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Enalapril ratiopharm 2,5 mg Tabletten

Enalapril ratiopharm 2,5 mg Tabletten
PZN: 00638145
Menge: 30 St
Darreichung: Tabletten
Marke:
Hersteller: ratiopharm GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 11,75 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel Enalapril ratiopharm 2,5 mg Tabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 1.91 mg Enalapril
  • 2.5 mg Enalapril maleat
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur Senkung von hohem Blutdruck,
    • bei unzureichender Pumpleistung des Herzens mit Krankheitssymptomen (symptomatische Herzleistungsschwäche),
    • bei unzureichender Pumpleistung des Herzens (Herzleistungsschwäche) bevor Symptome auftreten, zur Verhinderung des Auftretens dieser Symptome (wie z. B. Kurzatmigkeit, geschwollene Knöchel und Füße sowie Müdigkeit nach leichter Anstrengung wie z. B. Gehen).
  • Das Präparat gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, den sogenannten ACE-Hemmern (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer).
  • Es blockiert die Bildung einer blutdrucksteigernden Substanz im Körper. Infolgedessen sinkt der Blutdruck und/oder die Herztätigkeit bessert sich.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt legt fest, welche Dosis Sie einnehmen müssen. Normalerweise beträgt die empfohlene Dosis:
  • Erwachsene
    • Bluthochdruck (Hypertonie)
      • Anfangsdosis: 5 mg bis maximal 20* mg Enalaprilmaleat (entsprechend 2 - 8* Tabletten) 1-mal täglich, je nach Schweregrad der Hypertonie. Bei einigen Patienten kann eine niedrigere Anfangsdosis erforderlich sein (< 5 mg Enalaprilmaleat).
      • Erhaltungsdosis: 20* mg Enalaprilmaleat pro Tag bis zu einer Höchstdosis von 40* mg Enalaprilmaleat pro Tag.
    • Herzleistungsschwäche/spezielle Störung der Herzfunktion (asymptomatische Funktionsstörung der linken Herzkammer)
      • An den Tagen 1 bis 3 beträgt die Anfangsdosis 2,5 mg Enalaprilmaleat 1-mal täglich (entsprechend 1 Tablette).
      • An den Tagen 4 bis 7 beträgt die Dosis 5 mg Enalaprilmaleat/Tag, aufgeteilt auf 2 Dosen (entsprechend 2-mal täglich 1 Tablette).
      • Wird die Behandlung gut vertragen, wird die Dosis allmählich über 2 bis 4 Wochen auf die übliche Erhaltungsdosis von 20* mg Enalaprilmaleat erhöht (aufgeteilt auf 1 oder 2 Dosen pro Tag). Die Höchstdosis beträgt 40* mg Enalaprilmaleat pro Tag, aufgeteilt auf 2 Dosen.
      • Blutdruck, Nierenfunktion und Kaliumspiegel im Blut sollten von Ihrem Arzt vor und nach der Behandlung überprüft werden.
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
    • Im Allgemeinen wird Ihr Arzt entscheiden, die Zeit zwischen den Gaben zu verlängern oder die Dosis zu reduzieren.
    • Anfangsdosis: 2,5 mg - 10 mg Enalaprilmaleat (entsprechen 1 - 4 Tabletten) pro Tag.
  • Anwendung bei älteren Patienten
    • Die Dosierung hängt von Ihrer Nierenfunktion ab.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Von Kindern liegen nur wenige Daten zur Anwendung bei Bluthochdruck (Hypertonie) vor.
    • Anfangsdosis:
      • 2,5 mg (entsprechend 1 Tablette) 1-mal täglich bei Kindern mit 20 bis 50 kg Körpergewicht
      • 5 mg (entsprechend 2 Tabletten) 1-mal täglich bei Kindern mit 50 kg Körpergewicht oder höher.
    • Erhaltungsdosis: Die weitere Dosierung wird vom Arzt dem Bedarf des Kindes angepasst. Dabei darf die Höchstdosis von 20* mg Enalaprilmaleat 1-mal täglich bei Kindern mit 20 bis 50 kg Körpergewicht bzw. 40* mg Enalaprilmaleat 1-mal täglich bei Kindern mit 50 kg Körpergewicht oder höher nicht überschritten werden.
    • Die Anwendung bei Neugeborenen und Kindern mit eingeschränkter Nierenfunktion wird nicht empfohlen, da keine Daten verfügbar sind.
  • * Für diese Dosierung sind Tabletten mit höherem Wirkstoffgehalt verfügbar.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten, suchen Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker auf. Folgende Symptome einer Überdosierung können auftreten: Gefühl von Benommenheit oder Schwindel (weil der Blutdruck abfällt), Bewegungsunfähigkeit (Stupor), Schock, Störungen des Gleichgewichts der im Blut bzw. Körper gelösten Salze (Elektrolythaushalt), eingeschränkte Nierenfunktion, heftiges Atmen (Hyperventilation), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), starkes Herzklopfen (Palpitationen), verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), Schwindel, Angstgefühle, Husten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, können Sie diese einnehmen, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es ist fast Zeit für Ihre nächste Dosis. In diesem Fall halten Sie sich an Ihren üblichen Einnahmeplan. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen müssen. Beenden Sie die Behandlung nicht vorzeitig, da sonst die Beschwerden zurückkehren.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tabletten bzw. Tablettenteile mit reichlich Wasser vor, während oder nach einer Mahlzeit ein. Bitte bewahren Sie nach der Teilung der Tabletten die Tablettenteile vor Licht und Feuchtigkeit geschützt an einem trockenen Ort auf.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels ab und suchen Sie medizinische Behandlung auf, wenn Sie Juckreiz bekommen, einen schweren Hautausschlag mit Blasenbildung oder Abschälung bekommen, Kurzatmigkeit oder pfeifende Atemgeräusche auftreten oder wenn Schwellungen des Gesichts, der Hände, Füße, des Mundes, Rachens oder der Augen auftreten. Sie können allergisch auf dieses Arzneimittel sein.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an Halsschmerzen oder Mundgeschwüren mit häufigeren Infektionen oder Fieber leiden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes entdecken oder wenn Bauchschmerzen auftreten.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich eine der folgenden Nebenwirkungen verschlechtert oder länger als ein paar Tage anhält.
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 Behandelten von 10 betreffen)
      • verschwommenes Sehen
      • Schwindel
      • Husten
      • Übelkeit
      • Schwächegefühl (Asthenie)
    • Häufig (kann bis zu 1 Behandelten von 10 betreffen)
      • Kopfschmerzen, Depressionen
      • Blutdruckabfall (Hypotonie), einschließlich Blutdruckabfall als Folge von z. B. zu schnellem Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Position, der manchmal mit Schwindel einhergeht (orthostatische Hypotonie) plötzlicher Bewusstseinsverlust (Synkope)
      • Brustschmerzen
      • Herzrhythmusstörungen
      • schmerzhaftes Brustengegefühl (Angina pectoris)
      • beschleunigter Herzschlag (Tachykardie)
      • Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
      • Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksstörungen
      • Ausschlag
      • plötzliche Flüssigkeitsansammlung in Haut und Schleimhäuten (z. B. Rachen oder Zunge), Atemschwierigkeiten und/oder Juckreiz und Ausschlag oft als allergische Reaktion (Überempfindlichkeit/angioneurotisches Ödem); Überempfindlichkeit/Gewebeschwellung von Gesicht, Armen und Beinen, Lippen, Zunge, der Stimmritze (Glottis) und/oder des Kehlkopfs
      • Müdigkeit
      • erhöhte Kaliumwerte im Blut (Hyperkaliämie), die sich manchmal als Muskelkrämpfe, Durchfall, Übelkeit, Schwindel oder Kopfschmerzen äußern
      • Zunahme der Abbauprodukte im Blutserum (Serum-Kreatinin)
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 Behandelten von 100 betreffen)
      • Blutarmut als Folge einer Abnahme der roten Blutkörperchen (aplastische Anämie) oder als Folge eines Zerfalls roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
      • zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) einhergehend mit Hungergefühl, Schwitzen, Schwindel, Herzklopfen
      • Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Gefühl von Prickeln, Juckreiz oder ohne erkennbaren Grund (Parästhesien), Drehschwindel (Vertigo)
      • Herzklopfen, Herzinfarkt oder Schlaganfall/ Hirninfarkt auch plötzliche Hirnblutung genannt (zerebrovaskuläres Ereignis), möglicherweise als Folge eines extrem niedrigen Hochrisikopatienten
      • schwere Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinorrhö)
      • Halsschmerzen, Heiserkeit
      • Engegefühl in der Brust als Folge von Krämpfen der Atemmuskulatur (Bronchospasmen), Anfälle von Engegefühl in der Brust als Folge von Muskelkrämpfen und oft in Verbindung mit Husten und Schleimauswurf ((Bronchial-)Asthma)
      • Hemmung der Darmtätigkeit (Ileus), Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) mit starken Schmerzen im Oberbauch, die in den Rücken ausstrahlen, mit Übelkeit und Erbrechen
      • Erbrechen
      • Verdauungsstörung mit Symptomen wie Völlegefühl im Oberbauch und Schmerzen in der Magengegend sowie Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen (Dyspepsie)
      • Verstopfung, Appetitlosigkeit, Magenreizung, Mundtrockenheit, Magengeschwüre
      • übermäßiges Schwitzen (Diaphorese)
      • Juckreiz (Pruritus)
      • Hautausschlag mit starkem Juckreiz und Blasenbildung (Urtikaria)
      • Haarausfall
      • Nierenfunktionsstörungen
      • Nierenversagen
      • zu viel Eiweiß im Urin (Proteinurie)
      • Unfähigkeit zum Geschlechtsverkehr (Impotenz)
      • Muskelkrämpfe
      • Gesichtsrötung
      • Ohrensausen (Tinnitus)
      • allgemeines Krankheitsgefühl (Malaise)
      • Fieber
      • Anstieg einer bestimmten Substanz (Harnstoff) im Blut
      • zu wenig Natrium im Blut (Hyponatriämie)
    • Selten (kann bis zu 1 Behandelten von 1.000 betreffen)
      • Blutbildveränderungen (Mangel an weißen Blutkörperchen) in Verbindung mit einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen (Neutropenie)
      • Verminderung bestimmter Substanzen im Blut (Hämoglobin und Hämatokrit)
      • Blutbildveränderungen (Mangel an Blutplättchen) in Verbindung mit Blutergüssen und einer Blutungsneigung (Thrombozytopenie)
      • sehr schwerwiegende Blutbildveränderungen (Mangel an weißen Blutkörperchen) in Verbindung mit plötzlich einsetzendem hohen Fieber und starken Halsschmerzen und Mundgeschwüren (Agranulozytose)
      • Unterdrückung der Knochenmarkbildung (Knochenmarkdepression)
      • Verminderung sämtlicher Blutzellen (Panzytopenie)
      • Gesichtsschwellung und Lymphdrüsenerkrankung (Lymphadenopathie)
      • Erkrankung mit Absterben des körpereigenen Gewebes (Autoimmunerkrankung)
      • abnormes Träumen, Schlafstörungen
      • Blässe von Fingern oder Zehen (Raynaud-Syndrom)
      • bestimmte Formen der Lungenentzündung (Lungeninfiltrate, allergische Alveolitis/eosinophile Pneumonie)
      • Entzündung der Nasenschleimhaut mit verstopfter Nase, Niesen und Ausfluss aus der Nase (Rhinitis)
      • Entzündung der Mundschleimhaut (Stomatitis/ Aphten), Entzündung der Zunge
      • eingeschränkte Leberfunktion
      • Leberentzündung (Hepatitis) mit Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut oder Augenweiß) einschließlich Absterben von Gewebe (Nekrose)
      • behinderter oder fehlender Abfluss von Gallenflüssigkeit (Cholestase) einschließlich Gelbsucht
      • Hautausschlag mit roten (nässenden) unregelmäßigen Flecken (Erythema [exsudativum] multiforme)
      • schwere Überempfindlichkeitsreaktion mit (hohem) Fieber, roten Flecken auf der Haut, Gelenkschmerzen und/oder Augenentzündung (Stevens-Johnson-Syndrom)
      • Hautentzündung mit Schuppung der Haut (exfoliative Dermatitis)
      • schwere und akute (Überempfindlichkeits-) Reaktion mit Fieber und Blasen auf der Haut/Abschälung der Haut (toxische epidermale Nekrolyse)
      • eitrige Blasen (Pemphigus)
      • sehr schwere Hauterkrankung mit Rötung sowie Flüssigkeitsansammlung und Schuppung am gesamten Körper (Erythrodermie)
      • verminderte Urinausscheidung
      • Brustentwicklung bei Männern
      • Anstieg bestimmter Substanzen in der Leber (Leberenzyme)
      • Anstieg des gelben Gallenfarbstoffs im Blut (Bilirubin)
    • Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen)
      • Schwellung im Darm (intestinales Angioödem)
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Syndrom einer unangemessenen antidiuretischen Hormon-Sekretion (es bestehen meist psychische Auffälligkeiten bis hin zu Krampfanfällen oder Koma)
      • Hautreaktionen können mit Fieber, Entzündung der die Organe überziehenden Häute (Serositis), Entzündung eines Blutgefäßes (Vaskulitis), Muskelschmerzen (Myalgie) und Muskelentzündung (Myositis), Gelenkschmerzen (Arthralgie) und Gelenkentzündung (Arthritis), einer erhöhten Anzahl von Antikörpern (ANA), erhöhter Blutsenkungsgeschwindigkeit, Ausschlag und Anstieg der weißen Blutkörperchen (Eosinophilie und Leukozytose), Ausschlag, Lichtempfindlichkeit oder anderen Hautreaktionen einhergehen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel ein genommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Enalapril und andere Arzneimittel können sich gegenseitig in ihren Wirkungen und Nebenwirkungen beeinflussen.
      • Folgende Arzneimittel verstärken die blutdrucksenkende Wirkung:
        • Harntreibende Mittel (Diuretika), andere blutdrucksenkende und gefäßerweiternde Arzneimittel
        • Anästhetika/Narkosemittel, bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen und Arzneimittel bei schweren psychischen Erkrankungen
      • Arzneimittel mit einer stimulierenden Wirkung auf einen bestimmten Teil des Nervensystems (z. B. zur Behandlung von Erkältungskrankheiten) führen zu einer Abschwächung der blutdrucksenkenden und/oder diuretischen Wirkung (Sympathomimetika).
      • Es kann erforderlich sein, die Dosierung blutzuckersenkender Arzneimittel zu überwachen/anzupassen; die gleichzeitige Anwendung mit Enalapril kann die Wirkung dieser Arzneimittel verstärken.
      • Kaliumsparende Diuretika wie z. B. Spironolacton, Eplerenon, Triamteren oder Amilorid; kaliumhaltige Nahrungsergänzungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe. Eine leichte Hyperkaliämie kann möglicherweise zu leichten Krankheitszeichen führen und wird in der Regel durch eine Blutuntersuchung oder ein Elektrokardiogramm erkannt. Die Anwendung derartiger Arzneimittel bei Patienten mit Nierenproblemen kann zu einem erheblichen Kaliumanstieg im Blut führen, welcher schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen kann.
      • NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika, eine bestimmte Gruppe schmerzlindernder Arzneimittel, die auch eine entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung haben) und Enalapril verstärken den Anstieg von Kalium im Blut; infolgedessen kann sich die Nierenfunktion verschlechtern. In seltenen Fällen kann jedoch auch akutes Nierenversagen auftreten, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, wie z. B. älteren Patienten und Personen mit Dehydratation, einschließlich Patienten unter Diuretika-Therapie. NSAR vermindern auch die blutdrucksenkende und/oder diuretische Wirkung. Die Patienten sind ausreichend mit Wasser zu versorgen und eine Überwachung der Nierenfunktion zu Beginn der gemeinsamen Therapie sowie in regelmäßigen Abständen während der Therapie ist zu erwägen.
      • Bei Einnahme von Lithium (Arzneimittel gegen Depressionen) kann es zu einer Erhöhung der Lithiumkonzentration im Blut und zu einem erhöhten Risiko toxischer Wirkungen von Lithium kommen.
      • Natriumaurothiomalat, ein Arzneimittel zur Behandlung von rheumathoider Arthritis, das mit Spritzen verabreicht wird.
    • Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen
      • wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Alkoholgenuss und gleichzeitige Einnahme dieses Arzneimittels kann zu einer Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung führen (und dann u. a. Schwindel beim Aufstehen verursachen).
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen
      • Enalapril oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder
      • andere ACE-Hemmer (Arzneimittel zur Blutdrucksenkung) sind.
    • wenn bei Ihnen während einer früheren Therapie mit einem ACE-Hemmer plötzliche Flüssigkeitsansammlungen in der Haut und Schleimhaut (z. B. Rachen oder Zunge), Atemschwierigkeiten und/oder Juckreiz und Hautausschlag, oft als allergische Reaktion (Angioödem) auftraten.
      • Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn eine dieser Reaktionen ohne ersichtlichen Grund bei Ihnen aufgetreten ist, oder wenn nachgewiesen ist, dass Sie an einer erblichen oder einer andere Form von Angioödem (Flüssigkeitsansammlung) leiden.
    • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, Enalapril auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden).
    • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Arzneimittel vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und das Arzneimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
  • Stillzeit
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Frühgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Bei älteren Säuglingen sollte der Arzt Sie über Nutzen und mögliche Schäden der Anwendung in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufklären.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen
      • wenn Sie eine salzarme Ernährung einhalten, dialysepfl ichtig sind, an Erbrechen oder Durchfall leiden oder mit harntreibenden Mitteln behandelt werden. Es kann zu einem zu niedrigen Blutdruck kommen.
      • wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden (außer derjenigen, die behandelt wird) oder wenn bei Ihnen eine Krankheit mit Beteiligung der Blutgefäße im Gehirn vorliegt.
      • wenn Sie Nierenprobleme oder Verengungen der zu den Nieren führenden Gefäße haben.
      • wenn Sie sich einer Nierentransplantation unterzogen haben.
      • wenn Sie Leberprobleme haben. Sollte es bei Ihnen während der Behandlung mit zu einer Gelbsucht kommen, brechen Sie die Einnahme ab und setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung.
      • wenn Sie an einer bestimmten Gefäßerkrankung leiden oder mit Arzneimitteln, die das Immunsystem schwächen, behandelt werden oder Arzneimittel zur Behandlung von Gicht (Allopurinol) oder Herzrhythmusstörungen (Procainamid) erhalten; es kann zu schwerwiegenden Infektionen kommen. Ihr Arzt wird dann häufiger eine Blutuntersuchung durchführen.
      • wenn bei Ihnen während der Behandlung Überempfindlichkeitsreaktionen oder plötzliche Flüssigkeitsansammlungen in der Haut und Schleimhaut (z. B. Rachen oder Zunge), Atemschwierigkeiten und/oder Juckreiz und Hautausschlag auftreten, oft als allergische Reaktion (angioneurotisches Ödem), suchen Sie Ihren Arzt auf.
        • Wenn bei Ihnen in der Vergangenheit plötzliche Flüssigkeitsansammlungen aufgetreten sind, ist das Risiko eines Wiederauftretens erhöht.
        • Wenn Sie eine dunklere Hautfarbe haben, ist das Risiko einer plötzlichen Flüssigkeitsansammlung erhöht.
      • wenn bei Ihnen eine Dialyse (mit Highflux- Membranen), eine maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut (Low-Density- Lipoprotein-Apherese mit Dextransulfat) oder eine Desensibilisierung zur Verminderung der Auswirkungen einer Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche durchgeführt wird. Teilen Sie in diesen Fällen Ihrem Arzt mit, dass Sie das Arzneimittel einnehmen.
      • wenn Sie sich einer Operation unter Vollnarkose unterziehen müssen.
      • wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie sorgfältig auf Anzeichen einer Hypoglykämie (Unterzuckerung) achten, wie z. B. Schwächegefühl, Schwitzen oder Durstgefühl (insbesondere im ersten Behandlungsmonat mit Enalaprilmaleat), da die blutzuckersenkende Wirkung verstärkt werden kann.
      • wenn Sie kaliumsparende harntreibende Mittel (Diuretika), Kaliumergänzungsmittel oder kaliumhaltige Salzersatzstoffe oder Arzneimittel einnehmen, die die Konzentration von Kalium im Blut erhöhen.
      • wenn Sie an Husten leiden, kann dieser sich verschlechtern. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt.
      • wenn Sie Lithium zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen einnehmen.
      • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
        • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
        • Aliskiren.
    • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
    • Schwangerschaft
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und das Arzneimittel darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
    • Kinder und Jugendliche
      • Es liegen keine Daten für die Anwendung von Enalaprilmaleat in anderen Anwendungsgebieten als Bluthochdruck vor; daher wird Enalapril bei Kindern und Jugendlichen nur für die Anwendung gegen Bluthochdruck empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Nebenwirkungen wie z. B. Schwindel und Müdigkeit verursachen. Dies kann nachteilige Auswirkungen auf Ihr Reaktionsvermögen haben. Sie sollten beim Führen eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen darauf achten.

Ihre letzten Aktivitäten

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