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PANTOPRAZOL Krewel 20 mg magensaftres. Tabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 00049992
Menge: 100 St
Darreichung: Tabletten magensaftresistent
Marke:
Hersteller: Krewel Meuselbach GmbH
€ 20,37 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 20 mg Pantoprazol
  • 22.56 mg Pantoprazol natrium-1,5-Wasser
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung des Säurerefluxes (eine bestimmte Art von Sodbrennen) angewendet und hilft, dessen Wiederauftreten zu verhindern.
  • Das Arzneimittel wird zur Langzeit- und vorbeugenden Behandlung einer wiederkehrenden Entzündung der Speiseröhre angewendet.
  • Es kann außerdem Patienten gegeben werden, die über einen längeren Zeitraum nicht-selektive, nicht steroidale Antiphlogistika (NSAIDs) einnehmen müssen. Bei diesen Patienten ist das Risiko erhöht, ein Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwür und die damit verbundenen Symptome zu bekommen. Das Arzneimittel hilft das Risiko zu verringern, dass sich ein Geschwür entwickelt.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
      • Behandlung der leichten Refluxkrankheit und damit verbundener Symptome (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen, Schluckbeschwerden)
        • Die empfohlene orale Dosierung ist eine magensaftresistente Tablette pro Tag. Eine Symptombesserung wird im Allgemeinen innerhalb von 2 - 4 Wochen erreicht, und gewöhnlich ist für die Abheilung der damit verbundenen Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis) ein vierwöchiger Behandlungszeitraum erforderlich. Wenn dies nicht ausreicht, wird eine Abheilung normalerweise innerhalb weiterer 4 Wochen erreicht. Sobald Symptombefreiung erreicht ist, können erneut auftretende Symptome - bei Bedarf - mit 20 mg einmal täglich mit einer on-demand-Therapie kontrolliert werden. Wenn eine ausreichende Kontrolle der Symptome durch eine bedarfsorientierte Behandlung nicht aufrechterhalten werden kann, sollte ein Wechsel zu einer Dauerbehandlung in Betracht gezogen werden.
    • Erwachsene:
      • Langzeit-Therapie und Rezidivprophylaxe bei Refluxösophagitis
        • In der Langzeittherapie wird eine Erhaltungsdosis von einer magensaftresistenten Tablette pro Tag empfohlen, die bei wiederkehrenden Beschwerden auf 40 mg Pantoprazol erhöht werden kann. Für diesen Fall stehen 40 mg-Tabletten zur Verfügung.
        • Nach der Abheilung des Rezidivs kann die Dosierung wieder auf 20 mg Pantoprazol reduziert werden.
      • Prävention der durch nicht-selektive, nicht steroidale Antiphlogistika (NSAIDs) induzierten Magen-Darm-Geschwüren bei Risikopatienten, die einer kontinuierlichen Behandlung mit NSAIDs bedürfen
        • Die empfohlene orale Dosierung ist eine magensaftresistente Tablette pro Tag.
  • Ältere Patienten
    • Es ist keine Dosisanpassung erforderlich. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes.
  • Kinder
    • Das Arzneimittel wird für Kinder nicht empfohlen.
  • Nierenfunktionseinschränkung
    • Es ist keine Dosisanpassung erforderlich. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes.
  • Leberfunktionseinschränkung
    • Eine Tagesdosis von 20 mg Pantoprazol darf nicht überschritten werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Sprechen Sie mit einem Arzt, einer Notfallambulanz oder einem Apotheker, wenn Sie mehr eingenommen haben als hier beschrieben ist oder Ihnen Ihr Arzt verordnet hat.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie einmal die Einnahme vergessen haben, holen Sie diese nach sobald Sie dies bemerken, es sei denn, die nächste Einnahme steht kurz bevor. Wenn dies der Fall ist, überspringen Sie die vergessene Dosis.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Nehmen Sie diese Tabletten weiter ein, bis der vorgesehene Behandlungszeitraum beendet ist oder bis Ihr Arzt Ihnen dieses sagt. Beenden Sie die Behandlung nicht, weil Sie sich besser fühlen. Wenn Sie die Behandlung zu früh abbrechen, können Ihre Beschwerden wieder auftreten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Tabletten dürfen nicht zerbrochen, geteilt oder zerkaut werden und sollten im Ganzen mit Flüssigkeit eine Stunde vor dem Frühstück eingenommen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
  • Sie müssen die Behandlung mit dem Arzneimittel abbrechen und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn Anzeichen von Angioödemen auftreten wie:
    • Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen
    • Schluckbeschwerden
    • Nesselsucht und Atembeschwerden
  • Häufig (treten bei 1 bis 10 Behandelten von 100 auf)
    • Bauchschmerzen
    • Durchfall
    • Verstopfung
    • Blähungen
    • Kopfschmerzen
  • Gelegentlich (treten bei 1 bis 10 Behandelten von 1.000 auf)
    • Übelkeit, Erbrechen
    • Knochenbrüche (der Hüfte, des Handgelenks oder der Wirbelsäule)
    • Schwindel
    • Sehstörungen (Verschwommensehen)
    • allergische Reaktionen wie Juckreiz und Hautausschlag
  • Selten (treten bei 1 bis 10 Behandelten von 10.000 auf)
    • Mundtrockenheit
    • Gelenkschmerzen
    • Depression
    • Halluzinationen
    • Desorientiertheit und Verwirrtheit - insbesondere bei prädisponierten Patienten - sowie eine Verstärkung dieser Symptome, wenn diese bereits vorher bestanden haben.
  • Sehr selten (treten bei weniger als 1 Behandelten von 10.000 auf)
    • Mangel an weißen Blutzellen, Mangel an Blutplättchen (verstärkte Blutungsneigung, anhaltende Halsschmerzen oder häufige Infektionen)
    • periphere Ödeme (geschwollene Hände und Füße)
    • schwere Schädigung der Leber, die zu einer Gelbsucht mit oder ohne Leberversagen führen kann
    • anaphylaktische (allergische) Reaktionen einschließlich anaphylaktischem Schock (Hautausschlag, Juckreiz, Anschwellen von Gesicht, Lippen, Zunge, Händen und Füßen, Atemnot, Ohnmacht, erhöhte Temperatur)
    • Anstieg von bestimmten Leberenzymen (Transaminasen, gamma-GT); erhöhte Triglyceride (diese werden von Ihrem Arzt gemessen)
    • erhöhte Temperatur
    • Muskelschmerzen
    • Mentale Depression
    • interstitielle Nephritis (vermehrte oder verringerte Urinausscheidung oder Spuren von Blut im Urin)
    • Nesselfieber, Schwellungen im Gesicht
    • schwere Hautreaktionen mit Bläschen- und/oder Geschwürbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Lyell-Syndrom; Photosensitivität)
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • Niedrige Magnesiumspiegel im Blut (Hypomagnesiämie)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden,
      • die Ketoconazol oder Itraconazol enthalten - zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut und der Nägel - oder andere Arzneimittel, deren Blutspiegel bekanntermaßen von der Säureausscheidung des Magens abhängen.
      • die das Blut verdünnen, wie Warfarin, Phenprocoumon oder Acenocoumarol.
      • die Atazanavir zur Behandlung von HIV-Infektionen enthalten. Dieses Arzneimittel darf nicht zusammen mit diesem Arzneimittel eingenommen werden.
    • Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt.
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Die magensaftresistenten Tabletten sollten eine Stunde vor dem Frühstück mit Wasser eingenommen werden. Zerbrechen, teilen oder zerkauen Sie die Tabletten nicht. Nehmen Sie die Tablette im Ganzen ein.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Pantoprazol oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • bei gleichzeitiger Einnahme von Atazanavir (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen).
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft oder der Stillzeit nur auf ausdrückliche Anweisung eines Arztes eingenommen werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Sprechen Sie vor Beginn einer Behandlung mit diesem Arzneimittel mit Ihrem Arzt:
      • wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden; teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt mit, der über eine Dosisanpassung entscheiden wird.
      • wenn Sie das Arzneimittel als Langzeitbehandlung anwenden (z. B. länger als ein Jahr); Ihr Arzt wird Sie dann regelmäßig sehen wollen. Bitte berichten Sie Ihrem Arzt über alle neu auftretenden Symptome oder ungewöhnlichen Umstände.
      • wenn Sie an einer rheumatischen Erkrankung leiden
      • oder wenn Sie aus anderen Gründen antirheumatische Arzneimittel einnehmen und wenn Sie während der Einnahme dieser Arzneimittel schon einmal ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür hatten. Ihr Arzt wird Ihnen dann mitteilen, ob Sie zur so genannten „Risikogruppe" gehören.
      • wenn Sie gleichzeitig ein Vitamin B 12-Präparat einnehmen.
      • wenn Sie säurehemmende Arzneimittel wie Omeprazol oder Ranitidin einnehmen.
      • wenn Sie kürzlich deutlich an Gewicht verloren haben oder an wiederkehrendem Erbrechen leiden, Schmerzen beim Schlucken haben oder Blut erbrechen, oder wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl festgestellt haben oder sehr dunkle Stühle haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
    • Wenn Sie das Arzneimittel mehr als drei Monate verwenden, ist es möglich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte können sich als Erschöpfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Krämpfe, Schwindelgefühl und erhöhte Herzfrequenz äußern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte können außerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut führen. Ihr Arzt wird möglicherweise regelmäßige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchführen.
    • Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie Pantoprazol kann Ihr Risiko für Hüft-, Handgelenks- und Wirbelsäulenfrakturen leicht erhöhen, besonders wenn diese über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Kortikosteroide (diese können das Risiko einer Osteoporose erhöhen) einnehmen.
    • Ihr Arzt wird möglicherweise weitere Untersuchungen durchführen (z. B. Endoskopie = Speiseröhrenspiegelung) um Ihren Krankheitszustand zu diagnostizieren und/oder bösartige Krankheiten auszuschließen.
    • Das Arzneimittel wird für Kinder nicht empfohlen.
    • Sprechen Sie bitte auch dann mit Ihrem Arzt, wenn Ihre Symptome trotz der Behandlung mit diesem Arzneimittel anhalten.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
    • Es können jedoch Nebenwirkungen wie Schwindel und Sehstörungen auftreten. Unter diesen Umständen kann das Reaktionsvermögen herabgesetzt sein.

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