5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

REVOLADE 50 mg Filmtabletten

REVOLADE 50 mg Filmtabletten
PZN: 06142735
Menge: 28 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: NOVARTIS Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

14 St

28 St

€ 2.813,18 19

inkl. MwSt. und Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 50 mg Eltrombopag
  • 63.81 mg Eltrombopag di(olamin)
Indikation/Anwendung
  • Eltrombopag, der Wirkstoff in diesem Präparat, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Thrombopoetin-Rezeptoragonisten genannt werden. Es hilft, die Zahl der Blutplättchen in Ihrem Blut zu erhöhen. Blutplättchen sind Blutzellen, die helfen, Blutungen zu verringern oder zu verhindern.
  • Das Arzneimittel kann bei erwachsenen Patienten (18 Jahre und älter) angewendet werden, um eine Blutungsstörung, die immun (idiopathische)-thrombozytopenische Purpura (ITP) genannt wird, zu behandeln, denen die Milz entfernt wurde und die bereits mit Kortikosteroiden oder Immunglobulinen behandelt wurden, ohne dass diese Arzneimittel ausreichend wirksam waren. ITP ist durch eine niedrige Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) gekennzeichnet. Personen mit ITP haben ein erhöhtes Blutungsrisiko und können Symptome wie Petechien (punktförmige, flache runde rote Flecken unter der Haut), Blutergüsse, Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder eine verstärkte Blutung bei Schnittwunden oder Verletzungen aufweisen.
  • Das Arzneimittel kann ebenfalls bei vorbehandelten erwachsenen Patienten (18 Jahre und älter) mit chronischer ITP angewendet werden, wenn eine operative Entfernung der Milz nicht in Frage kommt.
  • Das Arzneimittel kann ebenso zur Behandlung einer niedrigen Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) bei erwachsenen Patienten mit chronischen Hepatitis-C-Virus-Infektionen angewendet werden, bei denen die Schwere der Thrombozytopenie der Hauptfaktor ist, der den Beginn oder die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Dosierung für eine Interferon-basierte Behandlung verhindert. Personen mit HCV-Infektionen können nicht nur auf Grund ihrer Erkrankung niedrige Blutplättchenzahlen haben, sondern auch wegen einiger der antiviralen Arzneimittel, die zu ihrer Behandlung verwendet werden.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Wenn Sie dieses Arzneimittel erhalten, werden Sie unter der Überwachung durch einen Arzt stehen, der in der Behandlung hämatologischer Krankheiten oder im Management der chronischen Hepatitis C erfahren ist.
  • Wie viel sollten Sie einnehmen?
    • Die übliche Anfangsdosierung für Patienten mit ITP ist eine 50 mg Tablette pro Tag. Patienten ostasiatischer Abstammung (Chinesen, Japaner, Taiwanesen, Thai oder Koreaner) können eine niedrigere Anfangsdosierung von 25 mg benötigen.
    • Die übliche Anfangsdosierung für Patienten mit einer Hepatitis-C-Infektion ist eine 25 mg Tablette pro Tag. Patienten ostasiatischer Abstammung (Chinesen, Japaner, Taiwanesen, Thai oder Koreaner) können die gleiche Anfangsdosierung von 25 mg einnehmen.
  • Es kann 1 bis 2 Wochen dauern, bis die Wirkung des Arzneimittels eintritt. Auf Basis Ihres Ansprechens auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt Ihnen eine Anpassung der Tagesdosis empfehlen.


  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt oder Apotheker in Verbindung. Wenn möglich zeigen Sie ihnen die Packung oder die Gebrauchsinformation.
    • Sie werden auf irgendwelche Anzeichen und Symptome von Nebenwirkungen hin überwacht werden und unverzüglich eine angemessene Behandlung erhalten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie einfach die nächste Dosis zum vorgesehenen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Unterbrechen Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt darüber gesprochen zu haben. Wenn Ihr Arzt Sie anweist, die Behandlung abzubrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl 4 Wochen lang jede Woche kontrolliert werden.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit etwas Wasser ein.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein in den 4 Stunden vor oder nach:
    • Milchprodukten wie Käse, Butter, Joghurt oder Eiskrem
    • Milch oder Milchshakes, Getränke, die Milch, Joghurt oder Sahne enthalten.
    • Antazida, das sind magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen und Sodbrennen
    • einigen Vitamin- und Mineralergänzungsmitteln, die Eisen, Kalzium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink enthalten
  • Sollten Sie dies tun, wird nicht mehr richtig von Ihrem Körper aufgenommen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Nahrungsmittel und Getränke, die für Sie geeignet sind.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Symptome, die beachtet werden müssen: gehen Sie zum Arzt
    • Personen, die Revolade entweder bei ITP oder bei Hepatitis C nehmen, können Zeichen möglicherweise schwerwiegender Nebenwirkungen entwickeln. Es ist wichtig, dass Sie sich an einen Arzt wenden, wenn Sie diese Symptome entwickeln.
  • Erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln
    • Bestimmte Patienten können ein höheres Risiko von Blutgerinnseln haben, und Arzneimittel wie dieses können dieses Problem verschlimmern.
  • Wenn Sie Anzeichen und Symptome eines Blutgerinnsels entwickeln, wie:
    • Schwellungen, Schmerzen oder Spannungsgefühl in einem Bein
    • plötzliche Kurzatmigkeit, insbesondere bei gleichzeitigen stechenden Schmerzen in der Brust oder schnellem Atmen
    • Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut im Stuhl
  • Versuchen Sie, unverzüglich medizinische Hilfe zu erhalten.
  • Probleme mit Ihrer Leber
    • Das Arzneimittel kann Veränderungen verursachen, die in Blutuntersuchungen erkennbar sind und Anzeichen einer Lebererkrankung sein können.
      • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn Sie irgendeines dieser Zeichen und Symptome für ein Leberproblem haben:
        • Gelbfärbung der Haut oder des Weißes in den Augen (Gelbsucht)
        • ungewöhnlich dunkelgefärbter Urin
  • Blutungen oder Blutergüsse, nachdem Sie das Arzneimittel abgesetzt haben
    • Innerhalb von 2 Wochen nach Absetzen des Arzneimittels wird Ihre Blutplättchenzahl üblicherweise auf den Ausgangswert wie vor Ihrer ersten Einnahme des Arzneimittels gefallen sein. Die niedrigere Blutplättchenzahl kann zu einer Erhöhung des Risikos für Blutungen oder Blutergüsse führen. Ihr Arzt wird Ihre Blutplättchenzahl mindestens über 4 Wochen nach Abbruch der Einnahme des Arzneimittels kontrollieren.
    • Einige Personen können nach Absetzen von Peginterferon, Ribavirin und diesem Präparat Probleme mit Blutungen im Verdauungsapparat haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn:
      • Sie schwarze teerartige Stühle haben (diese können ein Zeichen für Magen-Darm-Blutungen sein)
      • Sie Blut in Ihrem Stuhl haben
      • Sie Blut erbrechen oder das Erbrochene wie Kaffeesatz aussieht
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen nach Abbruch der Behandlung mit dem Arzneimittel irgendwelche Blutergüsse oder Blutungen auftreten.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen bei Personen mit ITP
    • Sehr häufige Nebenwirkungen
      • Diese können mehr als 1 Person von 10 betreffen:
        • Kopfschmerzen
    • Häufige Nebenwirkungen
      • Diese können bis zu 1 Person von 10 betreffen:
        • Schlafstörungen (Insomnie)
        • Verstopfung, Bauchschmerzen
        • Übelkeit (Nausea)
        • Durchfall
        • Trübung der Augenlinsen (Katarakt)
        • Augentrockenheit
        • Leberstörung (siehe „Probleme mit Ihrer Leber" weiter vorne im Abschnitt)
        • ungewöhnlicher Haarausfall oder Ausdünnung der Haare
        • Hautausschlag
        • Juckreiz
        • Gelenkschmerzen
        • Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe
        • Knochenschmerzen
        • Müdigkeit (Fatigue)
        • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen oder Füßen
        • Schwellungen der Hände, Gelenke und Füße
      • Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:
        • Anstieg von Leberenzymen (Aspartat- und Alanin-Transaminasen)
        • Anstieg des Bilirubins (eines Stoffes, der in der Leber hergestellt wird)
        • Erhöhung der Menge einiger Proteine
    • Gelegentliche Nebenwirkungen
      • Diese können bis zu 1 Person von 100 betreffen:
        • Unterbrechung der Blutversorgung eines Teils des Herzens
        • plötzliche Blockade eines Blutgefäßes durch einen Blutpropf (siehe „Erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln" weiter vorne im Abschnitt)
        • plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese von stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen begleitet ist, die ein Zeichen für ein Blutgerinnsel in der Lunge sein kann
        • Funktionsverlust eines Teils der Lunge, verursacht durch eine Verstopfung in der Lungenarterie
        • schnellerer Herzschlag, Herzklopfen, irreguläre Herzschläge, bläuliche Verfärbung der Haut, Bluthochdruck
        • Herzrhythmusstörungen (QT-Verlängerungen)
        • Entzündung einer Vene
        • örtlich begrenzter Bluterguss (Hämatom)
        • Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, Entzündung der Lungen, Nasennebenhöhlen, Rachenmandeln, der Nase und des Rachens
        • Grippe (Influenza) oder Grippe-ähnliche Erkrankungen (Influenza-ähnliche Erkrankungen)
        • Lungenentzündung
        • Erkältung
        • Appetitlosigkeit
        • verstärkter Appetit, Gewichtszunahme
        • schmerzhafte Schwellung der Gelenke, verursacht durch Harnsäure (Gicht)
        • Schlafstörungen, Angstzustände, Depression, Interesselosigkeit, Gemütsschwankungen
        • Schwindelgefühl, Benommenheit, Probleme mit dem Gleichgewicht, dem Geschmackssinn, dem Sprechen und der Nervenfunktionen, Migräne, Zittern
        • Leberprobleme einschließlich: Anstieg von Enzymen, die von der Leber hergestellt werden, Störung des Abflusses der Galle, die von der Leber zur Förderung der Verdauung hergestellt wird (Cholestase) (siehe „Probleme mit Ihrer Leber" weiter vorne im Abschnitt)
        • Augenprobleme einschließlich verschwommenem und unklarem Sehvermögen
        • Ohrenschmerzen, Drehschwindel (Vertigo)
        • Husten, Nasen-, Rachen- und Nasennebenhöhlenbeschwerden, Atembeschwerden im Schlaf, Nasenbluten
        • Probleme des Verdauungstrakts einschließlich: Erbrechen, schmerzhaft geschwollener Bauch, Blähungen, häufige und verfärbte Stühle, Hämorrhoiden, Verdauungsstörungen
        • Lebensmittelvergiftung
        • Krebs des Enddarms
        • Mundprobleme, einschließlich trockener oder wunder Mund, empfindliche Zunge,
          Zahnfleischbluten
        • Hautveränderungen einschließlich übermäßiges Schwitzen, juckender erhabener Hautausschlag, rote Flecken, verändertes Aussehen
        • Sonnenbrand
        • Rötung oder Schwellung um eine Wunde
        • Blutungen um einen Katheter in der Haut
        • Gesichtsschwellung
        • Fremdkörperempfindung
        • Muskelschwäche, Schmerzen in den Armen und Beinen, Gefühl der Schwere
        • Nierenprobleme einschließlich: Nierenentzündung, häufiges nächtliches Wasserlassen, Nierenversagen, Infektion der Harnwege
        • weiße Bluzellen im Harn
        • allgemeines Unwohlsein, Fieber, Hitzewallungen, Brustschmerzen, blaue Flecken
        • Kaltschweißigkeit
      • Gelegentliche Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:
        • Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie), der weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen
        • erhöhte Zahl von roten Blutkörperchen
        • Änderungen in der Zusammensetzung des Blutes
        • Veränderung der Menge von Harnsäure, Kalzium und Kalium
  • Andere mögliche Nebenwirkungen bei Personen mit Hepatitis C (die das Arzneimittel zusammen mit Peginterferon, und Ribavirin nehmen)
    • Sehr häufige Nebenwirkungen
      • Diese können mehr als 1 Person von 10 betreffen:
        • Kopfschmerzen
        • Appetitlosigkeit
        • Schlafstörungen (Insomnie)
        • Husten
        • Übelkeit, Durchfall
        • Muskelschmerzen, Juckreiz, Kraftlosigkeit, Fieber, ungewöhnlicher Haarausfall, Schwächegefühl, grippeartige Erkrankung, Schwellungen der Hände oder Füße, Schüttelfrost
      • Sehr häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:
        • Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie).
    • Häufige Nebenwirkungen
      • Diese können bis zu 1 Person von 10 betreffen:
        • Infektion der Harnwege
        • Entzündung der Nasenwege, des Rachens und des Mundes, grippeartige Symptome, Mundtrockenheit, wunder oder entzündeter Mund, Zahnschmerzen
        • Gewichtsverlust
        • Schlafstörungen, ungewöhnliche Schläfrigkeit, Verwirrung, Depression, Angstzustände, Unruhe
        • Schwindel, Probleme mit der Aufmerksamkeit und dem Gedächtnis
        • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen oder Füßen
        • Entzündung des Gehirns
        • Augenprobleme einschließlich getrübte Augenlinsen (Katarakt), Augentrockenheit, kleine gelbe Ablagerungen in der Netzhaut, Gelbfärbung des Augenweißes
        • Blutungen der Blutgefäße in oder um die Netzhaut (eine Membran an der Rückseite der Augen)
        • Drehgefühl, schnelle oder irreguläre Herzschläge, (Palpitationen), Kurzatmigkeit
        • Husten mit Schleimauswurf
        • Probleme des Verdauungstrakts einschließlich: Erbrechen, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, geschwollener Bauch, Geschmacksstörungen, Entzündung des Magens, Hämorrhoiden, geschwollene Blutgefäße und Blutungen in der Speiseröhre (Ösophagus), Darmreizung
        • Leberprobleme, einschließlich Blutgerinnsel, Gelbfärbung des Augenweißes oder der Haut (Gelbsucht), Lebertumor (siehe „Probleme mit Ihrer Leber"weiter vorne im Abschnitt)
        • Hautveränderungen, einschließlich Hautausschlag, Hauttrockenheit, Ekzem, Hautrötung, Juckreiz, übermäßiges Schwitzen, ungewöhnliches Hautwachstum
        • Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, Schmerzen in den Händen und Füßen, Muskelkrämpfe
        • Reizbarkeit, allgemeines Unwohlsein, Brustschmerzen und -beschwerden
        • Reaktion an der Einstichstelle
        • Störung des Herzrhythmus (QT-Verlängerung)
      • Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:
        • Anstieg des Blutzuckers (Glukose)
        • Verringerte Zahl weißer Blutzellen
        • Verringerung der Menge einiger Proteine
        • Zerfall von roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
        • Anstieg des Bilirubins (eines Stoffes, der in der Leber hergestellt wird)
        • Veränderung von Enzymen, die die Blutgerinnung kontrollieren
    • Gelegentliche Nebenwirkungen
      • Diese können bis zu 1 Person von 100 betreffen:
        • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Einige täglich einzunehmende Arzneimittel zeigen Wechselwirkungen mit diesem Arzneimittel - einschließlich verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und Mineralien. Dazu gehören:
      • magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Sodbrennen oder Magengeschwüren
      • Arzneimittel, die Statine genannt werden und zur Cholesterinsenkung angewendet werden
      • einige Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion, wie Lopinavir und Ritonavir
      • Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink, die in Vitamin- und Mineralergänzungsmitteln zu finden sind
      • Arzneimittel wie Methotrexat und Topotecan zur Behandlung von bösartigen Tumoren
        • Sprechen Sie mit Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen/anwenden. Einige dieser Arzneimittel dürfen Sie nicht zusammen mit dem Arzneimittel einnehmen; gegebenenfalls muss Ihre Dosis angepasst werden oder Sie müssen einen anderen Einnahmezeitpunkt wählen, wenn Sie diese einnehmen. Ihr Arzt wird die Arzneimittel, die Sie einnehmen, überprüfen und, falls erforderlich, Ihnen geeignete Alternativen vorschlagen.
      • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln (gerinnungshemmende Arzneimittel oder antithrombotische Therapie) einnehmen, besteht ein höheres Risiko für Blutungen. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.
      • Wenn Sie Kortikosteroide, Danazol und/oder Azathioprin einnehmen, kann es erforderlich sein, deren Dosis zu verringern oder diese abzusetzen, wenn Sie diese zusammen mit dem Arzneimittel einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht mit Milchprodukten oder -getränken ein, da die Aufnahme des Arzneimittels in den Körper durch das Kalzium in Milchprodukten beeinträchtigt wird.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Eltrombopag oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie glauben, dass dies bei Ihnen zutrifft.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, es sei denn auf besondere Empfehlung Ihres Arztes. Die Auswirkung des Arzneimittels auf die Schwangerschaft ist nicht bekannt.
      • Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
      • Wenden Sie eine zuverlässige Verhütungsmethode an, um eine Schwangerschaft zu vermeiden, während Sie das Arzneimittel einnehmen
      • Sollten Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel schwanger werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
  • Stillzeit
    • Während der Behandlung mit dem Arzneimittel dürfen Sie nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht.
      • Wenn Sie stillen oder planen zu stillen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, muss Ihr Arzt Folgendes wissen:
      • ob Sie Leberprobleme haben.
        • thrombozytopenische Patienten mit fortgeschrittener chronischer Lebererkrankung haben ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, einschließlich möglicherweise tödlich verlaufender Leberprobleme und Blutgerinnsel. Wenn Ihr Arzt zu dem Schluss kommt, dass der Nutzen die Risiken übersteigt, wird er Sie während der Behandlung engmaschig überwachen.
      • ob Sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Ihren Venen und Arterien haben, oder ob Blutgerinnsel in Ihrer Familie bekanntermaßen häufig auftreten.
        • Sie können ein höheres Risiko für Blutgerinnsel haben,
          • wenn Sie älter werden
          • wenn Sie für längere Zeit im Bett bleiben müssen
          • wenn Sie an Krebs leiden
          • wenn Sie die Pille zur Empfängnisverhütung oder eine Hormonersatztherapie einnehmen
          • wenn Sie sich kürzlich einer Operation unterziehen mussten oder eine körperliche Verletzung erlitten
          • wenn Sie sehr übergewichtig (adipös) sind
          • wenn Sie Raucher sind
          • wenn Sie an einer fortgeschrittenen chronischen Lebererkrankung leiden
        • Wenden Sie sich vor Beginn der Behandlung an Ihren Arzt, wenn irgendeine dieser Risiken bei Ihnen zutrifft. Sie sollten das Arzneimittel nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt ist der Meinung, dass der zu erwartende Nutzen die Risiken von Blutgerinnseln überwiegt.
      • wenn Sie an einem Katarakt (Eintrübung der Augenlinsen, „grauer Star") leiden
      • wenn Sie an einer anderen Blutkrankheit leiden, wie ein myelodysplastisches Syndrom (MDS). Ihr Arzt wird Tests durchführen, um sicherzustellen, dass Sie nicht an dieser Blutkrankheit leiden, bevor Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel beginnen. Wenn Sie ein MDS haben und dieses Arzneimittel einnehmen, kann sich das MDS verschlechtern.
        • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn dies bei Ihnen zutrifft.
    • Augenuntersuchungen
      • Ihr Arzt wird Ihnen regelmäßige Kontrollen auf Katarakte als Teil der routinemäßigen Augenuntersuchungen empfehlen. Wenn Sie keine Routineuntersuchungen der Augen vereinbart haben, wird Ihr Arzt regelmäßige Untersuchungen auf Katarakte veranlassen. Sie können auch auf das Auftreten jeglicher Blutungen aus den Blutgefäßen in oder um Ihrer Netzhaut (die lichtempfindliche Zellschicht auf der rückwärtigen Seite des Auges) hin untersucht werden.
    • Sie benötigen regelmäßige Blutuntersuchungen
      • Bevor Sie mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen können, wird Ihr Arzt Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Blutbild einschließlich der Blutplättchen zu überprüfen. Während der Einnahmen des Arzneimittels werden diese Untersuchungen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.
    • Blutuntersuchungen zur Überprüfung der Leberfunktion
      • Das Arzneimittel kann einige Stoffe im Blut erhöhen, die Zeichen für eine Leberschädigung sein können. Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung zusammen mit diesem Arzneimittel zur Behandlung niedriger Blutplättchen infolge einer Hepatitis-C (HCV)-Infektion erhalten, können sich einige Leberprobleme verschlechtern.
      • Deshalb werden vor Beginn der Einnahme dieses Arzneimittels und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung Blutuntersuchungen zur Überprüfung Ihrer Leberfunktion durchgeführt werden. Sie müssen die Einnahme des Arzneimittels möglicherweise abbrechen, wenn die Menge dieser Substanzen zu sehr ansteigt, oder wenn Sie körperliche Anzeichen für eine Leberschädigung zeigen.
        • Lesen Sie die Information über „Probleme mit Ihrer Leber" in Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Blutuntersuchungen bezüglich der Blutplättchenzahl
      • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl wahrscheinlich innerhalb von mehreren Tagen wieder niedrig sein. Ihre Blutplättchenwerte werden kontrolliert werden, und Ihr Arzt wird mit Ihnen geeignete Vorsichtsmaßnahmen besprechen.
      • Wenn Sie jedoch eine sehr hohe Blutplättchenzahl haben, kann dies das Risiko von Blutgerinnseln erhöhen. Blutgerinnsel können jedoch auch bei normalen oder sogar niedrigen Blutplättchenwerten auftreten. Ihr Arzt wird die Dosis des Arzneimittels anpassen, um sicherzustellen, dass Ihre Bluttplättchenzahl nicht zu hoch wird.
        • Bemühen Sie sich unverzüglich um medizinische Hilfe, wenn Sie irgendeines dieser Anzeichen für Blutgerinnsel an sich bemerken:
          • Schwellung, Schmerzen oder Spannungsgefühl in einem Bein
          • plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese zusammen mit stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen auftreten
          • Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut in Ihrem Stuhl
    • Untersuchungen Ihres Knochenmarks
      • Einige Personen können Probleme mit Ihrem Knochenmark haben. Arzneimittel wie dieses können diese Probleme verschlechtern. Anzeichen für Veränderungen des Knochenmarks können sich als anormale Ergebnisse in Ihren Blutuntersuchungen zeigen. Ihr Arzt wird ebenso Untersuchungen durchführen, um während der Behandlung mit dem Arzneimittel direkt Ihr Knochenmark zu kontrollieren.
    • Untersuchungen auf Blutungen aus dem Verdauungsapparat
      • Wenn Sie eine Interferon-basierte antivirale Behandlung zusammen mit dem Arzneimittel zur Behandlung niedriger Blutplättchen infolge einer Hepatitis-C (HCV)-Infektion erhalten, werden Sie nach Absetzen des Arzneimitels auf Anzeichen und Symptome von Magen-Darm-Blutungen hin untersucht werden.
    • Untersuchungen des Herzen
      • Ihr Arzt wird die Notwendigkeit prüfen, ob Ihr Herz während der Behandlung mit dem Arzneimittel überwacht werden muss, und kann die Durchführung eines Elektrokardiogramms in Betracht ziehen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel wird nicht für Personen unter 18 Jahren empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Sie schwindlig machen und hat andere Nebenwirkungen, die Ihre Aufmerksamkeit verringern können.
      • Führen Sie nicht ein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass Sie nicht betroffen sind.

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte