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durafenat® MF 200 mg Kapseln

Abbildung ähnlich
PZN: 00652694
Menge: 30 St
Darreichung: Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Hersteller: Mylan dura GmbH
Alternative Packungsgrößen:

30 St

100 St

€ 17,75 19

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel durafenat® MF 200 mg Kapseln

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 200 mg Fenofibrat, mikronisiert
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel gehört zu den so genannten Fibraten, einer Medikamentengruppe, die zur Senkung von Blutfettwerten (Lipiden) verwendet wird. Eine dieser Fettarten sind die Triglyceride.
  • Das Präparat wird neben fettarmer Diät und anderen nicht-medikamentösen Therapien wie z. B. sportlicher Betätigung, Gewichtsabnahme dazu verwendet, den Blutfettspiegel zu senken.
  • Das Arzneimittel kann unter bestimmten Umständen zusätzlich zu anderen Arzneimitteln (Statinen) verwendet werden, wenn sich die Konzentrationen der Blutfette mit einem Statin allein nicht einstellen lassen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arztes oder Apotheker ein.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie nicht sicher sind. Ihr Arzt wird die für Sie geeignete Stärke in Abhängigkeit von Ihrem Gesundheitszustand, Ihrer momentanen Behandlung und Ihrem persönlichen Risikostatus bestimmen.
  • Übliche Dosis
    • Die empfohlene Dosis für Erwachsene ist eine Kapsel (200 mg) pro Tag.
  • Patienten mit Nierenproblemen
    • Wenn Sie unter Nierenproblemen leiden, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise eine niedrigere Dosis verordnen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Die Anwendung des Präparates wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten:
    • Wenn Sie eine größere Menge des Präparates eingenommen haben, als Sie sollten oder eine andere Person Ihr Arzneimittel eingenommen hat, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das nächste Krankenhaus.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis mit der nächsten Mahlzeit ein.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine ausgelassene Dosis auszugleichen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen:
    • Brechen Sie die Einnahme des Präparates nur ab, wenn Ihr Arzt es Ihnen mitteilt oder wenn die Kapseln bei Ihnen Unwohlsein hervorrufen. Denn Sie benötigen eine Langzeitbehandlung.
    • Empfiehlt Ihr Arzt die Einnahme zu beenden, bewahren Sie keine übrig gebliebenen Kapseln auf, es sei denn Ihr Arzt fordert Sie dazu auf.

 

  • Bei weiteren Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Kapsel zusammen mit einer Mahlzeit ein, da sie bei leerem Magen nicht so gut wirkt. Schlucken Sie die Kapsel mit einem Glas Wasser
  • Die Kapsel darf nicht geöffnet oder zerkaut werden
  • Denken Sie daran, dass es neben der Einnahme der Kapseln auch wichtig ist, dass Sie
    • eine fettarme Diät einhalten
    • regelmäßig einer sportlichen Betätigung nachgehen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nehmen Siedas Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken - möglicherweise brauchen Sie dringend eine medizinische Behandlung:
    • Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Krämpfe oder schmerzende, empfindliche oder schwache Muskeln - mögliche Anzeichen für eine Entzündung oder einen Zerfall von Muskeln, was Nierenschäden und sogar den Tod zur Folge haben kann
      • Bauchschmerzen - was ein Anzeichen für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sein könnte
      • Brustschmerzen und Atemnot - mögliche Anzeichen auf ein Blutgerinnsel in der Lunge (Lungenembolie)
      • Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen des Beins - mögliche Anzeichen auf Blutgerinnsel im Bein (tiefe Beinvenenthrombose)
    • Selten: (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
      • allergische Reaktion - Anzeichen können einer Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens sein und möglicherweise Schwierigkeiten beim Atmen hervorrufen
      • Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes (Gelbsucht) oder ein Anstieg der Leberenzyme - mögliche Anzeichen einer Entzündung der Leber (Hepatitis).
    • Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Schwerer Hautausschlag in Form von Rötung, Abschälung und Schwellung der Haut, ähnlich schweren Verbrennungen
      • Lungenprobleme über einen langen Zeitraum
  • Nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein und suchen Sie umgehend Ihren Arzt auf, wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bei sich bemerken:
  • Weitere Nebenwirkungen
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich bemerken:
      • Häufig: (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Durchfall
        • Bauchschmerzen
        • Blähungen (Flatulenz)
        • Übelkeit (Nausea)
        • Erbrechen
        • Anstieg der Leberenzyme im Blut - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
        • Anstieg von Homocystein (zu viel dieser Aminosäure im Blut ist mit einem höheren Risiko für koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall und einer peripheren vaskulären Erkrankung verbunden, wobei der genaue kausale Zusammenhang nicht bekannt ist)
      • Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Kopfschmerzen
        • Gallensteine
        • Veränderung der Libido
        • Ausschlag, Juckreiz oder rote Flecken auf der Haut
        • Anstieg von Kreatinin (produziert von den Nieren) - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
      • Selten: (kann bis zu1 von 1000 Behandelten betreffen)
        • Haarausfall
        • Anstieg von Harnstoff (produziert von den Nieren) - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
        • empfindliche Haut gegenüber Sonnenlicht, Höhensonne und Sonnenbänken
        • Abnahme von Hämoglobin (welches Sauerstoff im Blut transportiert) und von weißen Blutzellen - nachgewiesen über Blutuntersuchungen
      • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
        • Muskelzerfall
        • Komplikationen durch Gallensteine
        • Erschöpfung (Fatigue)
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bei sich bemerken:
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker insbesondere mit, wenn Sie bereits folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Gerinnungshemmer zur Verdünnung Ihres Blutes (wie Warfarin)
      • andere Arzneimittel die zur Kontrolle der Blutfettwerte verwendet werden (wie z. B. Statine oder Fibrate), da die zusätzliche Einnahme eines Statins oder eines anderen Fibrates zu dem Präparat das Risiko von Muskelproblemen erhöhen könnte.
      • eine bestimmt Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes (wie z. B. Rosiglitazon oder Pioglitazon)
      • Ciclosporin (ein Immunsuppressivum).
    • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme des Präparates mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
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Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegenüber Fenofibrat oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • wenn Sie während der Therapie mit anderen Arzneimitteln (z. B. Fibrate oder anti-entzündlich wirkende Arzneimittel wie Ketoprofen) eine allergische Reaktion oder Hautschäden durch Sonnenlicht oder UV-Licht erlitten haben
    • wenn Sie schwere Leber-, Nieren- oder Gallenblasenprobleme haben
    • wenn Sie unter Pankreatitis (eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse die mit Schmerzen im Bauchraum einhergeht) leiden, die nicht durch hohe Blutfettwerte verursacht wird
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, falls einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, vermuten, dass Sie schwanger sein könnten, oder die Absicht haben, ein Kind zu bekommen. Es ist nicht bekannt, wie Fenofibrat auf Ihr ungeborenes Kind wirkt. Sie sollten das Präparat nur auf ärztliche Anordnung einnehmen.
  • Stillzeit
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht anwenden, wenn Sie stillen oder die Absicht haben, Ihr Kind zu stillen. Es ist nicht bekannt, ob Fenofibrat in die Muttermilch übergeht.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn:
      • Sie Leber- oder Nierenprobleme haben
      • Sie möglicherweise an einer entzündeten Leber (Hepatitis) leiden. Zeichen dafür können eine Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes (Gelbsucht), ein Anstieg der Leberenzyme (nachgewiesen durch Blutuntersuchungen) sowie Bauchschmerzen und Juckreiz sein
      • Sie an einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) leiden.
    • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Das Arzneimittel und Effekte auf Muskeln
      • Brechen Sie die Behandlung mit dem Präparat ab und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, wenn Sie folgende Symptome bemerken:
        • unerklärliche Krämpfe
        • schmerzende, empfindliche oder schwache Muskeln.
      • Da dieses Arzneimittel schwerwiegende Muskelprobleme verursachen kann. Diese Probleme treten zwar nur selten auf, können aber zu einer Entzündung und einem Zerfall der Muskulatur führen, was Nierenschäden und sogar den Tod zur Folge haben kann.
      • Ihr Arzt führt vor und nach Behandlungsbeginn möglicherweise eine Blutuntersuchung durch, um Ihre Muskeln zu überprüfen. Das Risiko für Muskelprobleme ist bei einigen Patienten erhöht. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie insbesondere
        • älter als 70 Jahre sind
        • Nierenprobleme haben
        • Probleme mit Ihrer Schilddrüse haben
        • große Mengen Alkohol trinken
        • oder ein naher Familienangehöriger unter Muskelproblemen leidet, die in der Familie liegen
        • Arzneimittel zur Cholesterinsenkung einnehmen, die als Statine bezeichnet werden, - wie z. B. Simvastatin, Atorvastatin, Pravastatin, Rosuvastatin oder Fluvastatin
        • unter der Behandlung mit Statinen oder Fibraten - wie z. B. Fenofibrat, Bezafibrat oder Gemfibrozil jemals Muskelprobleme hatten.
      • Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht ganz sicher sind,) sprechen Sie bitte vor der Einnahme des Präparates mit Ihrem Arzt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel hat keinen Einfluss auf Ihre Fahrtüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Geräten und Maschinen.

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