für die Einnahme in geeigneter Dosierung zur Verfügung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Nach bisherigen Erfahrungen hat das Präparat im Allgemeinen keinen Einfluss auf Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit.
    • Selten können allerdings Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall oder Schwindelzustände zu Risiken bei der Ausübung der genannten Tätigkeiten führen.

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte