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Acercomp Tabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 04418133
Menge: 100 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: AstraZeneca GmbH
€ 30,04 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 20 mg Lisinopril
  • 21.78 mg Lisinopril-2-Wasser
  • 12.5 mg Hydrochlorothiazid
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Kombinationsarzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks. Es besteht aus einem ACE-Hemmer und einem harntreibenden Wirkstoff.
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • nicht organbedingtem Bluthochdruck (essenzieller Hypertonie), wenn die Behandlung mit einem Kombinationsarzneimittel angezeigt ist.
    • Eine Kombinationstherapie wird grundsätzlich dann empfohlen, wenn eine Therapie mit nur einem Wirkstoff nicht ausreichend wirkt. Die Ersteinstellung eines zu hohen Blutdrucks sollte mit einem Wirkstoff erfolgen.
    • Ein Kombinationsarzneimittel ist nicht zur Dosiseinstellung geeignet, sondern zum Ersatz der einzelnen Wirkstoffe in der Erhaltungstherapie, wenn die notwendigen Erhaltungsdosen denen des Kombinationsarzneimittels entsprechen.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Nicht organbedingter Bluthochdruck (essenzielle Hypertonie)
      • Die übliche Dosierung beträgt bei den Patienten, für die eine Kombinationsbehandlung angezeigt ist, 1 Tablette täglich.
      • Ihr Arzt wird die Dosierung individuell an Ihre Erfordernisse anpassen.
    • Hinweis
      • Grundsätzlich sollte die Behandlung des Bluthochdrucks mit niedrigen Dosen eines Einzelwirkstoffes mit langsam ansteigender Dosis begonnen werden. Das Kombinationsarzneimittel soll erst nach vorangegangener Behandlung mit den zwei einzelnen Wirkstoffen Lisinopril und Hydrochlorothiazid angewendet werden. Wenn die Erhaltungsdosen der Einzelwirkstoffe denen des Präparat entsprechen und damit eine ausreichende Senkung des Blutdrucks bewirkt werden konnte, kann auf eine Behandlung mit dem Arzneimittel umgestellt werden.
      • Falls Ihr Blutdruck mit dem Kombinationsarzneimittel nicht ausreichend gesenkt wird, darf die Dosierung des Präparates nicht erhöht werden. In diesem Fall ist die erforderliche Erhaltungsdosis durch eine erneute Dosiseinstellung mit den Einzelwirkstoffen herauszufinden.
      • Die Maximaldosis von 20 mg Lisinopril sollte nicht überschritten werden.
      • Vor Beginn der Therapie sollten Salz- und/oder Flüssigkeitsmängel ausgeglichen werden.
      • Nach der ersten Einnahme des Präparates oder bei Erhöhung der Dosierung kann ein deutlicher Blutdruckabfall entstehen, insbesondere wenn bei Ihnen ein Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel (z. B. durch Erbrechen/Durchfall, Vorbehandlung mit harntreibenden Arzneimitteln) besteht oder wenn Sie an schwerem Bluthochdruck leiden. Ist dies der Fall, müssen Sie mindestens acht Stunden überwacht werden. Falls Sie mit harntreibenden Wirkstoffen behandelt werden, sollte diese Behandlung 2 bis 3 Tage vor Behandlungsbeginn mit dem Arzneimittel abgesetzt werden. Ist dies nicht möglich, sollte die Behandlung mit Lisinopril allein in einer Dosierung von 5 mg begonnen werden.
    • Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
      • Die harntreibende Komponente des Präparates ist bei einer Kreatinin-Clearance von unter 30 ml/min unwirksam (d. h. bei mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung). Beträgt Ihre Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 80 ml/min, kann das Arzneimittel nach besonders sorgfältiger Dosiseinstellung mit den Einzelkomponenten angewendet werden. Bei leichter Nierenfunktionsstörung beträgt die empfohlene Lisinopril-Dosis 5 bis 10 mg.
    • Kinder
      • Siehe Kategorie "Patientenhinweis".
    • Ältere Patienten
      • Siehe Kategorie "Patientenhinweis".

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten,
    • kann es bei Ihnen in Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung zu Blutdruckabfall unter die Norm, Kreislaufschock, Elektrolytstörungen, Nierenversagen, Hyperventilation, erhöhter Herzschlagfolge, Herzklopfen, verlangsamter Herzschlagfolge, Benommenheit, Ängstlichkeit, Husten, übermäßiger Harnausscheidung, Bewusstseinsstörungen (bis zur Bewusstlosigkeit), Krämpfen, Lähmungserscheinungen und Herzrhythmusstörungen kommen. Falls gleichzeitig Digitalis (ein Arzneimittel gegen Herzschwäche) eingenommen wurde, kann ein Kaliummangel im Blut Herzrhythmusstörungen verstärken.
    • Die Behandlung mit dem Präparat sollte im Falle einer Überdosierung sofort abgebrochen werden. Wenn Sie eine Gewebeschwellung mit Beteiligung von Zunge, Stimmapparat und/oder Kehlkopf bemerken, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf. Die ärztlichen Maßnahmen richten sich nach Art und Zeitpunkt der Einnahme sowie nach Art und Schwere der Symptome.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben,
    • nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, sondern fahren Sie mit der Einnahme wie üblich fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen,
    • kann Ihr Blutdruck erneut ansteigen. Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit dem Präparat nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Zum Einnehmen.
  • Anwendungshinweise
    • Nehmen Sie das Arzneimittel mit reichlich Flüssigkeit immer zur gleichen Tageszeit ein.
    • Sie können die Tabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
    • Die Dauer der Anwendung bestimmt Ihr Arzt.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Sollten Sie eine oder mehrere der folgenden Nebenwirkungen bei sich bemerken, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt:
    • schwere allergische Reaktionen (gelegentlich, betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000), diese können die folgenden plötzlich auftretenden Anzeichen beinhalten:
      • Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Halses. Dies kann Schwierigkeiten beim Schlucken hervorrufen.
      • schwere oder plötzlich auftretende Schwellungen der Hände, Füße und Fußgelenke
      • Schwierigkeiten beim Atmen
      • schwerer Juckreiz der Haut (mit Blasenbildung).
    • schwere Hauterkrankungen wie plötzlicher, unerwarteter Hautausschlag oder Brennen, rote oder sich abschälende Haut (sehr selten, betrifft weniger als 1 von 10 000 Behandelten)
    • eine Infektion, die mit Fieber und einer ernsten Verschlechterung Ihres Allgemeinbefindens einhergeht, oder Fieber mit Anzeichen einer örtlichen Infektion, wie Hals- oder Rachenentzündung bzw. Mundhöhleninfektion oder Probleme beim Wasserlassen (sehr selten, betrifft weniger als 1 von 10 000 Behandelten).
  • Weitere durch den Wirkstoff Lisinopril bedingte mögliche Nebenwirkungen sind:
    • Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
      • Benommenheit, Kopfschmerzen, kurze Bewusstlosigkeit (Synkope)
      • Blutdruckabfall bei Lagewechsel
      • Husten
      • Durchfall, Erbrechen
      • Nierenfunktionsstörungen
    • Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000)
      • Überempfindlichkeit/Schwellung von Haut und Schleimhaut (angioneurotisches Ödem): Schwellungen des Gesichts, der Extremitäten, Lippen, Zunge, des Stimmapparates und/oder des Kehlkopfes,
      • Stimmungsschwankungen, depressive Symptome
      • Empfindungsstörungen, Schwindel, Geschmacksstörungen, Schlafstörungen
      • Herzinfarkt oder kurzfristige symptomatische Mangeldurchblutung des Gehirns und Schlaganfall, möglicherweise als Folge einer übermäßigen Hypotonie bei Hochrisiko-Patienten, Herzklopfen, erhöhte Herzschlagfolge
      • durch Gefäßkrämpfe bedingte Durchblutungsstörungen an Händen und Füßen (Raynaud-Syndrom)
      • Schnupfen
      • Übelkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen
      • erhöhte Leberenzym- und Bilirubin-Werte
      • Hautausschlag, Juckreiz
      • Impotenz
      • schnelle Ermüdbarkeit, Erschöpfung
      • Erhöhung der Harnstoff- und Kreatinin-Konzentrationen im Blut, Erhöhung der Kalium-Konzentration im Blut
    • Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10 000)
      • verringerte Hämoglobin- und Hämatokritwerte
      • inadäquate ADH-Sekretion (antidiuretisches Hormon)
      • Verwirrtheit
      • Störung des Geruchssinns
      • Mundtrockenheit
      • Nesselsucht, Haarausfall, Schuppenflechte
      • Harnvergiftung (Urämie), akutes Nierenversagen
      • Vergrößerung der Brust bei Männern (Gynäkomastie)
      • Abfall der Natriumkonzentration im Blut
    • Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10 000)
      • Knochenmarkdepression, Blutarmut (Anämie, hämolytische Anämie), Veränderungen des Blutbildes (Thrombozytopenie, Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose), Erkrankung der Lymphknoten, Autoimmunerkrankungen
      • Absinken des Blutzuckerspiegels im Blut
      • krampfartige Verengung der Bronchien, Nasennebenhöhlenentzündung, allergische Entzündung der Lungenbläschen/Lungenentzündung
      • Bauchspeicheldrüsenentzündung, Gewebeschwellung des Darms (intestinales angioneurotisches Ödem)
      • Leberentzündung, Gelbsucht und Leberversagen*
      • Schwitzen
      • schwerwiegende Hautreaktionen. Anzeichen sind Rötung, Blasenbildung und Ablösen der Haut.
      • verminderte Harnausscheidung oder gar keine Harnausscheidung
    • * In sehr seltenen Fällen wurde von Patienten berichtet, bei denen sich eine Leberentzündung zu einem Leberversagen weiterentwickelt hat. Patienten, die das Präparat erhalten und bei denen es zu Gelbsucht oder einer erheblichen Erhöhung der Leberenzymwerte kommt, sollten das Arzneimittel absetzen und entsprechend medizinisch behandelt werden.
  • Es wurde von einem Krankheitsbild mit folgenden Faktoren berichtet: Fieber, Gefäßentzündung, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen/Gelenkentzündungen, Veränderungen bestimmter Blutwerte, Hautausschlag, Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht oder andere Hauterkrankungen. Eventuell entnimmt Ihr Arzt von Zeit zu Zeit Blutproben, um zu überprüfen, ob sich Acercomp auf Ihr Blut auswirkt.
  • Weitere durch den Wirkstoff Hydrochlorothiazid bedingte mögliche Nebenwirkungen sind:
    • Nicht bekannt (Häufigkeit ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Entzündung der Speicheldrüsen
      • Veränderungen des Blutbildes (Leukopenie, Neutropenie/Agranulozytose, Thrombozytopenie), Blutarmut (aplastische Anämie, hämolytische Anämie), herabgesetzte blutbildende Knochenmarkfunktion
      • Appetitlosigkeit, Anstieg des Blutzuckerspiegels, Zuckerausscheidung im Harn, erhöhter Harnsäuregehalt im Blut, Elektrolytstörungen (einschließlich erniedrigte Natrium- und Kaliumkonzentrationen im Blut), erhöhte Cholesterin- und Fettwerte, Gicht
      • Unruhe, Depression, Schlafstörungen
      • Appetitverlust, Empfindungsstörungen, Benommenheit
      • Gelbsehen, vorübergehende Sehstörungen, starke Augenschmerzen, die mit einer Rötung der Augen und plötzlichem verschwommenen Sehen einhergehen. Patienten mit akut schmerzenden, geröteten Augen sollten sofort medizinische Hilfe aufsuchen; ohne Behandlung kann es zu einem dauerhaften Sehverlust kommen.
      • Schwindel
      • Blutdruckabfall bei Lagewechsel
      • Gefäßentzündung (nekrotisierende Angiitis, Vaskulitis, kutane Vaskulitis)
      • Atembeschwerden (einschließlich Lungenentzündung und Wasseransammlung in der Lunge)
      • Magenreizung, Durchfall, Verstopfung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse
      • Gelbsucht (intrahepatische cholestatische Gelbsucht)
      • Lichtempfindlichkeit, Hautausschlag, einem kutanen Lupus erythematodes ähnliche Hautreaktionen, erneutes Hervorrufen eines kutanen Lupus erythematodes, Nesselsucht, Überempfindlichkeitsreaktionen, toxische epidermale Nekrolyse (Blasenbildung und Ablösen der Oberhaut)
      • Muskelkrämpfe, Muskelschwäche
      • Nierenfunktionsstörung, Entzündung der Nieren (interstitielle Nephritis)
      • Fieber, Schwäche
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies ist deshalb wichtig, weil das Präparat die Wirkweise einiger Arzneimittel beeinflussen kann und weil einige Arzneimittel Wirkungen auf das Präparat haben können.
    • Informieren Sie ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • andere Arzneimittel, die helfen Ihren Blutdruck zu senken,
      • Arzneimittel zur Kontrolle Ihres Herzschlags (Antiarrhythmika)
      • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung der Herzmuskelschwäche)
      • Sotalol (ein bestimmter Betablocker),
      • nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zur Behandlung von Schmerzen und Arthritis,
      • Acetylsalicylsäure, wenn Sie mehr als 3 Gramm täglich einnehmen,
      • Arzneimittel gegen Depressionen und gegen psychische Erkrankungen, einschließlich Lithium,
      • bestimmte Anästhetika,
      • Kaliumtabletten oder Salzersatzmittel, die Kalium enthalten,
      • Kalziumpräparate,
      • Arzneimittel, die Ihren Cholesterinwert senken, wie Colestipol, Cholestyramin oder Lovastatin,
      • nicht-depolarisierende Muskelrelaxanzien (z. B. Tubocurarin-Chlorid),
      • Trimethoprim (bestimmtes Antibiotikum)
      • Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Tabletten oder Insulin),
      • Amphotericin B (zur Behandlung von Pilzinfektionen),
      • Carbenoxolon (zur Behandlung von Erkrankungen der Speiseröhre oder Geschwüren im Mundbereich),
      • ein bestimmtes Hormon der Hirnanhangdrüse (ACTH),
      • Abführmittel,
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Asthma,
      • Arzneimittel zur Behandlung einer verschnupften Nase oder Nasennebenhöhle oder andere Mittel gegen Erkältung (einschließlich solcher, die Sie rezeptfrei in der Apotheke kaufen können),
      • Arzneimittel zur Krebsbehandlung,
      • Arzneimittel, die die Immunreaktion des Körpers unterdrücken (Immunsuppressiva, wie z.B. Kortikosteroide und Ciclosporin),
      • Allopurinol (bei Gicht),
      • Procainamid (bei Herzrhythmusproblemen),
      • goldhaltige Arzneimittel (wie z. B. Natriumaurothiomalat), die Ihnen möglicherweise als Injektion verabreicht werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Lisinopril oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Hydrochlorothiazid oder andere Sulfonamidderivate sind (Hydrochlorothiazid ist ein Sulfonamidderivat).
    • wenn Sie jemals eine allergische Reaktion auf einen anderen ACE-Hemmer hatten. Die allergische Reaktion kann eine Schwellung der Hände, Füße, Fußgelenke, des Gesichts, der Lippen, Zunge oder des Rachens verursachen. Sie kann auch Schluck- und Atembeschwerden hervorrufen (angioneurotisches Ödem).
    • wenn bei einem Mitglied Ihrer Familie schon einmal schwere allergische Reaktionen (angioneurotisches Ödem) gegen einen ACE-Hemmer aufgetreten sind oder wenn bei Ihnen schwere allergische Reaktionen (angioneurotisches Ödem) aus unbekannter Ursache aufgetreten sind.
    • während der letzten 6 Monate einer Schwangerschaft. (Es wird empfohlen, das Arzneimittels auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden.)
    • wenn Sie an einer schweren Einschränkung der Nierenfunktion leiden (Kreatinin-Clearance kleiner als 30 ml/min).
    • bei fehlender Harnausscheidung.
    • wenn Sie an einer schweren Einschränkung der Leberfunktion leiden.
  • Nehmen Sie das Präparat nicht ein, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft:
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Arzneimittel vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung des Arzneimittels in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Präparat darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme des Präparates in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
  • Stillzeit:
    • Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Die Einnahme des Arzneimittels wird stillenden Müttern nicht empfohlen. Ihr Arzt wird eine andere Behandlung auswählen, wenn Sie stillen wollen, vor allem, solange Ihr Kind im Neugeborenenalter ist oder wenn es eine Frühgeburt war.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich:
    • Halten Sie vor der Einnahme des Arzneimittels Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn
      • Sie eine Verengung der Hauptschlagader (Aortenstenose), die aus der linken Seite des Herzens entspringt, haben.
      • Sie eine Verengung (Stenose) der Nierenarterie haben.
      • Sie an einer Herzmuskelverdickung leiden (hypertrophe Kardiomyopathie).
      • Sie Probleme mit Ihren Blutgefäßen haben (Kollagen-Gefäßkrankheit).
      • Sie niedrigen Blutdruck haben. Dies macht sich als Schwindel- oder Benommenheitsgefühl bemerkbar, insbesondere beim Aufstehen.
      • Sie an Durchblutungsstörungen des Herzens oder des Gehirns leiden, da ein übermäßiger Blutdruckabfall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.
      • Sie Nierenprobleme haben oder Dialysepatient sind.
      • bei Ihnen vor Kurzem eine Nierentransplantation durchgeführt wurde.
      • Sie bereits mit einem Diuretikum (harntreibendes Arzneimittel) behandelt werden.
      • Sie Leberprobleme haben.
      • Sie Diabetes haben.
      • Sie an Gicht erkrankt sind.
      • Sie vor Kurzem an Durchfall oder Erbrechen (Übelkeit) litten.
      • Ihr Arzt Ihnen geraten hat, die Salzmengen in Ihrer Ernährung zu kontrollieren.
      • Sie Kaliumtabletten oder Salzersatzmittel, die Kalium enthalten, einnehmen.
      • Sie einen hohen Cholesterinspiegel haben und Sie eine Behandlung bekommen, die als „LDL- Apherese" bezeichnet wird.
      • Sie gleichzeitig Lithium (ein Arzneimittel gegen Depressionen) einnehmen.
      • aufgrund Ihrer ethnischen Zugehörigkeit (insbesondere bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe) die Wirkung von Acercomp vermindert sein kann. Außerdem können Sie leichter ein angioneurotisches Ödem (schwere allergische Reaktion) bekommen.
    • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Einnahme des Präparates mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme des Arzneimittels in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Präparat darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme des Arzneimittels in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
  • Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie folgende Anzeichen einer Störung im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt bei sich bemerken: Mundtrockenheit, Durst, Schwäche, Lethargie, Schläfrigkeit, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Muskelermüdung, niedriger Blutdruck, verminderte Harnausscheidung, erhöhte Herzschlagfolge, Übelkeit oder Erbrechen. Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Elektrolytwerte kontrollieren.
  • Therapie bei Allergien wie z. B. Insektenstichen
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine Behandlung zur Abschwächung der Auswirkungen einer Allergie (wie z. B. bei einem Insektenstich) bekommen haben bzw. wenn eine derartige Behandlung geplant ist (Desensibilisierung). Wenn Sie das Präparat einnehmen, während Sie eine derartige Behandlung bekommen, kann dies zu einer schweren allergischen Reaktion führen.
  • Operationen
    • Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist (einschließlich einer Zahnoperation), teilen Sie dem behandelnden Arzt bzw. Zahnarzt mit, dass Sie das Präparat einnehmen. Dies ist deshalb wichtig, weil es bei Ihnen zu einem Blutdruckabfall kommen kann (Hypotonie), wenn Sie während der Einnahme des Präparates bestimmte Lokal- oder Allgemeinanästhetika bekommen.
  • a) Kinder
    • Dieses Arzneimittel ist nicht für die Anwendung bei Kindern bestimmt, da Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern nicht untersucht wurden.
  • b) Ältere Menschen
    • Bei Patienten über 65 Jahre sollten, insbesondere zu Beginn der Behandlung, Blutdruck, bestimmte Laborwerte, Serumelektrolyte, Kreatinin, Blutzucker und das Blutbild kontrolliert werden. Bei älteren Patienten ist die Dosiseinstellung besonders sorgfältig vorzunehmen.
  • c) Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Das in diesem Arzneimittel enthaltene Hydrochlorothiazid kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Wie alle blutdrucksenkenden Mittel kann auch dieses Arzneimittel leichte bis mäßige Auswirkungen auf die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen haben. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Dosisanpassungen sowie im Zusammenwirken mit Alkohol. Diese Effekte hängen jedoch von der individuellen Empfindlichkeit ab.

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