5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

LAMIVUDIN HEXAL 100MG FTA

LAMIVUDIN HEXAL 100MG FTA
PZN: 06630044
Menge: 84 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Hexal AG
Alternative Packungsgrößen:

28 St

84 St

€ 276,95 19

inkl. MwSt. und Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel LAMIVUDIN HEXAL 100MG FTA

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 100 mg Lamivudin
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Langzeit-(chronischer) Hepatitis B bei Erwachsenen eingesetzt.
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Lamivudin. Es ist ein antivirales Arzneimittel, das das Hepatitis-B-Virus unterdrückt und zur Gruppe der nucleosidanalogen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs) gehört.
  • Die Hepatitis B wird durch ein Virus hervorgerufen, das die Leber befällt, eine Langzeit- (chronische) Infektion verursacht und zu Leberschäden führen kann. Das Arzneimittel kann von Patienten angewendet werden, deren Leber zwar geschädigt, aber noch funktionstüchtig (kompensierte Lebererkrankung) oder deren Leber geschädigt und nicht voll funktionstüchtig (dekompensierte Lebererkrankung) ist.
  • Eine Behandlung mit dem Arzneimittel kann die Anzahl der Hepatitis-B-Viren in Ihrem Körper senken. Das sollte zu einer Verminderung der Leberschädigung und zu einer Besserung Ihrer Leberfunktion führen. Nicht jeder reagiert in gleicher Weise auf eine Behandlung mit diesem Arzneimittel. Ihr Arzt wird die Wirksamkeit Ihrer Behandlung überwachen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt
    • Das Arzneimittel hilft, die Hepatitis-B-Infektion unter Kontrolle zu halten. Sie müssen das Arzneimittel regelmäßig jeden Tag einnehmen, um Ihre Infektion unter Kontrolle zu halten und um zu verhindern, dass sich Ihre Erkrankung verschlechtert.
  • Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt und beenden Sie die Einnahme nicht, ohne vorher den Rat Ihres Arztes eingeholt zu haben.
  • Wie viel ist einzunehmen?
    • Die übliche Dosis beträgt 1 Tablette (100 mg Lamivudin) 1-mal täglich.
    • Wenn Sie Nierenprobleme haben, kann Ihnen Ihr Arzt eine geringere Dosis verschreiben. Für Personen, die eine geringere als die übliche Dosis benötigen oder die keine Tabletten schlucken können, ist Lamivudin auch als Lösung zum Einnehmen verfügbar.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn dies auf Sie zutrifft.
    • Wenn Sie bereits ein anderes Lamivudin-enthaltendes Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion einnehmen, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung mit einer höheren Dosis fortsetzen (üblicherweise 150 mg 2-mal täglich), da die Lamivudin-Dosis in diesem Arzneimittel für die Behandlung einer HIV-Infektion nicht ausreicht. Wenn Sie planen, Ihre HIV-Behandlung umzustellen, besprechen Sie dies zuerst mit Ihrem Arzt.

 

  • Wenn Sie zu viel eingenommen haben
    • Eine versehentliche Überdosierung des Arzneimittels verursacht normalerweise keine ernsthaften Probleme. Wenn Sie versehentlich zu viel eingenommen haben, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker benachrichtigen oder sich mit dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung setzen, um weitere Ratschläge einzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese sobald Sie daran denken ein. Setzen Sie danach die Einnahme wie vorher fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Brechen Sie die Einnahme nicht ab
    • Sie dürfen die Einnahme des Arzneimittels nicht abbrechen, ohne Ihren Arzt zu fragen. Es besteht das Risiko, dass sich Ihre Hepatitis-Erkrankung verschlechtert.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tablette unzerkaut mit Wasser ein.
  • Das Arzneimittel kann mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Neben den unten aufgeführten Nebenwirkungen können sich auch andere Begleiterkrankungen unter der Hepatitis-B-Therapie entwickeln.
    • Es ist wichtig, dass Sie die Informationen unter „Andere mögliche Nebenwirkungen einer Hepatitis-B-Therapie" lesen.
  • In klinischen Studien mit Lamivudin häufig berichtete Nebenwirkungen beinhalteten Müdigkeit, Infektionen der Atemwege, Beschwerden im Rachenbereich, Kopfschmerzen, Unwohlsein und Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Anstiege von Leberenzymen und Enzymen, die von den Muskeln produziert werden (siehe unten).
  • Allergische Reaktionen
    • Diese treten bei Personen, die das Arzneimittel einnehmen, sehr selten auf. Zu den Anzeichen zählen:
      • plötzliche Atemnot und Schmerzen oder Engegefühl in der Brust
      • Schwellung der Augenlider, des Gesichtes oder der Lippen
      • Nesselsucht oder Hautausschläge am Körper
    • Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein.
  • Nebenwirkungen, von denen angenommen wird, dass sie von diesem Arzneimittel verursacht werden:
    • Eine sehr häufige Nebenwirkung (diese kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen), die bei Blutuntersuchungen erkennbar ist, ist:
      • ein Anstieg bestimmter Leberenzym-Spiegel (Transaminasen). Dies kann ein Anzeichen für eine Entzündung oder für einen Leberschaden sein.
    • Eine häufige Nebenwirkung (diese kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) ist:
      • Krämpfe und Muskelschmerzen
    • Eine häufige Nebenwirkung, die bei Blutuntersuchungen erkennbar ist, ist:
      • ein Anstieg des Spiegels bestimmter Enzyme, die im Muskel produziert werden (Kreatinin-Phosphokinase). Dies kann ein Anzeichen für die Schädigung von Körpergewebe sein.
  • Andere Nebenwirkungen
    • Andere Nebenwirkungen sind bei einer kleinen Zahl von Patienten aufgetreten, jedoch sind deren Häufigkeiten nicht bekannt:
      • Abbau von Muskelgewebe
      • eine Verschlechterung der Lebererkrankung nach Absetzen des Arzneimittels oder unter der Behandlung mit dem Arzneimittel, wenn das Hepatitis-B-Virus gegen das Arzneimittel resistent wird. Dies kann bei einigen Personen tödlich sein.
      • Laktatazidose (siehe unter „Andere mögliche Nebenwirkungen einer Hepatitis-B-Therapie").
    • Eine in Blutuntersuchungen erkennbare Nebenwirkung ist:
      • ein Abfall der Zellzahl von Zellen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind (Thrombozytopenie).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen einer Hepatitis-B-Therapie
    • Das Arzneimittel und verwandte Arzneimittel (NRTIs) können andere Erkrankungen während der Behandlung hervorrufen.
    • Eine Laktatazidose ist eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung
      • Einige Personen können unter der Behandlung mit dem Arzneimittel oder ähnlichen Arzneimitteln (NRTIs) eine Erkrankung entwickeln, die als Laktatazidose bezeichnet wird und gleichzeitig mit einer Lebervergrößerung auftritt.
      • Eine Laktatazidose wird durch eine Erhöhung der Milchsäure im Körper verursacht. Sie tritt selten auf; falls sie auftritt, entwickelt sie sich üblicherweise nach einigen Monaten der Behandlung. Sie kann lebensbedrohlich sein und zum Versagen innerer Organe führen.
      • Eine Laktatazidose tritt mit höherer Wahrscheinlichkeit bei Personen mit Lebererkrankungen oder bei Übergewichtigen (sehr starkes Übergewicht), besonders bei Frauen, auf.
      • Anzeichen einer Laktatazidose beinhalten:
        • tiefes, beschleunigtes Atmen, Atemschwierigkeiten
        • Schläfrigkeit
        • Taubheitsgefühl oder Schwäche in den Gliedmaßen
        • Übelkeit oder Erbrechen
        • Bauchschmerzen
      • Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung auf Anzeichen einer Laktatazidose hin überwachen. Wenn Sie eines der oben aufgeführten Symptome an sich beobachten oder ein anderes Sie beunruhigendes Symptom:
        • Suchen Sie schnellstmöglich Ihren Arzt auf.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Denken Sie daran, Ihren Arzt oder Apotheker zu informieren, wenn Sie mit der Einnahme eines neuen Arzneimittels beginnen, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Diese Arzneimittel sollten nicht zusammen mit dem Präparat angewendet werden:
      • Zalcitabin oder Lamivudin zur Behandlung der HIV-Infektion (manchmal AIDS-Virus genannt)
      • Emtricitabin zur Behandlung der HIV- oder Hepatitis-B-Infektion
      • Cladribin zur Behandlung der Haarzell-Leukämie
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Lamivudin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass dies auf Sie zutrifft.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, schwanger werden oder eine Schwangerschaft planen:
      • Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt über mögliche Risiken und den Nutzen einer Einnahme des Arzneimittels während Ihrer Schwangerschaft.
      • Beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rat Ihres Arztes.
  • Stillzeit
    • Die Inhaltsstoffe des Arzneimittels können in die Muttermilch übergehen. Wenn Sie stillen, oder beabsichtigen zu stillen:
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Einige Patienten, die dieses oder ähnliche Arzneimittel einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für schwere Nebenwirkungen. Sie sollten sich dieser zusätzlichen Risiken bewusst sein:
      • wenn Sie jemals an einem anderen Typ einer Lebererkrankung litten, wie z. B. Hepatitis C
      • wenn Sie stark übergewichtig sind (insbesondere wenn Sie weiblichen Geschlechts sind)
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft. In diesen Fällen können
      zusätzliche Kontrolluntersuchungen einschließlich Blutkontrollen bei Ihnen erforderlich sein, solange Sie Ihre Arzneimittel einnehmen. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen" für weitere Informationen.
    • Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht ohne den Rat Ihres Arztes, da ein Risiko besteht, dass sich Ihre Hepatitis verschlechtert. Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels beenden, wird Ihr Arzt Sie mindestens 4 Monate lang auf mögliche Probleme hin untersuchen. Dies bedeutet, dass Ihnen Blutproben zur Prüfung auf abnorme Leberenzymwerte, die auf eine Leberschädigung hindeuten, abgenommen werden.
    • Achten Sie auf wichtige Symptome
      • Bei einigen Personen, die Arzneimittel zur Behandlung der Hepatitis B einnehmen, können andere Begleiterkrankungen auftreten, die ernsthaft sein können. Sie sollten wissen, auf welche wichtigen Anzeichen und Symptome Sie achten müssen, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Lesen Sie die Informationen unter „Andere mögliche Nebenwirkungen einer Hepatitis-B-Therapie" in Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Schützen Sie andere Menschen
      • Die Hepatitis-B-Infektion wird durch Sexualkontakt mit einem Infizierten oder durch Übertragung von infiziertem Blut (z. B. durch gemeinsame Verwendung von Injektionsnadeln) verbreitet. Die Behandlung mit dem Arzneimittel verhindert nicht, dass Sie die Hepatitis-B-Infektion auf andere Menschen übertragen können. Um andere Menschen vor einer Hepatitis-B-Infektion zu schützen:
        • Verwenden Sie ein Kondom bei oralem oder sonstigem Geschlechtsverkehr.
        • Riskieren Sie nicht die Übertragung von Blut - teilen Sie z. B. keine Injektionsnadeln mit anderen.
      • Zum Schutz von Personen, die dem Risiko ausgesetzt sind sich mit Hepatitis B zu infizieren, steht ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Ein Einfluss des Arzneimittels auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen ist unwahrscheinlich.

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte