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Lipidil 145 one Filmtabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 06152308
Menge: 100 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Mylan Healthcare GmbH
Alternative Packungsgrößen:

30 St

100 St

€ 48,54 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 145 mg Fenofibrat, Nanopartikel
  • 145 mg Fenofibrat
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel gehört zu den so genannten Fibraten, einer Medikamentengruppe, die zur Senkung von Blutfettwerten (Lipiden) verwendet wird. Eine dieser Fettarten sind die Triglyceride.
  • Das Präparat wird neben fettarmer Diät und anderen nicht-medikamentösen Therapien (z. B. sportlicher Betätigung, Gewichtsabnahme) dazu verwendet, den Blutfettspiegel zu senken.
  • Es kann unter bestimmten Umständen zusätzlich zu anderen Arzneimitteln [Statinen] verwendet werden, wenn sich die Konzentrationen der Blutfette mit einem Statin allein nicht einstellen lassen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht sicher sind.
  • Übliche Dosis
    • Die empfohlene Dosis für Erwachsene ist eine Filmtablette pro Tag.
    • Wenn Sie gegenwärtig 200 mg Fenofibrat oder 160 mg Fenofibrat einnehmen, können Sie auf eine Filmtablette dieses Präparates umstellen.
  • Patienten mit Nierenproblemen
    • Wenn Sie unter Nierenproblemen leiden, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verordnen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Die Anwendung des Arzneimittels wird unter 18 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten oder eine andere Person Ihr Arzneimittel eingenommen hat, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an das nächste Krankenhaus.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt ein
    • Setzen Sie die Einnahme der Tabletten danach zur gewohnten Zeit fort
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine ausgelassene Dosis auszugleichen
    • Wenn Ihnen dies Sorge bereitet, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Brechen Sie die Einnahme nur ab, wenn Ihr Arzt es Ihnen mitteilt oder wenn die Filmtabletten bei Ihnen Unwohlsein hervorrufen. Der Grund hierfür ist, dass abnorme Blutfettwerte eine Langzeitbehandlung erfordern.
    • Denken Sie daran, dass es neben der Einnahme des Arzneimittels auch wichtig ist, dass Sie
      • eine fettarme Diät einhalten
      • regelmäßig einer sportlichen Betätigung nachgehen
    • Wenn Ihr Arzt dieses Arzneimittel bei Ihnen absetzt, bewahren Sie - außer auf Anweisung Ihres Arztes - keine übrig gebliebenen Filmtabletten auf.

 

  • Bei weiteren Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Art und Weise
  • Schlucken Sie die Filmtablette mit einem Glas Wasser.
  • Die Filmtablette darf nicht zerkleinert oder zerkaut werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken - möglicherweise brauchen Sie dringend eine medizinische Behandlung:
    • allergische Reaktion - die sich in einer Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens äußern kann, was möglicherweise Schwierigkeiten beim Atmen hervorruft
    • Krämpfe oder schmerzende, empfindliche oder schwache Muskeln - ein mögliches Anzeichen für eine Entzündung oder einen Zerfall von Muskeln, was Nierenschäden und sogar den Tod zur Folge haben kann
    • Bauchschmerzen - was ein Anzeichen für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein könnte
    • Brustschmerzen und Atemnot - mögliche Hinweise auf ein Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolie)
    • Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen des Beins - mögliche Hinweise auf Blutgerinnsel im Bein (tiefe Beinvenenthrombose)
    • Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes (Gelbsucht) oder ein Anstieg der Leberenzyme - was auf eine Entzündung der Leber (Hepatitis) hindeuten könnte
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der genannten Nebenwirkungen bei sich bemerken.
    • Häufig (weniger als 1 von 10 Behandelten)
      • Durchfall
      • Bauchschmerzen
      • Blähungen
      • Übelkeit (Nausea)
      • Erbrechen
      • Anstieg der Leberenzyme im Blut - nachgewiesen über Blutuntersuchungen.
    • Gelegentlich (weniger als 1 von 100 Behandelten)
      • Kopfschmerzen
      • Gallensteine
      • Potenzstörungen
      • Juckreiz oder rote Flecken auf der Haut
      • Anstieg von Kreatinin (produziert von den Nieren) - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
      • Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die zu Bauchschmerzen führt
      • Thromboembolische Ereignisse: Blutgerinnsel in der Lunge, die Brustschmerzen und Atemnot verursachen (Lungenembolie), Blutgerinnsel im Bein, die Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen hervorrufen (tiefe Beinvenenthrombose)
      • Muskelschmerzen, Muskelentzündung, Muskelkrämpfe und Muskelschwäche
    • Selten (weniger als 1 von 1000 Behandelten)
      • Haarausfall
      • Schwindel (Vertigo)
      • Erschöpfung (Fatigue)
      • Anstieg von Harnstoff (produziert von den Nieren) - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
      • Erhöhte Hautempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, Höhensonne und Sonnenbänken
      • Abnahme von Hämoglobin (welches Sauerstoff im Blut transportiert) und von weißen Blutzellen - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
    • Nebenwirkungen bei denen die Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar ist
      • schwere Form von Hautausschlag mit Rötung, Abschälung und Schwellung der Haut, die schweren Verbrennungen ähnelt
      • Lungenprobleme über einen langen Zeitraum
      • Komplikationen durch Gallensteine
      • Wenn Sie ungewöhnliche Atembeschwerden bekommen, teilen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt mit
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker insbesondere mit, wenn Sie bereits folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Gerinnungshemmer zur Verdünnung Ihres Blutes (so wie Warfarin)
      • andere Arzneimittel, die zur Kontrolle der Blutfettwerte verwendet werden (so wie Statine oder Fibrate). Die gleichzeitige Einnahme eines Statins mit dem Präparat könnte das Risiko von Muskelproblemen erhöhen
      • eine bestimmte Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes (so wie Rosiglitazon oder Pioglitazon)
      • Ciclosporin (ein Immunsuppressivum)
    • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Die Einnahme kann zu jeder beliebigen Tageszeit unabhängig von einer Mahlzeit erfolgen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegenüber Fenofibrat oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • wenn Sie während der Therapie mit anderen Arzneimitteln eine allergische Reaktion oder Hautschäden durch Sonnenlicht oder UV-Licht erlitten haben (zu diesen Medikamenten gehören Fibrate und anti-entzündlich wirkende Arzneimittel wie Ketoprofen)
    • wenn Sie schwere Leber-, Nieren- oder Gallenblasenprobleme haben
    • wenn Sie an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) leiden, welche Bauchschmerzen hervorruft, die nicht durch hohe Blutfettwerte verursacht wird
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, falls einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, vermuten, dass Sie schwanger sein könnten, oder die Absicht haben, ein Kind zu bekommen. Da keine ausreichenden Erfahrungen mit der Anwendung von in der Schwangerschaft vorliegen, sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt es als absolut notwendig erachtet.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Präparat in die Muttermilch übergeht. Daher sollten Sie es nicht anwenden, wenn Sie stillen oder die Absicht haben, Ihr Kind zu stillen.
  • Fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

 

Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben
      • falls Sie möglicherweise an einer entzündeten Leber (Hepatitis) leiden. Zeichen dafür können eine Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes (Gelbsucht), ein Anstieg der Leberenzyme (nachgewiesen durch Blutuntersuchungen) sowie Bauchschmerzen und Juckreiz sein
      • falls Sie an einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) leiden
    • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Muskeleffekte:
      • Brechen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie unerklärliche Krämpfe oder Schmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche der Muskeln während der Behandlung bemerken.
        • Dieses Arzneimittel kann schwerwiegende Muskelprobleme verursachen.
        • Diese Probleme treten zwar nur selten auf, können aber zu einer Entzündung und einem Zerfall der Muskulatur führen, was Nierenschäden und sogar den Tod zur Folge haben kann
      • Ihr Arzt führt vor und nach Behandlungsbeginn möglicherweise eine Blutuntersuchung durch, um ihre Muskeln zu überprüfen.
      • Das Risiko des Muskelzerfalls ist bei einigen Patienten erhöht. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie
        • älter als 70 Jahre sind
        • Nierenprobleme haben
        • Probleme mit Ihrer Schilddrüse haben
        • oder ein naher Familienangehöriger unter Muskelproblemen leiden, die in der Familie liegen
        • große Mengen Alkohol trinken
        • Arzneimittel zur Cholesterinsenkung einnehmen, die als Statine bezeichnet werden, so wie Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Fluvastatin
        • unter der Behandlung mit Statinen oder Fibraten wie z. B. Fenofibrat, Bezafibrat oder Gemfibrozil jemals Muskelprobleme hatten
    • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel hat keinen Einfluss auf Ihre Fahrtüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Geräten und Maschinen.

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