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FERMED

FERMED
PZN: 06630363
Menge: 5X5 ml
Darreichung: Ampullen
Marke:
Hersteller: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
€ 81,66 19

inkl. MwSt. und Versand

(326,64 € / 100 ml)
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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • Eisen(III)-hydroxid-Saccharose-Komplex 1563-1887 mg
  • 100 mg Eisen(III)-Ion
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Antianämikum, ein Arzneimittel für die intravenöse Behandlung von Eisenmangelzuständen bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren.
  • Das Arzneimittel ist eine Lösung, die zur langsamen Injektion in die Vene oder zur Herstellung einer Infusionslösung geeignet ist.
  • Eine 2,5 ml Ampulle Injektionslösung/Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 50 mg Eisen, entsprechend 781,5 - 943,5 mg Eisen(III)-hydroxid-Sucrose-Komplex.
  • Eine 5 ml Ampulle Injektionslösung/Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 100 mg Eisen, entsprechend 1563 - 1887 mg Eisen(III)-hydroxid-Sucrose-Komplex.
  • Der Wirkstoff des Präparates ist Eisen in Form von Eisen(III), das chemisch an Sucrose (Saccharose) gebunden ist, ein so genannter Eisen-Sucrose-Komplex.
  • Es wird angewendet, wenn die Einnahme von Eisenpräparaten durch den Mund nicht möglich ist oder wenn diese Präparate nicht ausreichend wirken.
Dosierung
  • Die Dosierung des Präparates muss von Ihrem Arzt regelmäßig anhand Ihrer Laborwerte individuell an Ihren Eisenmangel angepasst werden.
  • Übliche Dosierung für Erwachsene:
    • 5 - 10 ml (100 - 200 mg Eisen) zwei- bis dreimal wöchentlich in Abhängigkeit des Hämoglobinspiegels.
    • Die Anwendung wurde bei Kindern nicht ausreichend geprüft und wird daher für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn eine größere Menge verabreicht wurde als erforderlich oder wenn die Anwendung vergessen wurde
    • Mögliche Nebenwirkungen werden häufiger beobachtet, wenn die empfohlene Dosis überschritten wird. Durch die Anwendung des Arzneimittels in zu hoher Dosierung über einen langen Zeitraum kann sich überschüssiges Eisen im Körper anreichern und so zu einer akuten Eisenüberladung führen. Wird eine Anwendung vergessen, darf Ihnen bei der nächsten Anwendung in keinem Fall die doppelte Dosis verabreicht werden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
Art und Weise
  • Ihr Arzt oder das medizinische Fachpersonal wird Ihnen das Arzneimittel nur intravenös mittels Infusion oder langsamer Injektion oder direkt über den venösen Teil des Dialysegerätes im Rahmen einer Einrichtung geben, in der immunallergische Ereignisse angemessen und schnell behandelt werden können.
  • Nach jeder Gabe werden Sie für 30 Minuten von Ihrem Arzt oder vom medizinischen Fachpersonal überwacht.
  • Wenn möglich, strecken Sie bitte nach der Injektion Ihren Arm aus und drücken Sie auf die Einstichstelle.
  • Das Präparat ist nicht geeignet zur Injektion in den Muskel (intramuskuläre Injektion) oder zur Verabreichung als Einmaldosis, bei der diejenige Eisenmenge, die Ihrem gesamten Eisenmangel entspricht, in einer einzigen Infusion verabreicht wird.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Im Allgemeinen stellen Überempfindlichkeitsreaktionen die potenziell schwerwiegendsten möglichen Nebenwirkungen dar.
    • Wenn Sie kurz nach Beginn der Behandlung Anzeichen einer Allergie bemerken:
      • wie Übelkeit, Schüttelfrost, Mundtrockenheit, Brennen auf der Zunge, Atembeschwerden, Hitzewallungen,
      • oder Hautreaktionen, wie Juckreiz, Rötung oder Nesselausschlag,
    • informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt, damit die Verabreichung der Lösung gestoppt werden kann. Es handelt sich um eine schwerwiegende Nebenwirkung, für die Sie sofort medizinische Hilfe benötigen.
  • Wenn Sie kurz nach der Verabreichung Benommenheit oder Schwindel bemerken oder sich der Ohnmacht nahe fühlen, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Es kann sich um Anzeichen eines Blutdruckabfalls handeln.
  • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10):
    • Vorübergehende Störungen des Geschmackssinnes (besonders metallischer Geschmack).
  • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
    • Schmerzen an der Injektionsstelle.
  • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):
    • Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, rascher Herzschlag, Herzstolpern, niedriger Blutdruck, Kreislaufversagen, Verkrampfung der Bronchien, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Anstieg der Leberwerte, Juckreiz, Nesselsucht, flüchtiger Ausschlag, Ausschlag, Hautrötung, Muskelkrämpfe, Muskelschmerz, Fieber, Schüttelfrost, Hitzewallungen, Brustschmerzen und Engegefühl in der Brust, Antriebslosigkeit, Reaktionen an der Injektionsstelle, wie oberflächliche Venenentzündung, Brennen und Schwellung.
  • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):
    • Überempfindlichkeitsreaktionen, Empfindungsstörungen der Haut (Kribbelgefühl, Brennen), Schwellung der Gliedmaßen, Müdigkeit, Schwächegefühl, allgemeines Krankheitsgefühl.
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Anaphylaktischer Schock, Beklemmung, Mattigkeit, Ohnmacht, niedriger Puls, hoher Blutdruck, Schwellung von Mund/Hals/Zunge (Angioödem), Gelenkschwellungen, verstärktes Schwitzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Hitzegefühl, Urinverfärbung.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Das Arzneimittel darf - wie alle Eisenpräparate zur Injektion oder Infusion - nicht gleichzeitig mit Eisenpräparaten zum Einnehmen verabreicht werden. Wenn Sie auf ein Eisenpräparat zum Einnehmen wechseln, dürfen Sie mit der Einnahme erst 5 Tage nach der letzten Injektion beginnen.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt, denn dieses Präparat kann die Verstoffwechselung anderer Arzneimittel beeinflussen.
Gegenanzeigen
  • Das Präparat darf nicht angewendet werden:
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen das Arzneimittel oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • wenn bei Ihnen in der Vergangenheit bereits schwerwiegende allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) gegenüber anderen injizierbaren Eisenpräparaten aufgetreten sind.
    • wenn Sie Blutarmut haben, die nicht durch Eisenmangel verursacht ist.
    • wenn Sie zu viel Eisen in Ihrem Körper haben oder ihr Körper Eisen schlecht speichern kann (z. B. bei Haemochromatose, Haemosiderose).
    • wenn bei Ihnen eine Störung im Eisenstoffwechsel vorliegt (z. B. bei Thalassaemie oder sideroachrestischen Anämien).
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Das Präparat wurde nicht an schwangeren Frauen untersucht. Es ist wichtig, dass Sie es Ihrem Arzt vor Anwendung des Arzneimittels sagen, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden.
    • Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden, müssen Sie Ihren Arzt um Rat fragen.
    • Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie dieses Arzneimittel weiter erhalten sollen oder nicht.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Ihnen das Präparat verabreicht wird,
      • wenn bei Ihnen Arzneimittelallergien aufgetreten sind,
      • wenn Sie unter systemischem Lupus erythematodes (SLE) leiden,
      • wenn bei Ihnen eine rheumatoide Arthritis besteht,
      • wenn Sie unter schwerem Asthma, Hautausschlag oder anderen Allergien leiden,
      • wenn Sie an einer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion leiden,
      • wenn Sie an einer akuten oder chronischen Infektion leiden,
      • wenn Sie einen Folsäuremangel haben.
    • Bevor man Ihnen das Arzneimittel verabreicht, wird der Arzt bei Ihnen einen Bluttest durchführen um sicher zu stellen, dass die Behandlung für Sie geeignet ist.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat im Allgemeinen keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Sie könnten sich jedoch nach der Verabreichung schwindelig, benommen oder verwirrt fühlen. Sie sollten nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen bis solche Beschwerden wieder verschwunden sind.

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