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MULTAQ 400 mg Filmtabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 05387601
Menge: 50 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 97,95 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel MULTAQ 400 mg Filmtabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 400 mg Dronedaron
  • 426.2 mg Dronedaron hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Der in dem Präparat enthaltene Wirkstoff heißt Dronedaron. Er gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antiarrhythmika genannt werden und die helfen, Ihren Herzschlag zu regulieren.
  • Das Arzneimittel wird angewendet, wenn Sie einen unregelmäßigen Herzschlag haben (Vorhofflimmern) und eine Behandlung, die Kardioversion heißt, Ihren Herzschlag wieder in einen normalen Rhythmus gebracht hat.
  • Das Präparat verhindert, dass erneut ein unregelmäßiger Herzschlag auftritt.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wenn ein Wechsel von Amiodaron (ein anderes Arzneimittel bei unregelmäßigem Herzschlag) zu diesem Arzneimittel nötig ist, wird Ihr Arzt diesen Wechsel mit Vorsicht vornehmen.
  • Wie viel Sie einnehmen sollten
    • Die empfohlene Dosis ist eine 400 mg Tablette zweimal täglich. Nehmen Sie:
      • eine Tablette mit Ihrem Frühstück und
      • eine Tablette mit Ihrem Abendessen ein.
    • Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung Ihres Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie sofort Ihren Arzt oder den nächsten Notarzt oder ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um eine vergessene Tablette auszugleichen. Nehmen Sie die nächste Dosis zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Setzen Sie dieses Arzneimittel nicht ab, bevor Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker gesprochen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Schlucken Sie die Tabletten unzerteilt mit etwas Wasser während einer Mahlzeit.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden berichtet:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Veränderungen bei den Ergebnissen eines Bluttests: Ihrem Kreatininwert.
      • Veränderungen in Ihrem EKG (Elektrokardiogramm).
      • Erkrankung, bei der Ihr Herz das Blut nicht so gut durch Ihren Körper pumpen kann, wie es dies tun sollte (Neuauftreten/Verschlechterung einer Herzinsuffizienz), was zu Kurzatmigkeit oder geschwollenen Knöcheln führen kann. Diese Nebenwirkung wurde in klinischen Studien in einem ähnlichen Ausmaß bei Patienten, die das Arzneimittel erhielten, und bei Patienten, die Placebo erhielten, beobachtet.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Verdauungsstörungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen.
      • Müdigkeit.
      • Langsamer Herzschlag.
      • Hautprobleme wie Ausschlag oder Juckreiz.
      • Veränderung der Ergebnisse von Bluttests, die zur Prüfung Ihrer Leberfunktion dienen.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Andere Hautprobleme, wie Hautrötung oder Ekzem (Rötung, Juckreiz, Brennen oder Bläschen).
      • Erhöhte Sonnenlichtempfindlichkeit Ihrer Haut.
      • Veränderung des Geschmackssinns.
      • Entzündung des Lungengewebes (einschließlich Vernarbung und Verdickung der Lungen).
    • Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
      • Verlust des Geschmackssinns.
      • Leberprobleme, einschließlich Leberversagen mit lebensbedrohlichem Verlauf.
      • Allergische Reaktionen, einschließlich Schwellung des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Halses.
      • Entzündung der Blutgefäße (Vaskulitis).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Ihr Arzt kann Ihnen die Einnahme eines Arzneimittels zur Hemmung der Blutgerinnung bei Ihrer Erkrankung empfehlen.
    • Das Präparat und bestimmte andere Arzneimittel können miteinander wechselwirken und dadurch ernsthafte Nebenwirkungen verursachen. Ihr Arzt ändert möglicherweise die Dosis anderer Arzneimittel, die Sie einnehmen.
    • Sie dürfen keines der folgenden Arzneimittel zusammen diesem Präparat einnehmen:
      • andere Arzneimittel zur Behandlung von unregelmäßigem oder schnellem Herzschlag, wie Flecainid, Propafenon, Chinidin, Disopyramid, Dofetilid, Sotalol, Amiodaron,
      • einige Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, wie Ketoconazol, Voriconazol, Itraconazol oder Posaconazol,
      • einige Arzneimittel gegen Infektionen, „Makrolide" genannt,
      • einige Arzneimittel gegen Depressionen, „trizyklische Antidepressiva" genannt,
      • einige Beruhigungsmittel, „Phenothiazine" genannt,
      • Bepridil gegen Brustschmerzen, die durch eine Herzerkrankung verursacht werden,
      • Telithromycin, Erythromycin oder Clarithromycin (Antibiotika bei Infektionen),
      • Terfenadin - gegen Allergien,
      • Nefazodon - gegen Depressionen,
      • Cisaprid - gegen Rückfluss von Nahrung oder Magensäure von Ihrem Magen zum Mund,
      • Ritonavir - gegen AIDS-Infektion,
      • Dabigatran - zur Vermeidung der Bildung von Blutgerinnseln.
    • Sie müssen Ihren Arzt oder Apotheker informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck, gegen Brustschmerzen, die von einer Herzerkrankung herrühren, oder gegen andere Herzprobleme, wie Verapamil, Diltiazem, Nifedipin, Metoprolol, Propranolol oder Digoxin,
      • einige Arzneimittel zur Senkung des Blut-Cholesterins, wie Simvastatin, Lovastatin, Atorvastatin, Rosuvastatin oder Pravastatin,
      • einige Arzneimittel, die die Bildung von Blutgerinnseln verhindern, wie Warfarin,
      • einige Arzneimittel gegen Epilepsie, „Phenobarbital", „Carbamazepin" oder „Phenytoin" genannt,
      • Sirolimus, Tacrolimus, Everolimus und Ciclosporin (verwendet nach Transplantation),
      • Johanniskraut - ein pflanzliches Arzneimittel gegen Depressionen,
      • Rifampicin - gegen Tuberkulose.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Nehmen Sie eine Tablette mit dem Frühstück und eine Tablette mit dem Abendessen ein.
    • Trinken Sie keinen Grapefruitsaft, während Sie das Arzneimittel einnehmen. Er kann die Wirksamkeit Ihres Arzneimittels beeinträchtigen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn
    • Sie allergisch gegen Dronedaron oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • Sie Probleme mit den Leitungsbahnen in Ihrem Herzen haben (Herzblock). Ihr Herz kann dann eventuell sehr langsam schlagen oder Sie fühlen sich vielleicht schwindelig. Wenn Sie einen Herzschrittmacher wegen dieses Problems tragen, können Sie das Arzneimittel verwenden.
    • Sie einen sehr langsamen Herzschlag haben (unter 50 Schlägen pro Minute),
    • Ihr EKG (Elektrokardiogramm) ein Herzproblem mit der Bezeichnung „verlängertes korrigiertes QT-Intervall" zeigt (das Intervall ist länger als 500 Millisekunden),
    • Sie eine Art des Vorhofflimmerns haben, die als permanentes Vorhofflimmern bezeichnet wird. Bei permanentem Vorhofflimmern besteht das Vorhofflimmern eine längere Zeit (wenigstens über 6 Monate) und es wurde von Ihrem Arzt die Entscheidung getroffen, Ihren Herzschlag nicht mit einer Behandlung, die sich Kardioversion nennt, zu normalisieren.
    • Sie eine Erkrankung haben oder hatten, bei der Ihr Herz das Blut nicht so gut durch den Körper pumpen kann, wie es dies tun sollte (die Erkrankung wird als Herzinsuffizienz bezeichnet). Möglicherweise haben Sie geschwollene Füße und Beine, Schwierigkeiten beim Atmen im Liegen oder beim Schlafen oder sind kurzatmig beim Umhergehen.
    • die Menge an Blut, die bei jedem Herzschlag Ihr Herz verlässt, zu gering ist (diese Erkrankung wird als linksventrikuläre Dysfunktion bezeichnet),
    • Sie bereits Amiodaron eingenommen haben und Lungen- oder Leberprobleme bekommen haben,
    • Sie Arzneimittel gegen Infektionen (einschließlich Pilzinfektionen oder AIDS), gegen Allergien, Herzschlagprobleme, Depression oder nach einer Transplantation einnehmen.
    • Sie eine schwere Lebererkrankung haben,
    • Sie eine schwere Nierenerkrankung haben,
    • Sie Dabigatran einnehmen.
  • Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, dann nehmen Sie das Arzneimittel bitte nicht ein.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn Sie schwanger sind oder denken, Sie könnten schwanger sein.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind und keine verlässliche Schwangerschaftsverhütung verwenden.
    • Setzen Sie das Präparat ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie während der Behandlung schwanger werden.
  • Stillzeit
    • Als stillende Mutter sollten Sie sich mit Ihrem Arzt besprechen, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn
      • Sie eine Erkrankung haben, die zu einem niedrigen Kalium- oder Magnesiumwert in Ihrem Blut führt. Diese niedrigen Werte sollten behoben werden, bevor die Behandlung mit begonnen wird.
      • Sie älter als 75 Jahre sind.
      • Sie eine Erkrankung der Blutgefäße haben, die das Blut zum Herzen transportieren und die sich verhärtet und verengt haben (koronare Herzerkrankung).
    • Während Sie das Arzneimittel einnehmen, informieren Sie Ihren Arzt, wenn
      • Ihr Vorhofflimmern permanent auftritt, während Sie das Präparat einnehmen. Sie sollten die Einnahme dann beenden,
      • Sie geschwollene Füße und Beine, Schwierigkeiten beim Atmen im Liegen oder beim Schlafen haben, beim Umhergehen kurzatmig sind oder Ihr Gewicht zunimmt.
      • Benachrichtigen Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie bei sich eines der folgenden Anzeichen oder Symptome eines Leberproblems bemerken: Oberbauchschmerzen oder - beschwerden, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, gelbe Verfärbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht), ungewöhnliche Dunkelfärbung des Urins, Müdigkeit (insbesondere in Verbindung mit einem der anderen, oben aufgeführten Symptome), Juckreiz.
      • Sie Atemnot oder nicht produktiven Husten haben. Ihr Arzt wird Ihre Lunge untersuchen.
    • Wenn dies auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), dann sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Herzuntersuchungen und Bluttests
      • Während der Zeit, in der Sie das Präparat einnehmen, führt Ihr Arzt gegebenenfalls Untersuchungen durch, um Ihren Gesundheitszustand zu überprüfen und zu prüfen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt.
        • Ihr Arzt untersucht gegebenenfalls die elektrische Aktivität Ihres Herzens mithilfe eines EKG-(Elektrokardiogramm-)Gerätes.
        • Ihr Arzt wird Bluttests vor und während der Behandlung mit dem Arzneimittel veranlassen, um Ihre Leberfunktion zu prüfen.
        • Wenn Ihr Arzt andere Bluttests durchführt, ist das Ergebnis eines der Bluttests (Kreatininwert) möglicherweise durch das Präparat verändert. Ihr Arzt wird dies bei der Blutuntersuchung berücksichtigen und einen anderen „Normal"wert für das Kreatinin verwenden.
      • In einigen Fällen kann es notwendig werden, die Behandlung abzubrechen.
      • Bitte informieren Sie auch jede andere Person, die Ihr Blut untersucht, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • Kinder und Jugendliche
    • Das Arzneimittel wird nicht empfohlen für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Untersuchungen zur Wirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, durchgeführt.

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