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GAMUNEX 10 % 50 ml Injektionsflaschen

GAMUNEX 10 % 50 ml Injektionsflaschen
PZN: 00439581
Menge: 1 St
Darreichung: Infusionslösung
Marke:
Hersteller: Grifols Deutschland GmbH
€ 498,69 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 5000 mg Immunglobulin vom Menschen
  • 4900 mg Immunglobulin G vom Menschen
Indikation/Anwendung
  • Was das Arzneimittel ist
    • Das Präparat gehört zur Arzneimittelgruppe der normalen Immunglobuline vom Menschen.
    • Immunglobuline werden auch Antikörper genannt und sind Proteine im Blut, die Ihrem Körper bei der Bekämpfung von Infektionen helfen.
  • Wie das Arzneimittel wirkt
    • Das Arzneimittel enthält Immunglobuline, die aus dem Blut gesunder Personen hergestellt wurden. Das Arzneimittel wirkt auf genau die gleiche Weise wie die natürlichen Immunglobuline im menschlichen Blut.
  • Wofür das Arzneimittel verwendet wird
    • Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern und Jugendlichen (0 - 18 Jahre) in folgenden Situationen verwendet:
      • A) zur Erhöhung ungewöhnlich niedriger Immunglobulin-Spiegel im Blut auf normale Werte (Ersatzbehandlung). Dabei handelt es sich um fünf Gruppen:
        • 1. Patienten mit angeborener eingeschränkter oder fehlender Fähigkeit, Immunglobuline zu bilden (primäre Immunmangelsyndrome (PID))
        • 2. Patienten mit Blutkrebs (chronische lymphatische Leukämie), die niedrige Immunglobulinspiegel im Blut (Hypogammaglobulinämie) und wiederkehrende Infektionen haben und bei denen vorbeugend verabreichte Antibiotika wirkungslos waren
        • 3. Patienten mit Knochenmarkkrebs (multiples Myelom), die niedrige Immunglobulinspiegel im Blut (Hypogammaglobulinämie) und wiederkehrende Infektionen haben, falls nach einer Impfung gegen bestimmte Bakterien (Pneumokokken) keine Immunantwort erreicht wird
        • 4. Patienten mit niedrigen Immunglobulinspiegeln im Blut nach Transplantation von Stammzellen von einer anderen Person
        • 5. Patienten mit angeborenem AIDS (Acquired Immunodeficiency Syndrome, erworbenes Immunschwächesyndrom) und wiederkehrenden Infektionen
      • B) Behandlung von bestimmten Entzündungskrankheiten (Immunmodulation). Es gibt 4 Gruppen:
        • 1. Patienten, die nicht genug Blutplättchen haben (primäre Immunthrombozytopenie (ITP)) und ein hohes Blutungsrisiko aufweisen oder bei denen in naher Zukunft ein operativer Eingriff vorgesehen ist.
        • 2. Patienten mit Guillain-Barré-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine akute Erkrankung, die durch eine Entzündung der peripheren Nerven gekennzeichnet ist und eine ausgeprägte Muskelschwäche vor allem in den Beinen und Armen hervorruft.
        • 3. Patienten mit Kawasaki-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine akute Erkrankung, die vorwiegend kleine Kinder betrifft. Sie ist durch eine Entzündung der Blutgefäße im gesamten Körper gekennzeichnet.
        • 4. Patienten mit chronisch entzündlicher demyelinisierender Polyneuropathie (CIDP). Dies ist eine chronische Erkrankung, die durch eine Entzündung der peripheren Nerven gekennzeichnet ist und Muskelschwäche und/oder Taubheitsgefühl, vor allem in den Beinen und oberen Extremitäten, verursacht.
Dosierung
  • Das Arzneimittel ist ausschließlich zur Infusion in eine Vene bestimmt (intravenöse Infusion). Es wird Ihnen durch Ihren Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht. Ihr Arzt wird die richtige Dosis für Sie unter Berücksichtigung Ihres Gewichts, den besonderen Umständen, die in Kategorie "Patientenhinweis" aufgelistet sind, und dem Ansprechen auf die Behandlung berechnen. Die Berechnung der Dosis für Kinder und jugendliche Patienten unterscheidet sich nicht von derjenigen für Erwachsene. Zu Beginn der Infusion erhalten Sie das Arzneimittel mit einer geringen Infusionsgeschwindigkeit. Wenn Sie diese gut vertragen, kann Ihr Arzt die Infusionsgeschwindigkeit schrittweise erhöhen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Eine Überdosierung ist sehr unwahrscheinlich, da das Präparat normerlerweise unter ärztlicher Aufsicht verabreicht wird. Wenn Sie trotzdem eine größere Menge des Arzneimittels erhalten, als Sie sollten, kann es sein, dass Ihr Blut zu dick (hyperviskös) wird. Dies kann insbesondere bei Patienten mit erhöhtem Risiko vorkommen, wie zum Beispiel, wenn Sie älter sind oder wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel ist ausschließlich zur Infusion in eine Vene bestimmt (intravenöse Infusion). Es wird Ihnen durch Ihren Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht.
  • Zu Beginn der Infusion erhalten Sie das Arzneimittel mit einer geringen Infusionsgeschwindigkeit. Wenn Sie diese gut vertragen, kann Ihr Arzt die Infusionsgeschwindigkeit schrittweise erhöhen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Mögliche Nebenwirkungen lassen sich reduzieren oder sogar vermeiden, wenn das Arzneimittel mit geringer Infusionsgeschwindigkeit verabreicht wird. Diese Nebenwirkungen können auch auftreten, wenn Sie in der Vergangenheit Immunglobuline vom Menschen erhalten und diese gut vertragen haben.
  • In seltenen Fällen und in Einzelfällen wurden bei der Anwendung von Immunglobulin-Präparaten die folgenden Nebenwirkungen beschrieben:
    • schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, wie ein plötzlicher Blutdruckabfall oder Schock (z. B. können Sie sich benommen oder schwindelig fühlen, beim Aufstehen ohnmächtig werden, Kälte in den Händen und Füßen, das Gefühl eines abnormen Herzschlags oder Schmerzen in der Brust verspüren oder verschwommen sehen), auch wenn Sie bei vorherigen Infusionen keine Überempfindlichkeit gezeigt haben,
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal sofort, wenn Sie derartige Reaktionen während der Infusion von Privigen bemerken. Er oder sie wird entscheiden, ob die Infusionsgeschwindigkeit verringert oder die Infusion abgebrochen wird.
    • Bildung von Blutgerinnseln, die mit dem Blutkreislauf davon getragen werden können (thromboembolische Reaktionen) und z. B. führen können zu: Myokardinfarkt (z. B. wenn Sie plötzliche Schmerzen in der Brust oder Atemnot haben), Schlaganfall (z. B. wenn Sie eine plötzlich auftretende Muskelschwäche, Verlust der Empfindung und/oder des Gleichgewichts, verminderte Aufmerksamkeit oder Schwierigkeiten beim Sprechen haben), Blutgerinnsel in den Lungenarterien (z. B. wenn Sie Schmerzen in der Brust, Atemnot haben oder Blut husten), tiefe Venenthrombose (z. B. wenn Sie eine Rötung haben, Wärme, Schmerzen, Empfindlichkeit fühlen oder eine Schwellung in einem oder beiden Beinen haben),
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal sofort, wenn Sie eines der oben genannten Symptome haben. Jeder, der solche Symptome erlebt, sollte unverzüglich zur Beurteilung und Behandlung in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht werden.
    • vorübergehende nicht infektiöse Hirnhautentzündung (reversible aseptische Meningitis),
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal sofort, wenn Sie einen steifen Nacken zusammen mit einem oder mehreren der folgenden Symptome haben: Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, abnormale Lichtempfindlichkeit, psychische Störungen.
    • vorübergehende Hautreaktionen,
    • erhöhter Kreatininspiegel im Blut,
    • akutes Nierenversagen,
    • vorübergehende Abnahme der roten Blutkörperchen (reversible hämolytische Anämie/Hämolyse).
  • Andere Nebenwirkungen (wie in klinischen Studien mit diesem Arzneimittel beobachtet):
    • Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Infusionen):
      • Kopfschmerzen
    • Häufig (bei bis zu 1 von 10 Infusionen):
      • Hoher Blutdruck (Hypertonie), Magenverstimmung (Übelkeit), Erbrechen, Nesselsucht, Hautausschlag, Rückenschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Müdigkeit (Erschöpfung), körperliche Schwäche (Asthenie), grippeähnliche Symptome.
    • Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Infusionen):
      • Abbau von roten Blutkörperchen (Hämolyse), vorübergehende Senkung der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie), verringerte Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukopenie), Unregelmäßigkeiten in der Form der roten Blutkörperchen (mikroskopischer Befund), Schwindelgefühl, Beschwerden im Kopfbereich, Schlaflosigkeit, Zittern (Tremor), Sinus-Kopfschmerzen, Migräne, Störungen des Tastsinnes (Dysästhesie), Schwindel, Herzklopfen, niedriger Blutdruck, Hautrötung mit Hitzegefühl, Durchblutungsstörungen in den Beinen, die z. B. Schmerzen beim Gehen (periphere Gefäßerkrankung) verursachen, Atemnot, Bläschen in Mund und Rachen, Schmerzen beim Atmen, Engegefühl im Hals, Durchfall, Schmerzen im Oberbauch, leichte Gelbsucht, Juckreiz, Hauterkrankung, nächtliche Schweißausbrüche, Schmerzen (einschließlich Nackenschmerzen, Gliederschmerzen, Brustschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen und Steifheit der Muskeln und Knochen), Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Eiweiß im Urin (beim Test), Erhöhung der Körpertemperatur, Schmerzen an der Injektionsstelle, Blutdruckabfall, Blutdruckanstieg.
    • Bei routinemäßigen Laboruntersuchungen können gelegentlich Veränderungen der Leber- oder Nierenfunktion sowie Veränderungen des Blutbildes aufgezeigt werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Impfungen
      • Vor einer Impfung informieren Sie den impfenden Arzt über Ihre Behandlung mit diesem Arzneimittel.
      • Wenn Sie dieses Arzneimittel erhalten haben, kann die Wirksamkeit bestimmter Impfungen beeinträchtigt sein. Dies gilt für Impfungen, bei denen abgeschwächte Virus-Lebendimpfstoffe verwendet werden wie Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Derartige Impfungen sollten auf einen Zeitpunkt mindestens 3 Monate nach der letzten Infusion verschoben werden. Im Fall einer Masern-Impfung kann die Beeinträchtigung bis zu 1 Jahr andauern. Daher sollte der impfende Arzt die Wirksamkeit der Masern-Impfung kontrollieren.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Immunglobuline vom Menschen oder Prolin sind.
    • wenn Sie Antikörper gegen Immunglobuline vom Typ IgA in Ihrem Blut entwickelt haben.
    • wenn Sie unter Hyperprolinämie leiden (eine genetische Erkrankung, die hohe Konzentrationen der Aminosäure Prolin im Blut verursacht). Dabei handelt es sich um eine äußerst seltene Erkrankung. Weltweit sind nur wenige Familien bekannt, in denen diese Erkrankung auftritt.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft oder Stillzeit erhalten können.
  • Allerdings wurden Arzneimittel, die Antikörper enthalten, an schwangere oder stillende Frauen verabreicht. Die Langzeiterfahrung zeigte, dass keine schädlichen Wirkungen auf den Verlauf der Schwangerschaft oder das Neugeborene zu erwarten sind.
  • Wenn Sie das Arzneimittel erhalten, während Sie stillen, treten die in diesem Arzneimittel enthaltenen Antikörper auch in die Muttermilch über. Das bedeutet, dass auch Ihr Kind die schützenden Antikörper erhalten kann.
Patientenhinweise
  • Lesen Sie diesen Abschnitt sorgfältig durch. Sie und Ihr Arzt müssen diese Informationen berücksichtigen, bevor Sie das Arzneimittel erhalten.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • In welchen Situationen kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöht sein?
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn eine der unten aufgeführten Situationen auf Sie zutrifft:
        • Sie erhalten dieses Arzneimittel in hohen Dosen entweder an einem Tag oder über mehrere Tage und Sie haben die Blutgruppe A, B oder AB und/oder Sie haben eine zugrunde liegende entzündliche Erkrankung. Unter diesen Umständen wurde häufig berichtet, dass Immunglobuline das Risiko des Abbaus von roten Blutkörperchen (Hämolyse) erhöhen.
        • Sie sind übergewichtig, älter, haben Diabetes, waren für eine lange Zeit bettlägerig, haben hohen Blutdruck, haben eine geringe Blutmenge (Hypovolämie), haben Probleme mit Ihren Blutgefäßen (vaskuläre Erkrankungen), haben eine erhöhte Neigung zu Blutgerinnseln (Thrombophilie oder thrombotische Episoden) oder eine Krankheit oder Erkrankung, die Ihr Blut verdickt (hyperviskoses Blut). Unter diesen Umständen können Immunglobuline das Risiko von Herzatacke (Herzinfarkt), Schlaganfall, Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolie) oder Blockierung eines Blutgefässes im Bein erhöhen, obwohl dies nur sehr selten auftritt.
        • Sie sind Diabetiker. Obwohl das Arzneimittel keinen Zucker enthält, ist dennoch die Verdünnung mit einer speziellen Zuckerlösung (5% Glukose) möglich, die Ihren Blutzuckerspiegel beeinflussen könnte.
        • Sie haben oder hatten Probleme mit den Nieren oder nehmen Arzneimittel ein, die Ihre Nieren schädigen können (nephrotoxische Arzneimittel). Unter diesen Umständen können Immunglobuline das Risiko eines schweren raschen Verlusts der Nierenfunktion (akutes Nierenversagen) erhöhen, obwohl dies nur sehr selten auftritt. Ein Verlust der Nierenfunktion mit tödlichem Ausgang trat in Einzelfällen im Zusammenhang mit einer Hämolyse auf.
    • Welche Art von Überwachung ist während der Infusion erforderlich?
      • Zu Ihrer persönlichen Sicherheit erfolgt die Behandlung mit dem Arzneimittel unter der Aufsicht Ihres Arztes oder von medizinischem Fachpersonal. Sie werden normalerweise über den gesamten Infusionszeitraum sowie über mindestens 20 Minuten danach beobachtet. In bestimmten Situationen können besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sein. Beispiele dafür sind:
        • Sie erhalten das Präparat mit einer hohen Infusionsgeschwindigkeit oder
        • Sie erhalten das Präparat zum ersten Mal oder nach einer langen Behandlungspause (z. B. mehrere Monate).
      • In diesen Fällen wird man Sie über den gesamten Infusionszeitraum und mindestens 1 Stunde danach engmaschig beobachten.
    • Wann kann eine Verlangsamung oder ein Abbruch der Infusion erforderlich sein?
      • Es kann sein, dass sie überempfindlich (allergisch) gegen Immunglobuline sind, ohne dass Sie es wissen.
      • Allerdings sind echte allergische Reaktionen selten. Sie können auch dann auftreten, wenn Sie in der Vergangenheit Immunglobuline vom Menschen erhalten haben und diese gut vertragen haben. Es kann insbesondere dann der Fall sein, wenn Sie Antikörper gegen Immunglobuline vom Typ IgA entwickelt haben. In diesen seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen wie einem plötzlichen Blutdruckabfall oder Kreislaufschock kommen.
        • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal sofort, wenn Sie derartige Reaktionen während der Infusion bemerken. Er oder sie wird entscheiden, ob die Infusionsgeschwindigkeit verringert oder die Infusion abgebrochen wird.
    • Blutuntersuchungen
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor einer Blutuntersuchung über Ihre Behandlung mit diesem Arzneimittel.
      • Wenn Sie das Arzneimittel erhalten haben, können die Ergebnisse bestimmter Blutuntersuchungen (serologische Tests) über eine gewisse Zeit verfälscht werden.
    • Informationen zur Sicherheit in Bezug auf Infektionen
      • Das Arzneimittel wird aus menschlichem Blutplasma (das ist der flüssige Bestandteil des Blutes) hergestellt.
      • Bei der Herstellung von Arzneimitteln aus menschlichem Blut oder Plasma werden bestimmte Maßnahmen getroffen, um zu verhindern, dass Infektionen auf den Patienten übertragen werden. Dazu gehören:
        • die sorgfältige Auswahl der Blut- und Plasmaspender, um Personen mit einem erhöhten Infektionsrisiko hiervon auszuschließen,
        • die Untersuchung jeder Spende und der Plasmapools auf Anzeichen von Viren/Infektionen,
        • das Ergreifen von Maßnahmen bei der Verarbeitung von Blut oder Plasma, die Viren inaktivieren oder entfernen können.
      • Trotz dieser Maßnahmen lässt sich die Möglichkeit einer Übertragung von Infektionen nicht vollständig ausschließen, wenn Arzneimittel verabreicht werden, die aus menschlichem Blut oder Plasma hergestellt sind. Dies gilt auch für nicht bekannte oder neu auftretende Viren und andere Arten von Infektionen.
      • Die getroffenen Maßnahmen werden als effektiv für umhüllte Viren wie das Human-Immunodeficiency-Virus (HIV), das Hepatitis-B-Virus und das Hepatitis-C-Virus sowie für die nicht-umhüllten Hepatits-A- und B-19-Viren betrachtet.
      • Immunglobuline wurden nicht mit Hepatitis-A- oder Parvovirus-B19-Infektionen in Zusammenhang gebracht, möglicherweise, weil Antikörper gegen diese Infektionen, welche im Produkt enthalten sind, eine Schutzwirkung haben.
        • Es wird ausdrücklich empfohlen, jedes Mal, wenn Sie eine Dosis des Arzneimittels erhalten, den Namen und die Chargenbezeichnung des Präparats aufzuschreiben, um zu dokumentieren, welche Chargen verwendet wurden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es kann sein, dass während der Behandlung mit diesem Präparat Nebenwirkungen auftreten, wie z. B. Schwindel oder Übelkeit, die Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen können. In diesem Fall sollten Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, bis diese Nebenwirkungen abgeklungen sind.

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